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Urlaubsvertretungsbloggen.

27. August 2010 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in BlogWelt

Der Science-Fiction-Autor ist gleich in mehrfacher Hinsicht mein Premierenmann des Monats. Zum einen ist er nach langer Zeit der erste noch lebende Autor, von dem ich ein Science-Fiction-Roman gelesen habe, nämlich “Zwischen den Sternen” (Affiliate-Link). Zum anderen war es das erste Buch, das ein eBook war und auf dem iPad gelesen wurde. Kein wirklicher Genuss, aber dazu demnächst mehr.

Und zum dritten ist John Scalzi ein moderner Autor, der seit 2002 exzessiv bloggt. Und das nicht einfach nur zu PR-Zwecken in homöopathischen Dosen, sondern direkt auf seiner Website unter http://whatever.scalzi.com und dort richtig viel und unwiderstehlich gut. Wenn man sich Autoren – und vor allem Science-Fiction-Autoren – als eher eigenbrödlerische, stille und seltsam tickende Menschen vorstellt, ist John Scalzi vermutlich genau das Gegenteil. Er schreibt über dies und das, Fotos von Sonnenuntergängen, aus dem Homeoffice, von seiner augenscheinlich bloggenden Katze und er kommentiert Science Fiction. Dass seine Artikel eifrig kommentiert werden, ist ein starker Gradmesser dafür, dass Scalzi es begriffen haben muss, wie man in modernen Zeiten vernünftig mit seinen Konsumenten kommuniziert. Scalzi twittert auch und hat dort immerhin auch über 13.000 Follower, aber sein Meisterstück gibt er zweifellos im Weblog ab.

Vom 1. August bis Mitte September ist Scalzi im Urlaub. Wow, denkt sich jetzt der geneigte Leser, das muss ja furchtbar interessant sein, wenn Besim das bloggt. Scalzi aber mottet sein Weblog nicht einfach so lange ein, sondern lässt “vertretungsbloggen” von vier “Aushilfsbloggern”, die er vorher angesprochen und zum Schreiben aquiriert hat. Und das ist eine beneidenswert gute Idee, denn es kommt Input ins Weblog, den Scalzi allein nicht packt und der teilweise auch so gar nichts mit Science-Fiction zu tun hat, aber dennoch interessante Ansichten vermittelt.

Urlaubsvertretungsbloggen. Interessante Idee. Muss ich mir mal weiter den Kopf darüber zerbrechen, was wir auch dem Thema so machen könnten.

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WordPress aus dem Maintenance-Mode holen.

5. August 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Das automatische Aktualisieren von Plugins, Themes und des WordPress-Kernes ist seit der Version 3.0 hübsch und einfach. Es lädt quasi dazu ein, seine WordPress-Installation aktuell zu halten und genau das ist auch das Ziel der ganzen Aktion. Auch wenn das alles nun so einfach geworden ist, gebietet es nach wie vor eine gewisse Sorgfalt, dieses Updaten.

Denn auch wenn man auf die “Aktualisieren”-Seite im WordPress-Dashboard springt und aktualisiert, sollte man tunlichst das Ergebnis dieser Aktion abwarten. Tut man dies nicht und springt während dem Update auf eine andere Seite, wird das jeweilige Update zwar fertiggestellt (im besten Falle), allerdings kann es passieren, dass der Hinweis auf den Maintenance-Mode, der immer dann eingeblendet wird, wenn ein Update vorgenommen wird, fälschlicherweise bestehen bleibt. Das zeigt sich dann an der Meldung: “Briefly Unavailable for Scheduled Maintenance.”

Dummerweise erscheint diese Meldung nach jeder WordPress-Aktion, also selbst beim Versuch, wieder zurück auf das Dashboard zu kommen. Maintenance ist Maintenance.

Die Lösung ist einfach, wenn man sie kennt: Per FTP ins Root-Verzeichnis der WordPress-Installation und dort die Datei “.maintenance” löschen. Diese Datei wird immer dann angelegt, wenn eben der Maintenance-Modus aktiviert wird und dann danach auch wieder gelöscht. Bricht man auf der “Aktualisieren”-Seite den Vorgang ab, in dem man beispielsweise auf eine andere Seite springt, wird diese “.maintenance”-Datei nicht mehr gelöscht.

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WordPress 3.0.1.

30. Juli 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Sicherlich bin ich da nicht der schnellste, aber wenn ich schon Weblogs auf WordPress 3.0.1 upgrade, kann ich auch gleich darüber schreiben. Also, WordPress 3.0.1 ist seit heute morgen veröffentlicht. Und wie die Versionsnummer zu erkennen gibt, handelt es sich um ein Wartungsupdate.

Erfreulicherweise werden in diesem Update auch nur kleinere Fehler behoben, es gibt also kein katastrophales Sicherheitsloch, das damit zu beheben wäre. Das bedeutet, dass das Update auch nicht ultradringend eingespielt werden muss, wenn man schon WordPress 3.0 einsetzt, sondern auch mal warten kann.

Wie immer kann man entweder innerhalb des WordPress-Dashboards aktualisieren, ein gesamtes Installationspaket über eine bestehende Installation laufen lassen oder auf das bewährte Update-Paket von WordPress Deutschland zurückgreifen. Letzteres hat den hübschen Vorteil, dass nur die betroffenen Dateien inkludiert sind und das Update per FTP ein Klacks ist. Bei der Gelegenheit sei darauf hingewiesen, dass auch die deutsche Sprachdatei in einer neuen Version erschienen ist, üblicherweise auch mit Ergänzungen und Fehlerbehebungen.

Es gibt so herrlich wenig darüber zu schreiben, dass es eine Freude ist.

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Blogs aus der Region (28).

30. Juni 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt
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Update-Funktion ab WordPress 3.0.

18. Juni 2010 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Einer der sichtbarsten Weiterentwicklungen, die in WordPress 3.0 eingeflossen sind, ist die nun deutlich präsentere Update-Funktion, mit der einheitlich auf einer Seite alle Komponenten einer WordPress-Installation – Core-Installation, Plugins und Theme – aktualisiert werden können. Und damit die neue Update-Funktion auch gut ins Auge sticht, ist sie gleich im Dashboard-Menü integriert:

Die Ziffer hinter “Aktualisierungen” gibt hierbei an, wie viele Updates insgesamt zur Verfügung stehen. Klickt man auf “Aktualisierungen, geht es auf die Update-Seite, die von oben nach unten die Core-Installation behandelt (inklusive der Möglichkeit, eine vorhandene WordPress-Installation neu zu installieren), Plugins und Themes (klicken für Großansicht):

Hübscher geht es kaum noch, wobei ich den Textblock zum Updaten der WordPress-Core-Installation zu überfrachtet und zu unübersichtlich halte. Das hätte man ähnlich wie weiter unten bei “Plugins” realisieren können. Aber immerhin.

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WordPress 3.0 ist da!

17. Juni 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Endlich, endlich, endlich, die finale Version von WordPress 3.0 mit dem Arbeitsnamen “Thelonious” ist soeben veröffentlicht worden. Damit hat sich dieses Release – fast wie üblich – um einige Monate verspätet, aber da die letzte Version keine wirklich großen Sicherheitsprobleme hatte, war es zu verschmerzen.

Über die größten Änderungen, die WordPress 3.0 mitbringt, habe ich schon vor einer Weile, nämlich schon im März (!) gebloggt, daran hat sich im Prinzip nicht viel geändert. Was auffällt, sind vor allem Details im Dashboard, aber das muss ich alles erst noch entdecken. Zumindest ist jetzt aber die bisher getrennte Pflege von WordPress und WordPress MU (“Multiuser”) endgültig Geschichte geworden – es gibt nur noch WordPress.

Wichtig für die Upgrader ist, dass das Upgrade wieder mal einfach funktioniert – völlig problemlos. Es sei aber wie immer stärkstens empfohlen, vor dem Upgrade eine Sicherung der WordPress-Datenbank und des WordPress-Verzeichnisses zu machen. Da man das eh nie macht, ist das immer eine gute Gelegenheit, wenigstens eine Art “Jahressicherung” zu machen.

Die deutsche Übersetzung ist wie immer auch schon fertig. Man kann bedenkenlos schon die eingedeutschte Version der Folks von WordPress Deutschland nehmen, das dann beispielsweise in der WordPress-Anmeldung auch einen sichtbaren Hinweis auf die deutsche Version einblendet oder einfach die englische Version und danach die deutsche Sprachdatei installieren. Und der Vollständigkeit halber auch noch ein Verweis auf den Blog-Eintrag zu WordPress 3.0 von WordPress Deutschland – Ehre denen, denen Ehre gebührt.

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Blogs aus der Region (27).

20. Mai 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Das Mai-Update für die Blog-Liste aus Pforzheim & Enzkreis ist da, here we go. Zwei neue Blogs:

      Ich habe bei dieser Gelegenheit mal die Liste der privaten Weblogs überarbeitet und die Links herausgenommen, unter denen nichts mehr läuft bzw. nur noch Werbeseiten. Das muss ich ja nicht unnötig mit einem Link fördern. Die Zahl der Weblogs ist also im Fluss und derzeit bei 105.

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      Eine Ode an das Weblog.

      18. Mai 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

      Auf die immer häufiger gestellte Frage, welcher denn der beste Weg sei, in der Sphäre des Web 2.0 Boden zu beackern, habe ich immer die gleiche Antwort (wenn es erst mal nicht um Personal oder Etat geht): Macht ein Weblog.

      Weblogs sind für mich nach wie vor die Königsklasse des Web 2.0. Gründe? Gern:

      • Weblogs bieten die Möglichkeit des Erzählens von Geschichten. Im Businessumfeld muss das gut geplant und mitunter auch gut inszeniert werden, aber: Mit welchem anderen Medium geht das mit vergleichbarer Flexibilität, Geschwindigkeit und Kosteneffizienz?
      • Ein Weblog erzeugt, wenn es regelmäßig mit Inhalten befüllt wird, erstaunlich schnell eine Wirkung der Authentizität und der Wertigkeit und das – wenn man es richtig vermarktet – bei der Zielgruppe. Authentizität muss nicht wehtun, sondern kann ein Wettbewerbsvorteil und die Geheimwaffe sein.
      • Das Paradigma des Weblogs kommt von Hause aus mit der Idee daher, direkte Ansprachen zwischen Sender und Empfänger zu ermöglichen und auch einen Rückkanal in Form von Kommentaren mitzuliefern.
      • Weblogs sind (mit entsprechendem CMS) hochflexibel, was die Art der Inhalte und die Anbindung zu anderen Web-2.0-Diensten betrifft. In ein Weblog lässt sich YouTube integrieren, flickr, Social Networks und letztendlich jeder Dienst, der seine Inhalte per RSS-Feed exportieren lässt.
      • Inhalte von Weblogs lassen sich in Facebook exportieren und zur Not auch in Twitter – umgekehrt wird da nichts daraus.
      • Ein Weblog ist eine exklusive Angelegenheit, konkurriert also auf seiner Plattformebene nicht mit anderen Inhalte oder Benutzern. Bei einer Facebook-Seite oder einem Twitter-Stream sieht das schon erheblich anders aus, diese Dienste leben davon, dass die Plattform ein Diensteanbieter bereitstellt und man hier nur ein Kanal von vielen ist und mit diesen schon allein aus optischer Sicht unmittelbar konkurriert.
      • Echte Business-Blogs sind auch nach wie vor eher Mangelware und in genügend Branchen kann man mit nur wenig Pressearbeit ein neu gestartetes Weblog mit einem Bohei positionieren, das man vielleicht vor fünfzehn Jahren mit der ersten Unternehmens-Website erzielen konnte.

      Über was wir nicht diskutieren müssen, weil es so ist: Hinter einem professionellen Weblog steckt eine Menge Arbeit und da sehe ich maximal nur ein Drittel davon in der Technik. Zwei Drittel der Arbeit steckt in der redaktionellen Arbeit. Auf jeden, der sich da hin wagt und ein Weblog starten will, wartet eine große Portion Arbeit. Aber: Es lohnt sich. Ich bin so frei und sage, dass das für alle Bereiche gilt, in denen Menschen etwas tun, was andere interessieren könnte.

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      Das Gerstelblog.

      12. Mai 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

      Kleine Vorankündigung, womit ich das Versprechen halte, dass die geneigten Leser dieses bescheidenen Weblogs immer die ersten sind, die solche Dinge erfahren: Am Donnerstag, also morgen, startet das Gerstelblog, das Weblog des Pforzheimer Opel-Autohauses Heinrich Gerstel, das ich projektbegleitend betreue. An der Idee eines Corporate-Blogs für das Autohaus brüteten die beiden Geschäftsführer Timo und Andreas Gerstel und ich schon eine ganze Weile, in den letzten Wochen haben wir dann aber Nägel mit Köpfen gemacht und das Projekt ausgegoren, so dass das Autohaus Gerstel mit seinem Weblog mein erster großer Kunde werden wird.

      Herauskommen wird nun ein Weblog über ein Opel-Autohaus, das seit 1911 (!) als Familienbetrieb existiert und derzeit in der dritten und vierten Generation geführt wird. Die beiden Geschäftsführer, die auch in meinem Alter sind und “Benzin im Blut” haben, sind hochmotiviert, es gibt vieles in so einem Familienbetrieb, über das man schreiben muss und die ausgearbeitete “Dramaturgie” ist vielversprechend.

      Wir wollen mal sehen, ob wir es schaffen können, das Thema Mittelstand, Familienbetrieb, Tradition und Automobile adäquat in einem Weblog verarbeitet bekommen. Dass ein Weblog das richtige Kommunikationsmedium dafür ist, darüber müssen wir gar nicht diskutieren – es ist einfach so. Mit keinem anderen Medium lassen sich so viele Ideen und Ansätze verarbeiten, die jetzt im Hinterkopf stecken. Und ein Alleinstellungsmerkmal ist es allemal, zumal dieses Autohaus-Weblog das erste wirklich ernstzunehmende Weblog der Autohaus-Branche sein wird. So viel Vorschusslorbeeren seien erlaubt, mehr werden auch gar nicht eingefordert. :-)

      Bitte also noch bis morgen Mittag warten, um 12 Uhr machen wir den Weblog-Laden virtuell auf. Bisweilen darf schon mal auf Facebook eine Fan-Bekundung für die Unternehmensseite des Autohaus Heinrich Gerstel getan werden.

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      Was bringt eine Tag-Wolke?

      26. April 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

      Vlad aus Peruns Weblog denkt laut über die Frage nach, wozu eigentlich eine Tag-Wolke gut sein könnte. Ich habe das jetzt absichtlich mit Bindestrich geschrieben, um einigermaßen deutlich zu machen, dass es nicht um eine “Tageswolke” geht, sondern der Begriff “Tag” im Sinne des englischsprachigen Wortes für “Schlagwort” gesehen werden sollte.

      Vlads Vermutung, dass eine Tag-Wolke wahrscheinlich vor allem aus Gründen des schnellen Themenüberblicks positioniert wird, ist einleuchtend und nachvollziehbar. Ich sehe eigentlich auch keine andere Nützlichkeit dafür. Als Werkzeug für SEO, für “Search Engine Optimization” taugt die Tag-Wolke kaum, denn will man Inhalt vernünftig unter Suchmaschinen bringen, nimmt man sich eher dem Werkzeug der Sitemap und einer sitemap.xml an und vergisst ganz schnell den Glauben, dass man die Relevanz von Seiten einer Suchmaschine mitteilen müsste. Das macht sie dann schon selbst.

      Das “Tagging”, also das verschlagworten von Artikeln, ist so eine Sache, auf die man sich einlassen muss, denn in erster Linie ist Tagging nichts anderes wie die Bildung von Kategorien, allerdings auf organischer Basis. “Organisch” bedeutet, dass Inhalte durchaus auch gefühlsmäßig kategorisiert werden, sich Kategorien dadurch auf Basis von ob- und auch subjektiven Klassifizierungen bilden und so ein Gebilde ständig in Bewegung ist, auch wenn man dies nicht in jedem Einzelschritt sieht. Der Begriff “Zeitgeist” ist vermutlich einer der wenigen Konstanten von Tag-Wolken. Und ja, ich bin mir der Bedeutung des Begriffes in diesem Zusammenhang durchaus bewusst.

      Worauf ich hinaus will: Sinnvoll ist Tagging dann, wenn man sich bei der Findung von Tags nicht so sehr über das große Bild Gedanken macht, sondern rein auf das Tagging des jeweiligen Artikels konzentriert. Das, was sich dann am Ende bildet, ist meist immer genau das, was man sich nicht vorgestellt hat und genau davon lebt das Tagging und auch eine Tag-Wolke.

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