Neues aus Klein-Pforzheim.

Freitagnachmittag, im Büro ist es ruhig, Chef ist schon ins Wochenende, Kollege Alexej lässt chillige Musik laufen, wir experimentieren so herum. Die helle Außenwelt und der graue Wolkenhimmel gaben ein gutes Experimentierfeld für die iPhone-App TiltShiftGen von Takayuki Fukatsu und Takuma Mori ab. Die ersten zwei Versuche sehen gar nicht so dumm aus:

Hohenzollernstraße

Obiges Bild ist der Ausblick aus unserem Bürofenster auf die Kreuzung Christophallee/Hohenzollernstraße/Brettener Straße. Unteres Bild ist eine Impression vom Parkplatz:

REWE-LKW

TiltShiftGen ist dabei wirklich idiotensicher: App starten, Bild auslösen, den Tilt-Shift-Effekt drüberlaufen lassen und abspeichern. Und bei der Gelegenheit habe ich mal meinen flickr-Account professionalisiert.

[Exclusive] Picture of the iSlate Mounting Kit.

Some news from the iSlate hardware saga … That’s it! Live, uncensored and exklusive – the iSlate Mounting Kit for fixing the iSlate onto tables, racks, walls et cetera. The picture was provided by some of my secret friends working at Thingamajig Heavy Industries near — CENSORED — in the solitude of the Great Zone. Isn’t it cool? I want to have this IMMEDIATELY!

(click for a bigger view)

The parts will be made of pure steel with some flavours of titanium forged by the hands of young virgins.

Tastaturenwechsel.

Meine gute IBM-Model-M-Tastatur ist zwar weiterhin eine gute und vollständig funktionierende Tastatur – sie ist aber dennoch laut. Sehr laut. Das wird noch dadurch unterstrichen, dass ich eher einen härteren Tastaturanschlag beherrsche und dass mein Schreibtisch die Tastaturanschläge, Betonung hierbei auf “Anschläge”, ungünstig verstärkt. Die Folge ist, dass meine Schreibattacken bis zum gegenüberliegenden Nachbarhaus zu hören sind und ich bei Telefonkonferenzen Schreibverbot habe. Es ist eine Qual, mit einem Headset zu telefonieren und die Hände nicht an der Tastatur verwenden zu können.

Also war Umschauen notwendig und ausnahmsweise darf es mal eine hübsche Tastatur sein. Da fiel mir der Blick auf das Cherry Strait Corded Keyboard JK-0300. Sehr hübsches Aussehen mit kaugummistreifenartigen Tasten, ein erstaunlich gutes Schreibgefühl, entsetzlich leiser Tastaturanschlag. Und mit rund 35 Euro seinen Preis wert.

Tastatur Cherry Strait Corded Keyboard JK-0300

Die Installation ist ebenfalls äußerst einfach: Auspacken und anschließen. Die fünf Sondertasten sind für den Aufruf des Media Players, eine Taste zur Wiedergabe/Pause und drei Tasten zur Lautstärkensteuerung/Mute. Das einzige, was wirklich gewöhnungsbedürftig ist, ist die Anordung der Pos1- und der Ende-Taste, denn hier ist die Ende-Taste oben rechts im Sechserblock und die Pos1-Taste unten links. Pos1 erwarte ich normalerweise irgendwo oben rechts und Ende darunter. Aber nun gut, ist immerhin auch der einzige Makel, der mich stört.

Drama in vermutlich nur einem Akt.

Bei der Zeitungsanzeige im heutigen Pforzheimer Kurier hat es sogar mir, der ja in Sachen EDV schon wirklich ganz Herden von Pferden hat kotzen sehen, geschmerzt:

Verlorener USB-Stick

Ich will gar nicht wissen, was für ein kleines Drama hinter diesem verlorenen USB-Stick steckt. Gegen solche Katastrophen hilft im voraus nur eine regelmäßige Datensicherung. Man glaubt nicht, wie schnell USB-Sticks kaputt- oder verlorengehen können.

Das einfache Rätsel.

Die Zeitschrift Tina meint es ja gut, wenn sie Rätsel stellt. Und nichts passt besser zwischen Kaffee und Kuchen, als ein Rätsel, bei dem man als Leser nicht allzuviel dabei denken muss. Also hat man sich wohl gedacht, machen wir doch mal ein kleines Rätsel und bringen in jeder Ausgabe zum Jubiläum des Führerscheines eine Abbildung des Führerscheins eines Prominenten und lassen die Leser raten, wer das auf dem Foto ist:

Führerscheinrätsel in der Zeitschrift Tina

Wer die Lösung ganz unten nicht lesen kann – die Dame auf dem Führerschein ist Anja Schüte. Kann man kennen, muss man aber nicht.

Die Dame im nächsten Rätsel müsste man eigentlich auch nicht kennen, wenn das Rätsel nicht einen kleinen, architektonischen Fehler hätte:

Kaputtes Führerscheinrätsel in der Zeitschrift Tina

Cactuscontent (7).

Kleiner Unfall beim Versuch der zweiten Blüte dieses Jahr. Im zweiten Schub war nur eine Blüte soweit startklar, die dummerweise dann aufging, als in der Nacht ein Wolkenbruch mitsamt Sturm aufkam und die Blüte richtete. Das sieht dann dramatischer aus, als es ist, da die Blüten nur an einer sehr kleinen Stelle mit dem Kaktus verbunden sind und der Kaktus den Verlust der Blüte verschmerzen kann.

Kaktus mit abgebrochener Blüte

Die dritte Blütenwelle ist nun in den Startlöchern und vermutlich gegen Ende nächster Woche dran. Das sind die drei dickeren Knospen. Eigentlich waren es vier, letzte Woche hatten wir jedoch einen kleinen Hagelschauer, der eine Knospe forderte. Und eine vierte Blütenwelle macht sich mit zwei kleinen Knospen offenkundig auch schon bereit.

Neue Blüten

Interessanterweise sind alle Knospen nun auf der Schattenseite des Kaktus. Klares Zeichen dafür, dass der Kaktus schon erkannt hat, dass die Blüten auf der Sonnenseite zu viel Feuchtigkeit kosten. Die Effizienz, mit der der Kerl an das Thema Blüten herangeht, ist schon erstaunlich.

Und weil dann Blühen noch nicht genug ist, sind jetzt auch noch zwei Kaktuskinder auf dem Weg. Eines sieht man im obigen Bild ganz unten am Stamm hängen.

Cactuscontent (6).

Gestern gab es noch Fotos, in dem die Blüten wie dicke Pinsel aussahen, heute Abend war der Kaktus dann schon weiter: Man sah in der Knospe schon die rosafarbenen Blütenblätter. Und eine Stunde später waren dann, wie von Geisterhand, die Blüten auch schon geöffnet. Sieht das nicht einfach majestätisch aus?

Kaktus mit geöffneten Blüten

Kaktus mit geöffneten Blüten

Auf den Bildern sind die Blüten auch noch nicht ganz vollständig geöffnet, in der Zwischenzeit steht der Kaktus da und die Blüten strahlen den Sternenhimmel an. Wahnsinn. Und die erste Biene hat sich kurz danach auch schon in einem der fast fünf Zentimeter tiefen Blütenkelchen verlaufen. Muss ein Schlaraffenland sein.

Cactuscontent (5).

Mein großer Kaktus macht seinem martialisch anmutenden Aussehen alle Ehre und hat in den letzten Tagen mit dem Blütenstand begonnen. Krasse fünf Blüten sind auf dem Weg, in den nächsten Tagen zu blühen. Vier Blüten gleichzeitig waren der bisherige Rekord, jetzt gibt der Kollege aber alles, was geht:

Kaktus mit fünf Blüten

Vier weitere Blüten sind noch als kleine Knospen, die kommen dann vermutlich so in vier bis sechs Wochen in einer zweiten Blütewelle. Angemerkt sei, dass der Kaktus nun seit April ununterbrochen wieder draußen auf dem Westbalkon steht, Wind und Wetter macht der Kakteenschar also gar nichts aus – offenbar ganz im Gegenteil. Die drehen alle durch und blühen, was das Zeug hält. 🙂

Der Schiefstand hat sich leider wieder verschlimmert, was nach wie vor daran liegt, dass das Wurzelwerk nicht tief genug im Topf steckt. Nach dem Blütenterror werden wir eine nochmalige Umtopfaktion avisieren und dann als oberste Schicht im Topf ein paar Steine einsetzen, die den Kaktus etwas halten könnten. Müssen wir mal ausprobieren. Noch kippt der Kollege nicht kopfüber aus dem Topf, aber das geht so nicht lange gut.