Aus einer Werbemail.
Wenn man schon in einer Werbemail etwas herausstreichen will, sollte man wenigstens das einmal querlesen, bevor man es raushaut:
Tags: Fatal Error, Werbung
Wenn man schon in einer Werbemail etwas herausstreichen will, sollte man wenigstens das einmal querlesen, bevor man es raushaut:
Tags: Fatal Error, Werbung
Wenn man zumindest SPIEGEL Online in seiner Newsticker-Übersicht in der Netzwelt-Rubrik glauben soll:

Sie meinten natürlich Google. Und wie es sich für SPIEGEL Online gehört, muss man schnell sein, denn sie haben den Fehler ruckzuck behoben. Um so wertvoller sind solche Screenshots.
Tags: Fatal Error, Screenshot, SPIEGEL
Stilblüte aus unserem lokalen Kanonenblättchen:
“Der Schlussmann der SG hat sich mittlerweile an die Spielvereinigung gewandt und sich per Mail auf der Homepage des Vereins für den Vorfall entschuldigt.”
Sind wir uns da sicher, dass er das per Mail auf der Homepage des Vereins getan hat? Nicht eventuell doch per Homepage auf der Mail des Vereines oder doch per FTP-Server auf dem Switch?
Tags: Fatal Error, Pforzheimer Zeitung
Könnte man zumindest meinen, wenn man in Google den Suchbegriff “Grundgesetz” eingibt und auf den Button “Auf gut Glück” klickt. Denn dann passiert aktuell folgendes im Webbrowser (click it to see it):
Des Rätsels Lösung ist vermutlich der Relaunch der Bundestags-Website in dieser Woche, in dessen Rahmen sich wohl auch die Standort-URL der Inhalte geändert haben. Das kann passieren und ist auch nicht wirklich schlimm, weil der gute CMS-Entwickler – wovon es offenbar nicht allzu viele gibt – gerade während einer Relaunch-Phase diesen Umstand mit dauerhaften HTTP-Umleitungen abfangen kann. Dieses Zuvorkommen mögen Benutzer und mögen auch Suchmaschinenroboter und ist im Zweifelsfalle nur halb so peinlich.
Aber da ich heute Vormittag ein klein-wenig sarkastisch unterwegs bin, könnte ich ja auch meine Dankbarkeit darüber ausdrücken, dass die neue Website des Deutschen Bundestages nicht einfach nur aus eingescannten und zuvor ausgedruckten Seiten besteht…
Tags: CMS, Deutscher Bundestag, Fatal Error, Relaunch, Screenshot, Web-Auftritt
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Team bei Xing, das den Wahlbarometer zu verantworten hat, inzwischen die ganze Sache nach ähnlichem Motto wie eine loosende Partei angeht: Aussitzen und so tun, als ob alles in Ordnung wäre. Denn inzwischen ist der Wahlbarometer wieder auf Null, die “Wahlstimmung” für die letzte Kalenderwoche eingetütet und nun wird die “Stimmung” für die Kalenderwoche 33 gezählt. Und, hups, wie überraschend: Schon wieder führt die Piratenpartei mit über 70 %.
Okay, man scheint bei Xing offenbar tatsächlich keine Ahnung zu haben, wie draußen die politische Landschaft funktioniert und wie “drinnen”, also im Internet. Denn in letzterem ist es für eine Partei wie die Piratenpartei überhaupt kein Problem, praktisch deren gesamte Mitgliedschaft inklusive deren Sympathisanten innerhalb weniger Stunden zur Stimmabgabe zu akquirieren, während dies anderen Parteien nur mit größter Mühe gelingen dürfte. Allein dieser Umstand entbehrt diesem Barometer jegliche auch nur ansatzweise angedachten Repräsentanz und macht es zu einem peinlich-schaurigen Spektakel, bei dem der Hauptdarsteller ein Social Network ist, deren Communitymanager offenbar auf dem Mond leben.
Na gut, schauen wir uns das einfach noch weiter an. Popcorn und Cola bereitstellen, das Ding wird noch hübsch hochgehen wie eine Silvesterrakete.
Tags: Fatal Error, Umfrage, Wahlen, Xing
Die Zeitschrift Tina meint es ja gut, wenn sie Rätsel stellt. Und nichts passt besser zwischen Kaffee und Kuchen, als ein Rätsel, bei dem man als Leser nicht allzuviel dabei denken muss. Also hat man sich wohl gedacht, machen wir doch mal ein kleines Rätsel und bringen in jeder Ausgabe zum Jubiläum des Führerscheines eine Abbildung des Führerscheins eines Prominenten und lassen die Leser raten, wer das auf dem Foto ist:

Wer die Lösung ganz unten nicht lesen kann – die Dame auf dem Führerschein ist Anja Schüte. Kann man kennen, muss man aber nicht.
Die Dame im nächsten Rätsel müsste man eigentlich auch nicht kennen, wenn das Rätsel nicht einen kleinen, architektonischen Fehler hätte:

Tags: Fatal Error, Foto, Rätsel, Tina, Zeitschriften
Von Berufswegen höre ich mir im Laufe des Lebens im Customer Support wirklich viele Selbstanalysen und genügend Schwachsinn an. Immerhin werde ich auch für solchen Käse letztendlich bezahlt.
So vermutlich gestern Abend auch eine Flugbegleiterin auf unserem Germanwings-Flug von Berlin nach Stuttgart, denn die gute Frau mischte sich mal eben in ein laufendes Gespräch über Mobiltelefone ein – nämlich genau zu dem Zeitpunkt, als ich über den Flugmodus moderner Smartphones referierte – und kommentierte das Ende meines Referates mit den Worten, das ich jetzt das Handy abzuschalten habe.
Den Hinweis, dass ich den Mobilfunkteil bereits ausgeschaltet hatte und das iPhone zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als ein eher teurer MP3-Player war, wollte sie nicht gelten lassen, denn “sie habe ja auch ein Handy”.
Hach, Schätzchen, schaukele du doch zukünftig einfach weiter deine Schenkel durchs Flugzeug und verkaufe weiterhin deinen Kaffee höchstbietend an Passagiere und lasse andere Leute ihren Job machen. Bekommt deiner eh schon klischeebehafteten Außenwirkung deutlich besser. Gut, dass ich Germanwings so ungern fliege.
Tags: Flug, Mobiltelefone
Nichts geht über gute Wettbewerbsanalyse und eine aktive Gegnerbeobachtung im Wahlkampf. Und wenn man das schon während dem Wahlkampf als Steigbügelhalter im Oberbürgermeisterwahlkampf für die FDP-Kandidatin versemmelt, macht man das wenigstens nach dem Wahlkampf. Dachte man sich wohl heute mittag bei der CDU Pforzheim, wenn ich mir das so anschaue:
Mal sehen, ob sie auch mein Blog hier lesen:
Hallo, liebe Freunde von der CDU Pforzheim,
ich bin derjenige, der die Kampagnenseite von Gert Hager im Internet betreut. Grundsätzlich finde ich es gut, dass ihr euch anderer Leute Dinge zumindest einmal näher anschaut, um vielleicht irgendwann selbst davon zu profitieren. Grundsätzlich finde ich es aber schlecht, wenn ihr das so stümperhaft macht, dass ich davon Sodbrennen bekomme. Und grundsätzlich finde ich es gar nicht gut, dass ihr euer mühsam erzeugtes Archiv unserer Website auf einem offenen Webserver bei euch spazierentragt und ihr damit unter anderem gegen meine Urheberrechte bei vielen Texten und Fotos verstößt. Bei sowas kann ich durchaus komisch werden.
Ich gebe euch daher Zeit bis Montag, euren seltsamen Webserver zumindest mal für die Außenwelt unzugänglich zu machen. Ansonsten schicke ich eurem Landesverband mal bei Gelegenheit einen herzlichen Brief.
Es geht aber auch einfacher: Für den Stundensatz von 210 Euro (Stundensatz für Beratung auf Kreisverbandsebene, zuzüglich der Mehrwertsteuer) bietet ich euch gern einen Workshop in Sachen Online-Campaigning an. Da machen wir euch dann fit für den nächsten Wahlkampf. Beziehungsweise: Dann liegt es, wenn ihr euren nächsten Wahlkampf versemmelt, nicht daran, dass ihr nicht wusstet, wie man es hätte gut machen können.
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Viele Grüße,
euer rote Besim von der SPD
Dumdidum.
Update am 20. Juli 2009: In der Zwischenzeit haben sie begriffen und den Webserver für anonyme Zugriffe gesperrt. Immerhin, hat nur drei Tage gedauert.
Tags: CDU, Gert Hager, Pforzheim, Screenshot, Web-Auftritt
Nur für den Abschlussbericht: rottenneighbor.com, die Denunziantenplattform, bei der wir ahnungslose Menschen in der Blogosphäre noch darüber amüsiert lächelten, dass deren Netzwerkstörungen vielleicht ja Zensurmaßnahmen sein könnten (da gab es Zensursula ja noch nicht), ist nun wohl endgültig hinüber. Seit einigen Tagen prangt beim Ansurfen der Website folgender Hinweis, Rechtschreibfehler inklusive: “We’re sorry, we are currently down for maintanence.”
Schade drum. rottenneighbor.com hätte sicherlich mit nur wenig Phantasie auch dieses Jahr als Sommerloch-Retter für gelangweilte Journalisten dienen können, wenn gar nichts mehr geht.
Wo wir beim Thema sind: Henryk M. Broder hat mal wieder ein publizistisches Highlight ins Internet gerotzt, diesmal endlich auch auf dem Niveau, wie man es eigentlich zu erwarten hat. Auch hier bin ich mir gar nicht so sicher, ob er die Passagen, die er möglicherweise ironisch meint, auch wirklich ironisch meint. Immerhin scheint er gesund zu sein. Gut, dass wir das jetzt wissen.
Tags: rottenneighbor.com, SPIEGEL