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Quellenangaben in netplanet.

15. Januar 2012 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in netplanetares

Unlängst hatte ich eine interessante Diskussion in meiner Mailbox. Begonnen hatte alles mit einer E-Mail, in der der Absender nach den Quellen fragte, aus denen ich meine netplanet-Artikel – also die Artikel im Lexikon – aufbaute. Eine sehr gute Frage, denn ich verstand die Frage nicht. Also fragte ich nach, welche Quellen er denn meinte beziehungsweise wie er auf die Idee gekommen sei, dass ich Artikel mit unbenannten Quellen schreiben würde.

Es entwickelte sich ein Mailverkehr, der sich weitgehend weiterhin um diese Fragestellung herum drehte. Tatsächlich verstand der Absender nicht, dass zwar durchaus Wissen durch andere Websites und Bücher aneigne, aber ein neuer Text nicht unbedingt nur aus einfachen, zu belegenden Quellen besteht.

Genau genommen bestehen die wenigsten Inhalte in netplanet aus solchen Quellen. Was vor allem am Umstand liegt, dass die allermeisten Texte, die ich einst zum Aufbau meines Wissens genutzt habe, in einer so miserablen inhaltlichen Qualität waren, dass sie 1.) nicht ansatzweise eine vollständige Beschreibung darstellten, 2.) sprachlich kaum zu gebrauchen waren und 3.) mein Anspruch niemals war, einfach nur eine zusammengeklebte Quellensammlung hinzustellen.

Dass die meisten netplanet-Artikel ziemlich anders in die Thematik hineinführen, zeigt vor allem der Artikel über Schichtenmodelle. Schichtenmodelle zu erklären, ist eine ziemlich trockene Geschichte, die man nur mit technischem Background korrekt erklären kann. Will man es für Laien zumindest so erklären, dass man TCP/IP verstehen kann, kann man entweder voraussetzen, dass der Leser gehöriges Vorwissen mitbringt oder man erklärt es ihm mit Analogien oder auf andere Weisen. Und hier fängt sehr wohl eine “erklärerische” Eigenleistung an, die sich kaum so kopieren lässt, wenn man weiß, wie RFC aussehen und wenn man sich vorstellt, was für ein Krampf einst so im Internet stand und das Internet erklärte.

 

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Alpha-Einblick in das neue netplanet-Design.

30. April 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in netplanetares

Und Alpha ist wirklich Alpha, also noch im tiefen Bastelstatus:

Die Farbgebung wird nicht das Endergebnis, das alles zeigt aber schon mal schön, um was es gehen wird, denn alles, was ihr da seht, wird per CSS gesteuert. Die Boxen kommen als DIV-Layer, die bisherige Hilfsstruktur mit den umständlichen HTML-Tabellen wird also komplett eingestampft.

Die Content-Box (also die Box, in der der Content-Text ist) wird rechts einen ca. 230 Pixel breiten Rand belassen, im dem dann Werbebanner, weiterführende Links etc. eingefügt werden. Die Navigation links ist ebenfalls noch Rohzustand, hier werden die Rubriken mit kleinerer Schriftgröße abgebildet und zugeklappt aufgeführt, das lässt sich dann alles einzeln vom Benutzer aufklappen.

Das mit den abgerundeten Ecken ist noch gewöhnungsbedürftig, denn das ist eigentlich auch alles CSS, aber das können derzeit noch nicht alle Browser. Der IE erst ab Version 9, Google Chrome gar nicht, Opera inzwischen ganz gut und der Firefox nur mit proprietären CSS-Einstellungen. Das wird dann halt erst zukünftig wirklich überall nett aussehen, denn mit Grafiken notgefrickelt wird nicht.

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Google Moderator.

31. März 2010 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in WebZweiNullWelt

formspring.me teste ich ja nun schon eine ganze Weile, das ist rechts in der Sidebar des Blogs die Textbox, in der ich mit leicht panisch wirkendem Unterton um Fragen bitte. Probieren geht ja bekanntermaßen über Studieren.

Ergebnis nach ein paar Wochen ist, dass es eine weitgehend unspannende Geschichte ist. Als publizierender Mensch hat man generell das Problem, dass Rückmeldungen rar sind und darunter leidet dann auch diese Textbox. Nicht immer, wenn man einfach Fragen stellen könnte, hat man auch welche parat oder findet den Befragenden so spannend, ihm irgendwelche Fragen zu stellen. Ohne Fragemotivation funktioniert so etwas überhaupt nicht.

Dazu kommen dann noch genügend Unzulänglichkeiten von formspring.me. Es gibt beispielsweise keine Möglichkeit, dass mir der Dienst eine Mail schreibt, wenn mir jemand eine Frage stellt. Immer wieder schaut man deshalb rein – oder eben auch nicht.

So kommt es dann, dass es mitunter interessante Personen gibt, denen man dann möglicherweise doch mal eine interessante und ernst gemeinte Frage stellen möchte und die liegt dann ewig herum, weil der Befragte sich nicht einloggt und seinen Zettelkasten durchschaut. Langweilig und auch irgendwo lieblos betriebene Veranstaltung.

Durch Zufall bin ich auf einen kleinen Dienst namens Google Moderator gestoßen, der eine ähnliche Feedback-Möglichkeit bietet, aber eher als einem Vorschlags- und Abstimmungssystem angelegt ist. Hier kann ein Thema eingerichtet werden, zu dem dann Teilnehmer Vorschläge und Ideen beisteuern können und zu denen dann auch gleich Zustimmung oder Ablehnung bekundet werden kann.

Damit ist die Feedback-Möglichkeit natürlich nicht ganz so universell wie mit einer einfachen Textbox, allerdings ist es mir so möglicherweise eher lieber. Mit etwas Phantasie habe ich nun eine Einleitung gedichtet, mit der ich die geneigte Leserschaft auffordern kann, Vorschläge einzuwerfen, über was ich drüben bei netplanet oder hier im Blog mal schreiben soll und andere Teilnehmer können diese Vorschläge (so wenn denn dann auch welche kommen) gleich mitbewerten.

Auch hier gilt: Probieren wir es einmal aus, und zwar hier: Was darf’s sein in netplanet?

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Providerwechsel.

14. Februar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Dass die Ära der Zusammenarbeit des netplanet-Imperiums mit 1&1 enden würde, hat der geneigte Blog-Leser schon die letzten Wochen erahnen können. An der Geschichte mit den Logfiles-Manipulationen hat sich leider nachträglich nichts mehr geändert und richtig interessiert hat das bei 1&1 auch keinen. Selbst nicht den Menschen, der meine Kündigung an der Hotline bearbeitete, dem war die Feststellung, dass mein Vertrag zwei Tage vor dem Start der Fußball-WM endet, viel wichtiger. Nun denn.

Nun läuft die Kiste bei Greatnet.de als Webhosting-Paket und das ist bis jetzt nicht schlecht. Der Umzug der Domains ging verhältnismäßig flott und das Einrichten des Web-Paketes nicht sonderlich kompliziert. Sehr angetan war ich von WordPress, denn außer dem Bearbeiten der wp-config.php musste ich gar nichts machen. Die Datenbank bei 1&1 exportiert und bei Greatnet.de wieder importiert und sofort lief das ganze Ding wieder.

Aktuell sind schon alle Domains bis auf netplanet.org umgezogen. Die Domain ist deshalb die allerletzte, weil hier immerhin eben das Blog läuft und ich erst einmal alle unkritischeren Domains umgezogen und konfiguriert habe. Die nächsten Tage wird also auch netplanet.org umziehen. Wenn es kurzfristig Probleme mit dem Abruf dieses Blogs geben sollte, ist das also kein Zeichen für das Ende des Blogs, sondern lediglich eine kurze Störung.

An allen Adressen wird sich nichts ändern, es bleibt alles so, wie es bisher ist.

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Zwischenbericht zu “netplanet_4G”

17. September 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in netplanetares

Sechs Wochen nach den ersten Arbeiten dürfte es sich lohnen, einen kleinen Zwischenbericht in Sachen “netplanet_4G” zu schreiben. Die Umstellung von netplanet auf WordPress läuft nämlich besser und zügiger, als ich ursprünglich befürchtete.

Anfänglich nochmal kurz zur Planung: Ich habe die Arbeiten in mehrere Stadien aufgeteilt, die nacheinander abgearbeitet werden:

  1. Aufsetzen einer nichtöffentlichen WordPress-Arbeitsumgebung (erledigt)
  2. Anlage der Seitenstruktur analog zur jetzigen Sitestruktur (erledigt)
  3. Übernahme der HTML-Seiten in einzelne WordPress-Seiten (aktuell)
  4. Erstellen eines Themes
  5. Überarbeitung spezieller CSS-Klassen
  6. Launch

Wie zu sehen ist, bin ich gerade im Stadium 3, also der Übernahme der HTML-Seiten in WordPress-Seiten. Während die Stadien 1 und 2 eine Angelegenheit war, die an einem Wochenende über die Bühne ging, ist Stadium 3 nun in der fünften Woche, was ich aber befürchtete, da immerhin 110 HTML-Artikel zu importieren sind und ich leider nicht immer überall HTML richtig ausgezeichnet habe. Importiert sind jetzt ziemlich genau die Hälfte aller etwa 110 Artikel.

Wobei ich sagen muss, dass TinyMCE, der Editor in WordPress, mir eine Menge Arbeit abnimmt: Ich habe in den originalen HTML-Dateien leider ursprünglich etwas zu viel Arbeit in den Aufbau des HTML-Codes gesteckt und sehr viel mit “harten” Umbrüchen und Tabulatoren gearbeitet. Das hat den Code nicht nur unnötig aufgebläht, sondern die Entfernung dieser unnötigen Inhalte ist, wenn man es manuell machen wollte, eine Drecksarbeit. Hübsch ist bei TinyMCE da die folgende Vorgehensweise: Man schalte den Editor auf HTML-Ansicht, füge da den gesamten, kopierten HTML-Code der Seite ein, klicke im TinyMCE-Editor auf die visuelle Ansicht und wieder zurück. Siehe da – Der HTML-Code ist neu formatiert, lediglich die Zeilenumbrüche sind noch da. Die Tabulatorschritte sind jedoch alle eliminiert, ebenso eine Menge an unnützen HTML-Auszeichnungen. Die restlichen Umbrüche sind dann nur noch eine kleine Arbeit, die ich gern mache, weil ich so nochmal die Texte grob überfliegen kann.

Ein weiterer Punkt, der sich sehr schön mit WordPress-Bordmitteln regeln ließ, waren Links, die ich in netplanet-Artikel auf weiterführende Artikel habe. Die habe ich nämlich kurzerhand in WordPress auch als Links angelegt. Damit die dann später auf den richtigen Seiten erscheinen, werden die Links in Kategorien einsortiert, die genauso heißen, wie die Seiten – in das Seitentemplate wird dann nur noch eine Abfrage hineinkommen, die nach Links einer Kategorie suchen soll, die genauso heißt, wie die Seite selbst.

Der Zeitrahmen bis Ende des Jahres scheint jedenfalls immer noch ganz passabel zu sein.

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