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Nostalgiealarm: International Karate Plus (Plus).

24. August 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Sportspiele haben mich ehrlich gesagt noch nie so richtig begeistert. Während sich mein gesamter Freundeskreis in meiner Amiga-Ära (1989 bis 1993) begeistert mit Sportspielen wie beispielsweise dem damals überlegenen Fußballspiel “Kickoff” nächtelang beschäftigen konnte, hatte ich es eher mit Strategiespielen und da vor allem mit dem Knacken von eigentlich eher nicht geplanten Strategien. Wer bei “Vermeer” beispielsweise tatsächlich Kaffee- und Teeplantagen in Afrika anlegte, um mit dem so sauer verdienten Geld dann die Gemälde zu kaufen, hatte nicht begriffen, dass man viel schneller zum Ziel kam, wenn man von Anfang an das Saatgut kauft und nicht sät, sondern direkt handelt. So schnell und offensichtlich von den Programmierern ungeplant, dass man schon gegen Hälfte des Spielverlaufes mehr Geld besaß, als in die 32-Bit-Integer-Variable hineinpasste.

Einer der wenigen Sportspiele, das wirklich rockte und wegen dem doch sehr geringen Sporthintergrund und dem viel mehr ausgeprägten Trash-Effekt auch mich überzeugte, war "International Karate Plus". Für damalige Verhältnisse hübsch gemacht, sorgte es dafür, dass mein bester Nachbars- und Schulfreund Erkan problemlos stundenlang meinen Computer besetzen konnte und wir gemeinsam im Zweispielermodus gleich reihenweise die Joysticks über den Jourdan brachten.

Heute braucht man weder Joystick, noch Amiga, um International Karate Plus zu spielen, denn heutzutage läuft International Karate Plus im Browserfenster im flash-basierten Amiga-Emulator. Da tränt einem dann doch beim ersten Mal das Auge, vor allem wenn man dabei bedenkt, dass meine 512-Kilobyte-Speichererweiterung damals schlappe 79 Deutsche Mark gekostet hat. Beim zweiten Blick schaltet man gedanklich jedoch sofort in den Amiga-Modus zurück und erstaunlicherweise kennt man sogar noch die ganzen Kniffe.

Hinweis: Die Musik und die Soundeffekte sind das wichtigste. ;-)

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Näheres in Sachen Flight Simulator.

30. Januar 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

In der Zwischenzeit gibt es im Drama um das Spielestudio Aces, das verantwortlich für den Microsoft Flight Simulator zeichnet und das scheinbar rigoros von Microsoft geschlossen wurde, nähere und erhellende Informationen, je nachdem, aus welcher Sicht man das betrachten möchte.

Fakt ist wohl, dass man sich bei Aces wohl grundsätzlich in Sachen Arbeitspensum verhoben hat. Grund ist, dass neben der Entwicklung des Flight Simulator 11 auch noch andere Projekte mit gleicher Priorität am Start waren, darunter der Train Simulator 2. Man hat dann bei Aces im Laufe des vergangenen Jahres immer mehr Entwickler benötigt, bis dann eben gegen Ende des letzten Jahres die Finanzkrise dazukam, die dazu führte, dass Microsoft einen grundsätzlichen Konsolidierungskurs einschlug und der im Januar nun bedeutete, dass Aces die Schotten dicht machen muss.

Der Train Simulator ist im Prinzip der Pendant zum Flugsimulator, nur eben für den ambitionierten Lokomotivführer. Der basiert zwar weitgehend auch auf der Rendering-Engine des Flight Simulators, ist aber dennoch grundsätzlich ein anderes Produkt. Gewesen. Denn der Train Simulator ist vorläufig Geschichte, dieser fällt der Aces-Schließung wohl definitiv zum Opfer.

In Sachen Flight Simulator gibt sich Microsoft offenkundig große Mühe, der Community beschwichtigend deutlich zu machen, dass dieser nicht eingestampft wird und auch die Entwicklung eines Nachfolgers des Flight Simulator X weiter forciert wird.

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Turbulenzen beim Microsoft Flight Simulator.

24. Januar 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in GamingWelt

Einigermaßen unangenehm wirken sich die jüngsten Kosteneinsparungen des Softwareherstellers Microsoft in der Spieleabteilung des Hauses aus, die zugegebenermaßen zwar eine Menge Mist enthält, “leider” aber auch so hochwertige Dinge wie den Flight Simulator. Und genau hier scheint Microsoft gehörig aufzuräumen, denn gestern hat Microsoft gegenüber dem amerikanischen Spielemagazin Gamasutra bestätigt, dass im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen das Aces Game Studio geschlossen wird. Und Aces ist der Flight Simulator, an dem bis dato rund 100 Entwickler arbeiten, die außerordentlich gut in die Flight-Simulator-Szene vernetzt sind und sich diese Nachricht auch schnell verbreiten konnte.

Richtig viel Kommentare gibt es von Seiten Microsofts keine. Man wolle auch zukünftig hochwertige Computerspiele – unter anderem auch im Bereich des Fliegens – produzieren, kann aber derzeit keinerlei weitergehende Angaben machen. Das allein ist schon eine gefährliche Aussage, denn in der Flight-Simulator-Szene ist schon seit längerem bekannt, dass Aces bereits am Nachfolger des Flight Simulator X gearbeitet hat.

Leider geht Microsoft mit dieser pikanten Aktion nicht sonderlich geschickt um. Der Flight Simulator blickt auf eine inzwischen 27jährige Erfolgsgeschichte zurück und gehört zu den ältesten Computerspielen überhaupt, die kontinuierlich weiterentwickelt wurden. Dadurch hat der Flight Simulator eine gewaltige Fangemeinde und gehört zu den Spielen mit den meisten Erweiterungen. Man denke da nur daran, dass es praktisch kein Fluggerät gibt, dass nicht auch für den Flight Simulator als Simulation vorhanden ist (inklusive so Dinger wie das Raumschiff Enterprise, Zeppeline oder X-Wing-Fighter) und das es für viele Regionen dieser Welt zusätzliche, hochdetailierte Szeneriepakete gibt. Dementsprechend bebt es gerade in der FlightSim-Szene gewaltig und mit offiziellen Äußerungen ist vermutlich erst Anfang nächster Woche zu rechnen.

Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und sage: Den Flight Simulator kann Microsoft schlicht nicht einfach absägen, ohne Kompromisse einzugehen oder alternativ böse in der Spieleszene aufzuschlagen. Und so ein Aufschlag könnte wirklich böse werden, da der Flight Simulator eine ausgesprochen “erwachsene” und jahrzehntelang gut organisierte Fangemeinde hat. Sich dieses Volk mit ungeschickter PR-Strategie zu Feinden zu machen, wird verbrannte Erde hinterlassen.

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Neues Download-Magazin für Gamer.

16. November 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Robert Bannert hat mir eine E-Mail geschrieben und mich gebeten, sein Magazin-Baby namens Elektrospieler näher anzuschauen. Eigentlich bin ich nicht so der Fan von Gamer-Magazinen (und auch kein Fan von den meisten, hippen Computermagazinen), weil sie mir teilweise so hipp vorkommen, dass ich mir manchmal vorkomme, wie ein stockkonservativer Schwarzparteienwähler, der hinter dem Mond lebt. ;-)

Das Magazin von Robert Banner hat jedoch ein paar Dinge von Hause aus, die alle anderen Gamer-Magazine nicht haben:

  • Es kommt als in einer PDF-Datei fest gegossenes Download-Magazin daher.
  • Es kostet nicht einen Cent und soll das auch weiterhin bleiben, in dem die Finanzierung durch Werbeschaltungen im Magazin gedeckt werden soll.
  • Es ist dennoch äußerst professionell gemacht.

Das sind genügend Gründe, um Robert einmal näher zu befragen, was er da eigentlich mit dem Elektrospieler vorhat. Seine Antwort ist ambitioniert:

“Unter elektrospieler will ich jetzt zusammen mit langjährigen Kollegen genau die Plattform machen, die wir schon immer alle machen wollten – mit kreativen Freiheiten fernab des verlegerischen Diktats. In diesem Zuge wollen wir verstärkt kreative Nachwuchstalente vorstellen und Features bringen, die das Spiel z.B. aus kultureller sowie medienwissenschaftlicher Perspektive beleuchten. Momentan kommt das noch etwas kurz, weil zur Weihnachtszeit unendlich viele Spiele erscheinen – und unser kleines Team testmäßig dezent überlastet ist. Aber sobald die Release-Listen wieder etwas lichter werden und wir mehr Zeit haben, wird diese Komponente deutlich verstärkt werden. Genauso wichtig ist uns kompromisslose Transparenz bei den Wertungen: Es geht uns nicht darum, ein Spiel auf Biegen und Brechen als die ersten zu testen – und das dann womöglich auf den letzten Drücker… so wie wir es alle aus den unterschiedlichen Print-Publikationen gewöhnt sind, für die wir im Laufe der Jahre gearbeitet haben.

Daher auch unser Wertungssystem: Sind wir uns zu einem Zeitpunkt über die korrekte Wertung noch nicht auf den Punkt genau sicher, dann gibt’s erstmal nur die Schulnote – also z.B ein “gut” oder “sehr gut”. Die Punktewertung (dem Oberstufen-System des Gymnasiums nachempfunden) wird in solchen Fällen nachgeliefert. Spiele, bei denen der Spielspaß mit einer Community steht bzw. fällt (MMOS oder aber ein “Little Big Planet” für die PS3), die bewerten wir z.B. gar nicht, weil man eine Community nicht bewerten kann. In einem Print-Heft könnten wir uns solche Freiheiten nicht erlauben, weil Verleger da sehr konkrete Vorstellungen haben – in unserem eigenen PDF-Mag können wir das schon. Vielmehr ist es so, dass wir die Spiele in unseren Reviews nicht zwangsläufig aktuell testen, sondern vor allem noch mal Revue passieren lassen wollen – ohne zeitlichen Druck… und nachdem wir sie so genossen haben, wie man Games genießen sollte… nämlich ohne den Stress, der in einer Redaktion Alltag ist und einem den Spielspaß besonders bei schweren oder anspruchsvollen Spielen gründlich vermiesen kann.”

Das nehme ich ihm ungesehen ab. Robert Bannert ist mit seiner Agentur Ratz in der Spieleszene kein ungeschriebenes Blatt und kommt mit 15 Jahren Szeneerfahrung daher – genug, um die moderne Gamer- und Spielekonsolenwelt zu kennen und auch unaufgeregt über Spiele zu schreiben, die schon einige Wochen und Monate auf dem Markt sind, hinreichend tief durchgespielt wurden und auch preislich nicht mehr nur für “Early Adopter” interessant sein dürften.

Und so kommt auch das Magazin daher: Ein paar sehr schöne und differenzierte Spielebewertungen, einige hintergründige Artikel und Interviews und schon kommt da etwas sehr Erstaunliches daher.

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Warum eigentlich Spielekonsole?

14. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Diese Frage bekomme ich wirklich regelmäßig gestellt: Warum spiele ich als nicht ganz unwissender Computermensch eigentlich mit einer Spielekonsole und habe keine Grossrechnerfarm mit mindestens drei Bildschirmen zu Hause herumstehen?

Das hat einen sehr einfachen Grund: Ein PC ist weitgehend ein Arbeitsgerät für mich und darauf lege ich wirklich großen Wert. Weil mich so Installationsmarathonläufe, wie sie für gängige PC-Spiele notwendig sind, massiv ankäsen und ich vor allem überhaupt keine Lust habe, mich mit so Dingen wie “DirectX-Update” oder ähnlichem zu beschäftigen, sind Spiele weitgehend tabu. Ausnahmen bestätigen die Regel, der Flight Simulator und SimCity sind davon nicht betroffen, weil Vergleichbares auf einer Spielekonsole nicht wirklich hübsch bzw. es dort offensichtlich keinen Markt gibt. Aber so Sachen wie Baller- oder Rennspiele – sorry, das ist auf der Konsole besser aufgehoben. Dort schalte ich die PS3 ein, Datenträger rein und fertig.

Ein weiterer Punkt ist der, dass ich eigentlich gar nicht so der “Computerbastler” bin, wie viele glauben. Gut, ich kann eine Festplatte von einer Grafikkarte unterscheiden und sicherlich könnte ich auch meinen PC in seine Einzelteile auseinanderschrauben und wieder zusammenbekommen. Aber aus dem “Bastler-Level” wächst man im Laufe der Zeit wirklich heraus und ist froh, dass das alles läuft und man damit arbeiten kann. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb ich für die vielen privaten Computerproblemchen im Freundeskreis oft genug nicht wirklich zu gebrauchen bin – ich bin ja schon froh, dass meine Installationen funktionieren. ;-)

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Simulatoren für alle Lebenslagen.

8. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Einigermaßen fassungslos kann man vor den Regalen für PC-Spiele stehen, wenn man sich speziell für Simulatoren interessiert. Der geneigte Spieler von Welt denkt da am ehesten an ambitionierte Flug- oder Fahrsimulationen, vielleicht auch an nicht mehr ganz so real wirkende Ralleyspiele, aber sicherlich kaum an das, was es da inzwischen alles gibt.

Mit dem Müllabfuhrsimulator kann man das Fahren eines Müllwagens nachspielen, inklusive dem eimerleerenden Team. Also tatsächlich Straßen abklappern, dabei aufpassen, die parkenden Fahrzeuge nicht anzuditschen, Eimer an den Müllwagen holen und leeren. Muss unglaublich spannend sein. Der Kuriersimulator bietet die Möglichkeit, in das berufliche Leben eines Kurierdienstes zu schlüpfen. Mit dem Paketauto Pakete ausliefern? Kein Problem. Oder als Fahrradkurier aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen? Kein Thema.

Sehr schlau dann auch so Dinger wie LKW-Simulator, Eisenbahnsimulator für alle interessanten und uninteressanten Strecken und sogar – mein persönlicher Favorit – ein U-Bahn-Simulator. Warum will man all das spielen? Die Lust am Profanen?

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Gefährliches am PC.

28. September 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Hier ein kleiner Tipp für hyperventilierende Mitglieder von Innenausschüssen in Bundestag oder Landtagen. Das ist das Kernkraftwerk Gundremmingen in Bayern, aus der Sicht des Microsoft Flight Simulator X. Sitzt sogar ziemlich genau an der richtigen Stelle, wenngleich der Aufbau der Gebäude so nicht ganz korrekt ist:

Selbstverständlich, und da kommt jetzt wieder der Realismus jenseits von hyperventilierenden Innenpolitikern, ist es für einen angehenden Terroristen völlig irrelevant, ob er in einem Flugsimulator den Anflug auf ein virtuelles Kernkraftwerk oder auf eine virtuelle Hühnerscheune übt. Ebenso irrelevant ist es, in einer Flugsimulatorsitzung zu wissen oder nicht zu wissen, wo genau das Kernkraftwerk Gundremmingen liegt, denn wenn er darin hineinfliegen und Schaden erzeugen wollte, müsste er das ja in der Realität machen und nicht in einer Flugsimulatorsitzung. Das nur so zur Erklärung.

Aber dennoch: Saugefährlich, dieses Simulatorzeugs, oder? Und ich als jemand mit ausländischem Namen, der in dieser Flugsimulatorsitzung mit einem Airbus A321 auch noch daran vorbeigeflogen bin. *hüstel* Wobei ich Wert auf die Feststellung lege, dass ich den Flieger korrekt von München-Erding, Startbahn 8L gestartet, wieder in Stuttgart, Landebahn 7 gelandet und dort am Gate abgestellt habe. Alles korrekt mit vorheriger Einreichung des Flugplanes, permanenter Fluglotsensteuerung und Logbucheintrag.

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Online-Welten ein Hort des Terrors.

17. September 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in Netzpolitik

Na das hat jetzt aber gedauert, dass die US-Geheimdienste nun endlich einmal darauf gekommen sind, dass Terroristen Online-Rollenspiele zur Planung von Anschlägen nutzen könnten. Ich dachte schon, dass diese Landspielplatte niemals mehr aufgelegt wird und dabei sind doch gerade diese Krisengebiete besonders terroristisch und gefährlich.

Die ganz schale Begründung: Terroristen hätten es immer schwerer, ungestört zu kommunizieren und würden sich möglicherweise in Online-Spielewelten wie World of Warcraft oder Second Life zurückziehen. Ein Vorfall sei zwar noch nicht bekannt geworden, aber man stört sich offenkundig an den Möglichkeiten der ungestörten Rudelbildung fernab von staatlicher Kontrollmöglichkeit.

Um es deutlich von mir zu kommentieren: Klassische, konservative Denkscheiße nach der alten Masche, dass man unangenehme Einrichtungen einfach zu terroristischen Rekrutierungszonen erklären muss, um sie zu reglementieren. Da eine sinnvolle Reglementierung allerdings auch hier nicht möglich ist, dient diese Reglementierung lediglich zu dem Zweck, dass man später, wenn dann die Bombe hochgeht, wenigstens sagen kann, man hätte etwas getan. Und damit dient diese Reglementierung in erster Linie zur Absicherung des Politikerjobs. Netterweise kann man damit auch gleich die konservative Klientel beruhigen, denen solche Sündenpfuhle ja sowieso völlig suspekt sind – auch wenn sie sie nie selbst gesehen haben.

Generell gilt aber: Strategisches Denken könnte schon bald gefährlich sein, zumindest verdächtig. Also aufpassen beim Kauf folgender Spiele:

  • Scotland Yard (Ausbildung von kollaborativen und polizeilichen Fahnungsstrategien)
  • Risiko (kriegerische Handlungen, Weltkriege, Allmachtsphantasien)
  • Malefiz (Morde aus niederen Beweggründen, Widerstand gegen die Staatsgewalt)
  • Monopoly (Habgier)
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Evolution in Flight Simulating.

14. September 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Es ist erstaunlich, wie man sich nach und nach als etwas eingefleischterer “Simulant” an die realistischeren Dinge im Flight Simulator traut. War man am Anfang noch relativ ängstlich und traute sich mit vornehmlich langsameren Propellermaschinen kaum 20 Kilometer weit um den Flughafen im Sichtflug herum in die Luft, so braucht es nach und nach mehr “Thrill”.

Der Begriff “Thrill” ist jedoch deshalb in Anführungsstrichen, weil es nicht darum geht, möglichst spektakuläre Dinge in der Luft zu erleben, sondern eher darum, möglichst realistische Flugstrecken zu absolvieren. Das sind dann Flüge im Instrumentenflug, Flug nach definierten Flugstraßen (die selbstverständlich nach den “echten” Flugstraßen gehen) und mit Ansage durch die Flugsicherung. Und so ist es praktisch unmöglich, mit so einem simulierten Flugzeug den gewünschten Flughafen anzusteuern und sogar “richtigherum” zu landen.

Es ist sehr wenig faktische Magie dahinter, auch wenn natürlich ein Flugsimulator viele Aspekte des Fliegens, nämlich die Vor- und Nacharbeit, viele Flugzeugeinstellungen und auf Wunsch auch so unangenehme Sachen wie Ausfälle oder starken Flugverkehr, weglässt, ausblendet oder abschwächt.

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