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Nächster Narkosetermin.

25. Juli 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SupportWelt

Nachdem wir Anfang des Monats unser Rechenzentrum umsonst in Narkose gelegt hatten, weil schlicht die Ärzte nicht gekommen sind (Aussage: Sie hatten die notwendige Technik noch nicht geliefert bekommen), ist für Sonntag nun der zweite Anlauf des Umbaus der hausinternen Stromversorgung geplant. Die Elektriker bauen seit gestern schon munter ihr neues Spielzeug ein und so richtig an den Strom geht es dann Sonntag von 6 bis 14 Uhr.

Das, was die Jungs an Elektrik da unten einbauen, verspricht sicher viel Spaßpotential: Wenn alles fertig ist, sichert die Anlage einen Stromdurchfluss von bis zu 600 Ampere ab, während derzeit an warmen Tagen über 400 Ampere Last aufliegt. Daran sind aber weitgehend nicht wir schuld, sondern der Rewe-Supermarkt im Haus, der nicht wenige Waren kühlen und den ganzen Laden klimatisieren muss. Deren Stromrechnung will ich mal nicht sehen. :-)

Manchmal bleibt für nichts Zeit.

25. Juli 2008 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in MüllWelt

Aus der heutigen Pforzheimer Zeitung:

Ob Twitter seine Anwendung selbst auch twittert?

24. Juli 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in WebZweiNullWelt

Irgendwie macht es zumindest den Anschein. Denn wenn man einerseits betrachtet, dass Twitter nun ein neues Anti-Spam-System eingeführt hat, was Spammer durch “social blocking” erkennen soll, also anhand von Blocks von anderen Nutzern, und andererseits sich gerade einmal anschaut, dass nun bei praktisch allen Nutzern die Liste der Followers und des Followings nicht mehr stimmt, dann habe ich das untrügliche Gefühl, dass da direkt “on stage” experimentiert wurde.

Das lässt wiederum genügend Raum für Gedankenspiele: Ist das eigentliche Twitter vielleicht gar nicht das Produktivsystem, sondern die Bastelkiste?

Warum ist der Kommentar-Spam weniger geworden?

24. Juli 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Das ist wirklich eine Frage, jemand eine Antwort parat? Seit zehn Tagen ist das Plugin Comment Timeout in diesem Blog hier deaktiviert und Akismet hat bis jetzt gerade einmal 38 Spam-Kommentare gezählt. Das hatte ich vor einigen wenigen Monaten allein schon am Tag zusammenbekommen. Dass die Spam-Welt besser geworden ist, glaube ich nicht.

Na denn, sonnen wir uns mal etwas in der spam-freien Zeit, ich lasse das Plugin einfach mal weiterhin aus und wir schauen mal, wohin uns das führt.

Online-Enzyklopädien auf dem Weg zurück zu den Wurzeln.

24. Juli 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in CollaborationWelt

Auf den ersten Blick schüttelt man über die neue Online-Enzyklopädie Knol von Google den Kopf. Nicht nur über den Namen, der im Englischen ganz nett klingt, im Deutschen dafür relativ dümmlich, sondern auch über das gänzlich andere Funktionsprinzip im Gegensatz zur Wikipedia. Nicht jeder soll schreiben, sondern nur einige “echte” Experten, während andere Willige maximal Hinweise geben dürfen, die dann redaktionell eingearbeitet werden oder nicht. Einen ähnlichen Weg mit medizinischen Themen will Medpedia gehen, das allerdings noch nicht online ist (es gibt aber ein paar Previews zu sehen).

Interessanterweise gehen diese beiden Enzyklopädien den Weg wieder zurück zu den Wurzeln der Wikipedia. Denn die Wikipedia selbst ist eigentlich ein Abfallprodukt eines Projektes namens Nupedia, das der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales ursprünglich umsetzen wollte. Nupedia wollte ein Online-Lexikon werden, dass zwar ebenfalls kollaborierend geschrieben wird, allerdings von Anfang an von Experten zum jeweiligen Thema überwacht werden sollte. So begann man dann auch im Frühjahr 2000, entsprechend schleppend, weil der Redaktionsprozess eben dauert.

Ende 2000 bekam dann Wales und sein Kompagnion Larry Sanger Wind vom Wiki-Prinzip und sie setzten die Wikipedia ursprünglich als Nebenprojekt auf. Auf der Wikipedia sollte die Artikelentwicklung für Nupedia-Artikel ablaufen, weshalb dort auch eine Versionskontrolle über Artikelstadien eingebaut wurde. Und da der Mitarbeit in der Wikipedia deutlich niedrigere Hürden gesetzt wurden - man wollte ja Input haben und den dann eigentlich redigieren - überflügelte schon nach kurzer Zeit die Wikipedia die Nupedia und hinfort war das Redaktionsprinzip, zumindest für lange Zeit.

Jedenfalls, es scheint nun so, als ob die ursprüngliche Redaktionsidee wieder Freunde gewinnen könnte, gerade bei komplexeren Themen wie eben im medizinischen Bereich. Und da beispielsweise die Medpedia von Anfang an auf eine Werbefinanzierung setzt und damit Geld erwirtschaften dürfte, so bald sie starten, ergibt sich hier schon mal eine Einnahmequelle, mit der sich Dinge bezahlen lassen, die der Wikipedia weitgehend fehlen - professionelle Fotos und fachliche Schemata.

Wie einige der Wikipedia-Grundkonzepte verwirklicht werden sollen, dürfte spannend werden, beispielsweise Übersetzungen in andere Sprachen. Während bei der Wikipedia das so läuft, dass sich letztendlich irgendwann Autoren in anderen Sprachen finden, die über ein Thema schreiben, teilweise Informationen aus der englischen Wikipedia einarbeiten oder komplett eigene Texte herunterbrechen, ist das bei einer redaktionellen Enzyklopädie schon etwas anderes, wenn nur Experten schreiben dürfen.

Miranda: Security by default. Fast.

23. Juli 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in Chat & Messaging

Im Changelog des Multiprotokoll Instant Messengers Miranda findet sich für die Version 0.7.8, die vorgestern veröffentlicht wurde, folgendes:

Enhancements:
 - SSL library included to provide ssl support
 - ICQ: Improved client detection
 - Jabber: Enable StartTLS by default

Die Jungs haben nun tatsächlich die Jabber-Einstellungen so voreingestellt, dass standardmäßig bei jedem Verbindungsaufbau eine SSL-verschlüsselte Verbindung probiert wird. Und damit das auch genutzt wird und funktioniert, liegt nun im Installationspaket ein Datei namens winssl.dll.

Coole Sache. Dachte ich zumindest auf den ersten Blick. Der zweite Blick zeigte mir nämlich, dass diese winssl.dll nur schlappe 6 Kilobyte groß ist - für eine SSL-Bibliothek reichlich dünn, wenn man bedenkt, dass die echten OpenSSL-Bibliotheken unter Windows (libeay32.dll, libssl32.dll und ssleay32.dll) zusammen rund 600 Kilobyte auf die Waage bringen.

Die Lösung ist relativ einfach, wenn auch bescheuert: Die Datei winssl.dll enthält nämlich gar keinen eigenen SSL-Stack, sondern sorgt dafür, die SSL-Implementierung von Windows für die Jabber-Verbindung zu nutzen. Ziemlich einfallslos, da kann man die Logausdrucke ja auch gleich ausdrucken, binden und an das Innenministerium schicken. Zumal es genügend Dokumentation und sogar Windows-Binaries der originalen OpenSSL-Bibliotheken gibt, die man lediglich in das Miranda-Programmverzeichnis hineinkopieren muss (deutsche Anleitung im Miranda-Wiki).

Hinweis: Bevor die originalen OpenSSL-Bibliotheken in das Programmverzeichnis kopiert werden, zuerst die vorhandene winssl.dll löschen. ;-)

Magie des Netzes.

23. Juli 2008 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in World Wide Web

Wenn mich jemand mit der Bitte um eine kurze Antwort fragen würde, was eigentlich hinter der Idee des Internet und speziell des Webs steckt, dann würde ich nur mit dieser Website von Phillip Toledano antworten, die die Magie des Internet und des Webs in genau 36 Fotos transportiert:

http://www.dayswithmyfather.com/

Ich kann mich nicht erinnern, jemals vor dem Computerbildschirm geweint zu haben. Bis gerade eben.

U- und E-Musik einmal andersherum.

22. Juli 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MedienWelt

Ein Indiz gefällig, dass es so etwas wie “Musik 2.0″ gibt? Vorhin ist mir im öffentlich-rechtlichen Haftcremewerbefernsehen ein 10-Sekunden-Spot in die Hände gefallen, in dem ein Album von Luciano Pavarotti mit den Worten “Das Original” beworben wird, im Hintergrund das von ihm gesungene “Nessun Dorma”. Wenn das mal nicht einen kläglichen Versuch darstellen soll, aus der eh schon erstaunlichen Nummer der Deutschen Telekom noch schnell einen rollenden Rubel zu erwirtschaften.

So weit ist es schon: Die elitäre, fest eingeschworene E-Musik-Bruderschaft geht bei den U-Musik-Konsumenten hausieren. Das kann jetzt eigentlich nur noch durch ein weiteres Revival von Modern Talking getoppt werden und einer Neuinterpretation von Nessun Dorma mit mindestens zwei Bohlenschen Oktavenwechsel in drei Minuten.

Firefox-Hänger beheben.

22. Juli 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in SupportWelt

So, stellen wir mal den Kindergarten wieder hinten an und kommen wir wieder zu den wirklich wichtigen Dingen: Ich habe das Problem mit meinem gelegentlich vor sich hinhängenden Firefox 2 gelöst.

Rückblick: Am Wochenende hätte ich Firefox an die Wand nageln können. Ich gebe in einem Tab eine Adresse ein und Firefox rödelt und rödelt und rödelt. Das gleiche passiert, wenn ich das in einem weiteren Tab tue. So läuft das vor sich hin, bis ich entweder Firefox ausknipse oder 20, 30 Sekunden warte - dann plötzlich kommt alles heruntergepurzelt, auf das ich wartete.

Lösung: Webcache löschen und Firefox neu starten, danach ist Ruhe.

Er meint mich. :-)

22. Juli 2008 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in MüllWelt

Sir Don Alphonso live in seinem Plattitüdenorgan:

“Wer hier es bei seinem Erstauftritt gleich mal blöden Sprüchen zwecks der Awarenss versucht, kann eigentlich dankbar sein, dass ich ihn lösche und ihm keine Rechnung wegen der Werbung für sein faules Internetlexikon schicke. Der übliche Trash, nur diesmal noch etwas dreister.”

Muahaha… das lasse ich einfach mal so stehen, das ist so herzlich banal daneben. Skurriles, unfundiertes Geblubber eines Möchtegern-Berufsausteilers, der sich hinter dem Schiedsrichter versteckt. Hätte ich Alphonsos Buch nicht schon weggeworfen, hätte ich es ihm jetzt handsigniert zurückgeschickt, denn immerhin habe ich, gerade nachgeschaut, sein Buch in den letzten vier Jahren insgesamt 38 mal über das Amazon.de-Partnernet vercheckt. Bis jetzt. Inzwischen bei Amazon.de auf dem Verkaufsrang 354.567. Das ist in etwa die Zahl der Besucher des letzten viereinhalb Monate auf netplanet, das Blog dabei nicht mitgezählt.

Im Nachhinein muss ich erkennen, dass die Provision für Alphonsos Buch schmutzig verdientes Geld war. Ich werde es umgehend in den nächsten Tagen gemeinnützig spenden.

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