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Rückblick auf 2010.

6. Januar 2011 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Die trillian war so freundlich, mir ein Stöckchen zukommen zu lassen, das beantwortet werden will:

1. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Viel. Bis jetzt 21 Kilogramm, Tendenz weiter fallend.

2. Haare länger oder kürzer?
Wie immer. 12 Millimeter pro Friseurbesuch, das hält dann auch vier bis sechs Wochen. :-)

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weiterhin Normalnull.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Unterm Strich tatsächlich weniger, was damit zu tun hat, dass ich Ende April mein Angestelltenverhältnis beendet habe und nun seit Oktober selbstständig bin. Der Anfang ist steinig und hart, aber motivierend.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr ausgegeben, was leider am Ende des Jahres dann noch von einem kaputtgegangenen Notebook gekrönt wurde.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr bewegt, sonst wäre das mit dem 20 Kilogramm auch nicht gegangen. Oder ist mit “mehr bewegt” gefragt, ob man mehr bewegt hat? Falls ja, gilt hier auch “Ja”. Ein paar Dinge begonnen, die begonnen werden mussten.

7. Der hirnrissigste Plan?
Eine geschäftliche Entscheidung.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Im September beinahe an einem Fußgängerüberweg angefahren worden, den ein Autofahrer eine Sekunde vor meinem Überqueren mit Höllentempo durchfahren hat. Das wäre bös’ ins Auge gegangen, wenn mein Schutzengel das nicht geregelt hätte.

9. Der beste Sex?
Null. Single. :-(

10. Die teuerste Anschaffung?
Der Vorschuss fürs Autoleasing, den die Leasinggesellschaft wollte. Mir ist ja nicht zu trauen. Gleich gefolgt von einem Ergometer.

11. Das leckerste Essen?
Eigentlich schon haarscharf im neuen Jahr, allerdings produktionstechnisch noch dem alten Jahr zugehörig: Der Apfelkuchen von Donia. Unfassbar leckerer Kuchen.

12. Das beeindruckendste Buch?
Mein alter Rechtschreib-Duden, Modell 1992, der inzwischen eher eine Loseblattsammlung geworden ist. Es gilt hierzu immer noch mein Artikel, den ich 2005 bei NEON.de veröffentlicht habe.

13. Der ergreifendste Film?
Der Dokumentationsfilm “Hunger”, der in der gleichnamigen Themenwoche im Oktober in der ARD ausgestrahlt wurde und an fünf Schauplätzen Auswirkungen des weltweiten Hungers gezeigt hat. Am verstörendsten fand ich hierbei die Verzweiflung auf Haiti, die dazu führt, dass dort der “Schlammkeks” als wichtiges Nahrungsmittel gilt. Passierter Dreck, vermengt mit Butter, Salz und Wasser und getrocknet an der Sonne. Ich war selten so entsetzt, wie bei dieser Doku.

14. Die beste CD?
“Waking Up” von One Republic. Ein schönes Album von einer ziemlich verdrehten Band, die immerhin U2-Vorgruppe in München war.

15. Das schönste Konzert?
Genau das – U2 360°-Tour mit der Station in München im Sommer. Tolles und verhältnismäßig stressarmes Konzert, währenddessen ich im Kopf einige Entscheidungen getroffen habe. Passiert mir bei Konzerten in der Enterprise-Klasse ständig.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
… Gedanken darüber, wie ich den nächsten Abschnitt meiner beruflichen Arbeit gestalten kann und will und wie ich mir das eigentlich mit dem Privatleben so vorstelle. Disclaimer: Keine Midlife-Crisis. ;-)

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
… mir.

18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
“Los geht’s!” und “Dreck nochmal, ich falle gleich vor Erschöpfung vom Ergometer.”

19. 2010 zum ersten Mal getan?
Aperol getrunken und eine Sonnenbrille gekauft.

20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Konsequente Bewegung.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Auf die Kratzer im Auto, auf das Kaputtgehen meines Notebooks und auf die Realisierung des Verlustes eines vierstelligen Betrages, den ich durch eine Falschberatung meiner früheren Hausbank in den Sand gesetzt habe.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Meine Schwester davon, dass Arbeit nicht alles ist und alles nicht Arbeit. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich sehr, sehr stolz auf meine Schwester bin, die letztes Jahr zum Head of Bodywear bei einem namhaften, deutschen Modeunternehmen aufgestiegen ist und sich das allein durch ihre Leistungen erarbeitet hat?

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Wird nicht verraten, hat aber jemanden wirklich überrascht.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das ernstgemeinte Feedback eines Kunden, der mir offen gesagt hat, dass ihm meine Gewichtsabnahme schwer beeindruckt.

25. 2010 war mit einem Wort …?
Gut, es hat mir gefallen, kann aber nur ein Vorspiel für 2011 gewesen sein.

Will jemand das Stöckchen haben? Bitte einfach die Fragen übernehmen, im eigenen Blog beantworten, Trackback auf diesen Artikel setzen oder mir Bescheid geben zwecks Link.

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Ab nach drüben!

31. Dezember 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in Interna

So, dann haben wir es ja bald hinter uns, das Jahr 2008. War ein gar nicht so schlechtes Jahr, aus geschäftlicher, finanzieller, privater und gesundheitlicher Sicht. Kein Bein gebrochen, nicht verarmt, ein paar interessante Geschäftskontakte

Ein Jahresresümee zu ziehen, ist nicht mein Ding und das war es auch nie. Nicht, weil nichts passiert wäre im Jahre 2008, sondern weil ich gerne nach vorne schaue. “Nach vorne” heißt, sehr viele Ideen umzusetzen, die mir in den letzten Tagen, Wochen und Monaten gekommen sind und primär mit Web 2.0, Internet-Wahlkämpfen, Authoring und einigen weiteren Tags… äh… Schlagworten zu tun hat. Immerhin müssen die ganzen Mindmaps, TiddlyWikis und (leider doch noch geschriebenen) Notizzettel zu irgendetwas gut sein und ich bin mir sicher, dass sie gut sind. Ich könnte darüber jetzt Romane schreiben, aber da ich weiß, dass die politische Konkurrenz aus Pforzheim und auch aus dem Land hier eifrig mitlesen, werde ich mir tunlichst weitere Details verkneifen und genau dieses Verkneifen stört mich seit einigen Monaten wirklich am meisten. Dennoch: Die ersten Projekte starten bald. Sehr bald. Ach, könnte ich doch nur schon jetzt etwas darüber schreiben. ;-)

Gut, lassen wir das. Wünschen wir uns alle deshalb mal einen Guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr. Angesichts der ersten Freudenschüsse draußen macht es vermutlich gar keinen so schlechten Eindruck, wenn wir uns alle einmal kurz vor Augen halten, dass es andere Regionen auf dieser Erde gibt, wo genau die gleichen Geräusche zuverlässig dafür sorgen, dass die Menschen fluchtartig in die Keller und damit um ihre Leben rennen müssen.

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