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Gesundheit!

23. April 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Flugangst.

6. April 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Mein Vater und seine zwei Brüder gehören nicht unbedingt zur der Gattung von Zeitgenossen, die sich abenteuerlich in für sie kaum kalkulierbare Dinge stürzen, wobei die Grundlage der Kalkulation für Außenstehende oftmals wenig nachvollziehbar ist. Dazu gehört es, dass alle drei beispielsweise gern Auto fahren und hier auch teilweise Fahrweisen an den Tag legen, die sozialökonomisch betrachtet nicht produktiv für eine Gesellschaft sind. Das sieht anders aus, wenn es um das Fliegen geht.

Der älteste Bruder entgeht diesem Problem elegant, in dem er sich einfach nicht von seinem Dorf in der Türkei fortbewegt, zumindest nicht in merkbaren Geschwindigkeiten. Der Aktionsradius bewegt sich in etwa 50 Kilometer um das Dorf namens “Of” an der Schwarzmeerküste, was die große Hafenstadt Trabzon einbezieht, in der es spätestens dort praktisch alle Annehmlichkeiten modernen Daseins gibt, inklusive einem modernen Universitätsklinikum.

Mein Vater, schon etwas todesmutiger, setzt sich zumindest in ein Flugzeug bzw. lässt sich in ein Flugzeug tragen, wenn es unbedingt sein muss und die Güterabwägung klar für das Flugzeug spricht. Das ist beispielsweise bei der Frage so, ob man nun rund 2.600 Kilometer in drei Tagen bis an die entferntesten Zipfel der türkischen Schwarzmeerregion mit dem Auto selbst fährt oder sich in rund 4 Stunden hinfliegen lässt. Das Argument zählt und lindert die Flugangst zusammen mit der Abgabe bestimmter Mittelchen auf ein erträgliches Maß herunter.

Der dritte, jüngste Bruder ist selbst davon nicht zu überzeugen, für ihn sind Flugzeuge die letzten Höllenmaschinen auf Erden. Bei seinem ersten (und letzten) Flug von Trabzon nach Istanbul, der eh schon nur etwas mehr als eine Stunde dauert, wurde danach seine Maßgabe herausgegeben, dass in nichts mehr eingestiegen werden kann, das Feuer aus dem Hintern herauslässt. Nun gut, das tun Autos ja auch irgendwie, deshalb wurde diese familiäre Verordnung später dahingehend präzisiert, dass das Einstiegsverbot für Gerätschaften, die Feuer aus ihrem Hintern herauslassen, gilt, die sich außerhalb der üblichen zwei Dimensionen bewegen. Und so wird er nun voraussichtlich die 2.600 Kilometer im Laufe der nächsten Monate im Bus abspulen - in der Hoffnung, dass dieses Gefährt auch in den zwei Dimensionen bleibt, die es normalerweise nur befahren sollte.

Hundecontent.

3. April 2008 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Unser hauseigener Flohomnibus Bürohund hat heute sein Fell zu Hause vergessen und kam extrem windschnittig und flott daher:

Grund ist natürlich, dass “Dzuna” (wird als “Dschuna” ausgesprochen) zum Hundefriseur durfte/musste, weil das inzwischen heillos verfilzte Fell herunter musste. So sah das vorher aus:

Mit dem jetzigen Outfit ist der Kläffer fit für Olympia. Allerdings hat das alles auch einen weiteren Grund, denn Dzuna muss demnächst zum Tierarzt und sich einen inzwischen leicht rostigen Zahn ziehen lassen, der der Dame einen eindrücklichen Mundgeruch verursacht. Nur gut, dass Dzuna keine Blogs liest oder Deutsch spricht, sonst wäre vermutlich massives Muffesausen angesagt. Nervöse Hunde sind unerträglich. ;-)

Clevere Amseln.

8. März 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Wir haben im Garten noch diverse Futterkugeln für Vögel hängen, die an sich für die Zeit gedacht waren, wenn Schnee die Futtersuche für Vögel erschwert. Nun hat es hier zwar nicht geschneit, dennoch wurden die Futterkugeln zur Kenntnis genommen. Falscher Ausdruck: Seit dem ist die Vogelwelt hier völlig außer Rand und Band, im Garten geht es zu wie auf dem Flughafen Dubai.

Während sich die Blaumeisen (für die eigentlich die Futterkugeln, die genau genommen “Meisenkugeln” heißen, gedacht sind) einfach auf die Dinger stürzen, sich sattfressen und dann wieder wegfliegen, sehen das Amseln schon deutlich militanter. Die bleiben nämlich nach dem Futtern einfach neben den Kugeln sitzen und wehren die Konkurrenz ab. Und lassen sich übrigens kaum davon stören, dass man als Mensch zwei Meter weiter davor herumhampelt.

Eine Eskalationsstufe höher treiben es weiter geschulte Kollegen, die kurz nach Ankunft an der Futterkugel panische Alarmschreie loslassen, die eigentlich dazu da sind, die Vogelschar vor Gefahren zu warnen. Mit diesem Trick werden die potentiellen Konkurrenten einfach mal präventiv verscheucht. Amseln müssen US-Amerikaner sein. ;-)

Quality Street XXL.

26. Februar 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Was hat sie mir mit dem Thema nicht jahrelang, ach was, jahrzehntelang auf den Ohren gelegen. Ich weiß auch gar nicht, wie eigentlich die Geschichte in unserer Familie entstanden ist, dass das höchste aller Schokoladengefühle nur mit einer Packung Quality Street empfangen werden könne. Als vermeintlich gut erzogener Sohn müsse es deshalb quasi zum Standard gehören, dass ich regelmäßig eine Packung zu kaufen und meiner Mutter zu reichen habe. Dabei ist Schokolade schenken nun wirklich nicht mein Ding, ebenso wie Bargeld. Die letzte verschenkte Schachtel Konfekt hat eine Bildmischerin beim ZDF von mir anno 1995 empfangen, als ich mich für einen Schwall warmer Worte bedanken wollte, die sie mir schenkte, als ich meinen damaligen Fiat Uno Stunden zuvor zu Schrott gefahren hatte. (Dabei hätte ich eher einige Dutzend Schachteln kaufen sollen, denn an jenem herbstlichen Tag sind neben mir einige Hundert ZDF-Mitarbeiter zu spät zur Arbeit gekommen, weil ich meinen Fiat praktischerweise vor der ZDF-Zufahrt zerlegt hatte.)

Nun denn, Mutters Geburtstag kam dieses Jahr recht und deshalb fiel die Packung Quality Street etwas größer als geplant aus:

Genau 3,0 Kilogramm wiegt der Kavenzmann - 2,9 Kilogramm Quality Street, direkt aus England, die fatalerweise erheblich besser schmecken, als die deutsche Version. Es sind auch ein paar ganz andere Sorten dabei.

Dunkle Post.

15. Januar 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Wenn ich einen Brief bekomme und der an den “Verantwortlichen” für “netplanet.org” adressiert ist, ruft das bei mir im Kopf zuerst einmal das Notprogramm für Webpublisher auf: Könnte ja wieder mal ein durchgeknallter Anwalt oder Rechteinhaber sein, der mich mit einer Abmahnung und Kostennote beglücken will. Ich muss zugeben, dass sich meine Befürchtungen fatal potentierten, als ich den Absender las: Die CDU Sachsen.

Inhalt war dann aber doch nur peripher, nur eine Einladung zur so genannten “InternetNight“, die ja mal ganz intelligent aufgebaut ist: Dauert vier Stunden und eingebettet darin sind sechs Panels, die - allesamt zur gleichen Zeit stattfinden. Und das interessanteste Panel zum “Vernetzten Wahlkampf” ist nur CDU-Mitgliedern vorbehalten. Immerhin gäbe es am Ende noch 45 Minuten Lothar Späth mit einem “Wirtschaftsstatement”. Wenn ich mir so die Sponsorenliste auf der Website anschaue, geht es vermutlich letztendlich auch nur genau darum. Witzlose Veranstaltung, nicht nur für SPD-Mitglieder. Da machen wir von der Projektgruppe Internet der SPD in BaWü während der Mittagspause an einem Landesparteitag ganz andere Veranstaltungen, bei denen wirklich die Bude bebt.

Weihnachtsgeschenk der Firma Netmanufacture.

24. Dezember 2007 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Wir sind heute gut zu unseren Mitmenschen. Jeder, der heute damit geschlagen ist, beim Rewe in der Pforzheimer Nordstadt (Hohenzollernstraße 16) einkaufen zu müssen, darf auf unseren vier reservierten Parkplätzen parken, ohne dass wir ihn anzeigen. Das auch deshalb, weil wir vermutlich heute jemanden exklusiv ans Fenster stellen müssten, um alle aufzuschreiben.

Voraussetzung fürs Parken: Sie schlagen sich nicht mit anderen und parken nicht auf die Parkflächen, auf denen schon ein Auto steht.

Hint: Der Weihnachtsbaumverkäufer beim Rewe ist schon in den Weihnachtsferien, hier gibt es keine mehr. Laut unbestätigten Aussagen geht der große Weihnachtsbaumgig noch beim Famila in der Wilferdinger Höhe (falls sich da jemand mit Auto noch hintraut).

Ansonsten: Vorsicht mit dem Fahren. Es sind heute offenkundig eine Menge Leute mit Auto unterwegs, die das ansonsten relativ selten sind. ;-)

Das Admin-Gebet.

23. Oktober 2007 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Ist zwar schon ein wahrer Klassiker, aber dennoch immer wieder gern gelesen:

Admin unser im Netzwerk, geheiligt werden deine IP´s.
Dein Connect komme, dein Login geschehe, wie am Server so im Web.
Unser tägliches Backup gib uns heute.
Und vergib unserem Mail Server, wie auch wir vergeben unserem Switch;
und führe uns nicht in IP Konflikte, sondern erlöse uns von dem SubNet.
Denn dein ist das LAN und das WAN und der DNS im Netz.

Das hätte ich gern jeden Morgen von unseren Kunden in einer Telefonkonferenz ins Ohr gemurmelt. :-)

Star Trek und die Schiffssicherheit.

24. August 2007 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Schon einige Wochen lang schaue ich mich durch die alten Folgen von Star Trek: The Next Generation. Da habe ich mir in einem punktuellen Wahnsinn mal eben kurz eine ganze Batterie von DVD-Boxen gebraucht gekauft und habe es in knapp sechs Wochen mit Ach und Krach gerade mal auf die erste Staffel gebracht. Sechs weitere Staffeln warten noch…

Man könnte ja jetzt meinen, das Volk auf der USS Enterprise wäre im 24. Jahrhundert etwas weiter mit der inneren Sicherheit in einem Schiff. Aber irgendwie klappt das nicht. Da werden Gefangene gemacht und natürlich an dem Ort im Schiff verhört, wo man das am besten machen kann - auf der Brücke. Und vergessen kann man dann natürlich auch, beim Empfang der Besucher einfach mal zu vergessen, zu fragen, ob jemand Schusswaffen bei sich trägt.

Noch haarsträubender ist die Folge Die Neutrale Zone, in der Menschen aus der Vergangenheit, die sich haben einfrieren lassen, mal eben so in der medizinischen Station aufgetaut werden. Vielleicht mal sicherheitshalber eine Quarantäne einrichten? Oder diese Menschen zwar in einem angenehm möblierten Raum festhalten, aber vielleicht mal die Türe zu schließen? Nee, warum denn? Kaum ist Captain Picard damit beschäftigt, auf der Brücke mit ernster Konversation die unfreundlich wirkenden Romulaner in Schach zu halten, spaziert einer der Menschen aus der Vergangenheit auf die Brücke und verlangt, mit seinem Börsenmakler aus der Vergangenheit verbunden zu werden (!). Und nebendran steht Commander Worf, frisch gebackener Sicherheitsoffizier, und packt sich den Frevler noch nicht mal. Hallo, Commander Worf?

Nun gut, ich bin bei der ersten Staffel, bei der ich mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen durfte, dass ich nur maximal zwei Folgen davon tatsächlich einmal im Fernsehen gesehen habe.

Google zu Besuch.

3. Juli 2007 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Neulich, im Forum eines SEO:

“Der Bot von google kommt bei mir nicht oft. Heute bisher 4 mal. Und nur am morgen (zw. 6 und 9 uhr) . Der MSNBOT kam allerdings schon 26 mal. der Inktomi Slurp schon 42 mal. Ist das normal?”

“Nein, das ist total nicht normal. Bei mir bleibt er immer zum Mittag, vielleicht kommt er dann bei Dir zum Kaffee.”