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Google App auf dem iPhone und Benachrichtigungen.

24. August 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Die Erklärungen in diesem Blog zur Synchronisation von Kalender und Kontakte zwischen iPhone und den korrespondierenden Google (Links siehe unten) erfreuen sich größerer Beliebtheit. Nicht ganz unberechtigt, denn die Synchronisation funktioniert flott und zügig.

Kleiner Hinweis am Rande: Am gestrigen Montag hat Google nach langer Zeit seine eigene iPhone-App aktualisiert, die nun den iPhone-eigenen Push-Dienst für Google Mail und Google Calendar unterstützt. Das funktioniert relativ simpel dadurch, in dem in der App die Zugangsdaten zum Google-Konto hinterlegt werden und die App dann im Hintergrund die Verbindung zur Google-Cloud hält und entsprechende Meldungen als Push-Meldung anzeigt.

Sinnvoll ist das selbstverständlich nur dann, wenn der Anwender Google Mail bzw. Calendar nicht über die iPhone-eigenen Borddienste synchronisiert. Tut man das, ruft also Google Mail über die iPhone-Mailwendung und/oder Google Calender über den iPhone-Kalender ab, braucht es keinen zusätzlichen Push über die Google-App.

Und weil es inzwischen recht komplex geworden ist, hier nochmal sorgfältig sortiert alle korrespondierenden Artikel im Blog zur Google-iPhone-Synchronisation:

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Kleine Entwarnung in Sachen Kontakte-Sync via Google Contacts.

6. August 2010 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in MobileWelt

Nur der Form halber: Blog-Leser Benjamin (danke nochmal!) hat die Meldung durchgegeben, dass die vor einigen Tagen beschriebene Problematik der falschen Geburtstage bei der Synchronisation zwischen Google Contacts und synchronisierenden Gerätschaften wie z.B. dem iPhone nun behoben sind. Ich habe mich da auch nochmal im Google-Forum informiert, so dass nun sicher ist, dass seit Mittwoch die Synchronisation wieder korrekt läuft und Geburtstage nicht mehr verfälscht werden.

Es darf also wieder munter synchronisiert werden, wobei die Arbeit, jetzt mal alle Geburtstage manuell zu prüfen, erst anfängt. Man glaubt es nicht, was man für ein Geschäft mit Adressen und Kontaktdaten haben kann. Echt wahr.

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iPhone-Jailbreaken für Anfänger.

2. August 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Mit dem ersten “richtigen” Jailbreak für das iPhone-OS 4.0 hat es nun eine Weile gedauert. Zwar gab es schon für das iPhone 3G und frühere Modelle des 3GS mit altem Bootrom schon die Möglichkeit, über Ultrasn0w ein iPhone mit Cydia zu bekommen, allerdings arbeitet Ultrasn0w auf Basis eines eigenen Wiederherstellungspaketes und funktioniert nur dann, wenn das iPhone eben hinreichend alt ist. Neuere iPhone 3GS und Nutzer des iPhone 4 schauten aber bis dato noch in die Röhre.

Nun eben nicht mehr, mit jailbreakme.com können alle Geräte mit installiertem iOS 4.0 (und auch 4.0.1) gejailbreaked werden. Und das mit einer Leichtigkeit, die jegliche Sicherheitskompetenz Apples in Schutt und Asche fallen lässt, denn dieser Jailbreak muss nicht umständlich über ein am Computer verkabeltes iPhone vorgenommen werden, sondern funktioniert rein im MobileSafari des iPhones. Einfach mit dem iPhone die obige Website aufrufen, den Schieber nach rechts schieben, warten und nach ein, zwei Minuten ist das iPhone gejailbreaked und Cydia installiert. So einfach war es noch nie.

Was man mit einem Jailbreak und mit Cydia alles machen kann, bleibt jedem selbst überlassen. Ich habe ein paar Anwendungen, die vorzüglich einige Designmängel und Steve-Jobs-Privatprobleme beheben… FiveIconDocks, SBSettings, PrivaCy etc. Vor einer Weile habe ich mal meine Top-7 gebloggt, die probiert aber jede auf eigene Gefahr aus (Backgrounder und SMS Helper kann man sich übrigens inzwischen sparen).

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Warum gerade die Telekom beim Thema Netzneutralität die Luft anhalten sollte.

31. Juli 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Bei der ganzen Debatte, die die Deutsche Telekom ständig um das Thema Netzneutralität und “Refinanzierung ihrer Internet-Dienstleistungen durch Diensteanbieter” entfacht, lassen die pinkfarbenen Jungs und Mädchen ständig einen großen Punkt im Argumentationsportfolio weg, der mit ziemlicher Sicherheit nicht unterfinanziert ist – dem mobilen Internet via Mobilfunk. Und da sind alle Mobilfunkprovider ganz vorne dabei, nämlich beim Geldverdienen.

Das fängt in den günstigsten Situationen an, nämlich bei Kunden, die keinen Internet-Tarif haben und minutenweise für Online-Nutzung zahlen. Hier sind Tarifierungen von zehn Cent pro Minute (!) keine Seltenheit und damit um einiges teurer, als noch im Schnürles-Telefonnetz vor zehn Jahren. Wenn optionale Internet-Pakete hinzugebucht werden, wird es zwar meist günstiger, jedoch keinesfalls übersichtlicher. Bei der Telekom ist man je nach Vertrag monatlich 40 bis 50 Euro los für eine Pseudo-Flatrate mit UMTS-Tempo, die jedoch nach bestimmten Gigabytes gedrosselt wird. Im Gegensatz zu den verkabelten DSL-Kunden besteht jedoch bei Mobilfunknutzung dank einschlägig abgesperrten Geräten eher seltener das Problem, dass ein vorhandener Zugang für mehrere Rechner oder Telefone genutzt wird, so dass man hier dem Reingewinn deutlich näher ist.

Es sind aber gar nicht so sehr die heutigen Tarife, die der Mobilfunkwelt und vor allem der Deutschen Telekom das Geschäft mit dem mobilen Internet so vergolden, sondern eigentlich genau diejenigen, die die Deutsche Telekom zusätzlich zur Kasse bitten würde – die Inhaltsanbieter. Ohne Google, Twitter, Facebook, ohne Netzwerkspiele, ohne iTunes und vieler anderer Handy-Anwendungen wäre mobiles Internet noch das, was es noch vor fünf Jahren war: Eine trockene Spielwiese für Blackberrys und weitgehend homöopathischen Online-Anwendungen, die allesamt eine Gemeinsamkeit haben – sie brauchen kaum Bandbreite, weil sie von Hause aus äußerst sparsam mit der Bandbreite umgehen.

Ohne Social Networks, ohne Web 2.0 wäre das mobile Internet nichts weiter als eine Hinterhofveranstaltung. Das, lieber René Obermann, das bitte solltest du gelegentlich einmal beachten. Ohne das iPhone und die damit verbundenen Dienstleistungen, die auch ein großes Stück damit zu tun haben, dass iPhone-Besitzer Facebook und Google mobil einsetzen, hättest du einige hunderttausend Benutzer, die phantastische Preise für ihre Internet-Nutzung bezahlen, weniger.

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Achtung! Akutes Problem mit der Synchronisation von Kontakten zwischen iPhone und Google Contacts.

25. Juli 2010 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

[Update 6. August 2010] Das Problem ist inzwischen von Seiten Googles behoben worden, siehe auch hier: Kleine Entwarnung in Sachen Kontakte-Sync via Google Contacts.

Die Blog-Leser und Kommentatoren Steve und Benjamin haben mich zu meinen Artikel zur Einrichtung der Synchronisation von Kontakten zwischen iPhone und Google Contacts darauf hingewiesen, dass es offensichtlich einen bösen Bug gibt, den ich so auch nachvollziehen kann. Kurz umrissen:

Synchronisation zwischen iPhone und Google Contacts funktioniert. Auf dem iPhone wird eine Adresskarte geändert, beispielsweise eine neue Telefonnummer hinzugefügt. Nach dem Abspeichern synchronisiert das iPhone ordnungsgemäß via Google Sync mit Google Contacts. Nun ist jedoch bei Google Contacts das Geburtsdatum um einen Tag in die Vergangenheit verschoben. Auf dem iPhone scheint das Datum auch nach dem übernächsten Synchronisieren weiterhin korrekt zu bleiben.

Dummerweise kaskadiert das Problem jedoch, wenn nun jemand in Google Contacts die betroffene Adresskarte öffnet und dort in guter Absicht etwas an den hinterlegten Daten ändert und übersieht, dass das Geburtstagsdatum falsch ist. Denn speichert er die veränderte Adresskarte ab, wird das falsche Geburtstagsdatum natürlich auch abgespeichert und der Kontakt zur Synchronisation freigegeben, so dass die Adresskarte beim nächsten Synchronisieren die Inhalte auf dem iPhone überschreibt und das Geburtstagsdatum dann ebenfalls abändert. Wird nun danach auf dem iPhone die Adresskarte nochmals bearbeitet und wieder synchronisiert, schiebt sich das Geburtstagsdatum auf diese Weise Tag für Tag in die Vergangenheit.

Laut einem Thread in einem Google-Forum ist das Problem bekannt und wurde bereits für das iPhone-OS 3.0 gefixt, tauchte aber unter iOS 4.0 wieder auf. Im obigen Link, das auf den aktuellsten Teil des Threads führt, ist das Problem am 23. Juli 2010 auch für iOS 4.0 gefunden und wird im nächsten Update von Google Contacts gefixt. Wann das Update stattfinden wird, wird allerdings leider nicht gesagt.

Das Problem kann man so lange leider nur dadurch umgehen, in dem man bis auf weiteres konsequent darauf achtet, Kontakte nur auf dem iPhone anzulegen bzw. bestehende Kontakte auch nur dort abändert. Und für eine Übersicht über die bevorstehenden Geburtstage sollte man derzeit dann eben eher nicht auf Google Calendar vertrauen, sondern nur auf den Kalender im iPhone.

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Synchronisation von Kontakten zwischen iPhone und Google Contacts.

19. Juli 2010 | 10 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Nach den vorhergehenden Artikeln zur Synchronisierung von Terminen zwischen iPhone und Google Calendar kommen wir nun zum nächsten Punkt, dem Synchronisieren von Kontakten. Auch hier gibt es einen eher weniger bekannten Dienst bei Google namens Google Contacts. So unbekannt, dass er in den meisten Auflistungen von Google-Diensten schlicht nicht aufgeführt ist.

Das hat allerdings einen Grund, denn zu Google Contacts muss man vorwegschicken: Es gehört zu den Google-Diensten, die noch sehr “beta” sind. Zwar funktioniert Google Contacts zuverlässig und synchronisiert fehlerfrei, allerdings ist es von Benutzerfreundlichkeit noch weit entfernt und man sollte die Schwächen genau kennen, um seinen Adressbestand nicht zu ruinieren. Aus diesem Grund fange ich mit den potentiellen Fußfallen von Google Contacts an. Testet es ausführlich, wenn ihr es einsetzen wollt, denn man kann sich wirklich einen größeren Adressbestand ordentlich verhunzen, wenn man nicht aufpasst.

Die Fußfallen von Google Contacts

Das zentrale Problem zwischen der Synchronisation zwischen dem iPhone und Google Contacts sind die üblichen zwischen Synchronisationen verschiedener PIM-Anwendungen – nicht einheitliche Felder. Zwar kann man auch mit Google Contacts mehrere Telefonnummern einem Kontakt zuordnen, beispielsweise gibt es aber beim iPhone die Möglichkeit, zu einem Kontakt eine Telefonnummer unter der Rubrik “iPhone” abzulegen. So eine Rubrik kennt Google Contacts nicht und synchronisiert die entsprechende Telefonnummer nicht. Weiterentwickelte Kontakteverwaltungen bieten hier zusätzliche Felder und zur Not auch frei definierbare Feldnamen an, Google Contacts ist hier aber nicht so weit.

Ein anderes, erheblich gefährlicheres Beispiel ist der Aufbau des Namens. Das iPhone kennt (wenn man alle Felder, die mit dem Namen zusammenhängen, hinzufügt): Titel, Vorname, Zweiter Vorname, Nachname, Namenszusatz, Spitzname. Google Contacts kennt allerdings nur Name und Titel, wobei “Titel” auch noch unterschiedliche Bedeutungen haben; beim iPhone ist damit “Herr” bzw. “Frau” gemeint, bei Google Contacts die Position, also beispielsweise “Geschäftsführer”. Zwar ist Google Contacts nicht dumm und setzt im Namensfeld beim Synchronisieren bzw. Importieren von Kontakten den Namen aus einzelnen Namensfeldern selbstständig zusammen, das funktioniert jedoch mitunter nicht fehlerfrei. Meine Outlook-Kontakte im Aufbauschema “Herr Otto Mustermann” importierte Google Contacts zwar augenscheinlich korrekt, synchronisierte aber “Herr” als Vornamen, “Otto” als zweiten Vornamen und “Mustermann” als Nachnamen auf das iPhone.

Vorabüberlegungen zur Kontaktepflege

Es gibt daher ein paar Dinge zu beachten, wenn man Google Contacts dafür einsetzen möchte, die Kontakte auf dem iPhone zu synchronisieren:

  • Unbedingt mit einem Backup der zu importierenden Datensätze arbeiten. Wenn die Kontaktdaten aus einer Adressverwaltung kommen, den dortigen Adressbestand noch einige Zeit gesichert halten.
  • Google Contacts kann zwar Kontakte aus CSV-Dateien importieren, es macht jedoch Sinn, beim Exportieren von Adressen aus der alten Adressverwaltung nicht synchronisierbaren Ballast gleich wegzulassen. Dazu gehört das “Frau” und “Herr”, also der Titel. Empfehlenswert ist es, zunächst eine kleine Auswahl an Kontakte testweise in Google Contacts zu importieren, auf das iPhone zu synchronisieren und zu prüfen.
  • Wer Kontakte aus einer Adressverwaltung exportiert, die frei definierbare Felder für Telefonnummernbezeichnungen ermöglicht, sollte sehr vorsichtig sein, denn hier wird es mit ziemlicher Sicherheit Probleme geben, die vornehmlich damit enden, dass die entsprechenden Telefonnummern nicht synchronisiert werden.
  • Vorsicht auch bei der Verwaltung von Anschriften. Google Contacts tut sich schwer mit der Verwaltung von Postleitzahlen und ordnet diese nicht korrekt zu, da offensichtlich das amerikanische System angewendet wird, bei dem die Postleitzahlen hinter dem Ortsnamen stehen. Auch hier ist die Adresspflege auf dem iPhone sicherer, da die dort hinterlegten Felder von Google Contacts anstandslos übernommen werden.
  • Notizen zu Kontakten werden übernommen, allerdings gehen jegliche Formatierungen verloren, also Fettdruck, Unterstreichungen etc.

Noch nicht abgeschreckt? Gut, ich bin es nach wie vor auch noch nicht und setze Google Contacts neben Google Calendar ein und synchronisiere damit auch auch regelmäßig iPhone und iPad. Denn die Kontaktesynchronisation hat einen gewaltigen Vorteil: Synchronisiert man bereits einen Google-Kalender via Active Sync (bzw. “Google Sync”), dann ist der Weg zum Synchronisieren von Kontakten nur noch ein Schalter weit entfernt:

Ihr seht den Schalter für “Kontakte”? Den einfach antippen und aktivieren und schon werden Kontakte mit Google Contacts synchronisiert. (Die genaue Anleitung von Google Sync findet sich im Artikel zur Einrichtung der Synchronisation zwischen iPhone und Google Calendar.)

Auch bei der Synchronisation von Kontakten gilt: Bestehende Kontakte auf dem iPhone bleiben weiterhin autonom und werden zumindest nicht auf dem iPhone automatisch zu Google Contacts verschoben. Der Weg muss hier über iTunes und eine externe Kontaktverwaltung laufen

Kontaktebestand importieren

Der Import von bestehenden Adressen zu Google Contacts ist relativ einfach. Importiert werden können CSV-Dateien und auch einzelne vCards. Mit dem Weg über CSV-Dateien werden alle gängigen Adressverwaltungen – inklusive Thunderbird, Outlook und Outlook Express – bequem abgedeckt. Wenn die alte Adressverwaltung Sortierungen in Kategorien ermöglicht hat (Outlook macht das beispielsweise sehr schön), dann werden diese Informationen übernommen, allerdings später nicht auf das iPhone synchronisiert, da das iPhone solche Kategorien nicht kennt. Die Kategorienverwaltung ist jedoch in Google Contacts unabhängig davon problemlos möglich.

Geburtstagsverwaltung

Schon in meinen Artikeln zu Google Calendar habe ich erwähnt, dass eine Geburtstagsverwaltung nicht mehr mit wiederholenden Terminen gemacht werden sollte, sondern dass Geburtstage sinnvollerweise mit einer Kontakteverwaltung in einen Kalender importiert werden sollten. Erfreulicherweise macht das Google Contacts sehr schön, es gibt für jeden Kontakt die Möglichkeit, dessen Geburtstag hinzuzufügen. Und wer sich dann in Google Calendar bei “Weitere Kalender” den zusätzlich angebotenen Kalender für Geburtstage seiner Kontakte abonniert, bekommt die Geburtstage, die auf dem iPhone bzw. in Google Contacts hinzugefügt und gepflegt werden, frei Haus in seinen Google Calendar.

Mehrere Adressbücher?

Kurzum: No way. Erstens unterstützt das iPhone immer nur ein Adressbuch. Zweitens unterstützt auch Google Contacts nur ein Adressbuch. Und drittens kann Active Sync alias “Google Sync” ebenfalls nur ein Adressbuch synchronisieren. Abhilfe könnte es vielleicht einmal mit einem Protokoll namens “CardDAV” geben, mit der die Synchronisation von Adressbüchern unabhängig von Active Sync funktionieren soll. CardDAV wird vom iPhone ab iOS 4 unterstützt, allerdings kennt Google Contacts CardDAV noch gar nicht. Da aber Google Contacts eben noch beta ist, besteht hier berechtigte Hoffnung, dass das einmal funktionieren könnte.

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Synchronisation mehrerer Kalender zwischen iPhone und Google Calendar.

10. Juli 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Neben der Kalendersynchronisation zwischen iPhone und Google Calender via ActiveSync (alias “Google Sync” bzw. im iPhone bekannt unter “Microsoft Exchange”), gibt es noch die Möglichkeit mit dem CalDAV-Protokoll. CalDAV ist im Gegensatz zu ActiveSync, das aus dem Hause Microsoft kommt, einer herstellerübergreifende Implementierung zur Kalendersynchronisation, hat aber durchaus gewichtige Vor- und Nachteile. Beginnen wir mit den Vorteilen von CalDAV:

  • Es ist, wie bereits geschrieben, herstellerübergreifend und eine freie Technologie zur Kalendersynchronisation.
  • Im Gegensatz zu ActiveSync können auch mehrere Kalender synchronisiert werden.

Allerdings gibt es auch gewichtige Nachteile:

  • CalDAV ist verhältnismäßig komplex und daher auch nicht ganz einfach zu implementieren (was uns als Anwender freilich bedingt stört).
  • Die Synchronisation ist deutlich langsamer, als bei ActiveSync.
  • Es werden mehr Daten als bei ActiveSync übermittelt (das ist vor allem ein Thema bei vielen Kalendern, vielen Terminen und Auslandseinsatz via Mobilfunk).

Meine Empfehlung ist daher im Bezug auf der Kalendersynchronisation zwischen einem iPhone und Google Calender die, dass immer dann ActiveSync eingesetzt werden sollte, wenn nur der Hauptkalender eines Google Accounts synchronisiert werden soll. Müssen mehrere Kalender synchronisiert werden, ist CalDAV die richtige Wahl.

Vorbereitung zum Synchronisieren von mehreren Kalendern

Wenn tatsächlich nicht nur der Hauptkalender, sondern mehrere Kalender eines Google Accounts synchronisiert werden sollen, muss man dies Google Calendar mitteilen. Dazu gibt es eine eigene Seite mit den iPhone Sync Settings (vorher natürlich mit dem Google Account angemeldet sein), auf der man die gewünschten Kalender, die man synchronisieren möchte, anhaken kann.

Änderungen an diesen Einstellungen funktionieren selbstverständlich auch nach der erstmaligen Synchronisation, diese werden dann einfach beim nächsten Synchronisationslauf vorgenommen. Zu beachten – ich erwähne es hier zur Sicherheit noch einmal – ist, dass die Synchronisierung umso länger dauert, je mehr Kalender synchronisiert werden müssen.

CalDAV auf dem iPhone einrichten.

Ich gehe jetzt mal generöserweise an dieser Stelle davon aus, dass bereits einen Google Account vorhanden und auch Google Calender schon im Einsatz ist. Falls das noch nicht so ist, dann ist in meinem vorherigen Artikel die Einrichtung von Google Calender beschrieben (dort dann natürlich die folgende Einrichtung von ActivSync weglassen).

Der Startpunkt auf dem iPhone sind wieder die Einstellungen und dort der Punkt “Mail, Kontakte, Kalender”. Hier geht es wieder auf “Account hinzufügen …”. Der nächste Schirm zeigt wieder die möglichen Technologien dazu an:

Hier wählen wir “Andere” und springen nach dem Antippen dieses Punktes auf die nächste Seite:

Uns interessiert der vorletzte Punkt, nämlich “CalDAV-Account hinzufügen”. Ein Tippser darauf führt uns auf die nächste Seite, in der die Zugangsdaten des Google Accounts eingegeben werden müssen:

Auch hier die notwendigen Eintragungen im Klartext:

  • Server: www.google.com
  • Benutzername: Die Mailadresse des Google Acoounts
  • Kennwort: Das Passwort des Google Accounts
  • Beschreibung: (frei wählbare Beschreibung)
  • Erweiterte Einstellungen: (so lassen, nicht abändern)

Mit “Sichern” werden die Angaben vom iPhone sogleich geprüft und im Erfolgsfall abgespeichert. Ich habe in meinem Fall übrigens zwei Anläufe gebraucht, bis die Synchronisation funktionierte, weiß der Geier, warum das so war.

Beim nächsten Aufruf der Kalender-App wird dann eine erstmalige Synchronisation mit dem Google Account vorgenommen, das kann durchaus, je nach Fülle der Termine, ein paar Minuten dauern Und hübscherweise werden verschiedene Kalender dann tatsächlich auch farblich unterschiedlich markiert.

Feintuning

Auch bei den CalDAV-Einstellungen gelten die gleichen Feintuning-Überlegungen, wie bei ActiveSync. Überlegen, ob das Pushen von Terminen notwendig ist und ggf. auf manuell stellen und den Einladungsmodus aktivieren. Zusätzlich gibt es noch in den Kalendereinstellungen die Option des Standardkalenders, hier wählt man sinnigerweise den Hauptkalender aus, so dass neue Termine, die auf dem iPhone angelegt werden, standardmäßig auch im Hauptkalender in Google Calendar abgelegt werden. Bei jedem neu anzulegenden Termin hat der Benutzer jedoch die Möglichkeit, den anzulegenden Termin in einen anderen Kalender abzulegen.

That’s it. Have Fun!

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Terminsynchronisation zwischen iPhone und Google Calendar.

10. Juli 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Bisher habe ich mein iPhone in Sachen Terminverwaltung lokal via iTunes mit meinem Terminkalender in Outlook synchronisiert. Das lief mehr schlecht als recht, denn offensichtlich gibt es zwischen Outlook und iTunes immer wieder größere Differenzen bei Terminen, die mit Zeitzoneninformationen hinterlegt sind. Das ist etwas schwierig zu erklären, ich habe das jedenfalls immer mit jährlich wiederholenden, ganztägigen Terminen gemerkt (ergo: Geburtstage), die, je nach dem, ob in Sommer- oder Winterzeit angelegt, um eine Stunde vor- oder nachgeschoben erscheinen. Richtig dringend wurde eine Echtzeitsynchronisation spätestens nach dem Kauf des iPad, denn das habe ich quasi nie in Synchronisation am PC.

Da ich keinen eigenen Server für Termin- und Adresssynchronisation im Einsatz habe, muss also ein externer Dienst heran. Da gibt es den apple-eigenen Dienst “Mobile Me”, der jedoch aufgrund des unverschämten Preises inakzeptabel ist. Oder es wird einfach mit einem Google-Account synchronisiert. Dazu kann man Google Calendar einsetzen und für die Adresssynchronisation auch den weniger bekannten Dienst namens Google Contacts.

Termine mit Google Calendar

Google Calendar muss man nicht sonderlich erklären, denn der Kalenderdienst ist wirklich weitgehend intuitiv zu bedienen, wenn man sich jemals näher mit Terminverwaltung beschäftigt hat. Zwar besitzt Google Calendar nicht ganz so ausgefeilte Features wie Outlook oder Lotus Notes, allerdings macht es Google Calendar mit seiner Plattformunabhängigkeit komplett wett – es funktioniert einfach überall.

Import von Terminen aus einer Kalendersoftware zu Google Calendar

Wer bisher ausschließlich nur mit Google Calendar gearbeitet hat, ist schon auf der richtigen Seite. Wer bisher eine andere Terminverwaltung eingesetzt hat, kann zumindest seine bisherigen Termine mitbringen, wenn die bisher eingesetzte Kalendersoftware den Export der Termine als CSV-Datenbank ermöglicht. Solche Terminarchive importiert Google Calendar anstandslos, wenngleich dieser Vorgang durchaus eine Weile dauert – für 10 Jahre Termine brauchte Google Calendar ca. eine Viertelstunde nach dem eigentlichen Hochladen der CSV-Datei, bis diese auch in Google Calendar erscheinten.

Ein wichtiger Punkt vorab: Vorsicht bei sorgsam gepflegten wiederholenden Terminen wie Geburtstagen, hier gibt es viel Krawallpotential. Wiederholende Termine werden nämlich logisch gesehen als ein fixen Termin angelegt, der sich jährlich wiederholt. Das bedeutet, dass wenn man zum 1. Januar 2001 einen Termin mit jährlicher Wiederholung angelegt hat, dieser tatsächlich nur einmal existiert und dann jährlich wiederholt angezeigt wird. Viele Kalenderprogramme exportieren solche Termine allerdings tatsächlich als Einzeltermine, so dass ich bei meinem ersten Exportversuch aus Outlook tausende einzelner Geburtstagstermine hatte.

Bevor man sich diesem Ärger hergibt, hier eine ganz pragmatische Lösung: Gesonderte Geburtstagstermine löschen und Geburtstage lieber in der Adressverwaltung hinterlegen. Die meisten Kalenderprogramme ermöglichen dies, Google Calendar kann dies auch und ab der iPhone-Software iOS 4 zeigt die iPhone-Kalendersoftware solche Geburtstagstermine aus der Adressverwaltung auch in einer gesonderten Kalenderkategorie an und man versaut sich den eigentlichen Kalender nicht mehr mit Geburtstagsterminen.

Mehrere Kalender mit Google Calendar

Was Google Calendar einst mit einer unerhörten Einfachheit revolutioniert hat, ist der Einsatz von verschiedenen Kalendern, die beliebig mit anderen Benutzern gemeinsam genutzt oder auch einfach veröffentlicht werden können. Hier gibt es ein paar Dinge vor einem eventuellen Import von Terminen zu beachten:

  • Viele Kalenderprogramme arbeiten zur Terminunterscheidung nicht mit unterschiedlichen Kalendern, sondern mit Terminkategorien. Google Calendar aber kennt keine Kategorien. Wenn man nun aber Termine getrennt verwalten möchte (beispielsweise private und dienstliche Termine), kann man sich damit behelfen, dass in Google Calendar in der linken Spalte unter “Meine Kalender” ein weiterer Kalender hinzugefügt wird. Nun muss man nur noch in der bisherigen Kalendersoftware die Termine nach Kategorien getrennt in unterschiedliche CSV-Dateien exportieren und beim Import in Google Calendar den gewünschten Zielkalender auswählen.
  • Bei der Neuanlage von weiteren Kalender in Google Calendar ist zu beachten, dass für jeden weiteren Kalender später auf dem iPhone eine gesonderte Synchronisation eingerichtet werden muss. Das ist zwar kein Hexenwerk, aber den Einrichtungs- und späteren Synchronisationaufwand sollte man berücksichtigen, wenn beabsichtigt wird, einige Dutzend Kalender anzulegen.
  • Bei Kalendern, die gemeinsam mit anderen Benutzern verwaltet werden, sollte man zudem einen Punkt beachten: Wenn jemand einen Eintrag in einem gemeinsam genutzten Kalender tut, sollte er die Teilnehmer mit der integrierten Einladungsfunktion zu diesem Termin einladen. Tut man das nicht, erscheint ein so gespeicherter Termin einfach bei den anderen Teilnehmern in deren Kalender, sie werden aber in der Standardeinstellung von Google Calendar nicht informiert. Das ist vor allem für mobile Benutzer ein nicht zu unterschätzendes Problem, da sie aufgrund der Bildschirmgröße oft nicht die Wochen- oder Monatsübersicht ihres Gerätes nutzen und keinen weiten Terminüberblick haben.

Google Calendar mit dem iPhone synchronisieren

Kurz eingeleitet: Mit der Einrichtung von Google Calendar ist die größte Arbeit schon geleistet, denn das Einrichten der iPhone-Synchronisation ist einfach. Und das ist nicht zuletzt einer Ironie der Großkonzerne zu verdanken, denn damit das Apple iPhone mit Google Calendar funktioniert, braucht es eine Technologie namens ActiveSync und die müssen sowohl Apple, als auch Google bei Microsoft lizenzieren. So schließt sich der Kreis. :-)

Um die Synchronisation auf dem iPhone einzurichten, geht es auf dem Springboard in die “Einstellungen”-App. Dort dann in die Option “Mail, Kontakte, Kalender” und dann auf der nächsten Seite unter “Accounts” auf den Punkt “Account hinzufügen …”. Es erscheint folgende Auswahl an Synchronisationsmöglichkeiten:

Im obigen Bildschirm also nicht den Fehler machen, “Google Mail” auszuwählen (das synchronisiert nämlich tatsächlich eben nur Google Mail), sondern den ersten Punkt namens “Microsoft Exchange”. Das führt dann zum nächsten Bildschirm, in dem die Zugangsdaten einzugeben sind:

Die einzugebenden Felder im Klartext:

  • E-Mail: Die Mailadresse des Google Accounts
  • Server: m.google.com
  • Domain: (nichts eintragen)
  • Benutzername: Die Mailadresse des Google Accounts
  • Kennwort: Das Passwort des Google Accounts
  • Beschreibung: (frei wählbare Beschreibung)
  • SSL verwenden (erscheint erst später): aktivieren bzw. aktiviert lassen

Nach dem Eintragen der Daten wird rechts oben auf “Nächstes” geklickt (mein Screenshot enthält die Ansicht bereits eingetragener Zugangsdaten, deshalb steht dort “Fertig”) und das iPhone testet den Zugriff mit den hinterlegten Daten. Wenn die Zugangsdaten korrekt sein sollten, erscheint ein Bildschirm mit den Angaben darüber, was genau synchronisiert werden soll. Wir wollen den Kalender (dazu in einem nächsten Blog-Artikel) synchronisieren und aktivieren den Punkt, daraufhin wird sofort eine Warnung (Bild rechts) erscheinen:

Was will das iPhone hier? Die Meldung erscheint dann, wenn auf dem iPhone schon ein lokaler Kalender existiert und genau um den geht es hier – soll er behalten werden oder darf er gelöscht werden? Wird letzteres gedrückt, wird er sofort gelöscht und das ist dann ein Problem, wenn dieser lokale Kalender nicht mit einer externen Kalendersoftware synchronisiert wurde, denn passierte das nicht, ist der Kalender futsch. Hat man also einen bisher lokal auf dem iPhone gepflegten Kalender und möchte diesen nicht löschen, sollte er beibehalten werden.

Das iPhone trennt übrigens lokale und extern synchronisierte Kalender von Hause aus strikt und bietet keine Bordlösung an, solche Kalender miteinander zu migrieren. Es bleiben also im Zweifelsfall nur drei Wege zur Lösung:

  1. Den lokalen Kalender auf dem iPhone behalten und auf “Auf iPhone behalten” tippen. Eine halbherzige Lösung, denn der lokale Kalender wird nicht zu Google Calendar synchronisiert und verbleibt damit als Kalender auf dem iPhone.
  2. Wenn die lokalen Termine in Google Calendar übernommen werden sollen, hier abbrechen und zunächst zuschauen, über iTunes das iPhone mit einer externen Kalendersoftware zu synchronisieren, um die Termine zu exportieren und später manuell in Google Calendar zu importieren.
  3. Wenn alles klar ist und die eventuell vorhandenen lokalen Kalenderdaten bereits in Google Calendar sind, beherzt auf “Löschen” tippen und bestätigen, dann werden die lokal vorhandenen Termine gelöscht.

Wenn nun alles eingerichtet ist, erfolgt eine Synchronisation zwischen Google Calendar und der Kalenderanwendung des iPhone beim nächsten Start des Kalenders. Dies kann bei vielen zu synchronisierenden Terminen durchaus einen Moment dauern, ist aber dank ActiveSync-Technologie mobilfunkoptimiert, funktioniert also auch über Mobilfunk verhältnismäßig flott.

Weitere Kalender synchronisieren

Oben schon mal kurz eingeführtes Problem bei der Synchronisation zwischen dem Google Calendar und dem iPhone: Es wird nur der Hauptkalender synchronisiert. Wer in Google Calendar weitere Kalender führt und mehrere Kalender mit dem iPhone synchronisieren will, kommt mit ActiveSync nicht weiter und muss einen anderen Weg beschreiten, nämlich den mit CalDAV. Das habe ich hier beschrieben: Synchronisation mehrerer Kalender zwischen iPhone und Google Calendar.

Feintuning der Synchronisation

Zwei Dinge sollten wir noch feintunen: Spezielle Kalenderoptionen und eventuellen Push-Service. Die Kalenderoptionen finden sich auf dem iPhone in den Einstellungen wieder unter “Mail, Kontakte Kalender” und sehen folgendermaßen aus:

Auch hier kurz die Optionen im Klartext:

  • Einladungsmeldungen: Standardmäßig aktiviert, ermöglicht diese Funktion es, dass Einladungsmeldungen angezeigt und beantwortet werden können. Ist vor allem sinnvoll bei gemeinsam genutzten Kalendern, aber auch dann, wenn jemand eine Kalenderanfrage an den Google-Account mailt.
  • Sync: Hier wird angegeben, welche Ereignisse der Vergangenheit synchronisiert werden sollen. Die Option “unbegrenzt” ist in meinen Augen etwas übertrieben, wenn man sehr viele historische Termine hat, denn je mehr Termine das iPhone zu verwalten hat, desto langsamer wird die Kalenderanwendung leider auch. Sechs Monate in die Vergangenheit sind bei mir völlig in Ordnung.
  • Zeitzonen-Support: In meinem Fall eben “Berlin”. Zu beachten ist unbedingt, dass auch in den Einstellungen des Google Calendar unbedingt die gleiche Zeitzone eingestellt ist.

Zum Thema Push-Service, den man ebenfalls unter “Mail, Kontakte, Kalender” einstellen kann… meine Meinung ist da die: “Wer’s braucht, aktiviert’s.” Das Pushen von Kalendern und Kontakten funktioniert dank ActiveSync problemlos, kostet jedoch Akkustrom des iPhone. Und da sollte man eben bedenken, ob es das Wert ist. In meinem Fall ist es das nicht, denn so viele Änderungen gibt es in meinen Kalendern und Kontakten nicht, als dass ich ständig mein iPhone nachschauen lassen müsste, ob es etwas neues gibt. Der Push-Service ist deshalb bei mir ausgeschaltet. Hat man den Push-Service eingeschaltet (weil man beispielsweise einen Mailaccount per Push überwacht), kann man in den Push-Einstellungen den Push-Service für jeden Account einzeln steuern. Wird dort auf “Manuell” geschaltet, erfolgt keine Push-Synchronisation und eine manuelle Synchronisation nur dann, wenn die Kalender- bzw. Kontakte-Anwendung gestartet wird. Für meinen Fall völlig ausreichend.

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Zeig’ mir dein iPhone und …

1. Juli 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

… ich weiß, wo du arbeitest. Wo arbeitet wohl der Besitzer dieses iPhones?

Das Display des iPhone 4 ist übrigens tatsächlich ein Meilenstein. Zwar sind nur die Piktogramme der Apple-eigenen Anwendungen wirklich ansehnlich, die Auflösung spricht allerdings wirklich Bände.

Die Mittagspause in der Schlösslegalerie mutierte übrigens heute spontan zu einem Blogger-Gipfeltreffen. Neben Joachim (175 Jahre Sparkasse) fanden sich auch noch Inès und Jochen (mofo2000) und später noch Andreas und Evi (Das Gerstelblog) ein.

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O2-MultiSIM als Turbo-Sparbüchse.

3. Juni 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Durch Zufall bin ich dahintergekommen, dass O2 eben seinen unschlagbar günstigen Preisen in Sachen mobiles Internet noch eine weitere Sparbüchse im Angebot hat und die nennt sich “O2-MultiSIM”. Denn die hat es in sich und das ist vor allem für all die Leute interessant, die neben einem Smartphone noch weitere Geräte per GSM bzw. 3G ins Netz bringen wollen/müssen. Geht bloß keine weiteren SIM-Karten kaufen, wenn ihr einen O2-Vertrag habt!

MultiSIM heißt, dass ein Vertrag nicht auf eine SIM-Karte beschränkt ist, sondern mehrere gleichzeitig eingesetzt werden können. Bei O2-Privatkundenverträgen sind das maximal 3 SIM-Karten pro Vertrag, die selektiv bei Bedarf hinzubestellt werden können. Allerdings ist es einmalig erforderlich, die bestehende SIM-Karte gegen einen Satz MultiSIM-Karten auszutauschen, wenn die ursprüngliche SIM-Karte eine Einzelkarte ist. Das kostet einmalig 25 Euro inkl. Mehrwertsteuer.

So, der Spaß beginnt im Detail, denn alle MultiSIM-Karten teilen sich zusammen die Vertragsbestandteile. Hat man also in seinem O2-Vertrag also als Zusatzpaket zum Telefonbasispaket noch ein Internet-Pack hinzugebucht, dann gilt dieses Pack für alle MultiSIM-Karten gemeinsam. In meinem Fall habe ich also ein Telefonbasispaket mit 60 Inklusivminuten (gibt es so glaube ich auch schon gar nicht mehr), das mich 5 Euro monatlich kostet. Dazu habe ich einen Internet-Pack-M hinzugebucht für 10 Euro zusätzlich, der mir eine Internet-Flat bietet, die bis 200 MB Datentransfer pro Monat UMTS-Geschwindigkeiten liefert und dann immer noch GPRS-Tempo liefert. Reicht für meine Zwecke vollkommen.

Mit meiner zweiten MultiSIM-Karte, die ich nun zur Verfügung habe, binde ich ein weiteres Smartphone, dass ich nicht zum Telefonieren brauche, nun einfach ebenfalls an und beide MultiSIM-Karten teilen sich den einen Internet-Pack. Und beide SIM-Karten können problemlos gleichzeitig eingebucht sein!

Die weit verbreitete Denke, dass bei mehreren MultiSIM-Karten nicht klar ist, welches eingebuchte Gerät dann klingelt, ist übrigens zumindest bei O2 kein Thema, da im Kundenbereich für jede Karte eingestellt werden kann, wo Telefongespräche hingehen. Dort lässt sich also problemlos einstellen, dass Telefongespräche immer nur auf die Erstkarte gehen und niemals auf die Zweitkarte, auch dann nicht, wenn die Erstkarte nicht eingebucht ist.

Sprich: Ich zahle nach wie vor jeden Monat 15 Euro, die 60 Anrufminuten reichen mir und die Internet-Flat nutze ich völlig legal mit mehreren Smartphones – oder mit einem Netbook – oder mit einem iPad – oder oder.

Einziger, kleiner Haken bei der Bestellung der MultiSIM: Wenn ihr ein iPad oder ein zukünftiges iPhone 4G (oder wie immer das auch heißen mag) mit einer SIM-Karte versorgen wollt, dann bestellt die O2-MultiSIM unbedingt an der Hotline oder in einem O2-Shop. Online lässt sich nämlich derzeit bei O2 die “Micro SIM” noch nicht bestellen, die Apple für seine neuen Gerätschaften braucht.

Das heißt im Klartext für alle die, die gerade ein iPad bestellen und O2-Vertragskunde sind: Spart euch die 2 Cent für die O2-SIM-Karte, die braucht ihr nicht. Bestellt bei O2 auf der Hotline eine MultiSIM für euren Vertrag und da gleich zwei SIM-Karten, wobei ihr ausdrücklich dazu sagt, dass die zweite Karte eine “Micro SIM” sein soll und für ein iPad/iPhone 4G gedacht ist. Der Spaß kostet euch dann also einmalig 25 Euro und euer Zweitgerät geht faktisch kostenlos ins Netz.

O2 can do. In der Tat!

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