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		<title>Das iPad als elektronisches K&#228;sebrettchen.</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 22:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MobileWelt]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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		<description><![CDATA[Sei gut einem Vierteljahr habe ich nun ein iPad im Eins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sei gut einem Vierteljahr habe ich nun ein iPad im Einsatz. Und in der Zwischenzeit vergehen tats&#228;chlich Tage, in denen ich das iPad nicht ein einziges Mal in die Hand nehme. Ist das nicht schade? 699 investierte Euro, die mich eigentlich nur an einem Tag der Woche nicht schmerzen, n&#228;mlich am Sonntag, wenn ich den SPIEGEL der jeweils n&#228;chsten Woche vorab auf dem iPad lesen kann, wozu es sich &#252;brigens bestens eignet?</p>
<p>Ich wollte eigentlich viel mehr &#252;ber dieses Ger&#228;tchen schreiben, von dem der Hersteller uns glauben machen will, dass es, wie immer, nichts anderes als eine Revolution darstellen soll. Ich habe auch tats&#228;chlich &#8211; glaubt es mir oder glaubt es mir nicht &#8211; mehrere Anl&#228;ufe getan, aber mir f&#228;llt einfach kaum etwas dazu ein. Au&#223;er &#196;rger &#252;ber die eher miese Verarbeitung, da der Spalt zwischen Frontscheibe und Geh&#228;use offenbar so undicht ist, dass es schon mehrere Staubk&#246;rnchen geschafft haben, sich hinter der Frontscheibe vor dem eigentlichen Bildschirm einzunisten. Warten wir mal ab, wie lange mir Apple nun neue iPads schickt, bis mal ein staubdichtes darunter ist.</p>
<h3>Die Umkehr des Anforderungsverh&#228;ltnisses zwischen Soft- und Hardware</h3>
<p>Das gro&#223;e Problem beim iPad: Es ist im Prinzip ein h&#246;chst langweiliges Ger&#228;t, wenn man schon ein iPhone hat. Das liegt nicht daran, dass es einfach zu bedienen ist, sondern daran, dass man bei Apple tats&#228;chlich so einfallslos ist, das Bedienkonzept vom iPhone einfach auf das iPad zu &#252;bertragen, ohne zu ber&#252;cksichtigen, dass ein iPad ganz anders eingesetzt wird, als ein iPhone.</p>
<p>Das beste Beispiel ist hierbei die fehlende M&#246;glichkeit, eine individuellen Startschirm mit einf&#252;gbaren Widgets abzubilden. Also die Idee, das iPad einzuschalten und einen Bildschirm zu bekommen, auf dem man die neuesten Nachrichten eingeblendet bekommt, vielleicht das Wetter, Kochrezepte, die n&#228;chsten Termine und so weiter. Es ist beim iPad einfach eine ultratrockene und langweilige Geschichte, wenn man das Ding anmacht und es mich im Prinzip fragt, welches Programm ich jetzt starten m&#246;chte.</p>
<p>Dass niemand bei Apple auf die Idee kommt, dass ich nicht ein Programm &#246;ffnen will, sondern einen &#220;berblick haben m&#246;chte, erschreckt mich zutiefst, weil es zeigt, dass man bei Apple nicht wirklich in einer modernen Informationswelt angekommen ist. Und letztendlich bleibt das iPad-Feeling auch genau hier stecken. Es ist einfach ein gro&#223;es iPhone, das unter den &#252;blichen Apple-Mikrokosmos-App-Kindergarten-Krankheiten leidet. Nichts funktioniert app-&#252;bergreifend. PDF-Dateien kann man entweder in der iBooks-Anwendung ablegen (was eine sehr bescheuerte M&#246;glichkeit ist) oder man kauft sich eine App wie beispielsweise GoodReader. Dann aber in iBooks vielleicht schon abgelegte PDF-Dateien in GoodReader importieren? Geht nur &#252;ber den PC bzw. Mac, obwohl doch alle Dateien schon auf dem iPad sind!</p>
<p>Und auch hier sind die Interaktionsm&#246;glichkeiten wieder einmal nur auf das uns&#228;gliche iTunes beschr&#228;nkt, wenn App-Hersteller nicht die Gnade besitzen, wenigstens einen eigenen Webserver zu integrieren, um den Dateitransfer innerhalb eines Netzwerkes per HTTP zu erm&#246;glichen. Das ist &#252;bertragungstechnische Steinzeit, die man auf dem iPhone vielleicht noch mit Unzul&#228;nglichkeiten entschuldigen k&#246;nnte &#8211; auf einem Ger&#228;t wie das iPad, das eigentlich in einem Haushalt eine Br&#252;ckenfunktion zwischen Telefon, Fernseher und Computer erf&#252;llen soll, ist es einfach Banane und macht das iPad in Teilen etwa so n&#252;tzlich wie einen Aibo. Mit dem Unterschied, dass ein Aibo einen Steckplatz f&#252;r Speicherkarten hat und das iPad nicht.</p>
<p>Ich will Dateien einfach verschieben k&#246;nnen, die ich auf dem PC lese und per iPad auf dem Sofa fertiglesen m&#246;chte. Ist das so kompliziert? Es gibt inzwischen gen&#252;gend <a href="http://blog.netplanet.org/2009/11/05/microsoft-office-labs-vision-2019/">vision&#228;re Ideen</a>, wie man wirklich interoperabel arbeiten k&#246;nnte, das iPad bringt endlich die richtige Hardware-Mischung und Performance mit und dann kann es nicht, weil es im software-technisch im Prinzip so kaputtreglementiert ist, wie ein Windows 3.11. So vernetzungsf&#228;hig wie ein K&#228;sebrettchen.</p>
<p>Noch einen Mangel? Gern doch: Stichwort &#8220;Multibenutzerf&#228;higkeit&#8221;. Es gibt, so wie beim iPhone auch, nur einen Benutzer. Beim iPhone, das gem&#228;&#223; der &#8220;I&#8221;-Theorie auch meist nur von einem Menschen bedient wird, mag das angemessen sein, beim iPad prellt es hart, da ein iPad eigentlich ein ideales Haushaltsger&#228;t f&#252;r mehrere Menschen sein k&#246;nnte &#8211; wenn man eben Benutzer einrichten k&#246;nnte, mit denen die individuellen Benutzereinstellungen auch tats&#228;chlich individuell verwaltet werden k&#246;nnten. Kann das iPad bzw. das iOS jedoch nicht. Jedes dumme Windows kann das inzwischen, bessere Sat-Receiver machen das, Kaffeeautomaten, Ergometer, Autos. Wir leben in einer immer st&#228;rker individualisierbaren Welt, die nicht aus Einheitsmenschen und Ein-Personen-Familien besteht &#8211; bei Apple scheint das, zumindest beim Thema iPad vor&#252;berzugehen. M&#246;glicherweise versucht man das als kranke Motivation zu verkaufen, dass man jedem Familienmitglied ein eigenes iPad spendiert. Oder man begreift nicht, in welche Art und Weise sich diese Welt zu entwickeln gedenkt. Ich bef&#252;rchte letzteres.</p>
<p>Ein erb&#228;rmliches Trauerspiel, das mich richtig &#228;rgert. Denn hier wird erst gar nicht versucht, dem Benutzer ein Ger&#228;t zu verkaufen, mit dem er Grenzen ausloten kann &#8211; es ist die Grenze selbst und die ist nicht etwa hardwaretechnischen F&#228;higkeiten geschuldet, sondern der Unf&#228;hig- oder Boshaftigkeit des Herstellers der Software. Ich sehe kein wirkliches Argument, mit dem ich derzeit davon zu &#252;berzeugen w&#228;re, dass Apple mit dem iPad ein tolles <em>und</em> ein n&#252;tzliches Ger&#228;t verkaufen will. Und im Bezug auf Apple sehe ich eigentlich auch kein Land in Sicht.</p>
<h3>Wie geht es weiter mit dem Tablet-Computing?</h3>
<p>Ehrliche Ansage: Ich habe Anfang des Jahres mal prognostiziert, dass das iPad eine innovationsarme Totgeburt ist. Diese Aussage wandle ich so um, dass das iPad eigentlich ein endlich funktionsf&#228;higer Vertreter der Tablet-Welt ist und alle Chancen h&#228;tte, zu einem echten Haushaltsger&#228;t zu werden, wenn es nicht so unfassbar qu&#228;lend unter der v&#246;lligen Einfallslosigkeit von Apple leiden w&#252;rde. So Sachen wie ein frei konfigurierbares Dashboard, Multiuser-F&#228;higkeit, vorinstallierten einfachen Office-Anwendungen w&#252;rden das an sich h&#252;bsch verpackte Ger&#228;tchen tats&#228;chlich zu einem Evergreen werden lassen.</p>
<p>Dass Apple sich darauf besinnt, darf getrost bezweifelt werden. Tats&#228;chlich bringt es Apple inzwischen fertig, alle zwei Monate ein Versionsupdate seines iOS-Betriebssystems herauszubringen, das neben den obligatorischen Bugfixings zur Jailbreak-Abwehr eigentlich keine weiteren Innovationen mitbringt, die andere Mobilbetriebssysteme nicht schon l&#228;ngst k&#246;nnen. Und als ob das nicht schon gen&#252;gt, werden so &#8220;revolution&#228;re&#8221; Dinge wie die M&#246;glichkeit zur Erstellung von &#8220;HDR-Fotos&#8221; implementiert. Pardon, interessiert kein Schwein.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie sich die Konkurrenz anstellt und mit dem Paradigma umgeht, dem Benutzer nicht einfach ein Telefon-OS hinzustellen, sondern ein echtes, halbwegs vernetzbares, interoperables, zug&#228;ngliches Ger&#228;t zu erm&#246;glichen, mit dem sich einfach Daten austauschen lassen und das tats&#228;chlich mehreren Benutzer im Haushalt einen Mehrwert bieten k&#246;nnen.</p>
<p>Ich sehe da tats&#228;chlich kein wirkliches Zuhause f&#252;r ein kaputtes Mini-OS wie Apples iOS, Googles Android oder ein auf 16-Bit-Prozessoren herunterdividiertes Linux. Tablets brauchen ein vern&#252;nftiges und &#8220;erwachsenes&#8221; Betriebssystem und lediglich eine touch-f&#228;hige und bedienbare Oberfl&#228;che, mit der dann die Hardware wirklich harmonieren kann. Und dann funktioniert der Tablet-Markt am ehesten. Wenn &#252;berhaupt.</p>
<p>Denn so Ger&#228;te wie das iPad tun f&#252;r diesen Marktsegment nichts, au&#223;er auf eine eher seichte Metaebene zu unterhalten. Benutzer haben das Ger&#228;t in der Hand und tippen in der nun wirklich nicht originellen Notizblock-Anwendungen Texte. Malen unbeholfene Bilder mit einer Adobe-Anwendung, die den Anschein hat, aus der Entwicklungsumgebung eines Praktikanten zu kommen. Klimpern Klavier auf einer Klavieranwendung oder schauen sich in einer 3D-Demo an, wie sch&#246;n die Welt sein k&#246;nnte &#8211; ja wenn sie nicht reglementiert w&#228;re.</p>
<p>Sie ist es aber. Und so lange wir das nicht verstehen, dass ein disneyland-artiges Betriebssystemkonglomerat nun wirklich nicht geeignet daf&#252;r ist, eigene Ideen auszut&#252;fteln und eigene Grenzen auszuloten, so lange werden wir auch weiterhin nur davon tr&#228;umen, was in dem oben verlinkten Video passiert und nebenher weiterhin Dateien &#252;ber iTunes in iPads stecken m&#252;ssen.</p>
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		<title>Google App auf dem iPhone und Benachrichtigungen.</title>
		<link>http://blog.netplanet.org/2010/08/24/google-app-auf-dem-iphone-und-benachrichtigungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 22:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MobileWelt]]></category>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<category><![CDATA[Synchronisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Erkl&#228;rungen in diesem Blog zur Synchronisation von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erkl&#228;rungen in diesem Blog zur Synchronisation von Kalender und Kontakte zwischen iPhone und den korrespondierenden Google (Links siehe unten) erfreuen sich gr&#246;&#223;erer Beliebtheit. Nicht ganz unberechtigt, denn die Synchronisation funktioniert flott und z&#252;gig.</p>
<p>Kleiner Hinweis am Rande: Am gestrigen Montag hat Google nach langer Zeit seine eigene iPhone-App aktualisiert, die nun den iPhone-eigenen Push-Dienst f&#252;r Google Mail und Google Calendar unterst&#252;tzt. Das funktioniert relativ simpel dadurch, in dem in der App die Zugangsdaten zum Google-Konto hinterlegt werden und die App dann im Hintergrund die Verbindung zur Google-Cloud h&#228;lt und entsprechende Meldungen als Push-Meldung anzeigt.</p>
<p>Sinnvoll ist das selbstverst&#228;ndlich nur dann, wenn der Anwender Google Mail bzw. Calendar nicht &#252;ber die iPhone-eigenen Borddienste synchronisiert. Tut man das, ruft also Google Mail &#252;ber die iPhone-Mailwendung und/oder Google Calender &#252;ber den iPhone-Kalender ab, braucht es keinen zus&#228;tzlichen Push &#252;ber die Google-App.</p>
<p>Und weil es inzwischen recht komplex geworden ist, hier nochmal sorgf&#228;ltig sortiert alle korrespondierenden Artikel im Blog zur Google-iPhone-Synchronisation:</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/10/terminsynchronisation-zwischen-iphone-und-google-calendar/">Terminsynchronisation zwischen iPhone und Google Calendar.</a></li>
<li><a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/10/synchronisation-mehrerer-kalender-zwischen-iphone-und-google-calendar/">Synchronisation mehrerer Kalender zwischen iPhone und Google Calendar.</a></li>
<li><a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/19/synchronisation-von-kontakten-zwischen-iphone-und-google-contacts/">Synchronisation von Kontakten zwischen iPhone und Google Contacts.</a></li>
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		<item>
		<title>Kleine Entwarnung in Sachen Kontakte-Sync via Google Contacts.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 20:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur der Form halber: Blog-Leser Benjamin (danke nochmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur der Form halber: Blog-Leser Benjamin (danke nochmal!) hat die Meldung durchgegeben, dass die vor einigen Tagen beschriebene <a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/25/achtung-akutes-problem-mit-der-synchronisation-von-kontakten-zwischen-iphone-und-google-contacts/">Problematik der falschen Geburtstage bei der Synchronisation zwischen Google Contacts und synchronisierenden Ger&#228;tschaften</a> wie z.B. dem iPhone nun behoben sind. Ich habe mich da auch nochmal im Google-Forum informiert, so dass nun sicher ist, dass seit Mittwoch die Synchronisation wieder korrekt l&#228;uft und Geburtstage nicht mehr verf&#228;lscht werden.</p>
<p>Es darf also wieder munter synchronisiert werden, wobei die Arbeit, jetzt mal alle Geburtstage manuell zu pr&#252;fen, erst anf&#228;ngt. Man glaubt es nicht, was man f&#252;r ein Gesch&#228;ft mit Adressen und Kontaktdaten haben kann. Echt wahr.</p>
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		<title>iPhone-Jailbreaken f&#252;r Anf&#228;nger.</title>
		<link>http://blog.netplanet.org/2010/08/02/iphone-jailbreaken-fuer-anfaenger/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MobileWelt]]></category>
		<category><![CDATA[Cydia]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Jailbreak]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem ersten "richtigen" Jailbreak f&#252;r das iPhone-OS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem ersten &#8220;richtigen&#8221; Jailbreak f&#252;r das iPhone-OS 4.0 hat es nun eine Weile gedauert. Zwar gab es schon f&#252;r das iPhone 3G und fr&#252;here Modelle des 3GS mit altem Bootrom schon die M&#246;glichkeit, &#252;ber Ultrasn0w ein iPhone mit Cydia zu bekommen, allerdings arbeitet Ultrasn0w auf Basis eines eigenen Wiederherstellungspaketes und funktioniert nur dann, wenn das iPhone eben hinreichend alt ist. Neuere iPhone 3GS und Nutzer des iPhone 4 schauten aber bis dato noch in die R&#246;hre.</p>
<p>Nun eben nicht mehr, mit <a href="http://jailbreakme.com/" target="_blank">jailbreakme.com</a> k&#246;nnen alle Ger&#228;te mit installiertem iOS 4.0 (und auch 4.0.1) gejailbreaked werden. Und das mit einer Leichtigkeit, die jegliche Sicherheitskompetenz Apples in Schutt und Asche fallen l&#228;sst, denn dieser Jailbreak muss nicht umst&#228;ndlich &#252;ber ein am Computer verkabeltes iPhone vorgenommen werden, sondern funktioniert rein im MobileSafari des iPhones. Einfach mit dem iPhone die obige Website aufrufen, den Schieber nach rechts schieben, warten und nach ein, zwei Minuten ist das iPhone gejailbreaked und Cydia installiert. So einfach war es noch nie.</p>
<p>Was man mit einem Jailbreak und mit Cydia alles machen kann, bleibt jedem selbst &#252;berlassen. Ich habe ein paar Anwendungen, die vorz&#252;glich einige Designm&#228;ngel und Steve-Jobs-Privatprobleme beheben&#8230; FiveIconDocks, SBSettings, PrivaCy etc. Vor einer Weile habe ich mal meine <a href="http://blog.netplanet.org/2009/12/27/meine-top-7-der-iphone-jailbreak-anwendungen/">Top-7 gebloggt</a>, die probiert aber jede auf eigene Gefahr aus (Backgrounder und SMS Helper kann man sich &#252;brigens inzwischen sparen).</p>
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		<title>Warum gerade die Telekom beim Thema Netzneutralit&#228;t die Luft anhalten sollte.</title>
		<link>http://blog.netplanet.org/2010/07/31/warum-gerade-die-telekom-beim-thema-netzneutralitaet-die-luft-anhalten-sollte/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 21:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MobileWelt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefone]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der ganzen Debatte, die die Deutsche Telekom st&#228;nd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der ganzen Debatte, die die Deutsche Telekom st&#228;ndig um das Thema Netzneutralit&#228;t und &#8220;Refinanzierung ihrer Internet-Dienstleistungen durch Diensteanbieter&#8221; entfacht, lassen die pinkfarbenen Jungs und M&#228;dchen st&#228;ndig einen gro&#223;en Punkt im Argumentationsportfolio weg, der mit ziemlicher Sicherheit nicht unterfinanziert ist &#8211; dem mobilen Internet via Mobilfunk. Und da sind alle Mobilfunkprovider ganz vorne dabei, n&#228;mlich beim Geldverdienen.</p>
<p>Das f&#228;ngt in den g&#252;nstigsten Situationen an, n&#228;mlich bei Kunden, die keinen Internet-Tarif haben und minutenweise f&#252;r Online-Nutzung zahlen. Hier sind Tarifierungen von zehn Cent pro Minute (!) keine Seltenheit und damit um einiges teurer, als noch im Schn&#252;rles-Telefonnetz vor zehn Jahren. Wenn optionale Internet-Pakete hinzugebucht werden, wird es zwar meist g&#252;nstiger, jedoch keinesfalls &#252;bersichtlicher. Bei der Telekom ist man je nach Vertrag monatlich 40 bis 50 Euro los f&#252;r eine Pseudo-Flatrate mit UMTS-Tempo, die jedoch nach bestimmten Gigabytes gedrosselt wird. Im Gegensatz zu den verkabelten DSL-Kunden besteht jedoch bei Mobilfunknutzung dank einschl&#228;gig abgesperrten Ger&#228;ten eher seltener das Problem, dass ein vorhandener Zugang f&#252;r mehrere Rechner oder Telefone genutzt wird, so dass man hier dem Reingewinn deutlich n&#228;her ist.</p>
<p>Es sind aber gar nicht so sehr die heutigen Tarife, die der Mobilfunkwelt und vor allem der Deutschen Telekom das Gesch&#228;ft mit dem mobilen Internet so vergolden, sondern eigentlich genau diejenigen, die die Deutsche Telekom zus&#228;tzlich zur Kasse bitten w&#252;rde &#8211; die Inhaltsanbieter. Ohne Google, Twitter, Facebook, ohne Netzwerkspiele, ohne iTunes und vieler anderer Handy-Anwendungen w&#228;re mobiles Internet noch das, was es noch vor f&#252;nf Jahren war: Eine trockene Spielwiese f&#252;r Blackberrys und weitgehend hom&#246;opathischen Online-Anwendungen, die allesamt eine Gemeinsamkeit haben &#8211; sie brauchen kaum Bandbreite, weil sie von Hause aus &#228;u&#223;erst sparsam mit der Bandbreite umgehen.</p>
<p>Ohne Social Networks, ohne Web 2.0 w&#228;re das mobile Internet nichts weiter als eine Hinterhofveranstaltung. Das, lieber René Obermann, das bitte solltest du gelegentlich einmal beachten. Ohne das iPhone und die damit verbundenen Dienstleistungen, die auch ein gro&#223;es St&#252;ck damit zu tun haben, dass iPhone-Besitzer Facebook und Google mobil einsetzen, h&#228;ttest du einige hunderttausend Benutzer, die phantastische Preise f&#252;r ihre Internet-Nutzung bezahlen, weniger.</p>
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		<title>Achtung! Akutes Problem mit der Synchronisation von Kontakten zwischen iPhone und Google Contacts.</title>
		<link>http://blog.netplanet.org/2010/07/25/achtung-akutes-problem-mit-der-synchronisation-von-kontakten-zwischen-iphone-und-google-contacts/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 12:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MobileWelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bugfix]]></category>
		<category><![CDATA[Google Contacts]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Synchronisation]]></category>

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		<description><![CDATA[[Update 6. August 2010] Das Problem ist inzwischen von  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>[Update 6. August 2010]</strong> <em>Das Problem ist inzwischen von Seiten Googles behoben worden, siehe auch hier: <a title="Permanenter Link zu Kleine Entwarnung in Sachen Kontakte-Sync via Google Contacts." href="http://blog.netplanet.org/2010/08/06/kleine-entwarnung-in-sachen-kontakte-sync-via-google-contacts/">Kleine Entwarnung in Sachen Kontakte-Sync via Google Contacts.</a></em></p>
<p>Die Blog-Leser und Kommentatoren Steve und Benjamin haben mich zu meinen Artikel zur Einrichtung der <a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/19/synchronisation-von-kontakten-zwischen-iphone-und-google-contacts/">Synchronisation von Kontakten zwischen iPhone und Google Contacts</a> darauf hingewiesen, dass es offensichtlich einen b&#246;sen Bug gibt, den ich so auch nachvollziehen kann. Kurz umrissen:</p>
<p>Synchronisation zwischen iPhone und Google Contacts funktioniert. Auf dem iPhone wird eine Adresskarte ge&#228;ndert, beispielsweise eine neue Telefonnummer hinzugef&#252;gt. Nach dem Abspeichern synchronisiert das iPhone ordnungsgem&#228;&#223; via Google Sync mit Google Contacts. Nun ist jedoch bei Google Contacts das Geburtsdatum um einen Tag in die Vergangenheit verschoben. Auf dem iPhone scheint das Datum auch nach dem &#252;bern&#228;chsten Synchronisieren weiterhin korrekt zu bleiben.</p>
<p>Dummerweise kaskadiert das Problem jedoch, wenn nun jemand in Google Contacts die betroffene Adresskarte &#246;ffnet und dort in guter Absicht etwas an den hinterlegten Daten &#228;ndert und &#252;bersieht, dass das Geburtstagsdatum falsch ist. Denn speichert er die ver&#228;nderte Adresskarte ab, wird das falsche Geburtstagsdatum nat&#252;rlich auch abgespeichert und der Kontakt zur Synchronisation freigegeben, so dass die Adresskarte beim n&#228;chsten Synchronisieren die Inhalte auf dem iPhone &#252;berschreibt und das Geburtstagsdatum dann ebenfalls ab&#228;ndert. Wird nun danach auf dem iPhone die Adresskarte nochmals bearbeitet und wieder synchronisiert, schiebt sich das Geburtstagsdatum auf diese Weise Tag f&#252;r Tag in die Vergangenheit.</p>
<p>Laut einem <a href="http://www.google.com/support/forum/p/Google+Mobile/thread?tid=6a2ce69e364d1112&amp;hl=en&amp;start=80" target="_blank">Thread in einem Google-Forum ist das Problem bekannt</a> und wurde bereits f&#252;r das iPhone-OS 3.0 gefixt, tauchte aber unter iOS 4.0 wieder auf. Im obigen Link, das auf den aktuellsten Teil des Threads f&#252;hrt, ist das Problem am 23. Juli 2010 auch f&#252;r iOS 4.0 gefunden und wird im n&#228;chsten Update von Google Contacts gefixt. Wann das Update stattfinden wird, wird allerdings leider nicht gesagt.</p>
<p>Das Problem kann man so lange leider nur dadurch umgehen, in dem man bis auf weiteres konsequent darauf achtet, Kontakte nur auf dem iPhone anzulegen bzw. bestehende Kontakte auch nur dort ab&#228;ndert. Und f&#252;r eine &#220;bersicht &#252;ber die bevorstehenden Geburtstage sollte man derzeit dann eben eher nicht auf Google Calendar vertrauen, sondern nur auf den Kalender im iPhone.</p>
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		<title>Synchronisation von Kontakten zwischen iPhone und Google Contacts.</title>
		<link>http://blog.netplanet.org/2010/07/19/synchronisation-von-kontakten-zwischen-iphone-und-google-contacts/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 18:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MobileWelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach den vorhergehenden Artikeln zur Synchronisierung v [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den vorhergehenden Artikeln zur <a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/10/terminsynchronisation-zwischen-iphone-und-google-calendar/">Synchronisierung von Terminen zwischen iPhone und Google Calendar</a> kommen wir nun zum n&#228;chsten Punkt, dem Synchronisieren von Kontakten. Auch hier gibt es einen eher weniger bekannten Dienst bei Google namens <a href="http://www.google.com/contacts" target="_blank">Google Contacts</a>. So unbekannt, dass er in den meisten Auflistungen von Google-Diensten schlicht nicht aufgef&#252;hrt ist.</p>
<p>Das hat allerdings einen Grund, denn zu Google Contacts muss man vorwegschicken: Es geh&#246;rt zu den Google-Diensten, die noch sehr &#8220;beta&#8221; sind. Zwar funktioniert Google Contacts zuverl&#228;ssig und synchronisiert fehlerfrei, allerdings ist es von Benutzerfreundlichkeit noch weit entfernt und man sollte die Schw&#228;chen genau kennen, um seinen Adressbestand nicht zu ruinieren. Aus diesem Grund fange ich mit den potentiellen Fu&#223;fallen von Google Contacts an. Testet es ausf&#252;hrlich, wenn ihr es einsetzen wollt, denn man kann sich wirklich einen gr&#246;&#223;eren Adressbestand ordentlich verhunzen, wenn man nicht aufpasst.</p>
<h3>Die Fu&#223;fallen von Google Contacts</h3>
<p>Das zentrale Problem zwischen der Synchronisation zwischen dem iPhone und Google Contacts sind die &#252;blichen zwischen Synchronisationen verschiedener PIM-Anwendungen &#8211; nicht einheitliche Felder. Zwar kann man auch mit Google Contacts mehrere Telefonnummern einem Kontakt zuordnen, beispielsweise gibt es aber beim iPhone die M&#246;glichkeit, zu einem Kontakt eine Telefonnummer unter der Rubrik &#8220;iPhone&#8221; abzulegen. So eine Rubrik kennt Google Contacts nicht und synchronisiert die entsprechende Telefonnummer nicht. Weiterentwickelte Kontakteverwaltungen bieten hier zus&#228;tzliche Felder und zur Not auch frei definierbare Feldnamen an, Google Contacts ist hier aber nicht so weit.</p>
<p>Ein anderes, erheblich gef&#228;hrlicheres Beispiel ist der Aufbau des Namens. Das iPhone kennt (wenn man alle Felder, die mit dem Namen zusammenh&#228;ngen, hinzuf&#252;gt): Titel, Vorname, Zweiter Vorname, Nachname, Namenszusatz, Spitzname. Google Contacts kennt allerdings nur Name und Titel, wobei &#8220;Titel&#8221; auch noch unterschiedliche Bedeutungen haben; beim iPhone ist damit &#8220;Herr&#8221; bzw. &#8220;Frau&#8221; gemeint, bei Google Contacts die Position, also beispielsweise &#8220;Gesch&#228;ftsf&#252;hrer&#8221;. Zwar ist Google Contacts nicht dumm und setzt im Namensfeld beim Synchronisieren bzw. Importieren von Kontakten den Namen aus einzelnen Namensfeldern selbstst&#228;ndig zusammen, das funktioniert jedoch mitunter nicht fehlerfrei. Meine Outlook-Kontakte im Aufbauschema &#8220;Herr Otto Mustermann&#8221; importierte Google Contacts zwar augenscheinlich korrekt, synchronisierte aber &#8220;Herr&#8221; als Vornamen, &#8220;Otto&#8221; als zweiten Vornamen und &#8220;Mustermann&#8221; als Nachnamen auf das iPhone.</p>
<h3>Vorab&#252;berlegungen zur Kontaktepflege</h3>
<p>Es gibt daher ein paar Dinge zu beachten, wenn man Google Contacts daf&#252;r einsetzen m&#246;chte, die Kontakte auf dem iPhone zu synchronisieren:</p>
<ul>
<li>Unbedingt mit einem Backup der zu importierenden Datens&#228;tze arbeiten. Wenn die Kontaktdaten aus einer Adressverwaltung kommen, den dortigen Adressbestand noch einige Zeit gesichert halten.</li>
<li>Google Contacts kann zwar Kontakte aus CSV-Dateien importieren, es macht jedoch Sinn, beim Exportieren von Adressen aus der alten Adressverwaltung nicht synchronisierbaren Ballast gleich wegzulassen. Dazu geh&#246;rt das &#8220;Frau&#8221; und &#8220;Herr&#8221;, also der Titel. Empfehlenswert ist es, zun&#228;chst eine kleine Auswahl an Kontakte testweise in Google Contacts zu importieren, auf das iPhone zu synchronisieren und zu pr&#252;fen.</li>
<li>Wer Kontakte aus einer Adressverwaltung exportiert, die frei definierbare Felder f&#252;r Telefonnummernbezeichnungen erm&#246;glicht, sollte sehr vorsichtig sein, denn hier wird es mit ziemlicher Sicherheit Probleme geben, die vornehmlich damit enden, dass die entsprechenden Telefonnummern nicht synchronisiert werden.</li>
<li>Vorsicht auch bei der Verwaltung von Anschriften. Google Contacts tut sich schwer mit der Verwaltung von Postleitzahlen und ordnet diese nicht korrekt zu, da offensichtlich das amerikanische System angewendet wird, bei dem die Postleitzahlen hinter dem Ortsnamen stehen. Auch hier ist die Adresspflege auf dem iPhone sicherer, da die dort hinterlegten Felder von Google Contacts anstandslos &#252;bernommen werden.</li>
<li>Notizen zu Kontakten werden &#252;bernommen, allerdings gehen jegliche Formatierungen verloren, also Fettdruck, Unterstreichungen etc.</li>
</ul>
<p>Noch nicht abgeschreckt? Gut, ich bin es nach wie vor auch noch nicht und setze Google Contacts neben Google Calendar ein und synchronisiere damit auch auch regelm&#228;&#223;ig iPhone und iPad. Denn die Kontaktesynchronisation hat einen gewaltigen Vorteil: Synchronisiert man bereits einen Google-Kalender via Active Sync (bzw. &#8220;Google Sync&#8221;), dann ist der Weg zum Synchronisieren von Kontakten nur noch ein Schalter weit entfernt:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2024 aligncenter" title="iPhone: Synchronisationseinstellungen zu ActiveSync" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync3.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Ihr seht den Schalter f&#252;r &#8220;Kontakte&#8221;? Den einfach antippen und aktivieren und schon werden Kontakte mit Google Contacts synchronisiert. (Die genaue Anleitung von Google Sync findet sich im Artikel zur <a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/10/terminsynchronisation-zwischen-iphone-und-google-calendar/">Einrichtung der Synchronisation zwischen iPhone und Google Calendar</a>.)</p>
<p>Auch bei der Synchronisation von Kontakten gilt: Bestehende Kontakte auf dem iPhone bleiben weiterhin autonom und werden zumindest nicht auf dem iPhone automatisch zu Google Contacts verschoben. Der Weg muss hier &#252;ber iTunes und eine externe Kontaktverwaltung laufen</p>
<h3>Kontaktebestand importieren</h3>
<p>Der Import von bestehenden Adressen zu Google Contacts ist relativ einfach. Importiert werden k&#246;nnen CSV-Dateien und auch einzelne vCards. Mit dem Weg &#252;ber CSV-Dateien werden alle g&#228;ngigen Adressverwaltungen &#8211; inklusive Thunderbird, Outlook und Outlook Express &#8211; bequem abgedeckt. Wenn die alte Adressverwaltung Sortierungen in Kategorien erm&#246;glicht hat (Outlook macht das beispielsweise sehr sch&#246;n), dann werden diese Informationen &#252;bernommen, allerdings sp&#228;ter nicht auf das iPhone synchronisiert, da das iPhone solche Kategorien nicht kennt. Die Kategorienverwaltung ist jedoch in Google Contacts unabh&#228;ngig davon problemlos m&#246;glich.</p>
<h3>Geburtstagsverwaltung</h3>
<p>Schon in meinen Artikeln zu Google Calendar habe ich erw&#228;hnt, dass eine Geburtstagsverwaltung nicht mehr mit wiederholenden Terminen gemacht werden sollte, sondern dass Geburtstage sinnvollerweise mit einer Kontakteverwaltung in einen Kalender importiert werden sollten. Erfreulicherweise macht das Google Contacts sehr sch&#246;n, es gibt f&#252;r jeden Kontakt die M&#246;glichkeit, dessen Geburtstag hinzuzuf&#252;gen. Und wer sich dann in Google Calendar bei &#8220;Weitere Kalender&#8221; den zus&#228;tzlich angebotenen Kalender f&#252;r Geburtstage seiner Kontakte abonniert, bekommt die Geburtstage, die auf dem iPhone bzw. in Google Contacts hinzugef&#252;gt und gepflegt werden, frei Haus in seinen Google Calendar.</p>
<h3>Mehrere Adressb&#252;cher?</h3>
<p>Kurzum: No way. Erstens unterst&#252;tzt das iPhone immer nur ein Adressbuch. Zweitens unterst&#252;tzt auch Google Contacts nur ein Adressbuch. Und drittens kann Active Sync alias &#8220;Google Sync&#8221; ebenfalls nur ein Adressbuch synchronisieren. Abhilfe k&#246;nnte es vielleicht einmal mit einem Protokoll namens &#8220;CardDAV&#8221; geben, mit der die Synchronisation von Adressb&#252;chern unabh&#228;ngig von Active Sync funktionieren soll. CardDAV wird vom iPhone ab iOS 4 unterst&#252;tzt, allerdings kennt Google Contacts CardDAV noch gar nicht. Da aber Google Contacts eben noch beta ist, besteht hier berechtigte Hoffnung, dass das einmal funktionieren k&#246;nnte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Synchronisation mehrerer Kalender zwischen iPhone und Google Calendar.</title>
		<link>http://blog.netplanet.org/2010/07/10/synchronisation-mehrerer-kalender-zwischen-iphone-und-google-calendar/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 21:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
				<category><![CDATA[MobileWelt]]></category>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben der Kalendersynchronisation zwischen iPhone und G [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der <a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/10/terminsynchronisation-zwischen-iphone-und-google-calendar/">Kalendersynchronisation zwischen iPhone und Google Calender via ActiveSync</a> (alias &#8220;Google Sync&#8221; bzw. im iPhone bekannt unter &#8220;Microsoft Exchange&#8221;), gibt es noch die M&#246;glichkeit mit dem CalDAV-Protokoll. CalDAV ist im Gegensatz zu ActiveSync, das aus dem Hause Microsoft kommt, einer hersteller&#252;bergreifende Implementierung zur Kalendersynchronisation, hat aber durchaus gewichtige Vor- und Nachteile. Beginnen wir mit den Vorteilen von CalDAV:</p>
<ul>
<li>Es ist, wie bereits geschrieben, hersteller&#252;bergreifend und eine freie Technologie zur Kalendersynchronisation.</li>
<li>Im Gegensatz zu ActiveSync k&#246;nnen auch mehrere Kalender synchronisiert werden.</li>
</ul>
<p>Allerdings gibt es auch gewichtige Nachteile:</p>
<ul>
<li>CalDAV ist verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig komplex und daher auch nicht ganz einfach zu implementieren (was uns als Anwender freilich bedingt st&#246;rt).</li>
<li>Die Synchronisation ist deutlich langsamer, als bei ActiveSync.</li>
<li>Es werden mehr Daten als bei ActiveSync &#252;bermittelt (das ist vor allem ein Thema bei vielen Kalendern, vielen Terminen und Auslandseinsatz via Mobilfunk).</li>
</ul>
<p>Meine Empfehlung ist daher im Bezug auf der Kalendersynchronisation zwischen einem iPhone und Google Calender die, dass immer dann ActiveSync eingesetzt werden sollte, wenn nur der Hauptkalender eines Google Accounts synchronisiert werden soll. M&#252;ssen mehrere Kalender synchronisiert werden, ist CalDAV die richtige Wahl.</p>
<h3>Vorbereitung zum Synchronisieren von mehreren Kalendern</h3>
<p>Wenn tats&#228;chlich nicht nur der Hauptkalender, sondern mehrere Kalender eines Google Accounts synchronisiert werden sollen, muss man dies Google Calendar mitteilen. Dazu gibt es eine eigene Seite mit den iPhone Sync Settings (vorher nat&#252;rlich mit dem Google Account angemeldet sein), auf der man die gew&#252;nschten Kalender, die man synchronisieren m&#246;chte, anhaken kann.</p>
<p>&#196;nderungen an diesen Einstellungen funktionieren selbstverst&#228;ndlich auch nach der erstmaligen Synchronisation, diese werden dann einfach beim n&#228;chsten Synchronisationslauf vorgenommen. Zu beachten &#8211; ich erw&#228;hne es hier zur Sicherheit noch einmal &#8211; ist, dass die Synchronisierung umso l&#228;nger dauert, je mehr Kalender synchronisiert werden m&#252;ssen.</p>
<h3>CalDAV auf dem iPhone einrichten.</h3>
<p>Ich gehe jetzt mal gener&#246;serweise an dieser Stelle davon aus, dass bereits einen Google Account vorhanden und auch Google Calender schon im Einsatz ist. Falls das noch nicht so ist, dann ist in meinem vorherigen Artikel die Einrichtung von Google Calender beschrieben (dort dann nat&#252;rlich die folgende Einrichtung von ActivSync weglassen).</p>
<p>Der Startpunkt auf dem iPhone sind wieder die Einstellungen und dort der Punkt &#8220;Mail, Kontakte, Kalender&#8221;. Hier geht es wieder auf &#8220;Account hinzuf&#252;gen &#8230;&#8221;. Der n&#228;chste Schirm zeigt wieder die m&#246;glichen Technologien dazu an:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2021 aligncenter" title="iPhone - Accountauswahl" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync1.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Hier w&#228;hlen wir &#8220;Andere&#8221; und springen nach dem Antippen dieses Punktes auf die n&#228;chste Seite:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2028 aligncenter" title="iPhone: Maileinstellungen &quot;Andere&quot;" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync6.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Uns interessiert der vorletzte Punkt, n&#228;mlich &#8220;CalDAV-Account hinzuf&#252;gen&#8221;. Ein Tippser darauf f&#252;hrt uns auf die n&#228;chste Seite, in der die Zugangsdaten des Google Accounts eingegeben werden m&#252;ssen:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2029 aligncenter" title="iPhone: Eingeben der CalDAV-Zugangsdaten" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync7.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Auch hier die notwendigen Eintragungen im Klartext:</p>
<ul>
<li>Server: www.google.com</li>
<li>Benutzername: Die Mailadresse des Google Acoounts</li>
<li>Kennwort: Das Passwort des Google Accounts</li>
<li>Beschreibung: (frei w&#228;hlbare Beschreibung)</li>
<li>Erweiterte Einstellungen: (so lassen, nicht ab&#228;ndern)</li>
</ul>
<p>Mit &#8220;Sichern&#8221; werden die Angaben vom iPhone sogleich gepr&#252;ft und im Erfolgsfall abgespeichert. Ich habe in meinem Fall &#252;brigens zwei Anl&#228;ufe gebraucht, bis die Synchronisation funktionierte, wei&#223; der Geier, warum das so war.</p>
<p>Beim n&#228;chsten Aufruf der Kalender-App wird dann eine erstmalige Synchronisation mit dem Google Account vorgenommen, das kann durchaus, je nach F&#252;lle der Termine, ein paar Minuten dauern Und h&#252;bscherweise werden verschiedene Kalender dann tats&#228;chlich auch farblich unterschiedlich markiert.</p>
<p>Feintuning</p>
<p>Auch bei den CalDAV-Einstellungen gelten die gleichen Feintuning-&#220;berlegungen, wie bei ActiveSync. &#220;berlegen, ob das Pushen von Terminen notwendig ist und ggf. auf manuell stellen und den Einladungsmodus aktivieren. Zus&#228;tzlich gibt es noch in den Kalendereinstellungen die Option des Standardkalenders, hier w&#228;hlt man sinnigerweise den Hauptkalender aus, so dass neue Termine, die auf dem iPhone angelegt werden, standardm&#228;&#223;ig auch im Hauptkalender in Google Calendar abgelegt werden. Bei jedem neu anzulegenden Termin hat der Benutzer jedoch die M&#246;glichkeit, den anzulegenden Termin in einen anderen Kalender abzulegen.</p>
<p>That&#8217;s it. Have Fun!</p>
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		<title>Terminsynchronisation zwischen iPhone und Google Calendar.</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 14:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher habe ich mein iPhone in Sachen Terminverwaltung  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher habe ich mein iPhone in Sachen Terminverwaltung lokal via iTunes mit meinem Terminkalender in Outlook synchronisiert. Das lief mehr schlecht als recht, denn offensichtlich gibt es zwischen Outlook und iTunes immer wieder gr&#246;&#223;ere Differenzen bei Terminen, die mit Zeitzoneninformationen hinterlegt sind. Das ist etwas schwierig zu erkl&#228;ren, ich habe das jedenfalls immer mit j&#228;hrlich wiederholenden, ganzt&#228;gigen Terminen gemerkt (ergo: Geburtstage), die, je nach dem, ob in Sommer- oder Winterzeit angelegt, um eine Stunde vor- oder nachgeschoben erscheinen. Richtig dringend wurde eine Echtzeitsynchronisation sp&#228;testens nach dem Kauf des iPad, denn das habe ich quasi nie in Synchronisation am PC.</p>
<p>Da ich keinen eigenen Server f&#252;r Termin- und Adresssynchronisation im Einsatz habe, muss also ein externer Dienst heran. Da gibt es den apple-eigenen Dienst “Mobile Me”, der jedoch aufgrund des unversch&#228;mten Preises inakzeptabel ist. Oder es wird einfach mit einem Google-Account synchronisiert. Dazu kann man Google Calendar einsetzen und f&#252;r die <a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/19/synchronisation-von-kontakten-zwischen-iphone-und-google-contacts/">Adresssynchronisation auch den weniger bekannten Dienst namens Google Contacts</a>.</p>
<h3>Termine mit Google Calendar</h3>
<p><a href="http://www.google.com/calendar/" target="_blank">Google Calendar</a> muss man nicht sonderlich erkl&#228;ren, denn der Kalenderdienst ist wirklich weitgehend intuitiv zu bedienen, wenn man sich jemals n&#228;her mit Terminverwaltung besch&#228;ftigt hat. Zwar besitzt Google Calendar nicht ganz so ausgefeilte Features wie Outlook oder Lotus Notes, allerdings macht es Google Calendar mit seiner Plattformunabh&#228;ngigkeit komplett wett – es funktioniert einfach &#252;berall.</p>
<h3>Import von Terminen aus einer Kalendersoftware zu Google Calendar</h3>
<p>Wer bisher ausschlie&#223;lich nur mit Google Calendar gearbeitet hat, ist schon auf der richtigen Seite. Wer bisher eine andere Terminverwaltung eingesetzt hat, kann zumindest seine bisherigen Termine mitbringen, wenn die bisher eingesetzte Kalendersoftware den Export der Termine als CSV-Datenbank erm&#246;glicht. Solche Terminarchive importiert Google Calendar anstandslos, wenngleich dieser Vorgang durchaus eine Weile dauert – f&#252;r 10 Jahre Termine brauchte Google Calendar ca. eine Viertelstunde nach dem eigentlichen Hochladen der CSV-Datei, bis diese auch in Google Calendar erscheinten.</p>
<p>Ein wichtiger Punkt vorab: Vorsicht bei sorgsam gepflegten wiederholenden Terminen wie Geburtstagen, hier gibt es viel Krawallpotential. Wiederholende Termine werden n&#228;mlich logisch gesehen als ein fixen Termin angelegt, der sich j&#228;hrlich wiederholt. Das bedeutet, dass wenn man zum 1. Januar 2001 einen Termin mit j&#228;hrlicher Wiederholung angelegt hat, dieser tats&#228;chlich nur einmal existiert und dann j&#228;hrlich wiederholt angezeigt wird. Viele Kalenderprogramme exportieren solche Termine allerdings tats&#228;chlich als Einzeltermine, so dass ich bei meinem ersten Exportversuch aus Outlook tausende einzelner Geburtstagstermine hatte.</p>
<p>Bevor man sich diesem &#196;rger hergibt, hier eine ganz pragmatische L&#246;sung: Gesonderte Geburtstagstermine l&#246;schen und Geburtstage lieber in der Adressverwaltung hinterlegen. Die meisten Kalenderprogramme erm&#246;glichen dies, Google Calendar kann dies auch und ab der iPhone-Software iOS 4 zeigt die iPhone-Kalendersoftware solche Geburtstagstermine aus der Adressverwaltung auch in einer gesonderten Kalenderkategorie an und man versaut sich den eigentlichen Kalender nicht mehr mit Geburtstagsterminen.</p>
<h3>Mehrere Kalender mit Google Calendar</h3>
<p>Was Google Calendar einst mit einer unerh&#246;rten Einfachheit revolutioniert hat, ist der Einsatz von verschiedenen Kalendern, die beliebig mit anderen Benutzern gemeinsam genutzt oder auch einfach ver&#246;ffentlicht werden k&#246;nnen. Hier gibt es ein paar Dinge <strong>vor einem eventuellen Import von Terminen</strong> zu beachten:</p>
<ul>
<li>Viele Kalenderprogramme arbeiten zur Terminunterscheidung nicht mit unterschiedlichen Kalendern, sondern mit Terminkategorien. Google Calendar aber kennt keine Kategorien. Wenn man nun aber Termine getrennt verwalten m&#246;chte (beispielsweise private und dienstliche Termine), kann man sich damit behelfen, dass in Google Calendar in der linken Spalte unter “Meine Kalender” ein weiterer Kalender hinzugef&#252;gt wird. Nun muss man nur noch in der bisherigen Kalendersoftware die Termine nach Kategorien getrennt in unterschiedliche CSV-Dateien exportieren und beim Import in Google Calendar den gew&#252;nschten Zielkalender ausw&#228;hlen.</li>
<li>Bei der Neuanlage von weiteren Kalender in Google Calendar ist zu beachten, dass f&#252;r jeden weiteren Kalender sp&#228;ter auf dem iPhone eine gesonderte Synchronisation eingerichtet werden muss. Das ist zwar kein Hexenwerk, aber den Einrichtungs- und sp&#228;teren Synchronisationaufwand sollte man ber&#252;cksichtigen, wenn beabsichtigt wird, einige Dutzend Kalender anzulegen.</li>
<li>Bei Kalendern, die gemeinsam mit anderen Benutzern verwaltet werden, sollte man zudem einen Punkt beachten: Wenn jemand einen Eintrag in einem gemeinsam genutzten Kalender tut, sollte er die Teilnehmer mit der integrierten Einladungsfunktion zu diesem Termin einladen. Tut man das nicht, erscheint ein so gespeicherter Termin einfach bei den anderen Teilnehmern in deren Kalender, sie werden aber in der Standardeinstellung von Google Calendar nicht informiert. Das ist vor allem f&#252;r mobile Benutzer ein nicht zu untersch&#228;tzendes Problem, da sie aufgrund der Bildschirmgr&#246;&#223;e oft nicht die Wochen- oder Monats&#252;bersicht ihres Ger&#228;tes nutzen und keinen weiten Termin&#252;berblick haben.</li>
</ul>
<h3>Google Calendar mit dem iPhone synchronisieren</h3>
<p>Kurz eingeleitet: Mit der Einrichtung von Google Calendar ist die gr&#246;&#223;te Arbeit schon geleistet, denn das Einrichten der iPhone-Synchronisation ist einfach. Und das ist nicht zuletzt einer Ironie der Gro&#223;konzerne zu verdanken, denn damit das Apple iPhone mit Google Calendar funktioniert, braucht es eine Technologie namens ActiveSync und die m&#252;ssen sowohl Apple, als auch Google bei Microsoft lizenzieren. So schlie&#223;t sich der Kreis. <img src='http://blog.netplanet.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Um die Synchronisation auf dem iPhone einzurichten, geht es auf dem Springboard in die “Einstellungen”-App. Dort dann in die Option “Mail, Kontakte, Kalender” und dann auf der n&#228;chsten Seite unter “Accounts” auf den Punkt “Account hinzuf&#252;gen …”. Es erscheint folgende Auswahl an Synchronisationsm&#246;glichkeiten:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2021 aligncenter" title="iPhone - Accountauswahl" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync1.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Im obigen Bildschirm also nicht den Fehler machen, &#8220;Google Mail&#8221; auszuw&#228;hlen (das synchronisiert n&#228;mlich tats&#228;chlich eben nur Google Mail), sondern den ersten Punkt namens &#8220;Microsoft Exchange&#8221;. Das f&#252;hrt dann zum n&#228;chsten Bildschirm, in dem die Zugangsdaten einzugeben sind:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2022 aligncenter" title="iPhone: Konfiguration der Synchronisation von Google Calendar" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync2.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Die einzugebenden Felder im Klartext:</p>
<ul>
<li><strong>E-Mail</strong>: Die Mailadresse des Google Accounts</li>
<li><strong>Server</strong>: m.google.com</li>
<li><strong>Domain</strong>: (nichts eintragen)</li>
<li><strong>Benutzername</strong>: Die Mailadresse des Google Accounts</li>
<li><strong>Kennwort</strong>: Das Passwort des Google Accounts</li>
<li><strong>Beschreibung</strong>: (frei w&#228;hlbare Beschreibung)</li>
<li><strong>SSL verwenden</strong> (erscheint erst sp&#228;ter): aktivieren bzw. aktiviert lassen</li>
</ul>
<p>Nach dem Eintragen der Daten wird rechts oben auf &#8220;N&#228;chstes&#8221; geklickt (mein Screenshot enth&#228;lt die Ansicht bereits eingetragener Zugangsdaten, deshalb steht dort &#8220;Fertig&#8221;) und das iPhone testet den Zugriff mit den hinterlegten Daten. Wenn die Zugangsdaten korrekt sein sollten, erscheint ein Bildschirm mit den Angaben dar&#252;ber, was genau synchronisiert werden soll. Wir wollen den Kalender (dazu in einem n&#228;chsten Blog-Artikel) synchronisieren und aktivieren den Punkt, daraufhin wird sofort eine Warnung (Bild rechts) erscheinen:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2024" title="iPhone: Synchronisationseinstellungen zu ActiveSync" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync3.jpg" alt="" width="240" height="360" /> <img class="alignnone size-full wp-image-2025" title="iPhone: Warnmeldung bei der Einrichtung eines externen Kalenders" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync4.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Was will das iPhone hier? Die Meldung erscheint dann, wenn auf dem iPhone schon ein lokaler Kalender existiert und genau um den geht es hier &#8211; soll er behalten werden oder darf er gel&#246;scht werden? Wird letzteres gedr&#252;ckt, wird er sofort gel&#246;scht und das ist dann ein Problem, wenn dieser lokale Kalender nicht mit einer externen Kalendersoftware synchronisiert wurde, denn passierte das nicht, ist der Kalender futsch. Hat man also einen bisher lokal auf dem iPhone gepflegten Kalender und m&#246;chte diesen nicht l&#246;schen, sollte er beibehalten werden.</p>
<p>Das iPhone trennt &#252;brigens lokale und extern synchronisierte Kalender von Hause aus strikt und bietet keine Bordl&#246;sung an, solche Kalender miteinander zu migrieren. Es bleiben also im Zweifelsfall nur drei Wege zur L&#246;sung:</p>
<ol>
<li>Den lokalen Kalender auf dem iPhone behalten und auf &#8220;Auf iPhone behalten&#8221; tippen. Eine halbherzige L&#246;sung, denn der lokale Kalender wird nicht zu Google Calendar synchronisiert und verbleibt damit als Kalender auf dem iPhone.</li>
<li>Wenn die lokalen Termine in Google Calendar &#252;bernommen werden sollen, hier abbrechen und zun&#228;chst zuschauen, &#252;ber iTunes das iPhone mit einer externen Kalendersoftware zu synchronisieren, um die Termine zu exportieren und sp&#228;ter manuell in Google Calendar zu importieren.</li>
<li>Wenn alles klar ist und die eventuell vorhandenen lokalen Kalenderdaten bereits in Google Calendar sind, beherzt auf &#8220;L&#246;schen&#8221; tippen und best&#228;tigen, dann werden die lokal vorhandenen Termine gel&#246;scht.</li>
</ol>
<p>Wenn nun alles eingerichtet ist, erfolgt eine Synchronisation zwischen Google Calendar und der Kalenderanwendung des iPhone beim n&#228;chsten Start des Kalenders. Dies kann bei vielen zu synchronisierenden Terminen durchaus einen Moment dauern, ist aber dank ActiveSync-Technologie mobilfunkoptimiert, funktioniert also auch &#252;ber Mobilfunk verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig flott.</p>
<h3>Weitere Kalender synchronisieren</h3>
<p>Oben schon mal kurz eingef&#252;hrtes Problem bei der Synchronisation zwischen dem Google Calendar und dem iPhone: Es wird nur der Hauptkalender synchronisiert. Wer in Google Calendar weitere Kalender f&#252;hrt und mehrere Kalender mit dem iPhone synchronisieren will, kommt mit ActiveSync nicht weiter und muss einen anderen Weg beschreiten, n&#228;mlich den mit CalDAV. Das habe ich hier beschrieben: <a href="http://blog.netplanet.org/2010/07/10/synchronisation-mehrerer-kalender-zwischen-iphone-und-google-calendar/">Synchronisation mehrerer  Kalender zwischen iPhone und Google Calendar.</a></p>
<h3>Feintuning der Synchronisation</h3>
<p>Zwei Dinge sollten wir noch feintunen: Spezielle Kalenderoptionen und eventuellen Push-Service. Die Kalenderoptionen finden sich auf dem iPhone in den Einstellungen wieder unter &#8220;Mail, Kontakte Kalender&#8221; und sehen folgenderma&#223;en aus:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2026 aligncenter" title="iPhone: Feintuning in der Synchronisation per ActiveSync" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/ios_google_sync5.jpg" alt="" width="240" height="360" /></p>
<p>Auch hier kurz die Optionen im Klartext:</p>
<ul>
<li><strong>Einladungsmeldungen</strong>: Standardm&#228;&#223;ig aktiviert, erm&#246;glicht diese Funktion es, dass Einladungsmeldungen angezeigt und beantwortet werden k&#246;nnen. Ist vor allem sinnvoll bei gemeinsam genutzten Kalendern, aber auch dann, wenn jemand eine Kalenderanfrage an den Google-Account mailt.</li>
<li><strong>Sync</strong>: Hier wird angegeben, welche Ereignisse der Vergangenheit synchronisiert werden sollen. Die Option &#8220;unbegrenzt&#8221; ist in meinen Augen etwas &#252;bertrieben, wenn man sehr viele historische Termine hat, denn je mehr Termine das iPhone zu verwalten hat, desto langsamer wird die Kalenderanwendung leider auch. Sechs Monate in die Vergangenheit sind bei mir v&#246;llig in Ordnung.</li>
<li><strong>Zeitzonen-Support</strong>: In meinem Fall eben &#8220;Berlin&#8221;. Zu beachten ist unbedingt, dass auch in den Einstellungen des Google Calendar unbedingt die gleiche Zeitzone eingestellt ist.</li>
</ul>
<p>Zum Thema Push-Service, den man ebenfalls unter &#8220;Mail, Kontakte, Kalender&#8221; einstellen kann&#8230; meine Meinung ist da die: &#8220;Wer&#8217;s braucht, aktiviert&#8217;s.&#8221; Das Pushen von Kalendern und Kontakten funktioniert dank ActiveSync problemlos, kostet jedoch Akkustrom des iPhone. Und da sollte man eben bedenken, ob es das Wert ist. In meinem Fall ist es das nicht, denn so viele &#196;nderungen gibt es in meinen Kalendern und Kontakten nicht, als dass ich st&#228;ndig mein iPhone nachschauen lassen m&#252;sste, ob es etwas neues gibt. Der Push-Service ist deshalb bei mir ausgeschaltet. Hat man den Push-Service eingeschaltet (weil man beispielsweise einen Mailaccount per Push &#252;berwacht), kann man in den Push-Einstellungen den Push-Service f&#252;r jeden Account einzeln steuern. Wird dort auf &#8220;Manuell&#8221; geschaltet, erfolgt keine Push-Synchronisation und eine manuelle Synchronisation nur dann, wenn die Kalender- bzw. Kontakte-Anwendung gestartet wird. F&#252;r meinen Fall v&#246;llig ausreichend.</p>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 14:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Besim Karadeniz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[... ich wei&#223;, wo du arbeitest. Wo arbeitet wohl der Be [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ich wei&#223;, wo du arbeitest. Wo arbeitet wohl der <a href="http://www.jrma.de/" target="_blank">Besitzer</a> dieses iPhones?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/joachims_iphone.jpg" rel="lightbox[2013]"><img class="size-medium wp-image-2014 aligncenter" title="Springboard eines iPhone 4" src="http://blog.netplanet.org/wp-content/uploads/2010/07/joachims_iphone-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Das Display des iPhone 4 ist &#252;brigens tats&#228;chlich ein Meilenstein. Zwar sind nur die Piktogramme der Apple-eigenen Anwendungen wirklich ansehnlich, die Aufl&#246;sung spricht allerdings wirklich B&#228;nde.</p>
<p>Die Mittagspause in der Schl&#246;sslegalerie mutierte &#252;brigens heute spontan zu einem Blogger-Gipfeltreffen. Neben Joachim (<a href="http://175-jahre-sparkasse.de/" target="_blank">175 Jahre Sparkasse</a>) fanden sich auch noch Inès und Jochen (<a href="http://www.mofo2000.de/" target="_blank">mofo2000</a>) und sp&#228;ter noch Andreas und Evi (<a href="http://www.gerstelblog.de/" target="_blank">Das Gerstelblog</a>) ein.</p>
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