Braucht jemand einen Auspuffendtopf?

Bei uns auf dem Parkplatz läge einer, nur leichte Beschädigungen. Für einen mittelmäßig bewanderten Autofrickler sicherlich ein Klacks, den wieder zu einem funktionsfähigen Modell zusammenzuschweißen:

Defekter Auspufftopf
Defekter Auspufftopf

Es ist immer wieder erstaunlich, was für Unrat wir auf unserem Parkplatz finden. Ich warte darauf, dass da jemand noch sein komplettes Auto zur Entsorgung hinstellt.

Cactuscontent (4).

Der Kaktuspark ist in den letzten Tagen, pünktlich zum nun auch fühlbaren Frühling, aufgestockt worden. Zum einen haben die Kids von meinem großen Kaktus (auf der Fensterbank ganz links) nun jeweils einen eigenen Topf. Das war auch dringend notwendig, denn der Mutterkaktus bog sich inzwischen schon so bedenklich, dass der an sich schwere Topf schon leicht kippelig wurde. Beim Umtopfen hat sich dann leider auch noch herausgestellt, dass der Mutterkaktus recht wenig Wurzelwerk hat. Mal sehen, wie sich das im Laufe der Zeit entwickelt:

Kaktuspark, Stand April 2009

Jochen, der da ist übrigens dein Ableger von meinem „Chefkaktus“, noch kugelrund:

Jochens Kaktus

Zum anderen gibt es zwei Neuankömmlinge, die nicht weniger eindrucksvoll daherkommen:

Neuankömmlinge im Kaktuspark

Der Kollege links nennt sich fachmännisch Echinocereus Enneacanthus Syn Uspenskii (ein Igelsäulenkaktus), der Kaktus in der Mitte nennt sich Mammillaria Melanocentra (ein Warzenkaktus), die beiden Babys rechts davon sind Echinocereus Adustus ssp schwarzii (auch Igelkakteen) und der Winzling ganz rechts ist ein Gymnocalycium Gibbosum (Kugelkaktus). Das steht jedenfalls alles auf den Namensschildern.

Wie man hübsch sieht, sind alle Neuankömmlinge schon heftig mit Blühen beschäftigt, allerdings kommen sie auch alle aus wohltemperierten Gewächshäusern und haben einen gewissen Vorlauf.

Heute nacht darf das muntere Volk das erste mal draußen auf dem Balkon übernachten. Das geht dann langsam auch nicht mehr anders, so viel Platz gibt es drinnen auf der Fensterbank nicht mehr. Der erfahrene Leser wird schnell erkennen, dass draußen auf dem Balkon nun eine fast doppelt so große Fensterbank existiert, die dank der hinzugekommenen Wärmedämmung notwendig wurde.

Frank-Walter Steinmeier.

Eine Studie des SPD-Kanzlerkandidaten und mein erstes Forschungsobjekt in Sachen RAW-Formate. Die Bilder gibt es wie üblich bei einem Klick nochmal im Großformat. Die Brennweite ist bei diesem Bild ziemlich genau 90 mm:

Frank-Walter Steinmeier

Und das ist nun ein Bild mit dem Vollformat-Fisheye mit 16 mm Brennweite, unbeschnitten:

Frank-Walter Steinmeier

Ich bin schwer geplättet, ich erkenne meine Objektive kaum wieder. Was mich am Fisheye immer wieder staunen lässt, ist der Umstand, dass selbst in den hintersten Ecken keinerlei Vignettierung zu sehen ist. Und wir sprechen da von einem Bildwinkel in der Diagonalen von 180 Grad.

Huawei mit Android.

Eine „bekannte Designagentur“ hat Huawei offenbar bei diesem Design für sein Smartphone geholfen, das ebenfalls mit Googles Android befeuert werden und am dem Sommer erhältlich sein soll. Na hoffen wir mal, dass die bekannte Designagentur nicht zufällig ein iPhone war. Dieser türkisfarbene Rahmen schafft es aber doch noch markant, das Ding etwas lächerlich aussehen zu lassen und das muss man erst einmal bei einem eh schon minimalistischen Design schaffen

Android-Smartphone von Huawei

Wobei, so Produktfotos sind schon bemerkenswert. Schwarze Glasplatte mit Schlitz und Kreis, umrahmt von einem türkisfarbenen Irgendetwas. Keine Ansicht des Bildschirmes, des Rückens oder der Seite und vor allem keine näheren Produktspezifikationen. Das schindet schon mächtig Eindruck.

[via Golem.de]

Android-Handys müssen hässlich sein.

Irgendwie scheint das krasse Design-Understatement von Android-Smartphones fest zum Programm gehören. Denn anders kann man es langsam nicht mehr erklären, dass das zweite Smartphone namens „Magic“ mit dem Google-Betriebssystem, das nun weitgehend nur von Vodafone vertrieben werden soll, gar nicht so wirklich „magic“ aussehen mag.

Vodafone Magic

Immerhin – man hat die geldautomatenartige Tastatur weggelassen und die inneren Werte aufgemotzt, darunter unter anderem den Akku, der nun knapp 1.400 mAh erreicht. Bei der angegebenen Stand-By-Zeit von 27,5 Tagen (UMTS) muss ich dann allerdings schon schmunzeln. Ob da das Komma in den Specs verrutscht ist?

[via Golem.de]

Hello world im Bild.

Ohne ein „hello world“ geht es bei Techies nicht. Also flux das Fisheye auf die D700 und aus dem Fenster fotografiert. In voller Auflösung ist das Ergebnis 4.256 mal 2.832 Pixel groß und im Nikon-RAW-Format NEF verlustfrei komprimiert etwa 10,7 Megabyte groß. Ich habe das jetzt mal zu JPEG mit 80 % Qualität konvertiert. Der Kaventsmann (bei dem auch Photoshop warnte, dass das Konvertierungsmodul für web-konforme Dateien für solche Größen nicht programmiert wurde) ist allerdings immer noch 2,2 MB groß und der Versuch, das in die Medienverwaltung von WordPress zu importieren, ist eine wirklich gar nicht gute Idee.

Da auch flickr solche Größen in der kostenlosen Basisversion nicht haben möchte, gibt es hier einen schnöden Link auf das Bild hier auf dem Server, das in einem neuen Fenster/Tab geöffnet wird: nikond700_helloworld.jpg

(Ja, das Motiv ist bescheiden, ich hätte auch einfach mal das Fenster aufmachen können. Und die Unterseite der Dachrinne gehört eigentlich auch mal wieder gestrichen.)

Ein Brief.

Acht Tage nach dem ominösen Päckchen lag nun heute ein Brief im Briefkasten, natürlich wieder ohne Absenderangabe (netterweise aber mit einer ungestempelten Briefmarke auf dem Umschlag). Offenbar soll dies nun den zweiten Punkt darstellen – „Weltweit verbunden“:

Ist ja alles schön gemeint, aber, äh, ihr da, die da das Morsealphabet hübsch auf dem Bogen abgedruckt habt – habt ihr eigentlich mal geschaut, ob das eigentlich auch wirklich das Morsealphabet ist? Der Buchstabe „A“ steht dort mit „Unterstrich, Strich“, sowas gibts gar nicht. Und „O“ steht da mit nur einem (ziemlich langen) Strich, das ist aber in Wirklichkeit „Strich, Strich, Strich“. Und „L“ steht da mit „Punkt, Doppelpunkt, Punkt, Punkt“. Wie morst man einen Doppelpunkt? Doppelkurz?

Wirklich netter Versuch (wenn auch mit etwas zu langer Zeit zwischen den einzelnen Etappen). Aber das mit dem Morsealphabet, das ist ja wohl nun wirklich bedenklich. 😉

Baby-Tastatur.

Und Systemadministratoren, die bei einem ISP arbeiten und die damit auch immer wieder mal in andere Rechenzentren/Serverräume/Besenkammern hineinschauen können/dürfen/müssen, geht es gelegentlich genau so, wie den neidischen Nachbarn, die eine Einladung nicht nur sportlich sehen, sondern auch als Werbeveranstaltung nach der Devise: „Warum haben wir nicht auch solche gepolsterten Klobrillen zu Hause?“

Auf diesem Weg fand ich nämlich heute eine wirklich schnuckelige Tastatur, die perfekt für Regionen mit wirklich wenig Platz ist, also beispielsweise Liechtenstein oder San Marino:

Obwohl das Ding nun wirklich beängstigend klein erscheint, lässt es sich darauf mit zehn Fingern schreiben. Eigentlich zu schade für das Leben im Serverraum.

Ein Päckchen.

Heute brachte der DHL-Mensch ein Päckchen vorbei. Sehr leicht und an „blog@netplanet – Besim Karadeniz“, adressiert, was schon mal die grobe Richtung zeigte, in welche das Paket wohl geht. Kein Wunder, bei dem Inhalt:

In Worten: Ein „Schnurtelefon“ oder – je nach Betrachtungsweise – auch „Bechertelefon“, also eine Schnur, an der zwei Plastikbecher gebastelt sind und mit dem man in der Kindheit die geheimnisvolle Welt der Fernkommunikation entdeckt hat. Das gelieferte Modell funktioniert sogar. Dazu eine Karte, die darauf verweist, dass das zwar günstig ist, aber nicht weltweit funktioniert und schon gar nicht praktisch ist. Natürlich nicht, ist ja auch leitungsorientiert und das ist sowas von 1.0…

Nun gut, machen wir das Spielchen mal mit. 😉

Adelung.

Oliver Sigrist mag zwar als Bereichsleiter in der Volkshochschule Calw eher zum Führungspersonal gehören und ist damit der natürliche Feind des klassischen Systemadministrators, allerdings hat er durchaus Anwandlungen, die ihn auch für richtig hartgesottene Systemadministratoren sympathisch machen. Zum einen natürlich die ausgesprochene Stressfähigkeit, bei den größten EDV-Problemen nicht sofort aus Verzweiflung aus dem Fenster zu springen, sondern uns anzurufen und sogar per Telefon einen DSL-Router auf Anweisung neu zu konfigurieren, während die halbe VHS steht.

Zum anderen aber auch, dass der Serverschrank mit den zentralen Gerätschaften direkt in seinem zu engen Büro steht und ein liebevoll gepflegter Gerätefriedhof, der die Verspieltheit des Friedhofsverwalters deutlich zum Ausdruck bringt. Der Sarkasmus und der dennoch dahergebrachte Respekt vor der hart arbeitenden Technik ist jedenfalls sysadmin-würdig: