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Rasender Herbst auf der PS3.

4. September 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Na endlich bewegt sich wieder etwas in Sachen Rennspiele auf der PS3, zumindest wenn man sich wieder an die etablierten Titel hält. ColinMcRae Dirt 2 steht in den Startlöchern und wird offiziell am 11. September erscheinen, und Need for Speed Shift findet am 17. September die Regale. Leider alle wieder in der Höchstpreis-Liga um die 70 Euro. ColinMcRae Dirt 2 kann zumindest auch schon mal angespielt werden, im PlayStation Store findet sich eine leider mal schlappe 910 Megabyte große Demo mit zwei Strecken. Auf den ersten Blick ist das Drumherum deutlich anspruchsvoller und hübscher, bei den Rennsituationen sind die Fahrzeuge deutlich schwieriger zu steuern, als beim Vorgänger. Aber Rallyes sind ja auch keine Kaffeefahrten! Es gibt also wieder genügend staubige Strecken mit genügend kräftigen Boliden abzufahren, allerdings finde ich auch diesmal wieder keine Strecken in kälteren Gefilden. Schade.

Was am Rande noch spannend ist: Die neue flache PS3 Slim ist ja nun herausgekommen. So wie bei Sony Computer Entertainment üblich, gibt es dann auch wieder neue Spiele-Bundles und für Anfang Dezember ist ein Bundle mit Gran Turismo 5 angekündigt. Genau, “Gran Turismo 5″ und nicht “Gran Turismo 5 Prologue”. Bei Amazon.de gibt es Gran Turismo 5 auch schon, wobei hier allerdings außer einem Cover-Bild (das nicht das Original-Cover darstellen soll) und dem Titel noch nichts zu finden ist. Aber immerhin, wir können wohl schon Monate zählen und nicht mehr Jahre. Und pardon… die PS3 ist erst dann eine echte Playstation, wenn es da auch eine Vollversion von Gran Turismo gibt. Alles andere ist Spielzeug.

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Auf der PS3: WipeOut HD Fury.

26. Juli 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Lang wurde es erwartet und nun ging es doch einen Tick schneller, als erwartet mit dem Erweiterungspaket für das spacige Rennspiel WipeOut HD auf der PlayStation 3. Seit Donnerstag ist nun das über 700 Megabyte große Erweiterungspaket für 9,99 Euro im PlayStation Store erhältlich. Damit man es überhaupt spielen kann, wird selbstverständlich ein bereits installiertes WipeOut HD vorausgesetzt.

Nach dem Download und der Installation präsentiert sich WipeOut HD Fury – “schmutziger”. Der bisherige weiße Hintergrund in der Benutzerführung und die fast schon klinische Rennstreckensimulation weicht einem schwarzen Hintergrund, auf dem in grellen Farben Schiffsstudien gezeigt werden. Die Steuerung der Benutzeroberfläche ist weitgehend gleich geblieben.

Neu hinzugekommen sind vier neue Strecken (die alle auch rückwärts befahren und deshalb von den Machern wieder doppelt gezählt werden), 16 neue Schiffe (je zwei neue Schiffe für jede der bisherigen Teams), vier neue Soundtracks und – das Beste zuletzt – drei neue Spielmodi.

Die neuen Spielmodi dürften das spannenste sein, deshalb sei hier begonnen. Diese nennen sich Detonator (Zonenrennen, in denen explosive Hindernisse umfahren oder abgeschossen werden müssen), Eliminator (Kampfrennen, in dem Punkte durch Abschuss der Gegnerschaft gesammelt werden müssen) und Zonenkampfrennen (genau das: Zonenrennen mit anderen Schiffen). Die neuen Spielmodi machen WipeOut deutlich spannender, man hat hier offensichtlich auf die Spieler gehört, die sich das schon lange gewünscht haben.

In Sachen Schiffe hat man eine pragmatische Lösung gewählt und allen Teams einfach je zwei neue Schiffe spendiert. Die sehen durchaus anders als die “Originale” aus und haben verbesserte Eigenschaften, die alle diese neuen Schiffe einander annähern.

Die neuen Strecken gehören allesamt zur eher herausfordernden Kategorie, in die man sich durchaus etwas einfahren muss. Alle diese Streckrn lassen sich selbstverständlich auch für Online-Rennen einsetzen.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings, dass WipeOut HD Fury nun nicht mehr einfach nur aggressiver aussieht, sondern auch deutlich höhere Hürden auflegt. Die Kampagnenmodi sind von Anfang an nicht mehr ganz so einfach im Halbschlaf zu absolvieren, selbst im leichten Modus nicht mehr. Dazu kommen die neuen Spielmodi, die gerade im Online-Spiel teilweise ganz andere Strategien erfordern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass WipeOut HD Fury ein würdiges Upgrade und mit rund 10 Euro keinen Cent zu teuer ist. Die Integration ist gelungen und das Entwicklerteam macht weiterhin eindrucksvoll vor, wie man auf modernste Weise ein Videospiel online verkauft, spielt und weiterentwickelt.

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Auf der PS3: Flower.

1. März 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Bei PS3-Spielen, die von den Santa Monica Studios kommen und im Playstation Store erhältlich sind, handelt es sich inzwischen gern um experimentelle Projekte. Ein solches Projekt und Computerspiel ist flOw, in dem der Spieler eine Art Meerestierchen mit dem Sixxaxis-Controller steuert, andere Tierchen frisst und dadurch ein immer größer werdendes Tierchen wird. Damit gewinnt man zwar buchstäblich keinen Blumentopf und mit Action hält es sich auch in eng begrenzten Rahmen, allerdings ist es ein Sinn- und Klangergebnis eigener Klasse.

Ein neues Spiel aus der gleichen Kategorie ist Flower, das ebenfalls nur über den Playstation Store gekauft und heruntergeladen werden kann. Auch hier kommt der Sixxaxis-Controller wieder auf seine Kosten, nur wird hier mit Bewegungen des Controllers kein Tierchen gesteuert, sondern Blütenblätter in einer Traumlandschaft. Der Geschichte nach träumt hier eine Topfblume in einer Stadtwohnung und hat man ein Level geschafft (was nicht sonderlich schwer ist), gibt es einen weitere Topfpflanze, die ebenfalls geträumt werden will. In den Träumen müssen mit den Blütenblättern andere Blüten angesteuert und berührt werden, damit diese sich öffnen und das Spiel fortsetzen. Man schwebt nach und nach in einer riesigen Welle von bunten Blütenblätter über zunächst graue Hügel und Täler, die man interaktiv zu grünen, blühenden Landschaften verwandelt. Untermalt ist das ganze mit sphärischer Musik, in die bei bestimmten Interaktionen Klangeindrücke eingemischt werden.

Das hört sich jetzt stinklangweilig an und das ist es in einer gewissen Form auch, denn zwar gibt es hier Blumentöpfe zu gewinnen (wenn man nämlich ein Level beendet hat), allerdings gibt es absolut keinen Druck: Nur herumschweben? Kein Problem! Blumenblüten in anderen Abfolgen ansteuern? Ebenfalls kein Problem! Schon nach wenigen Minuten verschwindet Raum und Zeit und wenn man einen entsprechend großen Fernseher hat, hängt man in einem Trip, den sich kein LSD-Junkie besser erträumen würde.

Für 7,99 Euro ist Flower wieder mal ein nettes, kleines Experimentierprojekt, für dessen Durchspielen es diesmal sogar PS3-Trophies gibt.

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Auf der PS3: Grand Theft Auto IV.

22. Februar 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Okay, mit einem Testbericht zu Grand Theft Auto IV komme ich vermutlich richtig heftig spät, wenn man bedenkt, dass es das Spiel auf der PS3 immerhin schon seit Ende April gibt – in der Welt der Computerspiele eine halbe Ewigkeit. Allerdings gilt auch für mich, dass ich nicht für jedes Videospiel den Sofort-kaufen-Bonus bezahlen will und Grand Theft Auto IV gehörte zu den Blockbustern, die diesen Bonus sehr ordentlich ausgenutzt haben.

Die Hintergrundgeschichte von Grand Theft Auto IV ist schnell erzählt: Der Protagonist Niko Bellic, Serbe und ehemaliger Soldat im Jugoslawien-Krieg, reist illegal per Schiff in die USA ein und schlüpft bei seinem Cousin Roman unter. Roman, ein notorisches Großmaul, hat Niko in früheren Korrespondenzen wohl den Himmel auf Erden, in dem er angeblich wohnen soll, heruntergelogen und so findet sich Niko plötzlich in einem eher schlecht laufenden Taxiunternehmen von Romans Chef namens Vlad und darf für Roman Drecksarbeit in der Unterwelt der virtuellen Stadt Liberty City verrichten, die nicht zufällig in vielen Details der Stadt New York ähnelt.

Gedroschen, gerast, geprügelt, geklaut wird dabei nicht wenig, dafür allerdings geredet auch nicht viel. Das Klischee der Unterwelt-Ganovenschaft wird voll aufs Korn genommen und draufgehalten, dass es nur so Vorurteile und Körpersäfte spritzt. Allerdings gibt es neben der bemerkenswert guten Fahrweise der Fahrzeuge (die man praktisch alle klauen und fahren kann, bis hin zu Motorrädern, Geldtransportern und Müllautos) auch viele Dinge nebenher zu entdecken. Im Internet-Cafe kann man (nicht im wirklichen Internet) surfen und mailen, mit Bowlen, Pool und Spielautomaten sich auch komplett eigenständig unterhalten und auch einfach mal in den gesperrten Bereich des Flughafens rasen und mal sehen, was passiert, wenn die höchste Sicherheitsstufe ausgerufen wird.

Was an Grand Theft Auto IV begeistert, ist die absolut intelligente und wegweisende Art, wie Spiel und Story miteinander verwoben ist. Während man mit (zu klauenden) Fahrzeugen grundsätzlich überall in der Stadt herumcruisen kann, kann man sich durch Anfahren der Stätten, in denen sich Protagonisten aufhalten oder durch schlichtes Anrufen durch das virtuelle Handy in Missionen einschalten, je nachdem, wie man möchte. Die Stadt hat einen (natürlich erheblich kürzeren) Tag-Nacht-Rhythmus, es gibt eine Menge “natürlicher” Dinge wie die Müllabfuhr, Ticket schreibende Polizisten etc. im Hintergrund, es gibt Regen und Gewitter und es gibt intelligente Figuren, denen man beispielsweise nicht ganz so leicht das Fahrzeug klauen kann oder die sich beim sinnlosen Herumprügeln richtiggehend gut wehren können. Das kommt dem Traum, ein Metaversum, ein Spiel und eine Handlung in einem Projekt zu haben, sehr nahe. Wenngleich die Umsetzung in Grand Theft Auto IV meinem Traum auch nur in sehr frühen Stadien entgegenkommt. ;-)

Wie für viele Spiele von Rockstar gilt auch bei Grand-Theft-Auto-Serie, dass diese nichts für Moralisten ist und vor Zynismus nur so trieft – um es einmal freundlich auszudrücken. Unbeteiligte Figuren abzuschießen, zu überfahren und dann auch noch ordentlich nachtreten zu können, wenn diese auf dem Boden liegen, ist für den Ungeübten eine zutiefst verstörende Angelegenheit und für eher schwächere Seelen und vor allem für Kinder ein absolutes No-Go. Allerdings, und hier lege ich großen Wert darauf, dass das für Erwachsene gilt: Realität ist eine Sache, Unterhaltung wieder eine andere. Dass es Menschen gibt, deren Intellekt das möglicherweise nicht hundertprozentig getrennt bekommt, ist bedauerlich, war allerdings auch schon vor der Zeit der Computerspiele immer ein gewisses Lebensrisiko.

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Red Bull Air Race in PlayStation Home.

24. Januar 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Eine Sache lernt man in virtuellen Multi-User-Welten sehr schnell: Glaube nichts, was andere dort sagen. Das ist allerdings doppelt blöd, denn viele Dinge sind in PlayStation Home einfach nicht dokumentiert. Wie kommt man beispielsweise zu einem Bowling-Spiel? (Herumstehen und warten, bis ein neues Spiel beginnt und dazu eingeladen wird.)

Quasi in bester Tradition kommt da auch die Red-Bull-Air-Race-Welt daher. Nichts dokumentiert, es gibt einen Getränkestand, auf der nicht mal eine virtuelle Dose steht oder irgendwelches Werbe-Blabla. Nichts. Rechts vom virtuellen Eingang stehen drei Flugzeuge hinter einem Zaun und das war es dann vermeintlich auch schon. Auf den ersten Blick gibt es nichts zum Fliegen. Allerdings auf den zweiten Blick und da muss man dann schon etwas schauen.

Steht man nämlich vor dem Zaun der Flugzeuge und schaut in deren Richtung erscheint irgendwann nach kurzer Zeit unten in einer blauen Box eine Meldung “RED BULL AIR RACE”, den man mit der X-Taste bestätigen kann. Und dann ist man urplötzlich im Rennmodus, darf sich eines der drei Flugzeuge aussuchen und ist schon in der Luft. Gelenkt wird mit dem linken Steuerstick und muss an den Pylonen vorbeifliegen, die jeweils markiert sind – eine grüne Markierung für das jeweils nächste Tor, die restlichen sind rot. Auf der Wasseroberfläche ist während des Fluges eine Markierung, die zum jeweils nächsten Tor verweist.

Spezialitäten sind Tore, die links und rechts mit Pylonen markiert sind und die hochkant durchflogen werden müssen. Hierzu dienen die Schultertasten R1 bzw. L1. Wichtig dabei ist, dass man “richtig” hochkant durchfliegt, also links oder rechts. Aber das sieht der Pilot dann schon, im übrigen ist mit einer Markierung angegeben, wie das Flugzeug durchzufliegen hat. Verpasste Tore kosten übrigens Zeit.

Freilich hat der Red Bull Air Race praktisch gar nichts mit der echten Flugserie zu tun, die beispielsweise im Microsoft Flight Simulator X simuliert werden kann. Im Gegensatz dazu ist die PS3-Version ein Sonntagsausflug. Was es auch nicht gibt, ist ein Highscore zum Messen mit anderen, aber dass es an solchen profanen Dingen in PlayStation Home fehlt, hat man spätestens beim Bowling oder Billard gelernt.

[Update: Weil ich mich wunderte, wie man Rundenzeiten von unter einer Minute schaffen kann: Der rechte Steuerstick ist für die Geschwindigkeit zuständig - wird dieser nach vorne geschoben, nimmt die Kiste an Geschwindigkeit zu.]

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Durchgespielt: Resistance 2.

15. Januar 2009 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Heute Mittag habe ich mir dann nach insgesamt 12 Spielstunden die letzte Etappe im Einzelspielermodus des Ego-Shooters Resistance 2 auf meiner PS3 gegeben. Das Ende ist wieder einmal mehr als fulminant und in der letzten Etappe gibt es dann tatsächlich so etwas wie einen Countdown, den der inzwischen schwer transformierte Sgt. Nathan Hale mit einem Run zum rettenden Schiff durchstehen muss, um dann spektakulär zu enden. Und wieder ist in der Schlussszene ein Cliffhanger untergebracht, der auch nach wiederholtem Anschauen nicht aufgelöst werden kann, so dass hier also ein möglicher Dreh- und Angelpunkt für eine weitere Folge sein könnte.

Tja, wie war es nun? Hätte ich eine Notenskala von Eins bis Sechs, wäre eine Zwei fällig. Resistance 2 ist deutlich komplexer geworden, an zwei Stellen musste ich externe Hilfe suchen, weil ich sonst nicht weitergekommen wäre. Erschwerend hinzu kommt der realistischere Einsatz von Waffen, denn Hale kann immer nur zwei Waffen (exklusive Granaten etc.) mit sich herumtragen, so dass man nicht munter drauf losballern kann, als ob man immer einen LKW-Anhänger mit Waffen und Munition parat hätte.

Unter den Bösewichtern gibt es in Resistance eine Reihe von noch böseren Gebrüdern, bei denen wirklich blitzschnelle Reaktion gefragt ist, wenn man nicht armselig mit einem Stoßseufzer enden will. Und hier ist auch ein kleines Ärgernis verpackt, denn wenn man während dem Einsatz bedauerlicherweise verstirbt, dauert es einen kleinen Moment, bis man wieder am letzten Speicherpunkt einsteigen darf. Wenn man da an einem neuralgischen Punkt herumarbeitet und andauernd diese Gedenksekunden ertragen muss, ist das wirklich nicht schmerzlindernd. Hingegen ist Resistance 1 fast schon ein Sonntagsspaziergang gewesen.

Was mir nicht gefällt, ist die stark prellende Story. Gab es im ersten Resistance-Teil noch deutlich mehr Dialoge im Spielgeschehen und mehr Background-Informationen in den Einspielfilmen, so ist das in Resistance 2 auf ein Minimum zurückgefahren worden. Das ist schade, denn das Ding lebt in erster Linie von der Geschichte weiter, nicht nur von der Ballerei. Auch nicht wirklich spektakulär ist die amerikanische Szenerie, denn davon sieht man an sich relativ wenig. Sicherlich ist da schnell gemeckert, obwohl in den Szenerien sicherlich einige Dutzend Mannjahre Arbeit stecken, aber das Marketing hat ja durchaus nicht gespart mit Ankündigungen. Dafür ist das dann doch etwas mau.

Es gibt allerdings durchaus ein paar Schlüsselszenen, beispielsweise in der San-Francisco-Bay, an der man plötzlich steht, wenn man ziemlich zu Beginn des Spieles aus einem Gebäude herausläuft. Abendstimmung, schöner Sonnenuntergang und der Himmel ist voll mit vorbeiflitzenden Raumschiffen der Chimera. Ach ja: Blöd, dass es keine Screenshot-Funktion gibt.

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Auf der PS3: Resistance 2.

17. Dezember 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Der erste Teil der Resistance-Serie auf der PS3, Resistance Fall of Man, gehörte neben MotorStorm zu den ersten beiden Spielen, die ich hatte und die ich auch bis zum Ende durchgespielt hatte. Und Resistance war dabei das phantasievollere Spiel, weil es zum düsteren Spielethema auch die passende, düstere Szenerie hatte. Und mich hat es durchaus mehrfach regelrecht gegraust, weil einzelne Spielabschnitte wirklich mehr als gruselig waren. Ich kann mich halt wirklich hundertprozentig in solche Spielgeschehen hineinpflanzen und dann auch panische Angst vor Abgründen bekommen. :-)

Resistance 2 (übrigens sehr empfehlenswerte Homepage), das ich mir als nicht ganz so übel geschnittete UK-Version gekauft habe, führt das offenbar nahtlos weiter. Sergeant Nathan Hale, der am Ende des ersten Teiles in London das Kraftwerk der Chimera in einen Haufen Staub zerlegt hat, wird von einer amerikanischen Spezialeinheit namens SRPA aufgesammelt und über Island (wo die erste Szene spielt) in die USA gebracht, wo er wiederum gegen die Chimera und allerlei anderes Gesindel kämpfen muss, das nun die USA unsicher macht.

Die düster gemalten Szenerien sind wieder erstklassig, es gibt eine Reihe von neuen Waffen, aber selbst die altbekannten Ballermänner sind gründlich renoviert worden und deren Steuerung ist deutlich differenzierter. Es genügt nun nicht mehr, einfach draufzuhalten, sondern man hat durchaus dabei auch etwas genauer zu zielen. Was wirklich deutlich auffällt, ist ein deutlich dichterer Spielefluss. Schon in der ersten Szene hat man sofort und ohne großen Bonus loszukämpfen und darf auch gleich mit der Panzerfaust loslegen und richtig Großes umnieten.

Ich bin noch bei weitem nicht durch, allerdings ist das “Resistance-Feeling” wieder voll da. Abgesehen davon, dass ich die lauen Sommerabende vermisse und den Geruch des brennenden Holzes, das durch das offene Fenster vom Nachbargrill herüberwehte, während Hale durch die Straßen von York metzgerte…

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Gran Turismo 4 auf der PS3.

7. Dezember 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Die Gran-Turismo-Freunde und PS3-Käufer der ersten und zweiten Stunde hatten nach dem Einwerfen von Gran Turismo 4 zunächst einmal mehr als genug die Gelegenheit, ein langes Gesicht zu machen. Denn obwohl Sony Computer Entertainment sich redlich Mühe damit gab, viele PS2-Spiele auf der europäischen PS3-60GB-Version lauffähig zu bekommen – wir erinnern uns daran, dass die frühen europäischen PS3-Versionen keine PS2-Hardware mitbringen, wie die japanischen Versionen, sondern eine PS2 im Bedarfsfall emulieren – liefen einige PS2-Blockbuster erst einmal nur miserabel auf der PS3. Dazu gehörte unter anderem Gran Turismo 3 und 4.

Gestern habe ich spaßeshalber mal Gran Turismo 4 wieder eingeworfen und musste staunen: Es läuft deutlich besser, offenbar wurde mit irgendeinem Update der letzten Monate im Hintergrund auch an der Baustelle gewerkelt. Zwar gibt es links oben noch leichte Bildfehler und es ruckelt an manchen Stellen und in Zwischenvideos gran-turismo-untypisch, an der Fahrzeugsteuerung ist jedoch deutlich nachgearbeitet worden, so dass der Fahrzeugpark wieder vernünftig gelenkt werden kann. Ein wirklicher Genuss ist GT4 auf der PS3 dank der hochgerechneten Auflösung immer noch nicht wirklich und wird es vermutlich auch niemals werden, aber so kann man wenigstens da weitermachen, wo man im riesigen Gran-Turismo-Modus abrupt aufgehört hat.

Nur ein kleines Problem habe ich noch: Hat zufällig jemand einen Adapter zu Hause, mit dem man die Spielstände von Speicherkarten auf die PS3 importieren kann? Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag und frankierten Rückumschlag wäre ich da für ein Auslesen der Daten dankbar, weil ich wirklich keine Lust habe, so einen Adapter für ein einmaliges Auslesen zu kaufen.

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Update in WipeOut HD.

4. Dezember 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Da ich am Montag durch Unachtsamkeit blöderweise meine Spielstände für WipeOut HD gelöscht habe, stand ich ziemlich belämmert da. Im Kampagnenmodus war ich immerhin schon in der sechsten von acht Rennklassen und bis dorthin habe ich teilweise schon gut herumschaukeln müssen.

Allerdings hatte es der Schutzpatron aller PlayStation-3-Besitzer gut mit mir gemeint und mir beim nächsten Start von WipeOut HD das Update 1.2 aufgedrückt. In diesem Update hat Studio Liverpool, die Entwickler von WipeOut HD in den Kampagnenmodus nun jeweils drei Schwierigkeitsgrade, die überraschenderweise “Einfach”, “Mittel” und “Schwer” heißen, eingebaut, in denen man jedes Rennen fahren kann. Da ich eher jemand bin, der schnell und effizient das Glückserlebnis (an der Spielekonsole) haben möchte, kommt mir das natürlich sehr entgegen und prompt bin ich jetzt sogar schon in der vorletzten Rennklasse im Kampagnenmodus.

Und endlich gibt es auch eine neue Regelung für das Problem der schlafenden Hosts in Netzwerksitzungen, die eine Rennsitzung auch nach Minuten nicht starten – Rennsitzungen werden spätestens nach einer Minute automatisch gestartet. Damit ist das Online-Gaming nun perfekt.

Meine Strecke ist übrigens definitiv Moa Therma, geflogen mit dem Assegai. Solche Antworten kommen bestimmt krass-gut, wenn am Montag jemand im Büro fragt, was man denn am Wochenende so getrieben hat: “Och, ich war mit meinem Assegai auf Moa Therma und habe endlich die Trophäe für den Überschlag abgeholt”.

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Auf der PS3: Blazing Angels 2.

19. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Ganz wie Teil 1 ist auch Teil 2 des Flugkampfspieles mehr oder weniger für die Katz, weil es schlicht keinen Spaß auf Dauer macht und vermutlich auch deshalb selbst in den Platinum-Regalen für PS3-Spiele, die praktisch für den halben Preis nochmal offiziell verscheuert werden, nicht zu finden. Da ich aber nun mal eine Schwäche für Spiele habe, die nicht auf dem Boden stattfinden, sondern die virtuellen Lüfte unsicher machen, habe ich, trotz meiner wirklich schlechten Erfahrungen mit Blazing Angels, einmal Blazing Angels 2 gebraucht gekauft. Offensichtlicher Fehlkauf.

Es krankt leider an den gleichen Stellen: Die Übersetzung aus dem Englischen ist weitgehend auf Untertitel beschränkt, die neben dem Umstand, dass sie eine miese Übersetzung enthalten, auch noch viel zu schnell durchlaufen, so dass man missionstechnisch weitgehend einen Blindflug macht, wenn man sich nicht auf die englisch gesprochenen Texte konzentriert. Leider sind die auch nicht wirklich ein Genuss, so dass man die Einführungen in die Missionen getrost überspringen kann.

Das Fliegen der Kampfvögel ist weitgehend einfach, wenn auch nicht wirklich realistisch, aber das hat bei einem klassischen Shoot’em’Up-Spiel keine wirkliche Relevanz. Die Missionen sind allerdings nur zu Anfang einfach und lassen einen schnell wieder mit dümmlichen Anforderungen verzweifeln. Beispielsweise müssen in der dritten Mission eine Horde gegnerischer Kampfflugzeuge bekämpft werden und das auf eine abenteuerliche Weise: Da diese Mission eigentlich Bombenabwürfe zum Hauptziel hatte, ist das Bordgeschütz des Piloten ausgebaut und man muss als Pilot auf eine bestimmte Weise an die Gegner heranfliegen, damit der virtuelle Heckschütze schießen kann. Wie das aber sinnvoll passiert, davon steht nirgends etwas, so dass man herumprobieren darf – nach einer halben Stunde hatte ich dann die Nase voll.

Die Netzwerkfähigkeiten von Blazing Angels 2 sollen deutlich besser sein, als die des Vorgängers, was auch durchaus in der Demo erkennbar war. Nur leider finden sich auf den Netzwerkservern inzwischen kaum noch Mitspieler bzw. Gegner, da offensichtlich nur noch wenige andere PS3-Besitzer Blazing Angels 2 spielen, so dass sich damit die Katze in den eigenen Schwanz beißt.

Ergo: Blazing Angels 2 kann man gerade im Gebrauchtspieleregal stehen lassen. Ubisoft hat aus den Fehlern des Erstlingwerkes leider nicht sonderlich viel gelernt, so dass man selbst als Liebhaber von Flugspielen hier rein gar nichts verpasst.

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