Das Handy ist wieder da.

Völlig überraschend ist heute mein HTC Touch Pro wieder aus der Werkstatttournee zurückgekommen. Wir erinnern uns: Am 13. März habe ich es zur Garantiereparatur eingesendet und nun, nach rund sechs Wochen, ist das Ding wieder da. Sogar repariert.

Ja, der Galgenhumor sei an dieser Stelle erlaubt, denn zufrieden bin ich mit der Geschichte nun wirklich nicht. So nette und innovative Gerätschaften HTC auch baut – ohne vernünftige Service-Hotline (die zwar unter einer Frankfurter Nummer residiert, offenbar aber von einem Callcenter dort und teilweise auch aus England aus bedient wird), ohne eigene Werkstatt (HTC lässt bei Reparaturdienstleistern reparieren) und mit massiven Mängeln in der Ersatzteilbeschaffung wird eine Etablierung nicht funktionieren.

Denn offenbar war letzteres auch der Grund für die elendige Dauer, denn nach Aussage der Reparaturwerkstatt wartete man wochenlang auf ein Ersatzteil. Ich musste letzte Woche erst einmal recht heftig Dampf in die HTC-Hotline und per Supportmail einlassen, bevor man dann am Freitag antwortete, dass das Ersatzteil nun bei der Werkstatt sei.

Dass sich jemand für die Verzögerung entschuldigt hätte? Muahaha. Vermutlich muss man einfach froh sein, dass man überhaupt ein repariertes Telefon zurückbekommen hat.

Handyreparatur, hach ja.

Jepp, mein HTC Touch Pro ist immer noch in Reparatur und man wartet überraschenderweise nach vier Wochen immer noch auf ein Ersatzteil. Das soll übrigens auch England geliefert werden und man würde es, so die Hotline des Reparaturservices, angeblich sogar zwei Mal in der Woche anmahnen. Klar. Und ich glaube an den Weihnachtsmann.

Ich habe heute deshalb auf der HTC-Hotline angerufen und dort zumindest so gut eskaliert, dass die Supportdrohne den Vorfall an ihren Supervisor weitergibt. Und damit der Supervisor das auch ja nicht vergißt, werde ich morgen wieder auf der HTC Hotline anrufen. So lange, bis der ominöse Supervisor anruft. Kein Problem, Leute. Wenn ihr es auf die harte Tour wollt, kann ich sehr nervig sein. Glauben viele nicht, weil sie mich da noch nicht kennengelernt haben, aber das geht wirklich.

Zwischenstand der Handyreparatur.

Mein displayschwaches HTC Touch Pro ist leider immer noch auf Reparaturtournee und lässt auf sich warten. Geschlagene drei Wochen ist es nun in der Werkstatt und mein inzwischen traditioneller Donnerstagsanruf hat heute ergeben, dass man, so wie letzte Woche, immer noch auf ein Ersatzteil wartet.

Ich vermute, das wird die Displayeinheit sein. Und ich vermute, dass dieses Ersatzteil direkt aus Fernost kommen wird. Möglicherweise wird das Ding da handgeschmiede und dann per Containerschiff versendet, ich wage da jedenfalls gar nicht, platt anzuhörenden Späße am Telefon mit der Hotline zu machen, aus purer Angst, mein Zynismus könnte die Wahrheit sein.

Unbefriedigender Zustand. Ich schaue mir das noch genau eine Woche an und dann beschwere ich mich bei HTC.

Zurück nach Gestern.

Mein HTC Touch Pro muss leider auf eine Reise, nämlich in die Werkstatt zu einer Garantiereparatur. Leider haben sich in den letzten Wochen einige Schwächen mit dem Bildschirm gezeigt, über die mal ein technisch Versierter schauen muss, nachdem das auch die HTC-Hotline empfohlen hat. Und bei der Gelegenheit sollen die Fachleute auch gleich mal schauen, was es mit dem Bluetooth-Problem auf sich hat, denn das besteht im Zusammenhang mit der Freisprecheinrichtung meines Autos immer noch.

So muss meine SIM-Karte also vorübergehend in ein Ersatzgerät und das ist vorläufig mein wenig eingesetzte Diensttelefon, ein uraltes, aber noch voll funktionsfähiges Siemens S55 und das ist wirklich mehr als retro: Bildschirmauflösung von 101 mal 80 Pixel, der doch immerhin schon 256 Farben anzeigen kann, ein Megabyte (!) Speicher für Bilder und Java-Programme, die Möglichkeit, eine externe Kamera anzuschließen, aber immerhin eine doch ganz erstaunlich funktionale Benutzerführung. Der Formfaktor ist allerdings nach wie vor aktuell, es bewegt sich von der Größe her im Rahmen, in denen sich auch heutige Mobiltelefone bewegen – kleiner geht es halt kaum noch. Nähere Informationen gibt es in der Wikipedia zum Siemens S55.

Android-Handys müssen hässlich sein.

Irgendwie scheint das krasse Design-Understatement von Android-Smartphones fest zum Programm gehören. Denn anders kann man es langsam nicht mehr erklären, dass das zweite Smartphone namens „Magic“ mit dem Google-Betriebssystem, das nun weitgehend nur von Vodafone vertrieben werden soll, gar nicht so wirklich „magic“ aussehen mag.

Vodafone Magic

Immerhin – man hat die geldautomatenartige Tastatur weggelassen und die inneren Werte aufgemotzt, darunter unter anderem den Akku, der nun knapp 1.400 mAh erreicht. Bei der angegebenen Stand-By-Zeit von 27,5 Tagen (UMTS) muss ich dann allerdings schon schmunzeln. Ob da das Komma in den Specs verrutscht ist?

[via Golem.de]

Bluetooth-Verbindungsprobleme im Auto.

Mit meinem HTC Touch Pro hatte ich schon eine ganze Weile lang (genau genommen seit Anbeginn des Besitzes) das Problem, dass ich es zwar mit der eingebauten Freisprecheinrichtung in meinem Opel Astra per Bluetooth gepaart bekomme, das Telefonieren auch einwandfrei funktionierte, jedoch nach einigen Minuten eine bestehende Bluetooth-Verbindung wieder abgebaut wurde, wenn kein Gespräch geführt wurde. Das ist natürlich relativ unglücklich, denn was nützt mir eine Freisprecheinrichtung, wenn ich sie während der Fahrt andauernd einschalten muss?

Hin und wieder habe ich etwas in Foren gesucht, aber nichts vernünftiges dazu gefunden. Bis ich selbst mal darauf gekommen bin, wo das Problem liegt: Es ist die ausgeschaltete Sichtbarkeit des Telefones im Bluetooth-Space.

Grundsätzlich ist unter Windows Mobile ein eingeschaltetes Bluetooth-Gerät selbst erst einmal nicht per Bluetooth von anderen Geräten aus sichtbar. Das ist insofern meist kein Problem, weil man häufig vom Mobiltelefon aus Bluetooth-Verbindungen initiiert. Manche begründen dieses Verstecktbleiben des Telefones auch mit zusätzlicher Sicherheit, worüber man jedoch geteilter Meinung sein kann, denn für eine Bluetooth-Partnerschaft braucht es ja immer zwei Seiten, auf denen eine gewünschte Partnerschaft authentifiziert werden muss. Und richtig sicher geht dann, wenn man Bluetooth am Mobiltelefon einfach abschaltet.

Ist nun auf dem Mobiltelefon die Bluetooth-Sichtbarkeit aktiviert (in den Bluetooth-Einstellungen von Windows Mobile), funktioniert alles mit der Freisprecheinrichtung, wie bisher – mit dem Unterschied, dass die Bluetooth-Verbindung auch nach ein paar Minunten weiter bestehen bleibt. So einfach ist die Welt.

HTC Touch Pro nach zwei Monaten.

Ein Testbericht ist nur dann vollständig, wenn man sich nach einer Weile das besagte Testobjekt noch einmal genau anschaut und Resümee zieht. Das will ich hier mit meinem HTC Touch Pro tun, das ja nun mein täglich genutztes Telefon ist.

Eine schöne Arbeitsmaschine, wenn ich es in drei Worte fassen müsste. Die Kombination zwischen PDA und Mobiltelefon ist gelungen und das HTC Touch Pro hält auch im Alltagseinsatz das, wie es daherkommt. Die Hardware ist tatsächlich robust und der Schiebemechanismus funktioniert – wobei inzwischen die beiden Teile im geschlossenen Zustand nicht mehr ganz genau übereinanderliegen. allerdings bewegt sich das Spiel im Halbe-Millimeter-Bereich, ist also nicht der Rede wert und man sieht es auch nicht, wenn man wirklich danach sucht.

Das Telefonieren ist keine Frage, es funktioniert ohne zu erwartende Schwierigkeiten. Es klingelt laut und deutlich, die Gesprächsqualität ist sowohl mit GSM, als auch mit UMTS sehr gut und auch die Videotelefonie – wer es braucht – klappt vorzüglich. Was wirklich gefällt, ist die Funktionalität. Während dem Telefonieren kurz im Telefonbuch blättern oder eine Notiz nachschauen? Handy vom Ohr nehmen, aufklappen, suchen, wieder zuklappen, wieder ans Ohr. Während es aufgeklappt wird, schaltet das Telefon auf Lautsprecher und für den Gesprächspartner ist das alles mehr oder weniger unhörbar. Es funktioniert. Die Akkulaufzeit ist übrigens tatsächlich enorm. Im normalen Einsatz komme ich mit einer Akkuladung locker drei Tage aus.

Erstaunlich ist überhaupt, wie zuverlässig die Software ist, obwohl das ja der Auslieferungszustand ist und Mobiltelefone ja leider in der Zwischenzeit mehr oder weniger im Beta-Stadium an die Kundschaft losgelassen wird. Von großen Software-Problemen ist beim Touch Pro jedoch nichts zu sehen. Ich habe es in zwei Monaten lediglich drei mal zurücksetzen müssen und daran war immer nachinstallierte Software Schuld.

Schwachpunkt in Sachen Software ist, dass Windows 6.1 freilich keine eigenen Touch-Funktionalitäten mitbringt und demzufolge HTC das mit eigener Software liefert. HTC hat sich da auch redlich bemüht, allerdings ist der Stift tatsächlich nicht unverzichtbar. Das ist gerade bei der Nutzung des Telefonbuches reichlich umständlich, wenn man noch nicht alle Kontakt mit Kontaktbildern ausgestattet hat, die per Finger schnell angewählt werden können. Das gleiche gilt für den Kalender, ist hier aber nicht ganz so kritisch, weil man für Kalenderrecherchen für gewöhnlich mehr Zeit hat, als schnell mal jemanden anzurufen.

Diese Unzulänglichkeiten mit der Software werden jedoch in meinem Fall durch die Flexibilität von Windows Mobile als Betriebssystemplattform aufgewogen. Alle Programme, die ich unter Windows Mobile bisher genutzt habe, laufen auch hier und die Synchronisation mit Outlook ist unerreicht.

Würde ich es nochmal kaufen? Ja, würde ich.

SonyEricsson XPERIA X1 kurz vor dem Launch.

So sind zumindest die Zeichen zu definieren, auch wenn noch kein Online-Händler das XPERIA X1 in den virtuellen Regalen stehen hat. Der Hinweis, dass das XPERIA X1 „bald erhältlich sei“, ist auf der SonyEricsson-Homepage verschwunden und auf der Produktseite (dort links unter „Telefon ausprobieren“, öffnet sich in einem neuen Fenster) gibt es nun einen etwas schlampig aufgemachten Funktionssimulator für das Panel-System des XPERIA X1.

Grundsätzlich haut dieses Panel-System nicht wirklich vom Hocker, es hat die gleiche Aufgabe wie das TouchFLO-System von HTC, nämlich den Finger als Steuerung einsetzen zu können. Und ob man jetzt x-verschiedene Uhrenansichten für die Startseite braucht, bleibt jedem selbst überlassen.

Erstaunlicher bepreisen einige Online-Händler das XPERIA X1 derzeit rund 30 Euro günstiger, als das HTC Touch Pro, und das obwohl das XPERIA X1 mit einem HD-förmigen Bildschirm daherkommt. Aber auch 570 Euro ohne Vertragsbindung wollen wohlüberlegt sein.

Kompatibilität von ExtUSB zu MiniUSB.

Neuere HTC-Mobiltelefone haben keinen weitgehend üblichen MiniUSB-Anschluss mehr, sondern kommen mit einem anders geformten Anschluß namens ExtUSB. Der ist HTC-proprietär und das ist auf den ersten Blick ein Ärgernis, weil man nun schon wieder ein USB-Kabel legen darf, eben mit dem ExtUSB-Anschluß am anderen Ende.

Die Dockingstation, die ich mir nun für mein HTC Touch Pro bestellt hatte, ist für das HTC Touch Pro und hat – einen MiniUSB-Anschluss. Allerdings steht auf der Verpackung extra drauf, dass es für das Touch Pro Diamond und Pro sei. Probieren geht über Studieren und tatsächlich, der MiniUSB-Stecker passt, obwohl es optisch gar nicht so aussieht, einwandfrei in die ExtUSB-Buchse, so dass tatsächlich ein USB-Kabel mit MiniUSB-Anschluß zum Akkuladen und Datensynchronisieren ausreicht.

Tipp für die Handbuchschreiber bei HTC: Das doch bitte ins Handbuch schreiben. 😉