Eigentlich eine schöne Idee, die Sony da im Rahmen seiner Werbekampagnen für Digitalkameras und Camcorder in Miami gedreht hat. Einfach mal eben 460 Millionen Liter Schaum erzeugt und ordentlich die Straße heruntergekippt:
Ähnliches hat Sony schon mal gemacht mit bunten Gummibällen, die mal eben in tausendfacher Ausfertigung in San Francisco eine Straße heruntergeworfen wurden. Mit entsprechender Zeitlupe und schönen Kameraeinstellungen ergeben sich da erstaunlich schöne Studien, die leider im YouTube-Briefmarkenformat nicht wirklich schön herüberkommt:
Leider gibt es diese Werbespots meines Wissens nach nirgendwo in HD, denn irgendwie würde ich mir gerade diese Spots, die das Thema High Definition haben, auch gern mal auch in HD anschauen. *seufz*
Gestern habe ich erfolgreich die erste Hälfte der 6. Staffel von Stark Trek Next Generation fertiggeglotzt. Es warten nun die zweite Hälfte der 6. und noch die 7. Staffel, dann bin ich durch. Erstaunlich ist, dass ich eigentlich bisher geglaubt habe, wirklich viele Folgen gesehen zu haben. Erinnern kann ich mich aktuell mit Gewissheit nur an vier, fünf Folgen, die ich früher schon einmal gesehen habe. Den Rest habe ich entweder noch nie gesehen oder ist mir zum einen Ohr rein- und zum anderen wieder herausgegangen, vermutlich letzteres.
Ich schätze mal, dass ich Ende Mai dann mit Deep Space Nine anfangen werde. Nochmal 7. Staffeln und die könnten etwas müssig werden, denn von Deep Space Nine war ich zumindest früher bei der Erstausstrahlung im Fernsehen nicht sonderlich begeistert. Ich habe letztens mal, zwei Folgen angeschaut, sozusagen als “Sneak-Preview”, und auch dort ist der Funke nicht übergesprungen. Mal schauen, ob das besser wird, wenn es keine Alternative gibt. In meiner Voyager-Sammlung, die dann nach Deep Space Nine kommen soll (und vermutlich bei mir dann Anfang nächstes Jahr beginnt…), klaffen noch größere Löcher.
Conspiracy - vor allem, wenn es um den US-Präsidenten geht - ist immer eine gute Filmvorlage. So auch für den Film 8 Blickwinkel von Regisseur Peter Travis, in dem es um ein Attentat auf den US-Präsident geht, das im spanischen Salamanca verübt wird. Erzählt wird die Geschichte dabei aus den Blickwinkeln von 8 Menschen und das hat schon durchaus seinen Reiz, weil es unglaublich präzise erzählt, rasant gedreht und perfekt geschnitten ist. Dumm dabei ist, dass man praktisch keinen Inhalt des Filmes vorstellen kann, ohne dass man die zentralen Höhepunkte ausplaudert.
Allerdings sei gesagt, dass die Schauspielerriege, die bis auf wenige Ausnahmen nicht zur üblichen ersten Reihe gehören, ihren Job gut machen (deren Geschichten jedoch dennoch etwas genauer gezeichnet werden könnten), der klassische Bösewicht, der hinter dem US-Präsidenten her ist, immer noch wie Mohammed Atta aussieht, die Verfolgungsjagd mitunter zum Besten gehört, was ich seit langer Zeit gesehen habe, dafür aber der Hubschrauber am Ende so ziemlich das stümperhafteste an Computertrick ist, was seit Jahren von der Leinwand flimmerte.
Die überraschenste Erkenntnis am Ende des Filmes ist, dass selten 90 Minuten so schnell vorübergingen und dass “8 Blickwinkel” tatsächlich das Kinodebüt von Regisseur Peter Travis sein soll. Das lässt hoffen, dass da ein neuer Stern im Himmel der Politthriller aufgeht.
So, wollen mal sehen, ob das mit dem Traum-Konditionieren doch noch steuerbar ist.. nach vier Folgen Star Trek Next Generation bin ich startrek-mäßig derartig “geladen”, dass ich das Gefühl habe, gerade von der Brücke gekommen zu sein.
Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich in Sachen Star Trek eigentlich so langsam einen Koller habe. Bei Next Generation bin ich jetzt gerade mitten in der fünften von sieben Staffeln und danach warten sieben Staffeln Deep Space Nine und danach nochmal sieben Staffeln Star Trek Voyager auf audiovisuellen Konsum. Ich habe mir schon überlegt, zwei Wochen Urlaub zu nehmen und am Tag mindestens sechs Folgen reinzuknallen, ich habe jedoch berechtigte Sorge, dass danach ärztliche Hilfe notwendig werden könnte.
Bin ich aber nicht der einzige, deshalb hier mal ein paar Links aus dem Star-Trek-Universe:
Memory Alpha - http://memory-alpha.org/de/wiki/Hauptseite
Ein… falsch… DAS Star-Trek-Wiki. Eine wackere Crew ist hier seit Jahren dabei, den Star-Trek-Universum in einem Wiki zu verarbeiten. Die Zeiträume, die Völker, die Schiffe, die Besatzungen, Krankheiten, Örtlichkeiten, Planetensysteme.. nichts, aber auch wirklich gar nichts entgeht Memory Alpha, was dieses Wiki als “Begleitmaterial” unentbehrlich macht.
Ex Astris Scientia - http://www.ex-astris-scientia.org/ Hier ist fast alles zu spät, denn hier sammelt ein Trekkie namens Bernd Schneider wirklich alles akribisch, was einen ins Staunen versetzt. Gefälligst Zeichnungen über die verschiedenen Brücken der Föderation? Gern doch! Oder auch gleich der Konkurrenz? Oder eine Erklärung des Warp-Antriebes, die die Erklärungen aus dem offiziellen Star-Trek-Technikhandbuch (ja, auch sowas gibts) weit übertrifft?
Star Trek Kartographie - http://www.stdimension.org/ Auch eine Website von Bernd Schneider und ebenfalls an Akribie kaum zu übertreffen (höchstens noch vom Atlas von Mittelerde): Auf dieser Website ist der Star-Trek-Universum kartografiert und das bis ins kleinste Detail.
Starbase 98 - http://resolution.oesf.at/ Nase voll von Film und Fernsehen und endlich selbst anheuern? Das geht hier, denn die Starbase 98: Resolution ist eine virtuelle Raumstation, die in virtuellen Rollenspielen existiert. Auch hier gibt es ein gewaltiges Starbase-Wiki, in dem die ganze Geschichte erklärt ist und ein Verzeichnis der bisherigen Missionen existiert. Nicht dass man glaubt, man würde da nur kleinere Folgen in fernsehkompatibler Länge machen - hier eine “Folge” namens Unruhige See.
Nur Trekkies sind durchgeknallt? Keinesfalls, denn ein Trekkie hat es zum Beispiel 1985 geschafft, den Gemeinderat eines Örtchens namens Riverside in Iowa zu überzeugen, seinerseits den Star-Trek-Erfinder Gene Roddenberry davon zu überzeugen, dass dieser eine Erklärung unterzeichnet, dass Riverside der Geburtsort von James T. Kirk ist - dem Captain Kirk aus der Original-Serie, der da nun wohl in rund 220 Jahren auf die Welt kommen soll. Und was soll man sagen - Gene Roddenberry hat das auch getan und seit dem ist Riverside der zukünftige Geburtsort von Captain Kirk.
Die vier Links und die kleine Geschichte sind allesamt wirklich nur ein ganz kleiner Tropfen von dem Star-Trek-Universe, der da im Internet wabert. Und das übrigens von Anfang an, denn zu Beginn des World Wide Webs Mitte der 1990er Jahre starteten als private Homepages vor allem die Mein-Haus-meine-Familie-meine-Hobbies-Websites - und Fan-Sites von Star Trek.
In SWR3 schwadronierte Roland Emmerich, elementarer Regisseur für elementare Filme mit elementaren Themen, über sein nächstes Filmprojekt, das er nächstes Jahr veröffentlichen will und ein Meilenstein seiner Schaffenskraft werden solle. Wer wissen wolle, um was es geht, müsse nur nach “2012″ googeln.
Das habe ich gemacht und es ist nichts wirklich befriedigendes dabei herausgekommen, weil grundsätzlich bei allen Themen zu befürchten ist, dass Emmerich sie auf bewährte Weise zugrundefilmt:
Eine größere Epoche Maya-Kalender soll im Jahr 2012 enden, berechnet jedenfalls Erich von Däniken. Danach soll die Erfüllung, die “neue Erde zu betreten”, stattfinden.
Die guten, alten Aliens werden sich endlich 2012 zeigen.
Im Januar 2012 wird ein Asteroid in rund 27 Millionen Kilometer an der Erde vorbeiziehen.
Der so genannte “Bible Code” sieht einen Meteroriteneinschlag für 2012 vor.
Der “Nostradamus-Code” sieht ähnliches vor, allerdings mit einem Kometen.
Die “Orion-Prophezeiung” sieht vor, dass die Erdmagnetpole sich umkehren.
Die Venus wird wieder zwischen Erde und Sonne stehen, was das nächste Mal erst in 2117 zu erwarten ist.
Vermutlich im Oktober 2012 wird die Geburt des 7-millionsten 7-milliardsten Mensch erwartet.
Diverse totale und teilweise Sonnenfinsternisse.
Das Kyoto-Protokoll läuft ab.
Der neu gebaute, östliche Teil der Oakland Bay Bridge bei San Francisco wird eröffnet.
Der Freedom Tower in New York wird voraussichtlich eröffnet.
Der Hallandsas-Eisenbahntunnel in Schweden wird eröffnet, 17 Jahre nach dem geplanten Fertigstellungstermin.
Die NASA sagt voraus, dass die Sonne ihre magnetischen Pole tauscht, da wieder das Ende einer 11-jährigen Sonnenfleckenperiode eintritt.
Wer nicht so lange warten kann, um wirklich etwas ganz schlechtes zu sehen, kann sich derweil mit “10.000 BC” den Magen verderben. Unglaublich schlecht, wenn man diverse Kritiken liest.
Auf die Frage, weshalb Emmerich ausgerechnet Pyramiden in der Steinzeit ansiedelt, meinte er, er interessiere sich halt sehr dafür und fand es “irre”, das in seinen Film einzubauen. Gut, dass er Schokocroissants offenbar nicht “irre” findet.
Den netten, kleinen Kurzfilm hatten wir letztes Jahr zum 20jährigen Jubiläum unseres kleinen Kommunalen Kinos im Programm der Feierstunde. Ich denke, es gibt nur sehr wenige Kurzfilme, die es schaffen, die Magie des Filmes so treffend herüberzubringen, wie dieses Kleinod. Have fun!
Es trug sich im Jahre 2005 zu, dass ich meinen erweiterten und sicherlich nicht vollständigen Freundeskreis zu meinem 30. Geburtstag ins Kommunale Kino Pforzheim zu einer privaten Filmvorführung einlud und mit einem Kinofilm beglückte. Zu sehen gab es nichts, was man von mir ohne weiteres hätte erwarten können, sondern einen Film namens Schotter wie Heu, der von der kleinsten Bank Deutschlands, der Raiffeisenbank Gammesfeld, berichtet.
Heute konnten wir, wieder im Kommunalen Kino Pforzheim, Fritz Vogt live begrüßen, der zusammen mit seiner Frau einer Vorführung des Filmes beiwohnte. Ein sehr angenehmer Herr, der geduldig Fragen beantwortete, eindringlich davor warnte, dass uns mit der modernen Banklandschaft das hohe Gut des Vertrauens verloren geht und die Idee von Muhammad Yunus und seiner Grameen Bank, Kleinstkredite vor allem an arme Menschen zu vergeben, pries. Wir bräuchten mehr Bankdirektoren vom Kaliber Fritz Vogt, die sehr anschaulich darstellen können, dass die Millionenabfindungen, die Direktoren von Großbanken erhalten, auch zuerst jemand verdienen muss.
Und eine gute Nachricht aus erster Hand: Die Nachfolge der Raiffeisenbank Gammesfeld ist geregelt und eingetütet. Am 6. Oktober wird der Nachfolger offiziell eingeführt und es wird weiterhin keinen Computer und auch keinen Geldautomaten geben. Und auch zukünftig gibts bei der Raiffeisenbank Gammesfeld nur dann ein Konto oder einen Kredit, wenn man Gammesfelder ist. Das ist gut so. Denn tatsächlich ist es so, dass die Raiffeisenbank Gammesfeld die einzige Bank Deutschlands ist, bei der die Kontobewegungen ihrer Kunden nur der Bank selbst bekannt sind. Niemand, selbst nicht die Bankenaufsicht, kann die Kontobewegungen in Echtzeit nachverfolgen, wie es bei jeder anderen Bank im Verdachtsfall funktioniert. Und auch das ist ein Ergebnis von 40 Jahren Bankdirektorentum von Fritz Vogt.
Dies ist das Weblog von Besim Karadeniz, dem Autor von netplanet. An dieser Stelle finden Sie Dinge und Undinge aus meiner Arbeit an netplanet, zu Themen rund um das Internet und durchaus auch aus anderen Geschehnissen aus meinem Leben.