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TrueCrypt 6.2.

12. Mai 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SicherheitsWelt

Die wunderbare Open-Source-Verschlüsselungssoftware TrueCrypt ist gestern in einer neuen Version veröffentlicht worden und hört nun auf die Versionsnummer 6.2. Das Update ist weitgehend ein Wartungsupdate, das nur ein paar kleinere Neuerungen mitbringt:

  • Der Bootloader unterstützt nun Motherboards mit BIOS-Versionen, die größere Speicherbereiche für Systemfunktionen reservieren, in der Regel für integrierte RAID-Controller. Unter Windows Vista ist es an dieser Stelle notwendig, dort das Service Pack 1 zu installieren (was grundsätzlich nicht falsch ist).
  • Das automatische Mounten soll nun erheblich schneller ablaufen, da nun Partitionen mit unverschlüsselten File-Systemen übersprungen werden.
  • Wenn Volumes schreibgeschützt oder als auswerfbar gemountet und als bevorzugte Volumes gespeichert werden, werden sie als schreibgeschützt und als auswerfbar gemountet, wenn die Funktion zum Mounten von bevorzugten Volumes benutzt wird.
  • Es gibt zudem eine Änderung beim sicheren Löschen von Inhalten mit Algorithmen, die in Mehrfachdurchgängen eingesetzt werden; hier werden die Header zunächst gelöscht, bevor die verschlüsselten Header auf das Laufwerk geschrieben werden.
  • Sonstiges, übliches Bugfixing.

Wie auch bisher lässt sich TrueCrypt autonom auf einem USB-Stick ablegen und von dort aus starten. Nie war TrueCrypt so wertvoll wie heute.

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TrueCrypt 6.1.

2. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SicherheitsWelt

Die Codeklopfer des TrueCrypt-Projektes haben wieder fleißig und haben einen neue Version des TrueCrypt-Paketes erstellt. Neben diversen Fehlerkorrekturen sind folgende Neuerungen hinzugekommen:

  • Es lassen sich unter Windows Vista und Windows Server 2008 nun auch Nicht-System-Partitionen ohne Datenverlust verschlüsseln.
  • Unterstützung von Sicherheits-Tokens und Smartcards.
  • Der Bootloader kann so konfiguriert werden, dass er keine Texte anzeigt und sich damit nicht identifiziert. Alternativ kann er mit eigenen Texten bestückt werden.
  • Passwörter, die vor dem Booten eingegeben werden müssen, können nun im Treiberspeicher zwischengespeichert werden, so dass diese zum Mounten von TrueCrypt-Volumes (nicht Systempartitionen) genutzt werden können.
  • Die Linux- und MacOS-X-Versionen können nun auch eine Windows-Systempartition und komplett unter Windows verschlüsselte Partitionen öffnen, die mit TrueCrypt verschlüsselt wurden.
  • Verbessert wurde der Speicherschutz, der durch bestimmte, schlecht designte BIOS-Version gefährtet wurde.
  • Verbessert wurde zudem das Verhalten bei der Erstellung einer versteckten Systempartition, da nun nach der Erstellung der verschlüsselten Systempartition die ursprüngliche Partition sicher gelöscht wird.

Heruntergeladen werden kann TrueCrypt, wie immer, auf der Projektseite unter http://www.truecrypt.org/. Und kosten tut es immer noch nichts.

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