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Cactuscontent (7).

7. August 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Kleiner Unfall beim Versuch der zweiten Blüte dieses Jahr. Im zweiten Schub war nur eine Blüte soweit startklar, die dummerweise dann aufging, als in der Nacht ein Wolkenbruch mitsamt Sturm aufkam und die Blüte richtete. Das sieht dann dramatischer aus, als es ist, da die Blüten nur an einer sehr kleinen Stelle mit dem Kaktus verbunden sind und der Kaktus den Verlust der Blüte verschmerzen kann.

Kaktus mit abgebrochener Blüte

Die dritte Blütenwelle ist nun in den Startlöchern und vermutlich gegen Ende nächster Woche dran. Das sind die drei dickeren Knospen. Eigentlich waren es vier, letzte Woche hatten wir jedoch einen kleinen Hagelschauer, der eine Knospe forderte. Und eine vierte Blütenwelle macht sich mit zwei kleinen Knospen offenkundig auch schon bereit.

Neue Blüten

Interessanterweise sind alle Knospen nun auf der Schattenseite des Kaktus. Klares Zeichen dafür, dass der Kaktus schon erkannt hat, dass die Blüten auf der Sonnenseite zu viel Feuchtigkeit kosten. Die Effizienz, mit der der Kerl an das Thema Blüten herangeht, ist schon erstaunlich.

Und weil dann Blühen noch nicht genug ist, sind jetzt auch noch zwei Kaktuskinder auf dem Weg. Eines sieht man im obigen Bild ganz unten am Stamm hängen.

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Abends, auf dem Balkon.

27. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Es hat schon etwas sehr spannendes, bei Ostwind auf unserem Westbalkon zu sitzen, das am besten nach Sonnenuntergang. Denn dann ist die beste Zeit, denn noch vor 23 Uhr eintrudelnden Flugzeugen, die noch ungefähr acht bis zehn Flugminuten bis zum Stuttgarter Flughafen haben.

Die Anflugroute über Pforzheim wird vor allem von Flugzeugen genommen, die aus Frankreich oder Benelux kommen. Die kommen dann schön aus Westen oder Nordwesten, machen über Pforzheim einen eleganten Schlenker nach Südost, schalten meist hier schon die Landescheinwerfer an und fliegen an unserem Balkon vorbei – mit einem Fernglas kann man dann ohne Probleme an der Heckflosse den Namen der Fluggesellschaft ablesen, eben dann gern eine Maschine der Air France mit einem Spätflug aus Paris. Nachdem sie dann ein paar Kilometer nach Südost fliegen, schwenken sie in Höhe von Böblingen nach Ost, direkt auf Kurs der Landebahn.

Ich will mal versuchen, das noch im Laufe des Sommers irgendwie foto- oder videografisch festzuhalten. Einfach eine spannende Sache, auch für Leute, die nicht unbedingt Flugfanatiker sind. :-)

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Vom Gewinnen und Verlieren.

24. Juli 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Ich habe noch nie etwas gewonnen, wenn man mal von einem Glücksradspiel in einem Pforzheimer Kaufhaus (das es inzwischen auch schon nicht mehr gibt) absieht, bei dem ich eine dicke Kerze gewonnen habe und über die sich immerhin meine Mutter so gefreut hat, das es mich heute nach über 25 Jahren rückblickend rührt. Mütter können sowas – ihren kleinen Dreikäsehoch auch die kleinen Sachen des Lebens zum Weltwunder erklären. :-)

Es haute mich deshalb auch nicht besonders aus der Bahn, als Joachim mich bat, mich auf einer seltsamen Website von T-Mobile zu registrieren, wo Big-T so genannte "Street-Gigs" mit kleineren Bands organisiert und jede dortige Mitgliederwerbung die Chance erhöht, zu einem solchen Platzkonzert eingeladen zu werden. Und da Herr Schröder Fan von Snow Patrol ist, diese Truppe letztes Wochenende zufällig auch die Vorgruppe des U2-Konzerts in Berlin war, der "Street-Gig" in Karlsruhe stattfinden sollte und ich Joachim einfach keinen Wunsch abschlagen kann, habe ich mich halt werben lassen und habe mich registriert.

Gewonnen hat Joachim nichts, dafür aber ich, nämlich eben zwei Tickets zu diesem besagten Konzert mit Snow Patrol, das nun am nächsten Dienstag auf der Kartbahn in Liedolsheim steigen soll. Und da sich Joachim so viel Mühen mit der Reiseleitung unseres ersten U2-Konzertes in Paris vor zwei Wochen gegeben hat und ich ihn da noch gar nicht richtig gewürdigt habe und er ein so großer Fan von Snow Patrol ist, fahren wir da jetzt nächsten Dienstag hin, obwohl ich ja eigentlich in Sachen Konzerte nun gerade bedient bin. Am Telefon hat er sich zumindest fast so gefreut wie meine Mutter damals, als ich die Kerze geschossen habe.

Und ich habe Joachim am Sonntag nach unserem Rückflug in Stuttgart noch spaßeshalber gefragt, was wir denn dieses Jahr noch für ein Highlight nach den zwei U2-Konzerten machen wollen. :-)

Ist das nicht eine innige Männerliebe? Ich will es hören!

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U2-Tour, die zweite.

20. Juli 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Und auch vorerst – zumindest dieses Jahr – die letzte. Zwei Wochenenden hintereinander Ausflug in Paris und Berlin zehren an den Kräften. Dementsprechend invalide kamen wir Teilnehmer aus gestern am Stuttgarter Flughafen wieder an. Mir schmerzt dank eingelaufener Blase der rechte Fuß, ich habe Muskelkater und eine leichte Erkältung, Jochen lief wie ein alter Mann die Treppen herunter, Thomas plagte das Knie und Joachim machte auch nicht mehr den ganze fittesten Eindruck.

Immerhin haben wir uns in Berlin das ganz harte Touri-Programm erspart. Am Samstag haben wir mit Timo einen kleinen Rundgang vom Alexanderplatz in Richtung Brandenburger Tor gemacht, von dort dann weiter am Reichstag bis zum Hauptbahnhof und wieder zurück. Jochen und Joachim haben nur die halbe Tour mitgemacht, weil am Hotel Adlon ein wahrer Menschenauflauf danach trachtete, U2 beim Herausgehen zu erwischen (was aber nicht gelang). Nach einem Besuch im Hotel, um die Taschen abzuladen, ging es von dort nach eine weiteren Fußmarsch zum Olympiastadion und zum U2-Konzert.

Bombastisch ist dabei der falsche Ausdruck – U2 kann es einfach immer noch und immer besser. Das Pariser Konzert letzte Woche war schon nicht schlecht, die Folks haben aber mit ihrem Berlin-Konzert die Messlatte noch ein Stückchen weiter nach oben geschoben. Joachim und ich hatten diesmal einen Stehplatz “unten” und haben uns links neben die Bühne gestellt, so dass man von hier aus sehr anschaulich Bono & Co. sehen konnte. Was wird nur, wenn die U2-Bandmitglieder es vielleicht irgendwann an der Hüfte bekommen? :-)

Der Sonntag war dann weitgehend ein Chill-Out-Tag, den Jochens Bruder Martin designte. Dazu gab es zwei Abstecher in den Mauerpark, in dem man sehr anschaulich erleben konnte, was es heißt, wenn man spontane Happenings veranstaltet. Sehr spannende Sache.

Und ich habe mir vorgenommen, nie wieder über den Baden-Airpark zu lachen. Der einzig wahre Provinzflughafen, der eigentlich eher in die Kategorie Flugplatz zählen könnte, ist Berlin-Schönefeld.

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Zum pissenden Hund.

14. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Keine Frage, es ist nicht sonderlich hübsch, wenn ein Hund (auch noch in der Größe einer Ratte) auf einer Terrasse eines Cafes in der Nordstadt nicht angeleint hinter seinem Herrchen herdackelt und dann nichts besseres zu tun hat, als an der Treppe zu den Innenräumen sein Bläschen zu entleeren. Das ist umso unangenehmer, wenn dieser Unfall vom Herrchen offensichtlich erkannt wird und die beiden dann nichts besseres zu tun haben, also sich fluchtartig wieder zu verdrücken.

Man kann aber als Barrista auch sehr übertrieben darauf reagieren, in dem man laut fluchend zunächst einmal zwei Tische und fünf Stühle vor der Treppe als Barriere aufstellt (“damit keiner die Pisse ins Cafe trägt”) und dann drei Eimer Wasser mit Seife dafür aufwendet, die wenigen Zentiliter Urin der Töle zu verdünnen. Und zu allem Unglück ist dem Barrista dann beim Herunterbeugen zu seinem roten Eimerchen dann auch noch seine moderne Hornbrille in die Pisse gefallen.

Danach sind wir gegangen. Es wurde Zeit.

Andererseits hat es auch etwas gebracht, denn die Pforzheimer Twittersphäre hat seit ungefähr 5 Uhr morgens mit @paparazzzo ein neues Mitglied. Welcome, Björn!

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U2 360° Tour Paris.

13. Juli 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Schon vor Monaten war dieser Gig, der Besuch der U2 360° Tour in Paris, geplant und weitgehend eingetütet. Und wenn man sowas mit so Leuten wie Jochen, Joachim und Inès macht, nimmt man sich am besten bequeme Schuhe mit, denn dann wird das Touristenprogramm, das normale Touristen in einer Woche abspulen, in zwei Tagen durchgeschnupft. ;-)

Beschränkt haben wir uns darauf, die offensichtlichen Touristenschlachtfelder weitgehend von außen anzuschauen, was in der Form allerdings den Nachteil mit sich brachte, dass man eine gehörige Zeit des Tages damit verbringt, die Pariser Metro kennenzulernen. Es ist auch nicht wirklich leicht, in rund 36 Stunden eine Beziehung zu einer Stadt aufzubauen.

Andererseits, man bemühte sich offensichtlich redlich, die typisch französische Lebensart zu europäisieren. Wenngleich das auch nicht überall geklappt hat: Die Sicherheitskontrolle am Flughafen Charles-de-Gaulle war mehr oder weniger eine Farce, dafür hat sich vermutlich jeder Flughafenmitarbieter, der irgendwo auf dem Weg stand, die Bordkarte zeigen lassen.

Gut, wie auch immer, ich will mal nicht übermäßig meckern, sondern darauf hinweisen, dass ich meine Aufgabe als Vertreter der “Generation Upload” erfüllt und meine Streams in YouTube, flickr und Qype (siehe rechts die lustig-bunten Buttons) mit neuen Inhalten versorgt habe.

Mit den letzten 20 % des iPhone-Akkustromes habe ich dann doch noch einen Song aufnehmen müssen, in diesem Fall war es “City of Blinding Lights”. Das, was die Bühnenbauer da mit ihrem Werk aufgebaut haben, sieht man hier vermutlich am eindrucksvollsten:

Vom Stadion aus zu twittern oder gar ein paar Bilder oder Videos direkt hochzuladen, war quasi unmöglich, die rund 94.000 Besucher haben perfekt dafür gesorgt, dass mobilfunktechnisch gar nichts mehr ging.

Was kommt? Nächstes Wochenende der nächste und letzte U2-Tourbesuch, diesmal Berlin. Das wird allerdings die vollkommene Ochsentour, da es Samstag um 5 Uhr morgens mit dem Flugzeug nach Berlin geht und Sonntag erst spätabends wieder zurück.

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Cactuscontent (6).

2. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Gestern gab es noch Fotos, in dem die Blüten wie dicke Pinsel aussahen, heute Abend war der Kaktus dann schon weiter: Man sah in der Knospe schon die rosafarbenen Blütenblätter. Und eine Stunde später waren dann, wie von Geisterhand, die Blüten auch schon geöffnet. Sieht das nicht einfach majestätisch aus?

Kaktus mit geöffneten Blüten

Kaktus mit geöffneten Blüten

Auf den Bildern sind die Blüten auch noch nicht ganz vollständig geöffnet, in der Zwischenzeit steht der Kaktus da und die Blüten strahlen den Sternenhimmel an. Wahnsinn. Und die erste Biene hat sich kurz danach auch schon in einem der fast fünf Zentimeter tiefen Blütenkelchen verlaufen. Muss ein Schlaraffenland sein.

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Cactuscontent (5).

1. Juli 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Mein großer Kaktus macht seinem martialisch anmutenden Aussehen alle Ehre und hat in den letzten Tagen mit dem Blütenstand begonnen. Krasse fünf Blüten sind auf dem Weg, in den nächsten Tagen zu blühen. Vier Blüten gleichzeitig waren der bisherige Rekord, jetzt gibt der Kollege aber alles, was geht:

Kaktus mit fünf Blüten

Vier weitere Blüten sind noch als kleine Knospen, die kommen dann vermutlich so in vier bis sechs Wochen in einer zweiten Blütewelle. Angemerkt sei, dass der Kaktus nun seit April ununterbrochen wieder draußen auf dem Westbalkon steht, Wind und Wetter macht der Kakteenschar also gar nichts aus – offenbar ganz im Gegenteil. Die drehen alle durch und blühen, was das Zeug hält. :-)

Der Schiefstand hat sich leider wieder verschlimmert, was nach wie vor daran liegt, dass das Wurzelwerk nicht tief genug im Topf steckt. Nach dem Blütenterror werden wir eine nochmalige Umtopfaktion avisieren und dann als oberste Schicht im Topf ein paar Steine einsetzen, die den Kaktus etwas halten könnten. Müssen wir mal ausprobieren. Noch kippt der Kollege nicht kopfüber aus dem Topf, aber das geht so nicht lange gut.

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Wahlkampfendspurt(e).

27. Mai 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Wir sind mittendrin – T minus 11 Tage bis zum Wahlsonntag und dann haken wir Europawahl, Kommunalwahl in Baden-Württemberg und Oberbürgermeisterwahl in Pforzheim ab. Tendenzen? Keine Ahnung. Und das ist eigentlich sehr schade.

Gerade bei Kommunal- und OB-Wahlen wäre es an sich sehr hübsch, wüsste man etwas Repräsentatives um die Tendenzen und Stimmungen in der Stadt. Dass man dafür nicht unbedingt ein national agierendes Meinungsforschungsinstitut nehmen (bzw. bezahlen) kann, ist klar, aber eigentlich müsste man da auch etwas in einer deutlich kleineren Nummer stemmen können. Eigentlich wäre das ja eine Hausaufgabe für eine Lokalzeitung, aber lassen wir das leidige Thema.

Irgendwie ist hier irgendwo Potential drin, Potential für krasses Politik 2.0. Ich muss darüber noch einige Zeit brüten und schlafen, aber da schwelt Potential. Es geistert vor meinem inneren Auge, ist erst noch ansatzweise greifbar, aber doch irgendwie “da”. Das einzige, was mir da klar ist: Für bedrucktes Papier ist kein Platz mehr. Und daran haben noch nicht mal wir Web-Zwei-Nuller Schuld, das verhageln sich die Printleute komplett selbst. Da muss man sich nur den Heidelberger Appell antun, um zu sehen, dass man offenbar im kollektiven Geheule immer noch mehr Potential sieht, als in der kreativen Frage, wie es denn nun wirklich weitergehen soll.

Das erste Mal, dass ich es bedaure, dass meine Eltern nicht, wie es sich für eine türkischstämmige Familie gehören würde, eine Horde Gebrüder produziert hat, die ich jetzt exquisit mit Arbeitsaufträgen und Gedankenexperimenten versorgen könnte. Diese Konzept der familiären Zusammenarbeit/Fronarbeit haben uns die Chinesen einfach voraus. ;-)

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Keine Überraschungseier?

20. Mai 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in SonstigeWelt

An der Supermarktkasse habe ich vorhin staunen müssen. Da, wo sonst palettenweise die Kinderüberraschungseier stehen, stehen sie nun nicht mehr, sondern ein Verschnitt namens “Kinder-Joy”. Die sind zwar auch eierförmig, das Ei besteht aber aus zwei Kunststoffschalen, In der einen Schale ist eine Milch- und Haselnusscreme mit zwei seltsamen Keksbällchen eingegossen und in der anderen befindet sich, abgetrennt durch eine kleine Folie, eine Figur. Und dieses Ding ist auch noch deutlich teurer, als das klassische Überraschungseier.

Also im Büro etwas recherchiert und tatsächlich gibt es dieses Kinder-Joy schon seit dem Jahr 2006 und wird zwischen Mai und Juli anstelle des Überraschungsei verkauft, weil dem echten Schoko-Ei die Wärme nicht gut bekommt. Na das ist ja mal etwas wirklich Neues!

Wie haben wir das früher nur geschafft, auch im Sommer die Überraschungseier weitgehend heil nach Hause zu bekommen? Vermutlich waren die Sommer nicht so heiß, wie heute. Oder hat etwa Ursula von der Leyen bei den Überraschungseiern auch ihre Finger im Spiel? Das wäre dann nämlich wirklich politischer Selbstmord.

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