Archiv der Kategorie ‘HumorWelt‘

Die Vergesslichkeit…

Mittwoch, den 7. Mai 2008

Hüstel, das ist mir ja auch lang nicht mehr passiert. Schleppe ich vorhin einen Kasten Bier nach Hause in den Keller und wundere mich, wieso da eine Flasche fehlt. Bis mir einfällt, dass ich an der Kasse des Supermarktes ja eine Flasche aus dem Kasten herausnehmen musste, damit die Kassiererin abrechnen kann.

Tja, an der dort vergessenen Flasche wird sich jetzt vermutlich jemand anderes laben. Zum Wohle. ;-)

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Blonde Logik.

Freitag, den 25. April 2008

In einer der berühmten Quizsendungen, in denen man aus vier Fragen die richtige Frage auswählen muss, wurde die Frage gestellt, in welchem Buch der Weltliteratur die Zeit “632 Jahre nach Ford” steht. Vier gab es zur Auswahl: Schöne neue Welt, 1984, Uhrwerk Orange und Fahrenheit 451.

Das Tolle dabei: Ich habe alle vier Bücher gelesen.

Das Unschöne dabei: Ich kann mich nicht erinnern.

Das junge Blondchen, 21 Jahre alt und unerträglicherweise hörbar aus dem Fränkischen, gab an, dass sie alle vier Bücher nicht gelesen habe, aber immerhin doch zu 50 % (!) sicher sei, dass es “Schöne neue Welt” sei. Ich tippte auf “Fahrenheit 451″, vermutlich weil mich das Buch doch ziemlich entsetzte.

Und die wirkliche Schweinerei an der ganzen Geschichte: Sie hat 15.000 Euro damit eingeheimst, weil sie Recht hatte. Und freute sich, ganz das Understatement, einfach mal so, als ob sie es natürlich gewusst hätte.

Blonde Weibchen stehen unter besonderem Schutz des Herrn. Ich weiß es genau!

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Gesundheit!

Mittwoch, den 23. April 2008

[via PharMama's Blog]

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Flugangst.

Sonntag, den 6. April 2008

Mein Vater und seine zwei Brüder gehören nicht unbedingt zur der Gattung von Zeitgenossen, die sich abenteuerlich in für sie kaum kalkulierbare Dinge stürzen, wobei die Grundlage der Kalkulation für Außenstehende oftmals wenig nachvollziehbar ist. Dazu gehört es, dass alle drei beispielsweise gern Auto fahren und hier auch teilweise Fahrweisen an den Tag legen, die sozialökonomisch betrachtet nicht produktiv für eine Gesellschaft sind. Das sieht anders aus, wenn es um das Fliegen geht.

Der älteste Bruder entgeht diesem Problem elegant, in dem er sich einfach nicht von seinem Dorf in der Türkei fortbewegt, zumindest nicht in merkbaren Geschwindigkeiten. Der Aktionsradius bewegt sich in etwa 50 Kilometer um das Dorf namens “Of” an der Schwarzmeerküste, was die große Hafenstadt Trabzon einbezieht, in der es spätestens dort praktisch alle Annehmlichkeiten modernen Daseins gibt, inklusive einem modernen Universitätsklinikum.

Mein Vater, schon etwas todesmutiger, setzt sich zumindest in ein Flugzeug bzw. lässt sich in ein Flugzeug tragen, wenn es unbedingt sein muss und die Güterabwägung klar für das Flugzeug spricht. Das ist beispielsweise bei der Frage so, ob man nun rund 2.600 Kilometer in drei Tagen bis an die entferntesten Zipfel der türkischen Schwarzmeerregion mit dem Auto selbst fährt oder sich in rund 4 Stunden hinfliegen lässt. Das Argument zählt und lindert die Flugangst zusammen mit der Abgabe bestimmter Mittelchen auf ein erträgliches Maß herunter.

Der dritte, jüngste Bruder ist selbst davon nicht zu überzeugen, für ihn sind Flugzeuge die letzten Höllenmaschinen auf Erden. Bei seinem ersten (und letzten) Flug von Trabzon nach Istanbul, der eh schon nur etwas mehr als eine Stunde dauert, wurde danach seine Maßgabe herausgegeben, dass in nichts mehr eingestiegen werden kann, das Feuer aus dem Hintern herauslässt. Nun gut, das tun Autos ja auch irgendwie, deshalb wurde diese familiäre Verordnung später dahingehend präzisiert, dass das Einstiegsverbot für Gerätschaften, die Feuer aus ihrem Hintern herauslassen, gilt, die sich außerhalb der üblichen zwei Dimensionen bewegen. Und so wird er nun voraussichtlich die 2.600 Kilometer im Laufe der nächsten Monate im Bus abspulen - in der Hoffnung, dass dieses Gefährt auch in den zwei Dimensionen bleibt, die es normalerweise nur befahren sollte.

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Hundecontent.

Donnerstag, den 3. April 2008

Unser hauseigener Flohomnibus Bürohund hat heute sein Fell zu Hause vergessen und kam extrem windschnittig und flott daher:

Grund ist natürlich, dass “Dzuna” (wird als “Dschuna” ausgesprochen) zum Hundefriseur durfte/musste, weil das inzwischen heillos verfilzte Fell herunter musste. So sah das vorher aus:

Mit dem jetzigen Outfit ist der Kläffer fit für Olympia. Allerdings hat das alles auch einen weiteren Grund, denn Dzuna muss demnächst zum Tierarzt und sich einen inzwischen leicht rostigen Zahn ziehen lassen, der der Dame einen eindrücklichen Mundgeruch verursacht. Nur gut, dass Dzuna keine Blogs liest oder Deutsch spricht, sonst wäre vermutlich massives Muffesausen angesagt. Nervöse Hunde sind unerträglich. ;-)

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Clevere Amseln.

Samstag, den 8. März 2008

Wir haben im Garten noch diverse Futterkugeln für Vögel hängen, die an sich für die Zeit gedacht waren, wenn Schnee die Futtersuche für Vögel erschwert. Nun hat es hier zwar nicht geschneit, dennoch wurden die Futterkugeln zur Kenntnis genommen. Falscher Ausdruck: Seit dem ist die Vogelwelt hier völlig außer Rand und Band, im Garten geht es zu wie auf dem Flughafen Dubai.

Während sich die Blaumeisen (für die eigentlich die Futterkugeln, die genau genommen “Meisenkugeln” heißen, gedacht sind) einfach auf die Dinger stürzen, sich sattfressen und dann wieder wegfliegen, sehen das Amseln schon deutlich militanter. Die bleiben nämlich nach dem Futtern einfach neben den Kugeln sitzen und wehren die Konkurrenz ab. Und lassen sich übrigens kaum davon stören, dass man als Mensch zwei Meter weiter davor herumhampelt.

Eine Eskalationsstufe höher treiben es weiter geschulte Kollegen, die kurz nach Ankunft an der Futterkugel panische Alarmschreie loslassen, die eigentlich dazu da sind, die Vogelschar vor Gefahren zu warnen. Mit diesem Trick werden die potentiellen Konkurrenten einfach mal präventiv verscheucht. Amseln müssen US-Amerikaner sein. ;-)

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Quality Street XXL.

Dienstag, den 26. Februar 2008

Was hat sie mir mit dem Thema nicht jahrelang, ach was, jahrzehntelang auf den Ohren gelegen. Ich weiß auch gar nicht, wie eigentlich die Geschichte in unserer Familie entstanden ist, dass das höchste aller Schokoladengefühle nur mit einer Packung Quality Street empfangen werden könne. Als vermeintlich gut erzogener Sohn müsse es deshalb quasi zum Standard gehören, dass ich regelmäßig eine Packung zu kaufen und meiner Mutter zu reichen habe. Dabei ist Schokolade schenken nun wirklich nicht mein Ding, ebenso wie Bargeld. Die letzte verschenkte Schachtel Konfekt hat eine Bildmischerin beim ZDF von mir anno 1995 empfangen, als ich mich für einen Schwall warmer Worte bedanken wollte, die sie mir schenkte, als ich meinen damaligen Fiat Uno Stunden zuvor zu Schrott gefahren hatte. (Dabei hätte ich eher einige Dutzend Schachteln kaufen sollen, denn an jenem herbstlichen Tag sind neben mir einige Hundert ZDF-Mitarbeiter zu spät zur Arbeit gekommen, weil ich meinen Fiat praktischerweise vor der ZDF-Zufahrt zerlegt hatte.)

Nun denn, Mutters Geburtstag kam dieses Jahr recht und deshalb fiel die Packung Quality Street etwas größer als geplant aus:

qualitystreet.jpg

Genau 3,0 Kilogramm wiegt der Kavenzmann - 2,9 Kilogramm Quality Street, direkt aus England, die fatalerweise erheblich besser schmecken, als die deutsche Version. Es sind auch ein paar ganz andere Sorten dabei.

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Dunkle Post.

Dienstag, den 15. Januar 2008

Wenn ich einen Brief bekomme und der an den “Verantwortlichen” für “netplanet.org” adressiert ist, ruft das bei mir im Kopf zuerst einmal das Notprogramm für Webpublisher auf: Könnte ja wieder mal ein durchgeknallter Anwalt oder Rechteinhaber sein, der mich mit einer Abmahnung und Kostennote beglücken will. Ich muss zugeben, dass sich meine Befürchtungen fatal potentierten, als ich den Absender las: Die CDU Sachsen.

Inhalt war dann aber doch nur peripher, nur eine Einladung zur so genannten “InternetNight“, die ja mal ganz intelligent aufgebaut ist: Dauert vier Stunden und eingebettet darin sind sechs Panels, die - allesamt zur gleichen Zeit stattfinden. Und das interessanteste Panel zum “Vernetzten Wahlkampf” ist nur CDU-Mitgliedern vorbehalten. Immerhin gäbe es am Ende noch 45 Minuten Lothar Späth mit einem “Wirtschaftsstatement”. Wenn ich mir so die Sponsorenliste auf der Website anschaue, geht es vermutlich letztendlich auch nur genau darum. Witzlose Veranstaltung, nicht nur für SPD-Mitglieder. Da machen wir von der Projektgruppe Internet der SPD in BaWü während der Mittagspause an einem Landesparteitag ganz andere Veranstaltungen, bei denen wirklich die Bude bebt.

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Weihnachtsgeschenk der Firma Netmanufacture.

Montag, den 24. Dezember 2007

Wir sind heute gut zu unseren Mitmenschen. Jeder, der heute damit geschlagen ist, beim Rewe in der Pforzheimer Nordstadt (Hohenzollernstraße 16) einkaufen zu müssen, darf auf unseren vier reservierten Parkplätzen parken, ohne dass wir ihn anzeigen. Das auch deshalb, weil wir vermutlich heute jemanden exklusiv ans Fenster stellen müssten, um alle aufzuschreiben.

Voraussetzung fürs Parken: Sie schlagen sich nicht mit anderen und parken nicht auf die Parkflächen, auf denen schon ein Auto steht.

Hint: Der Weihnachtsbaumverkäufer beim Rewe ist schon in den Weihnachtsferien, hier gibt es keine mehr. Laut unbestätigten Aussagen geht der große Weihnachtsbaumgig noch beim Famila in der Wilferdinger Höhe (falls sich da jemand mit Auto noch hintraut).

Ansonsten: Vorsicht mit dem Fahren. Es sind heute offenkundig eine Menge Leute mit Auto unterwegs, die das ansonsten relativ selten sind. ;-)

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Das Admin-Gebet.

Dienstag, den 23. Oktober 2007

Ist zwar schon ein wahrer Klassiker, aber dennoch immer wieder gern gelesen:

Admin unser im Netzwerk, geheiligt werden deine IP´s.
Dein Connect komme, dein Login geschehe, wie am Server so im Web.
Unser tägliches Backup gib uns heute.
Und vergib unserem Mail Server, wie auch wir vergeben unserem Switch;
und führe uns nicht in IP Konflikte, sondern erlöse uns von dem SubNet.
Denn dein ist das LAN und das WAN und der DNS im Netz.

Das hätte ich gern jeden Morgen von unseren Kunden in einer Telefonkonferenz ins Ohr gemurmelt. :-)

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