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Google+ und das Ausgesperrtsein von Google-Apps-Nutzern.

3. Juli 2011 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Quasi stündlich trudeln in meinem Googlemail-Postfach Nachrichten darüber ein, dass ich bei irgendwelchen Leuten in ihrem Google+, dem neuen Social Network von Google, in ihre Kreise aufgenommen worden sei. Ich möchte kurz erklären, warum ich auf keine dieser Nachrichten reagiere:

Das Problem: Mein bisheriges Google-Konto ist eigentlich ein Auslaufmodell, weil ich seit einiger Zeit mein Hauptkonto innerhalb von Google Apps mit meiner eigenen Domain nutze. Und jetzt wird es etwas obskur: Für die Nutzung von Google+ braucht es den Dienst Google Profile, in dem der Kontoinhaber sein eigenes Profil erstellt und pflegt. Und genau dieses Google Profile gibt es immer noch nicht für Nutzer, die ein Google-Apps-Konto nutzen.

Das hat wohl inzwischen auch das Google-Apps-Team mitbekommen, das nach eigenen Aussagen schwer schuftet, Google Profiles auch für Apps-Nutzer anzubieten – übrigens eine Geschichte, die schon seit Februar 2010 (!) angekündigt wird. Und ironischerweise ist das Profiling ja eigentlich genau eine Killerfunktion innerhalb eines Netzwerkes. Google Profiles wäre also im Apps-Umfeld tatsächlich mehr als zu Hause – wenn es denn eben schon funktionieren würde.

So nutze ich also zur Zeit weder Google Profiles, noch Google+ und erstaunlicherweise ist bei mir körperlich und geistig immer noch alles in Ordnung. Es braucht mich also derzeit niemand einzuladen. So bald ich mit meinem Apps-Account Google+ nutzen kann, kümmere ich mich darum.

 

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Empire Avenue Verification.

23. Mai 2011 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Interna

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(Für Insider: Ist der Verification-Code von Empire Avenue zur Prüfung, ob ich auch tatsächlich der Autor dieses bescheidenen Weblogs bin. Und wenn sich jemand bei Empire Avenue anmelden will, darf er diesen Link hier verwenden: http://empireavenue.com/?t=hi4muums. Mein Kürzel dort ist übrigens “BESIM”.)

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Wir bitten …

23. Mai 2011 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Interna

… den gestrigen Bild- und Tonausfall zu entschuldigen. Mein Blog war offline, ebenso auch das Gerstelblog nebenan. Ich habe in meinem “jugendlichen Leichtsinn” am Freitag noch eine Vertragsänderung bei Host Europe angestoßen, die am Samstag dann ausgeführt und leider nicht mehr automatisch beendet werden konnte. Das Ergebnis war dann ein Webspace ohne Datenbanken, was sich bei einem installierten WordPress natürlich richtig gut macht. Der Wochenendsupport konnte mir leider auch nicht helfen, so dass dieses kleine, bescheidene Blog erst seit Montagmorgen wieder läuft. Nunja, wir werden es überleben.

Dafür habe ich gestern Abend noch schnell Jens im Pottblog gastgebloggt. Da ich gestern so ohne Blog nun wirklich kaum noch eine Motivation hatte, gab es eine kleine Wahlanalyse zu den Bremischen Senatswahlen.

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Getting to life, Zwischenbericht.

26. Januar 2011 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in Interna

Der letzte Artikel in Sachen “Körperoptimierung” ist nun auch schon zwei Monate her, Zeit für einen Zwischenstand und für einen Detailbericht in Sachen Nahrung.

Das aktuelle Gewicht ist nun bei 104 Kilogramm, das sind in den letzten zwei Monaten ein Minus von 6 kg. Das ist eine durchaus abgeflachte Kurve, allerdings hat die Abflachung zwei Gründe: Weihnachten lag dazwischen und das Bewegungskonzept ist anders. Während ich vor einigen Wochen praktisch jeden Tag auf dem Ergometer saß, habe ich die Bewegung vorläufig auf das Laufen/Wandern verlegt. Damit kommt man raus in die Landschaft, was nicht ganz unwichtig ist, wenn man sich von seinem Ergometer nicht zu Tode langweilen lassen will. Ich habe Respekt vor Leuten, die länger als eine halbe Stunde auf dem Ergometer ertragen. Andererseits kann ich die Leistung auch nicht einfach immer weiter nach oben drehen, denn nach einer halben Stunde Ergometer mit höherer Leistung muss ich auch erst mal wieder herunterkommen. ;-)

Beim Laufen ist das dann schon anders und bei unserer bergigen Stadt ist da nicht viel weniger Leistung gefragt. Mit einem Laufpensum von 4 km pro Stunde kommt man zügig von Ost nach West oder Süd nach Nord und am Ende sind nach zwei, drei Stunden auch wieder 8 bis 12 Kilometer gelaufen. Ob man das nun joggt oder läuft, macht die Made nur geringfügig fett – man muss überhaupt erst einmal raus, damit ist schon der größte Schritt getan. Und man lernt seine Umgebung kennen. In der Zwischenzeit muss ich schon raus – es gibt da einen gewissen Drang. Ich kann das nicht wirklich gut beschreiben, aber die fehlende Bewegung an einem Tag fällt einem irgendwann nachmittags auf. Da ist es wirklich wichtig, das dann auch sofort zu tun bzw. sich dann schon konkret vorzunehmen, später nochmal um die Häuser zu ziehen. Im Gegenzug versuche ich auch, Erledigungen in der Stadt so einzuplanen, dass ich eben in die Stadt laufe und nicht fahre. Ziehe ich die Parkplatzsuche mit ein, kommt es zeitlich aufs gleiche heraus und wenn ich die Benzin- und Parkkosten gegenrechne, ist sogar richtig etwas dabei gespart.

So, was habe ich den nahrungstechnisch geändert? Eigentlich – und das wird jetzt sicherlich einige schwer enttäuschen – wenig. Im Prinzip ist es die alte Leier, nämlich weniger und bewusster essen. Ich bin kein Fast-Food-Liebhaber und esse Burger-Fraß, wenn es hochkommt, einmal pro Halbjahr. (Und selbst wenn man in einen schmierigen Imbiss geht, kann man auch dort aufpassen und beispielsweise die Currywurst gegen ein Fischfilet austauschen. Und auch da kann man die Pommes gegen einen Kartoffelsalat austauschen und auf die Remoulade verzichten.)

Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Du nimmst mit Lebensmittel eine bestimmte Menge an Energie auf, die du loswerden musst. Die ersten 1.500 Kalorien (mal ganz grob geschätzt) gehen auf das normale Leben, alles darüber sind dann Geschichten, die man loswerden muss. Wer viel futtert, muss sich eben viel bewegen. Wer wenig futtert, eher weniger. Und wer früher viel gefuttert hat, muss halt jetzt weniger futtern und sich viel bewegen, um den Rückstand aufzuholen. Hört sich alles erstaunlich einfach an. Und ist auch so.

Ich habe mir das Nahrungsproblem viel komplizierter vorgestellt, es ist aber beileibe nicht so. Gut, die fette Wurst/Milch/Käse habe ich noch nie wirklich gemocht, aber vom Prinzip her hat unser Körper ein grundlegendes Problem: Das Sättigungsgefühl kommt nicht dann, wenn der Körper genügend Energie aufgenommen hat, sondern es kommt einfach nach 20 Minuten. Hat man in den 20 Minuten viel zu viel Energie reingestopft, ist es halt zu viel. Und genau da liegt auch das Problem.

Man kommt nach Hause, hat Heißhunger, die Küche läuft schon. Ah, da liegt ein kleines, süßes Stückchen vom Kaffee noch herum… und weg ist es! Und das kostet eigentlich schon das halbe Abendessen, wenn man es genau nimmt (und nehmen sollte). Tut man aber nicht, das Abendessen kommt noch extra drauf. Und so passiert es ständig, wenn man nicht hinschaut. Oh, eine Packung M&M…. 220 Kalorien. Oh, ein Snickers…. 300 Kalorien. Und so weiter. Richtig blöd wird es, wenn man nicht auf Wasser als Getränk steht, sondern auf Eistee oder sonstige Buntgetränke. Da schaut man einfach mal auf das Etikett und staunt, was da an Kalorien in den Körper geschüttet wird und im Prinzip unten wieder herausläuft. Völlig unnütz.

Und es geht weiter: Zwei Scheiben Brot? Gut, kein Problem. Aber wie wäre der Versuch, das Brot so zu schneiden, dass aus den zwei Scheiben vielleicht drei werden, ohne dass ein Millimeter mehr Brot fällig ist? Und vielleicht einfach mal keine Butter nehmen, sondern pflanzlichen Brotaufstrich auf Hefebasis (übrigens äußerst lecker, gibt es im Reformhaus)? Das klappt. Zum einen lässt sich dünneres Brot viel leckerer toasten und zum anderen hört es nach zwei Scheiben intuitiv einfach auf, denn man braucht ja genauso lange. Und selbst wenn man zweieinhalb (dünne) Scheiben isst und die Scheiben vernünftig belegt, ist effektiv weniger dabei gegessen.

Die Heißhungeranfälle zwischendurch kann man auch in den Griff bekommen. Einerseits, in dem man sich die Hungeranfälle einmal richtig bewusst macht (ja, hilft), ein Glas Wasser oder einen Kaffee trinkt (hilft bei mir eher nicht) oder sich eine Banane oder einen Apfel vornimmt, je langsamer, desto besser. Und dann auch einfach mal die Banane nicht sofort in der Küche verdrücken, sondern mitnehmen an den Arbeitsplatz, dort ein paar Minuten darauf freuen (der Hunger treibt’s rein..) und dann das Essen zelebrieren. Es ist so entsetzlich übel, wie simpel es ist, den Verstand zu überlisten.

Ab einer gewissen Abnahmemenge hilft im Zweifelsfall auch der ultimative Holzhammer, nämlich das Vorhalten dessen, was man bisher geleistet hat, so wie jetzt gerade. Ich habe nämlich Hunger.

  • 24 kg weniger, also rund 20 % weniger Gewicht, als vor einem halben Jahr.
  • eine deutlich verbesserte Fitness
  • ein Ruhepuls von 58 (früher 70) und ein Blutdruck von 122/81 (früher 130/91)
  • die Bundweite von 40 Zoll funktioniert nur noch mit Gürtel (vor einem halben Jahr hielt die 42 problemlos)
  • Beine! Endlich. Laufen, Treppen, Umzüge… das geht.

Das alles wieder aufgeben? Und schon ist es wieder vorbei mit dem Hunger. ;-)

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Rückblick auf 2010.

6. Januar 2011 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Die trillian war so freundlich, mir ein Stöckchen zukommen zu lassen, das beantwortet werden will:

1. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Viel. Bis jetzt 21 Kilogramm, Tendenz weiter fallend.

2. Haare länger oder kürzer?
Wie immer. 12 Millimeter pro Friseurbesuch, das hält dann auch vier bis sechs Wochen. :-)

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weiterhin Normalnull.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Unterm Strich tatsächlich weniger, was damit zu tun hat, dass ich Ende April mein Angestelltenverhältnis beendet habe und nun seit Oktober selbstständig bin. Der Anfang ist steinig und hart, aber motivierend.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr ausgegeben, was leider am Ende des Jahres dann noch von einem kaputtgegangenen Notebook gekrönt wurde.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr bewegt, sonst wäre das mit dem 20 Kilogramm auch nicht gegangen. Oder ist mit “mehr bewegt” gefragt, ob man mehr bewegt hat? Falls ja, gilt hier auch “Ja”. Ein paar Dinge begonnen, die begonnen werden mussten.

7. Der hirnrissigste Plan?
Eine geschäftliche Entscheidung.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Im September beinahe an einem Fußgängerüberweg angefahren worden, den ein Autofahrer eine Sekunde vor meinem Überqueren mit Höllentempo durchfahren hat. Das wäre bös’ ins Auge gegangen, wenn mein Schutzengel das nicht geregelt hätte.

9. Der beste Sex?
Null. Single. :-(

10. Die teuerste Anschaffung?
Der Vorschuss fürs Autoleasing, den die Leasinggesellschaft wollte. Mir ist ja nicht zu trauen. Gleich gefolgt von einem Ergometer.

11. Das leckerste Essen?
Eigentlich schon haarscharf im neuen Jahr, allerdings produktionstechnisch noch dem alten Jahr zugehörig: Der Apfelkuchen von Donia. Unfassbar leckerer Kuchen.

12. Das beeindruckendste Buch?
Mein alter Rechtschreib-Duden, Modell 1992, der inzwischen eher eine Loseblattsammlung geworden ist. Es gilt hierzu immer noch mein Artikel, den ich 2005 bei NEON.de veröffentlicht habe.

13. Der ergreifendste Film?
Der Dokumentationsfilm “Hunger”, der in der gleichnamigen Themenwoche im Oktober in der ARD ausgestrahlt wurde und an fünf Schauplätzen Auswirkungen des weltweiten Hungers gezeigt hat. Am verstörendsten fand ich hierbei die Verzweiflung auf Haiti, die dazu führt, dass dort der “Schlammkeks” als wichtiges Nahrungsmittel gilt. Passierter Dreck, vermengt mit Butter, Salz und Wasser und getrocknet an der Sonne. Ich war selten so entsetzt, wie bei dieser Doku.

14. Die beste CD?
“Waking Up” von One Republic. Ein schönes Album von einer ziemlich verdrehten Band, die immerhin U2-Vorgruppe in München war.

15. Das schönste Konzert?
Genau das – U2 360°-Tour mit der Station in München im Sommer. Tolles und verhältnismäßig stressarmes Konzert, währenddessen ich im Kopf einige Entscheidungen getroffen habe. Passiert mir bei Konzerten in der Enterprise-Klasse ständig.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
… Gedanken darüber, wie ich den nächsten Abschnitt meiner beruflichen Arbeit gestalten kann und will und wie ich mir das eigentlich mit dem Privatleben so vorstelle. Disclaimer: Keine Midlife-Crisis. ;-)

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
… mir.

18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
“Los geht’s!” und “Dreck nochmal, ich falle gleich vor Erschöpfung vom Ergometer.”

19. 2010 zum ersten Mal getan?
Aperol getrunken und eine Sonnenbrille gekauft.

20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Konsequente Bewegung.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Auf die Kratzer im Auto, auf das Kaputtgehen meines Notebooks und auf die Realisierung des Verlustes eines vierstelligen Betrages, den ich durch eine Falschberatung meiner früheren Hausbank in den Sand gesetzt habe.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Meine Schwester davon, dass Arbeit nicht alles ist und alles nicht Arbeit. Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich sehr, sehr stolz auf meine Schwester bin, die letztes Jahr zum Head of Bodywear bei einem namhaften, deutschen Modeunternehmen aufgestiegen ist und sich das allein durch ihre Leistungen erarbeitet hat?

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Wird nicht verraten, hat aber jemanden wirklich überrascht.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das ernstgemeinte Feedback eines Kunden, der mir offen gesagt hat, dass ihm meine Gewichtsabnahme schwer beeindruckt.

25. 2010 war mit einem Wort …?
Gut, es hat mir gefallen, kann aber nur ein Vorspiel für 2011 gewesen sein.

Will jemand das Stöckchen haben? Bitte einfach die Fragen übernehmen, im eigenen Blog beantworten, Trackback auf diesen Artikel setzen oder mir Bescheid geben zwecks Link.

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