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Auf der PS3: DiRT 3.

13. Juni 2011 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

“DiRT 3″ ist nun die achte Inkarnation der Rallye-Spielreihe, die einst mit dem legendären Colin McRae Rally auf der Ur-PlayStation begann und seit einigen Tagen nun im Verkauf ist. Da ich noch zu den wirklich ganz alten Hasen gehöre, die noch das Ur-Colin-McRae-Rally besaßen, konnte auch DiRT 3 nicht lange im Laden bleiben, sondern musste gekauft werden. Zumal der Vorgänger DiRT 2 eigentlich gar nicht so schlecht war und DiRT 2 nach DiRT 1 einiges besser machte.

Tatsächlich kommt DiRT 3 nunmehr ohne das Markenzeichen “Colin McRae” daher. Das hat wohl zwei Gründe: Zum einen ist Colin McRae im Jahre 2007 bei einem tragischen Hubschrauberabsturz mit seinem Sohn tödlich verunglückt. Zum anderen ist der Rallyesport nicht mehr unbedingt das, was es einmal war. Während man früher noch wilde Rallyes in fremden Ländern fuhr und der Kommerz vor allem stark auf die teilnehmenden Autohersteller zugeschnitten war – man denke da an so Autos wie den Subaru Impreza oder Audi Quattro, die beide (neben vielen anderen Allradautos auch) ihre Wurzeln im Rallyesport hatten – so ist der moderne Rallyesport immer weiter im Begriff, von medial erheblich einfacher zu vermarktenden Showveranstaltungen verdrängt zu werden. Das Schlüsselwort ist hier die Disziplin Gymkhana, die eigentlich eine eigene Motorsportdisziplin ist, bei der es darum geht, Geschicklichkeitsspiele mit Autos durchzuführen. Also so Sachen wie Parcour fahren, ordentlich driften, bestimmte Objekte umzufahren und so Sachen. Ein Protagonist ist hier Ken Block, der seine Bekanntheit offenbar mit diversen YouTube-Filmchen gemacht hat und um den sich in DiRT 3 auch ziemlich viel dreht. Offenbar – ich kenne mich da nicht aus, ich fahre mit Autos und radiere mit ihnen keine Gummigemälde auf die Straße.

Kurz gesagt: Die Gymkhana-Welt ist mir so fern wie der Planet Jupiter. Reifenquietschen, Driften und Pylonen umfahren, das sind so Sachen, die man auf dem Verkehrsübungsplatz macht, wenn man sich unbedingt danach einen Satz neue Reifen gönnen will. Mit Rallye hat das alles herzlich wenig zu tun. Und leider hat sich schon in DiRT 2 angekündigt, dass Gymkhana immer stärker in die an sich gepflegte Rallye-Welt eindringen wird. Mit DiRT 3 ist das nun passiert und es bekommt dem Spiel denkbar schlecht.

Auch in DiRT 3 dreht sich alles darum, bestimmte Rennserien zu fahren. War es bei DiRT 2 noch eine Saison, sind es bei DiRT 3 nun gleich vier, die allerdings deutlich unpersönlicher ablaufen. Bei DiRT 2 war der Dreh- und Angelpunkt ein versifftes Wohnmobil, nun ist es ein gestylter Cyberraum mit seltsamen Pyramiden. Die deutschen Synchronstimmen sind deutlich schlechter (vor allem die Frau) und eigentlich dreht sich nichts mehr um Länder und Routen, sondern nur noch um “Events”, die man im Laufe der Saison hier und da dazugewinnt. Überblick? Null. Eine Motivation, Autos und Serien zu gewinnen? Null. Übergreifender Spielspaß kommt so nicht auf, es macht einfach keinen Spaß, zu sehen, wohin der Gewinn der einzelnen Etappen hinführt.

Dazu kommt, dass die eigentliche Fahr-Engine im Prinzip auf dem gleichen Stand ist, wie bei DiRT 2. Traditionell ist die Steuerung empfindlicher, wenn auch nicht so empfindlich, wie so manch anderes Rallye-Spiel, aber die Fahrphysik ist noch gutes, altes “Colin-McRae”. Viel mehr dazugekommen ist allerdings nicht. Okay, es gibt jetzt immerhin nach langer, langer Zeit wieder Winterstrecken, die unter anderem in Aspen spielen, aber das kommt inzwischen viel zu spät – Winterstrecken simulieren können andere Spiele inzwischen besser, selbst Gran Turismo 5 hat, obwohl es nun das erste Mal implementiert wurde, an dieser Stelle eine Referenz gesetzt, die DiRT 3 nicht ansatzweise erreicht. In Sachen HD kommt DiRT 3 auch diesmal nur mit dem “einfachen” HD daher, also 720p. Und dazu gibt es auch noch ordentliches Ruckeln bei Szenerien, in denen viel los ist, zum Beispiel bei Schneefall. Andere, wie z.B. Gran Turismo 5, schaffen das in Full-HD ohne Ruckeln. Und wer bei Codemasters, dem Entwicklungsstudio der DiRT-Serie, den hirnrissigen Anfängermodus programmiert hat, der hat die Welt der Autospiele nicht kapiert, denn im Anfängermodus wird doch tatsächlich, Achtung, Bauch festhalten: Automatisch gebremst. Man kann im Anfängermodus alle Rennen fahren und dabei getrost die ganze Zeit auf dem Gashebel stehen. So spannend wie ein Toaster und eine Beleidigung für jeden Spieler, der weiß, wie eine Bremse funktioniert.

“Nett” auch die neueste Idee von Codemasters, um mit dem Second-Hand-Markt noch Geld zu verdienen. Dem Spiel beigelegt ist ein so genannter “VIP-Pass” in Form eines Codes. Den braucht man zwingend, um online spielen zu können. Hat man diesen Code nicht, weil man eben DiRT 2 gebraucht gekauft hat, kann man sich den im PlayStation-Store für schlappe 7,99 Euro kaufen. Reichlich teuer dafür, dass das Online-Gaming zwar nicht schlecht ist, sich aber seit DiRT 2 nicht wirklich weiterentwickelt hat. Aber, halt, eine Neuerung gibt es: Man kann eine Wiederholung eines Rennens nun bei YouTube hochladen. Hört sich dümmer an, als es ist, aber 7,99 Euro ist das nicht wert.

Wer sich DiRT 3 nun kaufen sollte? Gute Frage. Wer auf Simulation steht, ist bei Gran Turismo 5 gut aufgehoben. Wer auf die Tube drücken will, bei Need For Speed. Wer Rallye spielen will, bei “WRC – FIA World Rally Championship”, letzteres gibt es immerhin, da schon im Oktober letzten Jahres veröffentlicht, in diversen Angeboten recht günstig auf dem Second-Hand-Markt. Und wer unbedingt DiRT-Feeling braucht und noch nicht DiRT 2 hat, ist vermutlich mit DiRT 2 besser bedient, als mit DiRT 3. Hier wird nämlich wirklich gerade eine 13 Jahre alte Legende zu Grabe getragen. Sehr schade. War leider abzusehen.

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Rasender Herbst auf der PS3.

4. September 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Na endlich bewegt sich wieder etwas in Sachen Rennspiele auf der PS3, zumindest wenn man sich wieder an die etablierten Titel hält. ColinMcRae Dirt 2 steht in den Startlöchern und wird offiziell am 11. September erscheinen, und Need for Speed Shift findet am 17. September die Regale. Leider alle wieder in der Höchstpreis-Liga um die 70 Euro. ColinMcRae Dirt 2 kann zumindest auch schon mal angespielt werden, im PlayStation Store findet sich eine leider mal schlappe 910 Megabyte große Demo mit zwei Strecken. Auf den ersten Blick ist das Drumherum deutlich anspruchsvoller und hübscher, bei den Rennsituationen sind die Fahrzeuge deutlich schwieriger zu steuern, als beim Vorgänger. Aber Rallyes sind ja auch keine Kaffeefahrten! Es gibt also wieder genügend staubige Strecken mit genügend kräftigen Boliden abzufahren, allerdings finde ich auch diesmal wieder keine Strecken in kälteren Gefilden. Schade.

Was am Rande noch spannend ist: Die neue flache PS3 Slim ist ja nun herausgekommen. So wie bei Sony Computer Entertainment üblich, gibt es dann auch wieder neue Spiele-Bundles und für Anfang Dezember ist ein Bundle mit Gran Turismo 5 angekündigt. Genau, “Gran Turismo 5″ und nicht “Gran Turismo 5 Prologue”. Bei Amazon.de gibt es Gran Turismo 5 auch schon, wobei hier allerdings außer einem Cover-Bild (das nicht das Original-Cover darstellen soll) und dem Titel noch nichts zu finden ist. Aber immerhin, wir können wohl schon Monate zählen und nicht mehr Jahre. Und pardon… die PS3 ist erst dann eine echte Playstation, wenn es da auch eine Vollversion von Gran Turismo gibt. Alles andere ist Spielzeug.

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Auf der PS3: WipeOut HD Fury.

26. Juli 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Lang wurde es erwartet und nun ging es doch einen Tick schneller, als erwartet mit dem Erweiterungspaket für das spacige Rennspiel WipeOut HD auf der PlayStation 3. Seit Donnerstag ist nun das über 700 Megabyte große Erweiterungspaket für 9,99 Euro im PlayStation Store erhältlich. Damit man es überhaupt spielen kann, wird selbstverständlich ein bereits installiertes WipeOut HD vorausgesetzt.

Nach dem Download und der Installation präsentiert sich WipeOut HD Fury – “schmutziger”. Der bisherige weiße Hintergrund in der Benutzerführung und die fast schon klinische Rennstreckensimulation weicht einem schwarzen Hintergrund, auf dem in grellen Farben Schiffsstudien gezeigt werden. Die Steuerung der Benutzeroberfläche ist weitgehend gleich geblieben.

Neu hinzugekommen sind vier neue Strecken (die alle auch rückwärts befahren und deshalb von den Machern wieder doppelt gezählt werden), 16 neue Schiffe (je zwei neue Schiffe für jede der bisherigen Teams), vier neue Soundtracks und – das Beste zuletzt – drei neue Spielmodi.

Die neuen Spielmodi dürften das spannenste sein, deshalb sei hier begonnen. Diese nennen sich Detonator (Zonenrennen, in denen explosive Hindernisse umfahren oder abgeschossen werden müssen), Eliminator (Kampfrennen, in dem Punkte durch Abschuss der Gegnerschaft gesammelt werden müssen) und Zonenkampfrennen (genau das: Zonenrennen mit anderen Schiffen). Die neuen Spielmodi machen WipeOut deutlich spannender, man hat hier offensichtlich auf die Spieler gehört, die sich das schon lange gewünscht haben.

In Sachen Schiffe hat man eine pragmatische Lösung gewählt und allen Teams einfach je zwei neue Schiffe spendiert. Die sehen durchaus anders als die “Originale” aus und haben verbesserte Eigenschaften, die alle diese neuen Schiffe einander annähern.

Die neuen Strecken gehören allesamt zur eher herausfordernden Kategorie, in die man sich durchaus etwas einfahren muss. Alle diese Streckrn lassen sich selbstverständlich auch für Online-Rennen einsetzen.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings, dass WipeOut HD Fury nun nicht mehr einfach nur aggressiver aussieht, sondern auch deutlich höhere Hürden auflegt. Die Kampagnenmodi sind von Anfang an nicht mehr ganz so einfach im Halbschlaf zu absolvieren, selbst im leichten Modus nicht mehr. Dazu kommen die neuen Spielmodi, die gerade im Online-Spiel teilweise ganz andere Strategien erfordern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass WipeOut HD Fury ein würdiges Upgrade und mit rund 10 Euro keinen Cent zu teuer ist. Die Integration ist gelungen und das Entwicklerteam macht weiterhin eindrucksvoll vor, wie man auf modernste Weise ein Videospiel online verkauft, spielt und weiterentwickelt.

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Auf der PS3: Flower.

1. März 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Bei PS3-Spielen, die von den Santa Monica Studios kommen und im Playstation Store erhältlich sind, handelt es sich inzwischen gern um experimentelle Projekte. Ein solches Projekt und Computerspiel ist flOw, in dem der Spieler eine Art Meerestierchen mit dem Sixxaxis-Controller steuert, andere Tierchen frisst und dadurch ein immer größer werdendes Tierchen wird. Damit gewinnt man zwar buchstäblich keinen Blumentopf und mit Action hält es sich auch in eng begrenzten Rahmen, allerdings ist es ein Sinn- und Klangergebnis eigener Klasse.

Ein neues Spiel aus der gleichen Kategorie ist Flower, das ebenfalls nur über den Playstation Store gekauft und heruntergeladen werden kann. Auch hier kommt der Sixxaxis-Controller wieder auf seine Kosten, nur wird hier mit Bewegungen des Controllers kein Tierchen gesteuert, sondern Blütenblätter in einer Traumlandschaft. Der Geschichte nach träumt hier eine Topfblume in einer Stadtwohnung und hat man ein Level geschafft (was nicht sonderlich schwer ist), gibt es einen weitere Topfpflanze, die ebenfalls geträumt werden will. In den Träumen müssen mit den Blütenblättern andere Blüten angesteuert und berührt werden, damit diese sich öffnen und das Spiel fortsetzen. Man schwebt nach und nach in einer riesigen Welle von bunten Blütenblätter über zunächst graue Hügel und Täler, die man interaktiv zu grünen, blühenden Landschaften verwandelt. Untermalt ist das ganze mit sphärischer Musik, in die bei bestimmten Interaktionen Klangeindrücke eingemischt werden.

Das hört sich jetzt stinklangweilig an und das ist es in einer gewissen Form auch, denn zwar gibt es hier Blumentöpfe zu gewinnen (wenn man nämlich ein Level beendet hat), allerdings gibt es absolut keinen Druck: Nur herumschweben? Kein Problem! Blumenblüten in anderen Abfolgen ansteuern? Ebenfalls kein Problem! Schon nach wenigen Minuten verschwindet Raum und Zeit und wenn man einen entsprechend großen Fernseher hat, hängt man in einem Trip, den sich kein LSD-Junkie besser erträumen würde.

Für 7,99 Euro ist Flower wieder mal ein nettes, kleines Experimentierprojekt, für dessen Durchspielen es diesmal sogar PS3-Trophies gibt.

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Auf der PS3: Grand Theft Auto IV.

22. Februar 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Okay, mit einem Testbericht zu Grand Theft Auto IV komme ich vermutlich richtig heftig spät, wenn man bedenkt, dass es das Spiel auf der PS3 immerhin schon seit Ende April gibt – in der Welt der Computerspiele eine halbe Ewigkeit. Allerdings gilt auch für mich, dass ich nicht für jedes Videospiel den Sofort-kaufen-Bonus bezahlen will und Grand Theft Auto IV gehörte zu den Blockbustern, die diesen Bonus sehr ordentlich ausgenutzt haben.

Die Hintergrundgeschichte von Grand Theft Auto IV ist schnell erzählt: Der Protagonist Niko Bellic, Serbe und ehemaliger Soldat im Jugoslawien-Krieg, reist illegal per Schiff in die USA ein und schlüpft bei seinem Cousin Roman unter. Roman, ein notorisches Großmaul, hat Niko in früheren Korrespondenzen wohl den Himmel auf Erden, in dem er angeblich wohnen soll, heruntergelogen und so findet sich Niko plötzlich in einem eher schlecht laufenden Taxiunternehmen von Romans Chef namens Vlad und darf für Roman Drecksarbeit in der Unterwelt der virtuellen Stadt Liberty City verrichten, die nicht zufällig in vielen Details der Stadt New York ähnelt.

Gedroschen, gerast, geprügelt, geklaut wird dabei nicht wenig, dafür allerdings geredet auch nicht viel. Das Klischee der Unterwelt-Ganovenschaft wird voll aufs Korn genommen und draufgehalten, dass es nur so Vorurteile und Körpersäfte spritzt. Allerdings gibt es neben der bemerkenswert guten Fahrweise der Fahrzeuge (die man praktisch alle klauen und fahren kann, bis hin zu Motorrädern, Geldtransportern und Müllautos) auch viele Dinge nebenher zu entdecken. Im Internet-Cafe kann man (nicht im wirklichen Internet) surfen und mailen, mit Bowlen, Pool und Spielautomaten sich auch komplett eigenständig unterhalten und auch einfach mal in den gesperrten Bereich des Flughafens rasen und mal sehen, was passiert, wenn die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen wird.

Was an Grand Theft Auto IV begeistert, ist die absolut intelligente und wegweisende Art, wie Spiel und Story miteinander verwoben ist. Während man mit (zu klauenden) Fahrzeugen grundsätzlich überall in der Stadt herumcruisen kann, kann man sich durch Anfahren der Stätten, in denen sich Protagonisten aufhalten oder durch schlichtes Anrufen durch das virtuelle Handy in Missionen einschalten, je nachdem, wie man möchte. Die Stadt hat einen (natürlich erheblich kürzeren) Tag-Nacht-Rhythmus, es gibt eine Menge “natürlicher” Dinge wie die Müllabfuhr, Ticket schreibende Polizisten etc. im Hintergrund, es gibt Regen und Gewitter und es gibt intelligente Figuren, denen man beispielsweise nicht ganz so leicht das Fahrzeug klauen kann oder die sich beim sinnlosen Herumprügeln richtiggehend gut wehren können. Das kommt dem Traum, ein Metaversum, ein Spiel und eine Handlung in einem Projekt zu haben, sehr nahe. Wenngleich die Umsetzung in Grand Theft Auto IV meinem Traum auch nur in sehr frühen Stadien entgegenkommt. ;-)

Wie für viele Spiele von Rockstar gilt auch bei Grand-Theft-Auto-Serie, dass diese nichts für Moralisten ist und vor Zynismus nur so trieft – um es einmal freundlich auszudrücken. Unbeteiligte Figuren abzuschießen, zu überfahren und dann auch noch ordentlich nachtreten zu können, wenn diese auf dem Boden liegen, ist für den Ungeübten eine zutiefst verstörende Angelegenheit und für eher schwächere Seelen und vor allem für Kinder ein absolutes No-Go. Allerdings, und hier lege ich großen Wert darauf, dass das für Erwachsene gilt: Realität ist eine Sache, Unterhaltung wieder eine andere. Dass es Menschen gibt, deren Intellekt das möglicherweise nicht hundertprozentig getrennt bekommt, ist bedauerlich, war allerdings auch schon vor der Zeit der Computerspiele immer ein gewisses Lebensrisiko.

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