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Blogs aus der Region (4).

16. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Wieder ein kleines Update der Blogs aus der Region. Inzwischen wage ich mich bei der Blog-Suche durchaus tief ins Enzkreis hinein, was jedoch bei der Suche nicht ganz einfach ist - viele Blogautoren verwenden den Begriff “Enzkreis” nicht, sondern ihren Stadt- bzw. Dorfnamen. Und da gibt es durchaus Dörfer und Weiler, die ich noch nie gehört habe. :-)

Aktuell neu hinzugekommen ist das Blog der Sparkasse Pforzheim Calw, ein Blog eines Lokalpolitikers aus Mühlacker namens Günter Bächle und das Fotoblog von Dirk Eberhardt.

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Die Sparkasse bloggt.

14. November 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in BlogWelt

Es ist immer etwas gefährlich, wenn Joachim und ich irgendwo alleine und weit hinten in einer Kneipe sitzen und laut mit unseren Gadgets vor uns hindenken, wie die Kinder YouTube-Filmchen aus dem Netz ziehen und nebenbei Ideen entstehen. Eine solche Idee war ein Sparkassen-Blog, was zugegebenermaßen für eine Bank schon Neuland wäre - und nun auch schon Neuland ist.

Denn Joachim hat die Ärmel hochgekrempelt, aus der Idee ein Projekt entwickelt und nun steht das Ding auch schon, zuerst einmal als Kampagnenplattform für das 175-jährige Jubiläum der örtlichen Sparkasse, das nächstes Jahr ansteht. Nach seiner Aussage arbeitet man noch kräftig hinter den Kulissen, aber der Anfang ist gemacht und das Konzept steht: 175 Jahre mit Herz und Hand

Und natürlich hiermit auch in den Blogs aus der Region. :-)

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Der Quatsch, zu allem etwas sagen zu müssen.

11. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

So schön Rivva nun auch wirklich ist - es zeigt ein eklatantes Problem: Autoren einiger, weniger Blogs müssen zu jedem umfallenden Sack Reis eine Meinung haben. Meist beschränkt sich die Meinung auf das Zitieren einer anderen Nachrichtenquelle, was pauschal erst mal nicht unbedingt falsch ist, allerdings wird das ein leidiges Thema, wenn die Autoren bestimmter Blogs offensichtlich Rivva abonniert haben und die Schlagzeilen dazu nutzen, um ebenfalls auf die verschlagzeilten Artikel zu verlinken, irgendeinen sinnvollen oder merkwürdigen Senf dazuzugeben und hoch die Luzie.

Ob so ein wilder Themenmix außerhalb von Rivva funktioniert, sei dahingestellt. Ich denke, diese Art der Publicity erkauft sich ein Blog-Autor teuer, denn viele Besucher, die auf eher substanzlose Inhalte fallen, sind auch schnell wieder viele, verschwindende Besucher, wenn man nicht gerade zertifizierter Klatschreporter oder BILD-Chefredakteur ist.

Was bei dem ganzen unfundierten Geheische auf eine Rivva-Positionierung vollkommen auf der Strecke bleibt, ist die Vernetzung in der Blogosphäre. Wenn sich Leitmedien untereinander vernetzen, ist das nicht schön, sondern bedenklich, denn auf diese Weise fallen die vielen kleinen Blogs, die dann vielleicht tatsächlich etwas zu sagen hätten, weitgehend aus dem Raster und bleiben nur in ihrem Dunstkreis gelesen, selbst wenn sie auch mal etwas wirklich fundiertes schreiben. Sprich: Viel lautes Geblubber polarisiert und überstrahlt, ohne dass es wirklich Substanz hätte. Gewagte und sicherlich ausbaufähige These.

Bemerkenswert am Rande: Während ich diesen Artikel schreibe, hat Robert Basic ähnliche Argumente ebenfalls gerade in einem eigenen Blog-Artikel aufgezeichnet und fragt, warum ein Volksnetz wichtig wäre. Seine zusammengetragenen Zahlen über den schwindenden Verlinkungsgrad in der Blogosphäre sind mehr als bedenklich.

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Blogs aus der Region (3).

7. November 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in BlogWelt

Ein kleines Update der Blogs aus der Region Pforzheim&Enzkreis mit zwei weiteren Blogs, nun also mit 32 verzeichneten und verlinkten Blogs. Neu dazugekommen sind die Blogs von Schneidermeisterin Danielle Christiansen aus Mühlacker, das Blog des Fotografen Roman Gemmrich aus Pforzheim und das private Blog von Ihsan.

Falls jemand noch weitere Blogs aus der Region findet, bitte immer her damit und Kommentar geschrieben. Gern auch Eigenbewerbungen und gern auch als Anlass, um mit dem Bloggen zu beginnen. ;-)

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Reminder für Timo Fuchs.

6. November 2008 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Hey Timo, wird es heute nicht Zeit für einen kleinen Jubiläumseintrag in deinem Blog, sozusagen eine kleine Zusammenfassung über die Zeit seit dem letzten Eintrag genau vor einem Jahr? ;-)

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Wo ist Sergey eigentlich?

4. November 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Genau, der Sergey, der Google-Chef, Sergey Brin. Der hatte im September mit Riesen-Tschingdarassabum sein Blog in der Blogosphäre gelandet, recht anschaulich über sein persönliches Risiko, im Laufe seines Lebens an Parkinson zu erkranken, gebloggt und seitdem ist Funkstille.

War es das schon mit den Blog-Ambitionen? Ging dann aber schnell.

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Blogs aus der Region (2).

29. Oktober 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Und noch ein kleiner Schubs an Blogs aus der Region, nun sind es schon glatte 30 Blogs. Neu zur Liste hinzugekommen sind HC Pforzheim, Junge Liberale Pforzheim, The Antiterrorism and Effective Death Penalty Act (übrigens sehr lesenswertes Weblog) von Joachim Kübler und das Weblog von Moritz Homann.

Ah, und als Antwort auf eine Rückfrage: Ich habe von den Links technisch überhaupt nichts. Weder pinge ich durch die Seite ein Weblog, noch verlange ich einen Backlink. Und wer nicht in meine Liste möchte, wird da selbstverständlich auch wieder herausgenommen, sollte sich dann aber grundsätzlich überlegen, warum er eigentlich öffentlich bloggt. ;-)

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Blogs aus der Region aktualisiert.

26. Oktober 2008 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Weil ich gerade meine Mailbox ausmiste und sich darin auch Mails vom treuen Blog-Gefährten Oliver befinden, der ständig wacker auf der Suche nach regionalen Blogs ist, habe ich seine Mails eben mal kurz abgearbeitet und drei neue Blogs in meine kleine regionale Auflistung von Blogs in Pforzheim & Umgebung aufgenommen.

Neu dabei ist nun das Pressebüro Schiel, Monogo.net und Stiebke’s Weblog. Aktuell sind es nun 26 Weblogs. Kann sich so langsam sehen lassen.

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Wie tot eigentlich wirklich tot ist.

23. Oktober 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in BlogWelt

Alle paar Monate wabert es durch die Blogosphäre: Blogs seien tot. Beim letzten Mal vielleicht noch nicht so ganz richtig, aber jetzt auf jeden fall echt. Richtig tot. Kein Hype mehr. Seltsamerweise kommen solche Feststellungen immer wieder gern von Marketingleuten, die versuchen, den Web-2.0-Hype zu fassen.

Was bitteschön ist denn eine Sphäre? Eine Sphäre ist in erster Linie erst einmal eine Bezeichnung für einen Raum, der aus vielen einzelnen, höchst unterschiedlichen und komplexen Ebenen bestehen kann, die auch gern alle einen eigenen Mikrokosmos bilden und die im Vergleich zu den anderen Ebenen höchst unterschiedlich sein können. Nicht ohne Grund ist der Begriff “Sphäre” deshalb passend für die uns umgebende Atmosphäre, von der viele glauben, dass sie erst 5/50/500/5000 Meter über unsere Köpfen beginnt, aber in Wirklichkeit die Gashülle um einen Himmelskörper bezeichnet und die fängt eben nun mal direkt über dem Boden an.

Und genau hier sind wir schon beim Problem, wenn wir definieren wollen, was eigentlich die Blogosphäre ist. Und hier sind wir auch schon beim nächsten Problem, ab wann denn die Blogosphäre als tot gilt. Sterben kann eine Sphäre nämlich eher weniger, sie kann unwirtlicher für eine bestimmte Art von Lebewesen werden oder auch kleiner. Sie kann auch, wenn der “Drive” des Himmelskörper fehlt, auch ganz entschwinden. Und sie kann, um das alles noch viel komplizierter zu machen, auch in Bereichen schwer geschädigt sein, während sie an anderen Stellen funktioniert wie blöde.

Das, was sich im Zusammenhang mit Blogs vielleicht so langsam dem Ende zuneigt, ist der Hype. Der definiert sich dadurch, dass zu einer bestimmten Zeit viele Menschen glauben, es sei einfach “modern”, sich ein hippes Ding zuzulegen, ohne Rücksicht darauf, ob es Sinn macht, gut ausschaut, draußen ankommt. Es ist einfach ein Hype, es ist hipp, am Hype teilzunehmen - und ebenso ist es irgendwann nicht mehr hipp und dann verwelken diejenigen, die am Hype nur des Hypes wegen teilgenommen haben. Kommt vor.

Bloggen ist ähnlich wie Autofahren. Es erfüllt keinen Hype, sondern dient Grundbedürftnissen: Autos unterstützen die Fortbewegung, Bloggen unterstützt die Kommunikation und persönliche Entfaltung. Niemand käme auf die Idee, zu sagen, Autofahren wäre tot, auch wenn es durchaus mal eine Zeit gab, in denen Autofahren mal hipp war. Hatte eben noch nicht jeder, brauchte man auch nicht unbedingt, hätte man aber gern.

Die Betrachtungsweise, Herrschaften, lässt sehr viel darüber hinausblicken, wie es da draußen wirklich ist und wie es vor allem eben nicht wirklich ist. In meinem Feedreader finden sich in den 80 Feeds, die ich abonniert habe, pro Jahr durchschnittlich10 bis 20 % Feeds von Publikationen, die irgendwann gestorben sind. Könnte ich sofort anfangen, herumzujammern. Tue ich aber nicht, weil pro Jahr etwa 20 bis 30 % neuer Feeds hinzukommen und die werden zu einem nicht kleinen Teil auch von denen erstellt, die noch im Vorjahr ein Blog aufgegeben haben.

Das sieht dann natürlich gern keiner, wenn er die ewige Mär von der ach so sterbenden Blogosphäre singt. Aber inzwischen wird auch Robert ziemlich pampig, wenn er die Schlagersänger singen hört. ;-)

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Technorati räumt auf.

18. Oktober 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Und zwar ganz ordentlich, wie mir scheint. Zunächst habe ich etwas staunen müssen, warum der Technorati-Zähler schlagartig von 55 auf 40 heruntergefallen ist. In Zeiten, in denen offenbar die halbe Weltwirtschaft am Googleschen Pagerank hängt, sind solche Kompetenzabstürze zunächst einmal verdächtig. Die Kurzanalyse besagt jedoch, dass das schon längst fällig war.

Technorati zeichnet Beziehungen in der Blogosphäre auf, und zwar Verlinkungen untereinander. Verlinken beispielsweise Blog X und Y auf das Blog Z, zählt Technorati für Blog Z zwei so genannte “Blog Reactions” auf. Diese Blog Reactions wiederum fließen in den Technorati-Rank ein, der jedoch eine Besonderheit hat: Der Technorati-Rank zählt nur die Blog Reactions der letzten 180 Tage, hat also neben der quantitativen Komponente noch eine Pseudo-Qualitätskontrolle, denn will jemand einen hohen Technorati-Rank, muss er sich permanent anstrengen, wenn er den Rank nicht irgendwann wieder verlieren möchte.

Diese Pseudo-Qualität des Technorati-Ranks ist für eine ganze Reihe von relativ anschaulichen Dingen die Basis, beispielsweise für die Badge, die in das Blog eingesetzt werden kann (wie beispielsweise auch hier im Blog), aber auch für andere Dinge, wie beispielsweise als Basis für die deutschen Blogcharts.

Über Sinn und Unsinn des Technorati-Ranks kann man streiten, denn Verlinkungen innerhalb der Blogosphäre sind ja nicht unbedingt ein Gradmesser für besonders hohe Reichweite - ich zähle ja nun auch rund 200 Feed-Abonnenten, von denen jedoch nur ein Bruchteil selbst ein Blog beschreiben und von denen auch wiederum nur ein Bruchteil ihre Gedanken zu meinen Texten in ihrem Blog verewigen.

Dazu kommt, dass Technorati bis dato quasi Null Qualitätskontrolle bezüglich Neuaufnahmen an den Tag legte und einer der ersten Schritte von Blog-Spammern war und ist, zunächst einmal die eigene Blog-Farm bei Technorati anzumelden und dann munter Trackbacks in die Blogosphäre zu kippen. Ziemlich genau ein Viertel aller Blog Reactions zu meinem Blog stammten von solchen Spam-Blogs. Und die sind nun scheinbar von Technorati endlich einmal aus dem Weg geräumt worden. Was natürlich wiederum den Nachteil hat, dass darunter logischerweise auch der Technorati-Rank leidet, übrigens auch ziemlich genau mit minus 25 %.

Shit happens, Sauberkeit geht vor. Hoffentlich hält Technorati dieses Cleanup nun regelmäßig ab.

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