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Netzprobleme bei O2.

10. Oktober 2008 | 8 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Schon die letzten Tage gab es im Raum Pforzheim gehörige Netzstörungen im Mobilfunknetz von O2, wenn man den Lokalzeitungen glauben mag. Angeblich käme bei der Anwahl von Mobilfunknummern falsche Personen am anderen Ende heraus, in einer kursierenden Geschichte habe gar ein Sohn bei seinen Eltern angerufen und gesagt, dass er vor kurzem von seinen Eltern einen Anruf erhalten habe, sie aber mit ihm gar nicht gesprochen hätten und er im Hintergrund gehört habe, wie sich die Eltern über die Gartenarbeit unterhalten hätten. Ein Leser und Kunde habe dann auch bei O2 angerufen und die Rückmeldung bekommen, dass eben im Raum Pforzheim bis heute Störungen im Netz aufgetreten seien.

Nun muss man nichts wirklich glauben, vor allem nicht, wenn eine in technischen Dingen weitgehend inkompetente Zeitung über Mobilfunkthemen schreibt und möglicherweise auch Leser befragt, die nicht so recht unterscheiden können, ob sie nun auf die grüne oder die rote Taste auf dem Handy gedrückt haben. Da habe ich schon genügend mit der näheren Be- und Verwandschaft erlebt, um zu wissen, dass man mit einem Handy alles mögliche anstellen kann und natürlich immer der Mobilfunkhersteller, der Netzbetreiber, der Akkulieferant oder wahlweise alle zusammen Schuld daran haben.

Was ich jedoch heute beobachtet habe, war, wie der Akkustand meines Mobiltelefones heute im Sauseschritt dem Ende entgegenging. Heute morgen noch zu 75 % voll, war der bis um 18 Uhr leer. Das ist dann etwas zu auffällig dafür, dass offenbar O2 zumindest heute ganz gehörig an ihrem Netz herumgespielt hat und die eingebuchten Mobiltelefone immer wieder neu ans Netz gehen mussten. Vielleicht hat aber der kundige Beamte am IMSI-Catcher sein Gerät nicht unter Kontrolle, who knows. ;-)

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Rufnummernportierung - nix für Zartbesaitete.

13. September 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Einmal davon abgesehen, dass eine Rufnummernportierung von einem Mobilfunkbetreiber zum nächsten fast einem halben Staatsakt gleichkommt - der Zeitpunkt der Umstellung ist mit gutem Grund in die tiefe Nacht verlegt.

Punkt 0 Uhr passierte erst einmal gar nichts. Erst 15 Minuten später machte es *pling* und Vodafone warf mein altes Handy mit der Vodafone-SIM-Karte mit dem Hinweis “Inaktive SIM” aus seinem Netz. Ein Testanruf auf meine Handynummer führte jedoch weiterhin in das Vodafone-Netz, nun allerdings mit der Meldung, dass die Rufnummer nicht vergeben sei. Das sind dann vermutlich die Grauzonen in der Rufnummernvermittlung… *hust* Ich beschloss, einfach ins Bett zu gehen und das auf klassische Weise wie bei einer Erkältung auszukurieren.

Und tatsächlich, heute morgen funktionierte dann die Rufnummer wieder und routet nun ins O2-Netz. Die erste Amtshandlung ist das Ausschalten der Mailbox, die O2-Mailboxtante flötet mir etwas zu frivol daher.

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Hightech heute: Rufnummermitnahme.

10. September 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

So eine Rufnummernmitnahme von einem Mobilfunkanbieter zum nächsten, das muss ja so richtig Hightech sein. Oder möglicherweise auch ein sehr schweres und langwieriges Verfahren, bei dem die Rufnummer beim alten Mobilfunkanbieter zunächst von einem Steinmetz in eine Granitstatue gemeißelt, diese dann von 11 Transporteuren (8 Träger links und rechts, ein Mitarbeiter für die Vorhut mit dem Lieferschein, ein Mitarbeiter für die Nachhut zur Absicherung, ein Mitarbeiter für die Qualitätssicherung) zum neuen Mobilfunkprovider getragen und dort dann in den großen Vermittlungsapparat eingesetzt wird.

Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb Vodafone eine Woche zur Bestätigung des Rufnummernwegzuges benötigt und dann der Zeitpunkt der Rufnummernübertragung nochmal vier Tage dauert. Beim Einzug der 25 Euro als Vodafone-Bearbeitungsgebühr ging es doch auch innerhalb von wenigen Stunden.

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