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Der Dukatenesel namens "iPhone-Benutzer bei T-Mobile".

1. September 2009 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Eine andere Umschreibung als “Dukatenesel” fällt mir einfach nicht ein, wenn ich mir das anschaue, was T-Mobile da an Preisen für Zusatzdienste für iPhone-Nutzer aufstellt. Nachrechnen? Gern.

Das Tethering ist das Schlüsselwort. Tethering bedeutet, dass das iPhone quasi als Funkmodem für ein angeschlossenes Notebook fungiert. Das iPhone wird per Bluetooth oder USB an das Notebook angeschlossen, auf dem iPhone das Tethering aktiviert und dann kann das Notebook über das iPhone ganz normal ins Internet.

Diese vermeintliche Weltrevolution ist – uralt. Mit jedem gängigen Windows-Mobile-Smartphone ist diese Geschichte nach entsprechender Konfiguration ebenso möglich und zwar ohne zusätzlichen Kostenaufwand für den Mobilfunkvertrag. Das vor allem deswegen, weil der Mobilfunkprovider gar nicht sehen und messen kann, ob der Datenverkehr nun vom Smartphone selbst oder einem dahinter angeschlossenen Notebook stammt.

Das gilt prinzipiell auch für das iPhone. Und weil das so ist und man so ja irgendwie kein zusätzliches Geld verdienen kann, hat Apple für seine Mobilfunkprovider einen optionalen Tethering-Schalter eingerichtet, den die Mobilfunkprovider für die von ihnen vertriebenen Geräte ein- und ausschalten kann. Ausgeschaltet ist dann einfach immer und erst wenn der Kunde für das Tethering löhnt, wird das Pferdegeschirr abgemacht.

Und diese Freischaltung erkauft sich der Benutzer abartig teuer: Ganze 20 Euro zusätzlich möchte T-Mobile dafür sehen, dass sie ihre iPhones für das Tethering aktivieren. Und das kommt dann hübsch auf den bestehenden Monatspreis hinzu. Dafür gibt es zwar 3 Gigabyte Datenverkehr noch zusätzlich dazu, allerdings ist damit das Tethering als Notlösung dafür, dass man mit dem iPhone gelegentlich auch das Notebook ins Internet hievt, quasi tot.

Es geht aber auch noch eine Schippe heftiger, denn auch die Telefonie über das Internet, das so genannte Voice over IP, was ja jahrelang nicht gehen durfte, weil T-Mobile ach so große Angst hatte, dass dann deren Mobilfunknetz zusammenbricht und sich möglicherweise dann Erdspalten bilden, geht nun dann doch – wenn man zukünftig auch hier zusätzlich hinblättert, nämlich nochmal 15 Euro im Monat (außer bei den teuersten Tarifen Complete L und Complete 1200, da kostet es “nur” 10 Euro im Monat).

Also rechnen wir doch mal nach und schnüren ein kleines iPhone-T-Mobile-Paket im kleinsten T-Mobile-Tarif Complete XS:

iPhone 3G S (16 GB, subventioniert): 249,95 Euro
Bereitstellung: 24,95 Euro
Grundpreis: 24,95 Euro/Monat
Tethering-Option: 20 Euro/Monat
VoiP-Option: 15 Euro/Monat

Macht alles zusammen auf 24 Monate: 1.713,70 Euro. Und da ist noch keine Minute telefoniert und noch keine SMS verschickt.

Machen wir die Gegenbüchse auf mit einer Urlaubsfahrt nach Italien und einem Kauf eines “freien” iPhones mit standardmäßig aktiviertem Tethering, das dann mit einem O2-Vertrag mit zusätzlicher Internet-Option (O2 gestattet ausdrücklich Voice over IP.) betrieben wird:

iPhone 3G S (16 GB, unsubventioniert): 599 Euro
Bereitstellung O2 Inklusivpaket 100: 25 Euro
Grundpreis: 10 Euro/Monat (100 Minuten Fest- und Mobilfunknetz Deutschland inbegriffen)
Internet-Pack-M (Internet-Flatrate): 10 Euro/Monat

Das macht unter dem Balken auf 24 Monate hinaus: 1.104 Euro. Und da sind insgesamt 2.400 Minuten Telefonieren ins deutsche Telefonnetz auch noch dabei.

Muss ich mich noch wundern: Nein. Das hat alles schon lange nichts mehr mit Realität zu tun.

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In die Zukunft mit Hürden.

24. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Kollege Jochen kam vor einigen Monaten auf mich zu und klagte mir sein Handy-Leid. Telefonieren ginge zwar, E-Mail theoretisch auch, allerdings war alles so schrecklich langsam, obwohl er eigentlich ein UMTS-fähiges Telefon besitzt. Das konnte ich dann im Livetest auch so bestätigen, es ging schlicht nichts. Der Zugriff auf seinen eigenen Mailserver war über Mobilfunk praktisch unbrauchbar. Was mich etwas wunderte, denn eigentlich sollte das Internet über O2 zumindest funktionieren. Also gingen wir detektivisch diesem Problem mal an die Wurzel.

Bist du überhaupt UMTS?

Das war schon die zweite Frage, die zu beantworten war. Das Nokia-Handy zeigte nämlich zwar O2 an, allerdings keine Netzinformation, was mich zumindest mal wunderte. Moderne UMTS-Gerätschaften protzen nämlich in der Regel deutlich heraus, wenn sie auch in einem UMTS-Netz hängen. Verdacht war also, dass das Mobiltelefon nicht in einem UMTS-Netz hängte.

Das bestätigte sich auch, als ich spaßeshalber meine UMTS-fähige SIM-Karte einlegte, denn prompt wurde neben der O2-Kennung noch das Kürzel “3G” angezeigt. Beim testweisen Einbau meiner SIM-Karte offenbarte sich auch das Grundübel – es kam nämlich noch eine SIM-Karte von VIAG Interkom heraus. Und man muss wissen, dass alte GSM-SIM-Karten nicht automatisch auch UMTS-fähig sind, das sind sie nämlich nicht.

Also: Kartentausch im O2-Shop. Nachdem ich dann Jochen unter Androhung kriegerischer Handlungen zu einem O2-Shop geschleift bekommen habe und wir dann dort für alle seine 537 Mobiltelefonverträge aus seinem Hause die Karten haben auswechseln lassen, war zumindest dieses grundlegende Problem beiseite.

Darfst du überhaupt UMTS?

Was allerdings niemand sagt und auch die Hotline nicht so recht weiß (gut, wer kommt schon noch mit einer VIAG-Interkom-SIM daher…), ist der Umstand, dass man, wenn man eine reine GSM-Karte gegen eine GSM/UMTS-Karte austauscht, noch lange nicht sofort auch in ein UMTS-Netz einbuchen darf. Denn dazu muss man O2 nochmal gesondert bitten, was zumindest nichts extra kostet.

Dazu gibt es im Online-Bereich von O2, in dem man sich natürlich vorher registriert, um da überhaupt hineinzukommen, eine zusätzliche “UMTS-Option”. Die ist bei allen neuen O2-Verträgen automatisch aktiviert und ausgegraut, so dass ich die bei meinem Vertrag auch lange Zeit nicht beachtet habe. In Jochens Vertrag war aber genau diese Option nicht ausgegraut und auch nicht behakt. Aha!

Also Haken rein, bestätigt, die obligatorischen 24 Stunden bei O2 gewartet und ein Tag später erschien dann tatsächlich nach dem neuerlichen Einbuchen das “3G” hinter der O2-Kennung.

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O2-Internet-Pack M: Und es ist doch eine Flat.

2. Juli 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in MobileWelt

Sich häufiger das Kleingedruckte anzuschauen, kann häufig erstaunliche Dinge zutage bringen. Das ist mir aufgefallen, als ich vorgestern die O2-Rechnung angeschaut habe.

Mein Telefonaufkommen ist eher bescheiden, weshalb ich von Anfang an ein Inklusivpaket gewählt habe. Das beinhaltet 60 Minuten Telefonieren für 5 Euro im Monat, jede weitere Telefonminute kosten ein paar Cent. War für mich nie wirklich von Belang, ich habe es geschafft, in den meisten Minuten tatsächlich unter den 60 Minuten zu bleiben. Wer was von mir will, ruft mich an.

Oder mailt mich an, weshalb ich zusätzlich das Internet-Pack-M für 10 Euro zusätzlich gebucht habe. Das beinhaltete 200 Megabyte Datenverkehr, jedes weitere Megabyte kostete dann ebenfalls ein paar Cent. Auch hier nicht von Belang, in 200 Megabyte kann man einige zehntausend Tweets verpacken. ;-)

Dieses Internet-Pack-M ist aber nun gar nicht mehr gedeckelt, sondern zu einer Flatrate umgewandelt. Weiterhin gibt es 200 Megabyte Datenverkehr in voller UMTS-Geschwindigkeit, ab da wird auf GPRS-Geschwindigkeit umgestöpselt – deutlich langsamer, aber eben immer noch Flatrate. Und damit unterscheidet sich diese Kombination nicht mehr sehr stark von den Angeboten von T-Mobile, mit der Ausnahme, dass O2 gewaltig günstiger ist.

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UMTS-Probleme mit O2.

24. April 2009 | 5 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Es reicht offenbar nicht, dass ich nicht nur Probleme mit meinem HTC Touch Pro habe, das nun seit geschlagenen sechs Wochen auf Werkstatttournee ist und nach neuesten Berichten offenbar heute repariert und möglicherweise noch in diesem Jahr wieder zurückgeschickt wird, nein, jetzt spinnt auch noch das UMTS-Netz von O2, zumindest am Standort des Büros, in dem ich arbeite.

Ich habe mich vorgestern schon gewundert, weshalb ich plötzlich eine SMS erhalte, in der mir mitgeteilt wird, dass ein Anrufer mich nicht erreichen konnte, so als ob das Telefon ausgeschaltet gewesen wäre. War es aber definitiv nicht. Gestern geschah das dann nochmal in zwei Fällen, so dass ich einfach mal mein Handy vom Bürotelefon aus angerufen habe. Und erstaunlicherweise erhielt ich, obwohl das Handy neben mir im Netz eingebucht war, die Ansage, dass der Anrufer derzeit nicht erreichbar sei.

Nach etwas Herumexperimentieren und auch Testen mit einem anderen Handy habe ich das nun so weit eingegrenzt, dass GSM soweit funktioniert, UMTS dafür aber eher beschissen: Von zehn Testanrufen zum Handy gehen 8 nicht durch. Das Einbuchen in das UMTS-Netzwerk dauert auch extrem lange, ebenso der Rufaufbau.

Das alles der Kundenhotline zu erklären, gelang mir gestern Abend selbst nach dem zweiten Anlauf nicht. Die erste Kollegin war heillos überfordert (“Haben Sie Ihr Handy schon mal ausgeschaltet?”, der zweite Kollege verstieg sich dann sogar in die Feststellung, dass er erst nach 48 Stunden Problembeobachtung den Fall an die Technik weitergeben könne, außerdem habe sich ja noch niemand außer mir darüber in meiner Region beschwert. Auch ein interessanter Ansatz. “Bei Ihnen brennt es? Kann das Ihr Nachbar auch bestätigen?”

Heute Mittag ging es erwartungsgemäß immer noch nicht wirklich rund, so dass ich nochmal die O2-Hotline angerufen und diesmal gleich von Anfang an angeschnauzt habe, bevor sie noch auf die Idee kommt, mir die dauerhafte Nutzung von GSM schmackhaft zu machen. Sie mache mal ein Ticket auf, es könne aber bis zu zwei Werktage dauern, bis sich das ein Techniker anschaut.

Update: Immerhin, es ging nach einigen Stunden nach diesem Anruf wieder. Und – es wurde per SMS informiert. O2 hat also tatsächlich ein funktionierendes Ticketsystem und O2 kümmert sich offenbar auch um die Probleme, die darin gemeldet werden. Das macht es wieder gut.

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Willkommen im Blümchen-Internet!

17. April 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Netzpolitik

Na also, hat es doch die fesche Ursula doch noch geschafft, ihre eigene Machtgeilheit und Profilierungssucht auf Kosten des Internet und auch auf Kosten der Sachlichkeit gegenüber Kinderpornografie durchzusetzen. Willkommen im Blümchenland des gefilterten Internet, das in erster Linie nun dazu dient, dass unsere fesche Ursula nun als handlungsfähige Familienministerin gilt.

Besonders willkommen sind hierbei die Kunden, die jetzt noch freiwillig Internet-Dienstleistungen von Providern nutzen, die offenbar bedenkenlos geltendes Recht brechen, wenn der Staat zusichert, den Schaden zu bezahlen, wenn jemand gegen genau die Regeln verstösst, die dieser Staat eigentlich festgelegt hat. “Bananenrepublik” nennt man solche Länder für gewöhnlich.

Kunden, die Internet-Dienstleistungen bei den betreffenden Providern in Anspruch nehmen, dürfen sich jetzt übrigens mal gern mit dem Thema beschäftigen, eine außerordentliche Kündigung zu prüfen, um so elegant und eloquent den in feinem Tuch gekleideten Herren über Gut und Böse die Macht des kleinen Mannes zu zeigen. Und sei es nur deshalb, um aus einem unbequemen Internet-Zugangsvertrag zu kommen.

Kleine Tipps zum Beachten, ohne dass diese schon eine Rechtsberatung wäre:

  • Überprüfen, ob der Internet-Zugang im betreffenden Vertrag evt. nur eine Zusatzleistung oder mit dem Vertrag fest verbunden ist. Das könnte durchaus Probleme geben, wenn man z.B. einen kompletten Mobilfunkvertrag kündigen möchte, aber letztendlich ja nur der Internet-Zugang das Problem darstellt. Muss man ggf. kreativ-drastisch formulieren.
  • Sachlichen, aber direkten Ton nutzen. Dabei auf die heutige Vertragsunterzeichnung zu diesen Online-Sperren hinweisen und argumentieren, dass mit dieser Unterzeichnung offenkundig gegen geltendes Recht verstoßen wird und man sich deshalb außerstande sieht, außerordentlich zu kündigen, da man unmöglich als Konsument evaluieren kann, was nun gesperrt wird oder nicht.
  • Nur kündigen, keine Geschichten erzählen und Pläne darlegen. Grundsätzlich schlecht ist es, in einer Kündigung anzukündigen, wohin man ziehen möchte. Wäre das nämlich ein Anbieter, der ebenfalls nachweislich filtert, hat man sein Hauptargument schon verschossen.
  • Bei Kündigungen von Verträgen, die ein Endgerät subventionieren, beachten, dass das Endgerät möglicherweise für die Nutzung in anderen Netzen gesperrt ist. Hier bitte unbedingt mit einem Rechtsanwalt darüber schnacken.
  • Grundregel Nummer 1 bei außerordentlichen Kündigungen: Nicht sofort abwimmeln lassen. Niemand akzeptiert außerordentliche oder fristlose Kündigungen gern, aber die jetzige grauzönliche Rechtslage gebietet das.

Mein hübscher O2-Vertrag ist jetzt erst einmal dran und wird gekündigt.

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Schreiber oder Fotograf?

14. Februar 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Das kann man in der Zwischenzeit recht gut am mitgebrachten Computer festmachen. War es früher die große Tüte in Form des Teleobjektives, so ist es heute entweder das schicke, kleine Netbook für den Schreiber oder das dicke, große Notebook mit großer Mattscheibe für den Fotograf.

Und an ganz anderer Front hat sich in den letzten Jahren richtig etwas getan: Journalisten haben alle inzwischen ausnahmslos eine GSM/UMTS-Karte dabei und friemeln offenbar nicht mehr ihre Handys mit obskuren Kabeln an Notebooks an. Und die ganz professionellen Journalisten können sogar schon mit WLAN umgehen und nehmen (tja, der Kostendruck ist wohl auch ganz vorne schon angekommen) eher WLAN, als ihre Mobilkarte.

Zugegeben, in der praktisch nagelneuen Stadthalle Singen funktioniert WLAN völlig problemlos. Und das, obwohl mindestens zwei Dutzend Notebooks am Netz hängen, mindestens zwei Fotografen pausenlos Fotos in ihre Agenturen ballern und eine ganze Phalanx von iPhones ins Netz senden. Solche Netzkonnektivität fällt auf.

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Netzprobleme bei O2.

10. Oktober 2008 | 8 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Schon die letzten Tage gab es im Raum Pforzheim gehörige Netzstörungen im Mobilfunknetz von O2, wenn man den Lokalzeitungen glauben mag. Angeblich käme bei der Anwahl von Mobilfunknummern falsche Personen am anderen Ende heraus, in einer kursierenden Geschichte habe gar ein Sohn bei seinen Eltern angerufen und gesagt, dass er vor kurzem von seinen Eltern einen Anruf erhalten habe, sie aber mit ihm gar nicht gesprochen hätten und er im Hintergrund gehört habe, wie sich die Eltern über die Gartenarbeit unterhalten hätten. Ein Leser und Kunde habe dann auch bei O2 angerufen und die Rückmeldung bekommen, dass eben im Raum Pforzheim bis heute Störungen im Netz aufgetreten seien.

Nun muss man nichts wirklich glauben, vor allem nicht, wenn eine in technischen Dingen weitgehend inkompetente Zeitung über Mobilfunkthemen schreibt und möglicherweise auch Leser befragt, die nicht so recht unterscheiden können, ob sie nun auf die grüne oder die rote Taste auf dem Handy gedrückt haben. Da habe ich schon genügend mit der näheren Be- und Verwandschaft erlebt, um zu wissen, dass man mit einem Handy alles mögliche anstellen kann und natürlich immer der Mobilfunkhersteller, der Netzbetreiber, der Akkulieferant oder wahlweise alle zusammen Schuld daran haben.

Was ich jedoch heute beobachtet habe, war, wie der Akkustand meines Mobiltelefones heute im Sauseschritt dem Ende entgegenging. Heute morgen noch zu 75 % voll, war der bis um 18 Uhr leer. Das ist dann etwas zu auffällig dafür, dass offenbar O2 zumindest heute ganz gehörig an ihrem Netz herumgespielt hat und die eingebuchten Mobiltelefone immer wieder neu ans Netz gehen mussten. Vielleicht hat aber der kundige Beamte am IMSI-Catcher sein Gerät nicht unter Kontrolle, who knows. ;-)

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Rufnummernportierung – nix für Zartbesaitete.

13. September 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Einmal davon abgesehen, dass eine Rufnummernportierung von einem Mobilfunkbetreiber zum nächsten fast einem halben Staatsakt gleichkommt – der Zeitpunkt der Umstellung ist mit gutem Grund in die tiefe Nacht verlegt.

Punkt 0 Uhr passierte erst einmal gar nichts. Erst 15 Minuten später machte es *pling* und Vodafone warf mein altes Handy mit der Vodafone-SIM-Karte mit dem Hinweis “Inaktive SIM” aus seinem Netz. Ein Testanruf auf meine Handynummer führte jedoch weiterhin in das Vodafone-Netz, nun allerdings mit der Meldung, dass die Rufnummer nicht vergeben sei. Das sind dann vermutlich die Grauzonen in der Rufnummernvermittlung… *hust* Ich beschloss, einfach ins Bett zu gehen und das auf klassische Weise wie bei einer Erkältung auszukurieren.

Und tatsächlich, heute morgen funktionierte dann die Rufnummer wieder und routet nun ins O2-Netz. Die erste Amtshandlung ist das Ausschalten der Mailbox, die O2-Mailboxtante flötet mir etwas zu frivol daher.

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Hightech heute: Rufnummermitnahme.

10. September 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

So eine Rufnummernmitnahme von einem Mobilfunkanbieter zum nächsten, das muss ja so richtig Hightech sein. Oder möglicherweise auch ein sehr schweres und langwieriges Verfahren, bei dem die Rufnummer beim alten Mobilfunkanbieter zunächst von einem Steinmetz in eine Granitstatue gemeißelt, diese dann von 11 Transporteuren (8 Träger links und rechts, ein Mitarbeiter für die Vorhut mit dem Lieferschein, ein Mitarbeiter für die Nachhut zur Absicherung, ein Mitarbeiter für die Qualitätssicherung) zum neuen Mobilfunkprovider getragen und dort dann in den großen Vermittlungsapparat eingesetzt wird.

Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb Vodafone eine Woche zur Bestätigung des Rufnummernwegzuges benötigt und dann der Zeitpunkt der Rufnummernübertragung nochmal vier Tage dauert. Beim Einzug der 25 Euro als Vodafone-Bearbeitungsgebühr ging es doch auch innerhalb von wenigen Stunden.

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