WordPress 3.0.1.

Sicherlich bin ich da nicht der schnellste, aber wenn ich schon Weblogs auf WordPress 3.0.1 upgrade, kann ich auch gleich darüber schreiben. Also, WordPress 3.0.1 ist seit heute morgen veröffentlicht. Und wie die Versionsnummer zu erkennen gibt, handelt es sich um ein Wartungsupdate.

Erfreulicherweise werden in diesem Update auch nur kleinere Fehler behoben, es gibt also kein katastrophales Sicherheitsloch, das damit zu beheben wäre. Das bedeutet, dass das Update auch nicht ultradringend eingespielt werden muss, wenn man schon WordPress 3.0 einsetzt, sondern auch mal warten kann.

Wie immer kann man entweder innerhalb des WordPress-Dashboards aktualisieren, ein gesamtes Installationspaket über eine bestehende Installation laufen lassen oder auf das bewährte Update-Paket von WordPress Deutschland zurückgreifen. Letzteres hat den hübschen Vorteil, dass nur die betroffenen Dateien inkludiert sind und das Update per FTP ein Klacks ist. Bei der Gelegenheit sei darauf hingewiesen, dass auch die deutsche Sprachdatei in einer neuen Version erschienen ist, üblicherweise auch mit Ergänzungen und Fehlerbehebungen.

Es gibt so herrlich wenig darüber zu schreiben, dass es eine Freude ist.

PS3-Update 3.41.

Der Vollständigkeit halber: Die Firmware 3.41 für die PS3-Konsole liegt bereit und darf/muss installiert werden. „Muss“ deshalb, weil ohne die Installation des Updates kein weiterer Zugriff mehr ins PlayStation Network möglich ist. Das ist leider eine Unart geworden, auch bei kleineren Updates diesen Riegel vorzulegen, denn nicht jeder hat einen breiten Internet-Anschluss zu Hause und das kann einem die erhoffte Entspannung schon ordentlich vergällen, wenn vor einem gemütlichen Netzwerkspiel erst einmal die Konsole aktualisiert werden muss.

Das Update wiederum ist bescheidener Natur, im PlayStation Store werden nun Kaufempfehlungen auf Basis des Spieleprofils angezeigt. In etwa so nützlich wie ein Kopf, der Informationswert des Stores war und ist bescheiden.

PS3-Update 3.40.

Seit gestern verteilt Sony ein Firmware-Update für die PS3 und hebt damit den Versionsstand auf 3.40. Einige Neuerungen sind dazu gekommen:

  • Die eingebaute Anwendung Photo Gallery ist nun netzwerkfähig und bietet die Möglichkeit, Bilder auf Picasa Web Alben oder auf nicht zu vermeidende Facebook-Bilderalben hochzuladen.
  • Eine neue Anwendung ist der Video Editor und Uploader in der XMB, mit dem das Bearbeiten von auf der PS3 liegenden Videos möglich ist und das Hochladen zu YouTube und zum hier ebenfalls nicht vermeidbaren Facebook.
  • Die Stromsparfunktion wurde angepasst und die Standardeinstellung besagt nun, dass die PS3 nach zwei Stunden heruntergefahren bzw. in den Stand-By-Modus versetzt wird.
  • Im PlayStation Store können Nutzer nun die dortigen Inhalte mit einem Rating-System benoten, in dem sie Sterne vergeben.
  • Als neue Anwendung ist nun das bereits angekündigte Abo-Modell namens “PlayStation Plus” integriert, über das “zahlreiche Premium- und Exklusiv-Features wie Spiele und Inhalte im Gesamtwert von mindestens 200 Euro pro Jahr” für Abonennten angeboten werden sollen.

PlayStation Plus ist in meinen Augen ein höchst seltsames Anebot. Man möchte mit dem kostenpflichtigen Angebot offensichtlich zahlungskräftige Benutzer ansprechen und mit einem Mehrwert ködern, der jedoch ausgesprochen dürftig ausfällt. Dass man bei Sony das alles als Testballon ansieht, zeigt in meinen Augen vor allem der Umstand, dass man sich selbst bei der Einführung bemüht, darauf hinzuweisen, dass das PlayStation Network weiterhin kostenlos bleiben wird.

Und das ist eigentlich die wirklich enttäuschende Komponente, denn jeder, der in den letzten Monaten ein Spiel über das PlayStation Network gekauft hat, wird über die katastrophal schlechte Performance des Netzwerkes gestaunt haben. Selbst mit flotten Anbindungen dauert das Herunterladen von gigabyteschweren Spielen und auch Demos einige Stunden und erinnert bisweilen an gute, alte ISDN-Zeiten. Da die meisten PS3-Nutzer ihre Konsole nicht einfach laufen lassen, schiebt sich das Herunterladen auf mehrere Tage und das ist richtiggehend ärgerlich, denn da kauft man am Veröffentlichungstermin ein neues Spiel und kann es effektiv erst einige Stunden oder Tage später installieren und spielen. Und leider bewegt sich in Sachen Performance rein gar nichts.

Update-Funktion ab WordPress 3.0.

Einer der sichtbarsten Weiterentwicklungen, die in WordPress 3.0 eingeflossen sind, ist die nun deutlich präsentere Update-Funktion, mit der einheitlich auf einer Seite alle Komponenten einer WordPress-Installation – Core-Installation, Plugins und Theme – aktualisiert werden können. Und damit die neue Update-Funktion auch gut ins Auge sticht, ist sie gleich im Dashboard-Menü integriert:

Die Ziffer hinter „Aktualisierungen“ gibt hierbei an, wie viele Updates insgesamt zur Verfügung stehen. Klickt man auf „Aktualisierungen, geht es auf die Update-Seite, die von oben nach unten die Core-Installation behandelt (inklusive der Möglichkeit, eine vorhandene WordPress-Installation neu zu installieren), Plugins und Themes (klicken für Großansicht):

Hübscher geht es kaum noch, wobei ich den Textblock zum Updaten der WordPress-Core-Installation zu überfrachtet und zu unübersichtlich halte. Das hätte man ähnlich wie weiter unten bei „Plugins“ realisieren können. Aber immerhin.

WordPress 3.0 ist da!

Endlich, endlich, endlich, die finale Version von WordPress 3.0 mit dem Arbeitsnamen „Thelonious“ ist soeben veröffentlicht worden. Damit hat sich dieses Release – fast wie üblich – um einige Monate verspätet, aber da die letzte Version keine wirklich großen Sicherheitsprobleme hatte, war es zu verschmerzen.

Über die größten Änderungen, die WordPress 3.0 mitbringt, habe ich schon vor einer Weile, nämlich schon im März (!) gebloggt, daran hat sich im Prinzip nicht viel geändert. Was auffällt, sind vor allem Details im Dashboard, aber das muss ich alles erst noch entdecken. Zumindest ist jetzt aber die bisher getrennte Pflege von WordPress und WordPress MU („Multiuser“) endgültig Geschichte geworden – es gibt nur noch WordPress.

Wichtig für die Upgrader ist, dass das Upgrade wieder mal einfach funktioniert – völlig problemlos. Es sei aber wie immer stärkstens empfohlen, vor dem Upgrade eine Sicherung der WordPress-Datenbank und des WordPress-Verzeichnisses zu machen. Da man das eh nie macht, ist das immer eine gute Gelegenheit, wenigstens eine Art „Jahressicherung“ zu machen.

Die deutsche Übersetzung ist wie immer auch schon fertig. Man kann bedenkenlos schon die eingedeutschte Version der Folks von WordPress Deutschland nehmen, das dann beispielsweise in der WordPress-Anmeldung auch einen sichtbaren Hinweis auf die deutsche Version einblendet oder einfach die englische Version und danach die deutsche Sprachdatei installieren. Und der Vollständigkeit halber auch noch ein Verweis auf den Blog-Eintrag zu WordPress 3.0 von WordPress Deutschland – Ehre denen, denen Ehre gebührt.

AVM Fritzbox 7270 mit neuer (Beta-)Firmware.

Seit gestern gibt es für die recht beliebte AVM Fritzbox 7270 nun die erste Vorabversion der kommenden Firmware-Version xx.04.85 im Fritz-Labor. Vorabversionen von Fritzbox-Firmwares sind quasi das, was in der Softwarewelt „beta“ ist, während die Laborversionen nur einzelne Features für zukünftige Firmwares behandeln und quasi „alpha“ sind. Allerdings „quasi“, denn auch die Laborversionen sind meist immer schon recht stabil, wenngleich AVM immer davor warnt, Laborversionen in Produktionsumgebungen einzusetzen.

Die Vorabversion zeigt aber nun sehr anschaulich, was in das nächste offizielle Update kommen wird:

  • Erweiterungen in Sachen USB und NAS
    Unter einer einheitlichen Adresse wird die Fritzbox einen angeschlossenen USB-Speicher als Network Attached Storage bereithalten, der, und das ist der Clou, auch per geschütztem FTP-Zugang nach außen hin geöffnet werden kann. Mit einer angeschlossenen USB-Festplatte ist ein Mediaserver oder schlicht ein Netzwerkspeicher nun also überhaupt kein Problem mehr. Ein integrierter Browser sorgt auf der Fritzbox-Oberfläche auch noch für ein bequemes Hochladen.
  • Funktionserweiterungen der DECT-Telefonie
    An der DECT-Basis-Funktionalität wurde ebenfalls geschraubt, die AVM-DECT-Mobilteile MT-D und MT-F bekommen ebenfalls Firmware-Updates und danken das mit einer erheblich verbesserten Klangqualität und das auch im Eco-Mode und bei Grenzreichweiten. Zwar kommen die Mobilteile bei grenzwertigen Reichweiten immer noch nicht an der überlegenen Gesprächsqualität von Gigaset-Gerätschaften heran, aber die „Knack-Rate“ ist schon deutlich gesunken. So Leute wie ich, die während dem Telefonieren gern durchs Haus laufen, wissen das zu schätzen.
  • Endlich eine offizielle IPv6-Unterstützung
    Die nun offizielle IPv6-Unterstützung, das Internet-Protokoll der Zukunft, ist nun endlich da und auch schon einige Jahre überfällig, denn eine Beta-Firmware gab es schon einige Jahre, es gab aber von Seiten von AVM bisher leider nie ein Commitment dafür, wann denn eine offizielle IPv6-Unterstützung zu erwarten ist. Das passiert nun wohl endlich. Die IPv6-Optionen sind, je nach vorhandenem Zugang, entweder nativ oder mit einem IPv6-Tunnelprovider. Erschöpfende Dokumentation dazu wird es, so wie ich AVM kenne, demnächst im Supportbereich der Fritzbox 7270 geben.

PS3-Update 3.30.

Sony Computer Entertainment verteilt seit heute die Version 3.30 der PS3-Firmware, die nach Aussagen von SCE „mandatory“ ist. Das lässt auch die Major-Versionsnummer herausklingen. Zwei Dinge gibt es als Änderungen:

  • Die Möglichkeit, Trophäen vernünftig zu sortieren. Die kann man sich jetzt in der Trophäenübersicht und beim Trophäenvergleich mit anderen Spielern auch nach dem Datum des Erhaltes sortiert anzeigen lassen, aber auch nach dem Namen der Trophäe selbst.
  • Die PS3-Update erhält ferner eine „Vorbereitung“ auf 3D-Fähigkeiten, die mit zukünftig angebotenene Sony-Bravia-Fernsehern funktionieren soll. Nähere Informationen hierzu verkneift sich SCE noch.

Beim Testen verlangte meine PS3 nicht sofort nach einem Update, kann man also offensichtlich ruhig noch verschieben.

Lösung des Update-Problems mit ElsterFormular unter Windows.

Die aktuelle Version von ElsterFormular hat ziemliche Probleme mit Benutzerrechten unter Windows. Schuld daran ist das Update-Programm, das ohne Administratorrechte schlicht und einfach nicht korrekt funktioniert und offensichtlich auch dann nicht, wenn der Benutzer, der angemeldet ist, eigentlich administrative Rechte hat. Es lädt Inhalte herunter, kann sie aber nicht installieren.

Deshalb müssen wir ran und das Problem fixen. Dankenswerterweise ist das relativ einfach, denn es genügt, dem Update-Programm mitzuteilen, dass es, wenn es gestartet wird, dies als Administrator tun soll. Damit verlassen wir uns zwar darauf, dass das Update-Programm hoffentlich keine derartig krassen Bugs hat, dass es mit dieser Administratorberechtigung schlimme Dinge tut, allerdings bleibt dem geneigten Steuerzahler, der einfach nur Steuererklärung und Umsatzsteuervoranmeldung übertragen möchte, gar keine andere Wahl.

Windows (XP, Vista, 7) hilft einem mit derartig dreckig programmierter Software da aus der Patsche, nämlich mit dem Kompatibilitätsmodus. Der ist zwar eigentlich dafür da, historischer Software vorzugaukeln, dass das Betriebssystem ein anderes sei, aber wir sind ja hart im Nehmen:

Hier gehst du im Startmenü in die ElsterFormular-Programmgruppe (ggf. unter “Alle Programme” und klickst dort auf das Programm “ElsterFormular – Update” mit der rechten Maustaste. Aus dem Kontextmenü den Punkt “Eigenschaften” auswählen. In dem sich öffnenden Fenster für die Eigenschaften des Programmes bitte die Registerkarte “Kompatibilität” auswählen:

Dort findet sich ganz unten bei „Berechtigungsstufe“ das Feld „Programm als ein Administrator ausführen“. Hier den Haken hineinsetzen und mit OK bestätigen. Fertig. Der Nachteil: Bei jedem Start dieses Updates bittet Windows, wenn die Benutzerkontensteuerung standardmäßig aktiv ist, um Bestätigung, dass dieses Programm wirklich gestartet werden soll, weil es ja eben als Administrator gestartet wird. Das ist allerdings in Kauf zu nehmen.

Was ausdrücklich nicht notwendig ist und nicht getan werden sollte: Dem ElsterFormular-Hauptprogramm ebenfalls Administratorrechte zu geben.

Ende von Linux auf der PS3.

Die eher kleine Ankündigung des PS3-Updates 3.21 im US-Playstation-Blog hat es in sich: Denn darin wird angekündigt, dass dieses Update die Firmware-Funktion des Starten eines fremden Betriebssystems nicht mehr innehaben wird. Und das bedeutet, dass damit die Möglichkeit der frühen PS3-Geräte, Linux auf der PS3 zu installieren, endgültig ad acta gelegt wird.

Das Update ist zwar angekündigt für den 1. April, aber ich habe kaum Motivationen, daran zu glauben, dass das ein Aprilscherz wird. Die Installationsmöglichkeit eines Linux war als Verkaufsargument der PS3 eher schwach und diente weitgehend nur dazu, den anfänglich sehr hohen Einstiegspreis einigermaßen sinnvoll zu kaschieren. Die Implementierung der Möglichkeit war auch dementsprechend einfach, läuft doch ein fremdes Betriebssystem nur als virtuelle Maschine, die auf viele Features der PS3 keinen Zugriff ermöglicht – wohl aber potentiell eine Angriffsfläche bietet.

Offiziell sind es auch „Sicherheitsbedenken“, weshalb die Linux-Unterstützung fällt und das ist vermutlich noch nicht einmal gelogen. Die Sandbox auf ewig pflegen zu müssen und es mit durchaus professionell arbeitenden Hackern anzunehmen, das ist am Ende letztendlich eine Kostenfrage. Diesen Kampf zu verlieren, kann sich selbst Sony Computer Entertainment nicht leisten, denn wenn die Konsolenplattform per se unsicher wird und möglicherweise Kopierschutzsysteme ausgehebelt werden könnten, setzt man sich die Akzeptanz von Spieleherstellern und Medienanbietern aufs Spiel.

Andererseits war Linux auf der PS3 schon von Anfang an eine reine Showveranstaltung. Zwar läuft das Linux problemlos, aber allein schon der Energieverbrauch der alten PS3-Konsolen mit 150 bis 180 Watt liegt gut und gerne mindestens über dem Doppelten, was PC-Systeme an Strom fressen.

Wer das Update vorläufig nicht einspielt, erkauft sich das übrigens damit, dass er nicht mehr auf das PlayStation Network zugreifen kann und zukünftig möglicherweise diverse neuere Spiele nicht mehr spielen kann, so lange er nicht das Update einspielt und seine Konsole auf einen aktuellen Versionsstand bringt.

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TiddlyWiki 2.6.0.

Fast genau ein Jahr nach der Veröffentlichung der Version 2.5.0 hat das Entwicklungsteam um das „Hosentaschen-Wiki“ TiddlyWiki nun heute die Version 2.6.0 veröffentlicht.

Gegenüber der letzten Version 2.5.3 gibt es allerdings nur kleinere Änderungen:

  • Mit einem Tiddler namens WindowTitle kann nun der Seitentitel direkt beeinflusst werden. Ist kein solcher Tiddler vorhanden, wird der Titel automatisch aus der Überschrift („SiteTitle“) und der Subüberschrift („SiteSubtitle“) gebildet.
  • Für Tiddler gibt es nun das zusätzliche Feld namens „creator“, mit dem bei der Anlage des Tiddlers der Benutzername des Benutzers eingetragen wird. Bisher war es so, dass sich dieser Benutzername immer änderte, wenn ein anderer Benutzer den Tiddler bearbeitete. Mit diesem neuen Feld bleibt der ursprüngliche Benutzername also auch nach einer späteren Bearbeitung des Tiddlers fest hinterlegt.
  • Die integrierte jQuery-Bibliothek ist auf die 1.4.2 aktualisiert.

Die deutsche Übersetzung ist natürlich schon während der stetigen Entwicklung der Version 2.6 nachgezogen worden und deshalb schon bereit. Findet sich alles, wie immer, bei TiddlyWikiDeutsch unter karadeniz.de.