Home > Archiv zu Tag 'Google'

| Abonnieren via RSS

Fotoarchiv des LIFE-Magazins im Google-Index.

18. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HistoryWelt

Wenn das mal kein historischer Coup ist: Der Suchmaschinenbetreiber Google macht ausnahmsweise mal keine negativen Schlagzeilen mit der Privatsphäre seiner Nutzer, sondern tut etwas sehr wichtiges und anschauliches, nämlich das Hosten von Millionen von Bildern aus dem Fotoarchiv des legendären LIFE-Magazins. Dieses Magazin hat so wie kein anderes Magazin einzigartige Fotos aus Jahrhunderten der Menschheitsgeschichte zusammengetragen, die nicht selten bahnbrechend und preisgekrönt sind, weil sie oft genug schonungslos das zeigen, zu was Menschen fähig sind.

Schon allein deshalb fehlt in keinem epischen Hollywood-Schinken über einen x-beliebigen Aspekt der US-Geschichte keine Referenz auf das LIFE-Magazin.

Hier geht es lang: http://images.google.com/hosted/life

[via GoogleWatchBlog]

Tags: ,

Google Knol und der Schwachpunkt.

30. Oktober 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in WebZweiNullWelt

Laut dem GoogleWatchBlog ist heute offiziell Google Knol, die Wissensdatenbank a la Google, in Deutsch gestartet. Knol will sich als Wikipedia-Konkurrent verstehen, der auf dem Prinzip aufbaut, dass ein Autor die Federführung über einen Artikel hält. Davon verspricht sich Google eine bessere inhaltliche Qualität.

Das würde vielleicht sogar funktionieren, wenn man wüsste, wer eigentlich der Autor ist. Ein wunderschönes Beispiel, wie diese Idee nämlich als Rohrkrepierer endet, liefert dieser Benutzer.

Wer die Usenet-Gruppe de.etc.finanz.misc regelmäßig verfolgt, wird den Autoren kennen, der dort vor allem durch schwachsinnige Artikel, Kochrezepte, Roulettetheorien, Operationsroboter, Tierreportagen etc. glänzt, die er allesamt aus dem Internet zusammenklaut. Und die sind jetzt alle auch in Google Knol.

Tags: ,

Von der so genannten Anonymität von Suchmaschinen.

7. Oktober 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in SicherheitsWelt

Schon immer einmal gefragt, wie eigentlich eine Suchmaschine entscheidet, welche Seite zu einem bestimmten Stichwort relevant ist und welche nicht? Du denkst, das macht die Programmlogik einer Suchmaschine? Die berühmte Blackbox mit den vielen, ultrageheimen Algorithmen?

Ich bin da inzwischen ketzerisch und sage: Eine Suchmaschine macht nur das grobe Ranking, also nur eine grobe Auswertung, welche Seite zu einem bestimmten Stichwort relevant ist und welche nicht. Die Feinarbeit machen die Logikmodule, die am ehesten verstehen und entscheiden können, um was es in einer Web-Seite geht, nämlich die Nutzer der Suchmaschine. Wie meinen?

Wer sich den Quelltext einer x-beliebigen Ergebnisseite einer Suchmaschine anschaut, wird zunächst augenscheinlich erstaunt über die Effizienz der Ergebnisseite sein: Google schafft es in drei Zeilen - von der die dritte Zeile allerdings mehrere tausend Zeichen lang ist, in der Regel mindestens 15.000 Zeichen. Vom reinen HTML-Code kommt so eine Ergebnisseite auf eine Größe von 24 bis 27 Kilobytes. Es lohnt sich jedoch allemal, sich so eine Ergebnisseite einmal näher anzuschauen und sich auch mal die Mühe zu machen, so eine Seite lokal abzuspeichern, die Zeilenumbrüche manuell einzufügen und sich das mal anzuschauen, was zwischen HTML-Tags und CSS-Definitionen noch alles dabei ist, nämlich ein gehöriges Stückchen JavaScript, der es in sich hat.

Fangen wir aber von vorne an: Du gehst auf die Startseite von Google, gibst ein Suchwort an, lässt dir die Ergebnisse anzeigen. Wenn nun der nicht ganz dumme Nutzer auf einen der zehn Linkvorschläge mit dem Mauspfeil fährt, sieht er in seinem Browser unten in der Statuszeile für gewöhnlich die Zieladresse des Linkvorschlages:

Also, denkt sich der nicht ganz so dumme Nutzer, ist das ein einfacher Hyperlink zur Zielseite, ohne jegliche Hintertüre. Ist es das? Der Quellcode des Linkes spricht eine leicht andere Sprache:

<a href="http://www.netplanet.org/adressierung/subnetting.shtml" class=l onmousedown="return clk(this.href,'','','res','6','')">netplanet - Adressierung im Internet - IP-<<em>Subnetting</em></a>

Interessant an diesem Anchor-Tag ist der zusätzliche Parameter “onmousedown”, denn dieser Parameter besagt, dass ein Browser, bei dem die JavaScript-Ausführung aktiviert ist, bei einem Klick auf den Link nicht die Zielseite anspringen soll, die im Parameter “href” angegeben ist, sondern das tun soll, was im Parameter “onmousedown” angegeben ist. Sprich: Das, was in der Statuszeile des Browsers angegeben ist, nämlich die Adresse der Zielseite, ist in erster Linie Maskerade, denn sie soll zwar vortäuschen, dass ein Klick auf den Link direkt zur Zielseite führt, das tut sie aber nicht.

Denn in Wirklichkeit wird mit dem onmousedown-Parameter die JavaScript-Funktion “clk” aufgerufen, die im HTML-Head der Suchergebnisseite eingebettet ist und aus den in der Klammer beinhalteten Seiten- und Aufrufparametern einen URL erzeugt und aufruft. Und dieser sieht im Beispiel so aus. Zur besseren Übersichtlichkeit habe ich die einzelnen Parameter, die übergeben werden, untereinander geschrieben, stellt euch das als einzige, lange Zeile vor, die euer Webbrowser da im Hintergrund unbemerkt aufruft:

http://www.google.de/url?
sa=T&
source=web&
ct=res&
cd=6&
url=http%3A%2F%2Fwww.netplanet.org%2Fadressierung%2Fsubnetting.shtml&
ei=i4DrSPTpBJOa7QW98JXCDA

Interessant sind hierbei die Parameter “url”, der die Adresse der eigentlichen Zielseite enthält, der Parameter “cd”, der den Rank des Suchergebnisses enthält, und der Parameter “ei”, der eine google-interne ID darstellt, die auch auf der Suchergebnisseite verwendet wird.

Dieser gesamte URL wird dann per GET-Anfrage vom Browser abgeschickt, enthält jedoch als Ergebnis nicht etwa die Zielseite (die liegt ja logischerweise nicht bei Google), sondern einen Redirect auf die Zielseite, hierzu dient der Inhalt aus dem Parameter “url”. Der Browser schickt also seine Anfrage dann direkt an den Webserver mit der Zielseite und der Nutzer hat die Illusion, dass er mit dem Klick auf das Suchergebnis direkt dorthin gekommen wäre.

Mit diesem Aufruf rundet Google also seinen Suchabfragenablauf ab, der dann wie folgt aussieht:

  1. Nutzer geht auf die Suchmaschine, gibt ein Suchwort ein.
  2. Die Suchmaschine antwortet mit Suchergebnissen.
  3. Nutzer klickt (mit einem javascript-aktivierten) Webbrowser auf einen Link in den Suchergebnissen.
  4. Der Link führt eine JavaScript-Funktion auf, die einen URL generiert.
  5. Der Webbrowser ruft diesen generierten URL, der zum Webserver der Suchmaschine führt, mit einer GET-Anfrage auf.
  6. Der Webserver der Suchmaschine erhält die Anfrage und liefert als Ergebnis einen Redirect auf die eigentliche Zielseite.
  7. Die Suchmaschine wertet die Entscheidung des Nutzers aus.

Ergebnis für Google ist, dass sie aufgrund der google-internen ID die Suchergebnisse direkt mit dem vom Nutzer angeklickten Link verbinden können. Die Jungs wissen also nicht nur, mit welchen Suchbegriffen der Nutzer sucht, sondern auch, auf welches Ergebnis der Nutzer dann in den Suchergebnissen klickt. Und damit ist der wichtigste Teil der Kette gelegt, von der die meisten Nutzer glauben dürften, dass es sie gar nicht gibt.

So, und jetzt denken wir das mal alles gut durch und binden diesen Ansatz im Falle von Google in den gesamten Lebenslauf einer Informationsrecherche ein: Der Nutzer sucht per Google zu einem bestimmten Stichwort eine Ressource und bekommt auf der Suchergebnisseite zehn Vorschläge. Er klickt auf einen Vorschlag, Google bekommt dies mit. Gefällt dem Nutzer dieser Vorschlag, wird er höchstwahrscheinlich keinen weiteren Link mehr anklicken, die letzte Rückmeldung zu einer Anfrage ist also möglicherweise die “gute” Antwort gewesen. Wenn das ein Nutzer macht, ist das nicht sehr aussagekräftig. Wenn es zehn Leute machen, schon eher. Wenn es Millionen Menschen machen, wird das aufregend gut.

Man kann das aber noch weiterspinnen, denn Google ist ja nicht nur die Suchmaschine, sondern Google ist ja auch Google Analytics oder Google AdSense. Der rote Ariadnefaden zieht sich so also nicht nur im Webbrowser des Nutzers, sondern auch auf den Servern von Google, die so - wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass sie Daten miteinander verknüpfen können.

Und nun passt auch alles schlartig zusammen, wie in einem perfekten Puzzle - man muss lediglich ein paar Schritte zurücklaufen und das ganze Bild sehen: Die Inhalte, die Google indexiert, sind ihnen letztendlich schnurz, ihnen kommt es auf das Suchen an. Darum auch ein eigener Browser, der haargenau jeden einzelnen Suchschritt nach Hause sendet und vor allem den schnellsten JavaScript-Renderer weit und breit an Bord hat.

Na, geht es noch? Wir können jetzt nämlich noch ein gehöriges Stück weitergehen und tatsächlich anfangen, Google zu verstehen, warum sie nicht einfach alles nachbauen, was draußen existiert, sondern gern bestehende Erfolgsprojekte wie Blogger.com, YouTube, Keyhole (Google Earth) und wie sie alle heißen, einkaufen: Sie wollen lernen und mitschreiben, wie der Nutzer denkt, sucht und vor allem - findet.

Deshalb meine sicherlich heißen und nicht ohne weiteres fundierbaren Thesen:

  1. Moderne Suchmaschinen sind im Grunde genommen schlicht dumm. Sicherlich können Computer heute nahezu perfekt die menschliche Sprache nachahmen, Handgeschriebenes in Echtzeit fast fehlerfrei auswerten und so tun, als ob sie intelligent auf die Inputs eines Menschen reagieren würden. Sie können aber nach wie vor nur so tun.
  2. Moderne Suchmaschinen sind die eigentlichen Meister des Web 2.0, unter diesen eigentlichen Meistern ist Google der Großmeister. Sie versuchen erst gar nicht, die Inhalte vollständig selbst zu sortieren, sondern lassen das den Nutzer nebenher machen. Nicht finden ist sexy, sondern suchen.
  3. Für eine Suchmaschine ist der suchende Mensch Kunde und Lieferant zugleich. Behandle ihn zuvorkommend und verkaufe ihm das als den Way of Life, denn die Suchmaschine braucht ihn zwingend.
  4. Eine gute Suchmaschine muss Medienbrüche tun, muss tatsächlich auch für Medieninhalte verfügbar sein, für Mails, für Musik, Bilder und Videos auch für gedruckte und umständlich eingescannte Bücher, für abfotografierte Straßen, für wissenschaftliche Arbeiten, für Inhalte jeglicher Art, die Menschen suchen. Denn nur von denen, die suchen, wird gelernt.
  5. Google lässt nahezu stoisch immer verlautbaren, dass sie zwar zwangsläufig Daten sammeln, aber nicht daran interessiert sind, die Privatsphäre des Nutzers zu beeinträchtigen. Möglicherweise kann man ihnen diesen Satz sogar abnehmen, da sie, nach meiner Theorie, tatsächlich gar nicht unbedingt am “Big Picture” Interesse haben, sondern am eher kurzen Leben einer Informationsrecherche, von Anfang bis Ende.

Und da wir gerade bei den Momenten der ketzerischen Thesen sind, fällt mir zu diesem Thema spontan ein Satz von Morpheus aus dem Film “The Matrix” ein, für den ich jahrelang eine passende Bedeutung gesucht und nun wohl auch gefunden habe:

“In uns haben die Maschinen eine Energiequelle gefunden, die ihren Bedarf mehr als deckt. Sie haben Felder angelegt, Neo, endlose Felder. Menschen werden nicht länger geboren, wir werden gezüchtet. Ich habe lange Zeit nicht daran geglaubt, bis ich die Felder mit meinen eigenen Augen gesehen habe. [Ich sah, wie sie die Toten in Flüssigkeit auflösen und damit die Lebenden intravenös ernähren.] Und als ich dastand und die erschreckende Präzision sah, wurde mir die Wahrheit schlagartig bewusst: Was ist die Matrix? Kontrolle. Die Matrix ist eine computergenerierte Traumwelt, die geschaffen wurde, um uns unter Kontrolle zu halten. Für sie sind wir nicht viel mehr, als das:

Der Ausgang aus der Matrix ist umfassend, möglicherweise etwas unkomfortabel, aber dafür kinderleicht umzusetzen: JavaScript im Webbrowser deaktivieren.

Tags: , ,

Google fotografiert Pforzheim.

26. September 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in E-Business

Gerade mal so eben noch fotografisch erwischt, deshalb leider auch nicht wirklich hochauflösend:

Das Auto links ist einer der Opel Astras mit dem markanten Oberbau, fotografiert an der Kreuzung Christophalle/Hohenzollernstraße/Brettener Straße.

Tags: , ,

T-Mobile G1 - hässlicher geht es kaum noch.

23. September 2008 | 5 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Also wenn es einen Lifetime-Award für das ugliest PDA-Phone geben würde, dann wäre das G1, das Google und T-Mobile nun in den USA mit dem Betriebssystem Android ausliefern werden, einer der heißesten Kandidaten. Es sieht nicht einfach nur hässlich aus, es ist schlicht eine atemberaubende Designkatastrophe. Klobige, versenkte Tasten wie beim Geldautomaten, unsägliches Format, auf dem Foto ein hoffnungslos schiefes Display, bei dem man das Knarzen förmlich aus dem Foto quietschen. Alles fast schon Mitleid erregend

Haben die Erfinder schlicht vergessen, einen Designer mit ins Boot zu nehmen oder verkaufen die da ihre Testgeräte? Das Ding erinnert im aufgeklappten Zustand frappierend an die seltsamen Kindercomputer, mit denen Kids mal richtig cool mit eigenem “Notebook” im Kindergarten den Businessaffen machen können. Von formschönem Mobiltelefon ist diese “Sensation” jedenfalls Universen entfernt und erinnert an die allerersten Palm Pilots. Völlig daneben.

Tags: , ,

Krankheitsbekenntnisse im Web.

19. September 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in Netzleben

Sergey Brin, einer der Gründer von Google, macht mit seinem privaten Blog ein auf den ersten Blick bemerkenswertes Bekenntnis: Er habe nach Untersuchung seiner Gene ermittelt bekommen, dass er ein erhöhtes Risiko hat, an Parkinson zu erkranken, wie es bereits seine Mutter ist.

Okay, es ist jedem sein gutes Recht, aus seinen Genen Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten herausdeuten zu lassen und möglicherweise ist das auch segensreich, um sich beispielsweise in seinem frühen Leben auf die möglicherweise kommende Herausforderung vorzubereiten.

Andererseits ist es bedenklich, genau solche Dinge im Web herauszuplaudern, wenn man nicht gerade schwerreich ist und sich keine Gedanken über zukünftig abzuschließende Versicherungen oder Kreditverträge zu machen braucht. Denn jeder Versicherungsmakler, der jetzt “sergey brin parkinson” in jede x-beliebige Suchmaschine eingibt, bekommt genau das, was er braucht, um beispielsweise den Abschluß einer Krankenversichung mit Herrn Brin rigoros abzulehnen.

Tags: , ,

Daten-GAU mit Google Chrome.

4. September 2008 | 8 Kommentare | Veröffentlicht in SicherheitsWelt

Ich muss zugeben, es erfüllen sich absolut alle übelsten Befürchtungen, die ich bei einem Webbrowser aus dem Hause Google aus dem Bauch heraus erst einmal hatte. Während schon von Anfang an klar war, dass Google Chrome quasi ständig mit Google kommuniziert, so setzt es Stück für Stück alles das außer Kraft, das eigentlich für Privatsphäre steht.

Das fängt schon damit an, dass dieser Browser eine eindeutige ID erzeugt und damit der Benutzer einen schmierigen, roten, breiten Faden durchs Web zieht, der komplett bei Google nachvollzogen werden kann. Das können im Prinzip auch diverse Toolbars, allerdings eben nur dann, wenn diese aktiv installiert werden. Chrome ist aber von Hause aus aktiv und sendet und sendet. Man könnte das auch einfach “Spyware” nennen.

Der aktuelle Gipfel ist, dass dieser Browser Zeichen für Zeichen alles das übermittelt, was in die Adresszeile eingegeben wird, wie Andreas Krennmair aus Linz anschaulich analysiert hat. Wohlgemerkt: Nicht erst dann, wenn der Benutzer auf Enter drückt, sondern tatsächlich schon während der Eingabe. Damit versucht Google freilich genau das, was Suchboxen auf Webseiten auch schon gelegentlich machen, nämlich aus den ersten Zeichen schon Suchergebnisse zu liefern, aber dass das nun schon in der Adresszeile des Browsers passiert, ist eine neue Qualität des Ausspionierens und schlicht eine Schweinerei erster Güte. Nichts wird der Benutzer mit diesem Browser machen können, ohne dass er offenbar munter jeden Pups nach Hause telefoniert.

Da kann ich mich noch lebhaft daran erinnern, wie groß der Aufschrei mal war, als der Internet Explorer weit weniger kritische Dinge nach Hause telefoniert hat. Heute kommt Google daher und klaut dem Benutzer praktisch alles, was er in die Tasten haut und verkauft das scheinheilig unter dem Deckmäntelchen mit Schnelligkeit und Standardkonformität. Und wie? Wir regen uns auf, weil Leute unsere Adressen verkaufen?

“Don’t be evil.” … das glauben vermutlich nur noch die Aktionäre.

Tags: , ,

Warum die Welt Google Chrome nicht braucht.

3. September 2008 | 8 Kommentare | Veröffentlicht in World Wide Web

Eigentlich kann man die Frage, warum die Welt Google Chrome nicht braucht, sehr einfach beantworten: Warum nutzen wir Firefox? Genau, weil der Internet Explorer von Microsoft ist und Microsoft den Internet Explorer schamlos als Marketingplattform für seine eigenen Dienste nutzt. Abgesehen davon, dass der Internet Explorer einfach nur dämlich ist, schon immer dämlich war und auch immer dämlich bleiben wird.

Der ganze Marketing-Firlefanz, dass Google Chrome deshalb geschrieben hat, um dem User endlich einen stabilen Browser hinzustellen… sorry, Crap. Es geht darum, mit Google Chrome noch deutlicher, noch universeller und noch ungestörter möglichst nur die Google-Dienste schmackhaft zu machen und sonst nichts. So lustig bunt und sauber Google auch daherkommen mag - der Kampf auf dem Desktop (beileibe nicht nur unter Windows) ist beinhart und da ist Präsenz gefragt. Google-Präsenz ist in Firefox und dem Internet Explorer austauschbar, also bleibt die einzige Alternative, selbst einen Browser zusammenzubasteln, der natürlich immer besser als die Konkurrenz ist. Wenn es nicht ganz so penetrant und bodenlos wie mit der Religionsmethode von Steve Jobs läuft, kann man es zumindest tolerieren.

In diesem Sinne weiß ich partout nicht wirklich auch nur ein einziges Argument, weshalb ich Firefox aufgeben sollte und weshalb dieser Planet Google Chrome braucht.

Tags: ,