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Backstage im Online-Gaming.

23. Dezember 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Bei Golem.de gibt es ein interessantes Interview mit Ingo Mohr von Arvato Systems, einem Dienstleister, der unter anderem eine Plattform für Online-Games anbietet, auf denen Spielehersteller ihre Netzwerkspiele abwickeln können. Richtig viel Technisches gibt es da leider nicht zu erfahren, allerdings redet darüber kaum ein Hersteller in der Öffentlichkeit. Einerseits, weil Geschichten aus Data Centern in der Regel wirklich extrem stinklangweilig sind und zum anderen, weil man natürlich der Konkurrenz nicht alles verraten bzw. deren Vorurteile nicht bestätigen will.

Eines kann ich aber verraten: Wer glaubt, dass bei vernetzten Konsolenspielen in den Rechenzentren dann auch eine Batterie von Konsolen stehen, irrt. Die Arbeit hinter den Kulissen verrichten hässlich aussehende, laute und vor allem auf Dauerlauf getrimmte Server.

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Online-Gaming mit WipeOut HD - fast perfekt.

14. Oktober 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Bisher war ich mit meiner PS3 eher weniger online unterwegs. Das liegt eher weniger daran, dass es nicht genügend Spiele gibt, die online sicherlich Spaß machen würden, sondern eher daran, dass das Online-Gaming in vielen Fällen schlicht miserabel implementiert ist. Wer Colin McRae Rally oder derzeit noch GranTurismo 5 Prologue auf der PS3 versucht, der wird verstehen, was ich meine.

Dafür ist WipeOut HD wirklich durchdacht gemacht:

  • Internationales Publikum, also auch Spieler aus Amerika und Asien.
  • Zentrale Lounge, von der aus alle Spieltypen (Einzelrennen, Zeitrennen, Turniere etc.) gestartet werden können.
  • Die Möglichkeit, gleich schnell und einfach ein neues Rennen als Host zu starten oder bei einem bestehenden Host einzusteigen.
  • Rennkonfigurationen können mit beliebigen Teilnehmern gestartet werden und es lässt sich auch eine Quota zwischen Fremdspielern und Freunden einrichten.
  • Rennkonfigurationen lassen sich in den Pausen superschnell umstellen.
  • Verlässt der Host “sein” Rennen, springt ein anderer Teilnehmer als Host ein.

Das einzige, was nicht wirklich gut ist, ist der Umstand, dass es bei wartenden Rennen kein Zeitlimit gibt. Ich steige bei einem Rennen ein, befinde mich schon in der Rennlounge und warte, bis der Host das Rennen startet. Und wenn der Host beispielsweise gerade telefoniert, warten alle in der Lounge bis in die Puppen.

Ansonsten: Perfekt. Ist man erst mal drin, läuft es superschnell. Und wenn ein Host engagiert und schnell ist, läuft es wie geschmiert und passt auch schön in eine Viertelstunde in der Mittagspause. Und wenn man jetzt Hosts für ihre Host-Arbeit noch bewerten könnte, wäre es einfach superperfekt. :-)

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