Race against the machine.
Selten hat ein CAPTCHA-Rätsel so Tacheles geredet, wie in diesem Fall hier:

Selten hat ein CAPTCHA-Rätsel so Tacheles geredet, wie in diesem Fall hier:

That made my day.
[via Schockwellenreiter, dem einzigen und wahren Fließbandblogger in Deutschland]
Das Verhältnis zwischen Indien und Pakistan ist, sagen wir es mal aus der Sicht eines Optimisten, ausbaufähig. Das könnte daran liegen, dass beide Staaten gewaltige gesellschaftliche Potentiale haben, beide Staaten Atommächte sind – oder beide Staaten auch miteinander im Bereich der Staatsfolklore konkurrieren.
Sehr schön sieht man das am Grenzübergang zwischen dem pakistanischen Wahga und dem indischen Atari an der allabendlichen Zeremonie der Grenzschließung. Ein süddeutsches Kammertheater ist nichts dagegen:
Ich weiß jetzt ehrlich nicht, über was ich am lautesten lachen muss: Über die Bärte? Den Stechschritt der Grenzbeamten? Die ganze Show an sich? Oder bei dem Gedanken, wie das wohl alles aussehen würde, wenn deutsche und österreichische Grenzbeamte am gemeinsamen Grenzübergang in, sagen wir, Kiefersfelden, so eine Show tagtäglich morgens und abends veranstalten.
Immerhin: Der pakistanische und der indische Oberschnösel schütteln sich die Hand, bevor sie die Schotten dicht machen. Diese Symbolik lässt hoffen.
Sicherlich uralt, aber ich erkenne meine tägliche Arbeit sofort wieder. Und nein, ich arbeite nicht im Buch-Support.
Some news from the iSlate hardware saga … That’s it! Live, uncensored and exklusive – the iSlate Mounting Kit for fixing the iSlate onto tables, racks, walls et cetera. The picture was provided by some of my secret friends working at Thingamajig Heavy Industries near – CENSORED – in the solitude of the Great Zone. Isn’t it cool? I want to have this IMMEDIATELY!
(click for a bigger view)
The parts will be made of pure steel with some flavours of titanium forged by the hands of young virgins.
Es muss ein Bild beziehungsweise ein Klang für die Götter gewesen sein, der da am Wochenende abends in Rize an der türkischen Schwarzmeerküste ertönte. Gegen 20.30 Uhr raschelte es wohl laut in den rund 170 Minaretten der Moscheen in und um Rize herum und plötzlich erschallte anstatt dem Ruf des Muezzins – Volksmusik. Und dann auch nicht irgendeine Volksmusik, sondern ausgerechnet fünf Minuten lang Musik des legendären türkischen Musikers Zeki Müren, der zu Lebzeiten aufgrund seines “extravaganten” Auftretens in schriller und oft weiblich angehauchter Kleidung gerade bei Konservativen und Religionsanhängern nicht unbedingt viele Anhänger hatte.
Was war geschehen? Die Zeit, in der der Muezzin tatsächlich das Minarett hinaufstieg, um seine Schäfchen zum Gebet zu rufen, sind in Ballungsräumen schon länger vorbei und moderne Technik hält Einzug. In Rize sind die meisten Lautsprecheranlagen der Minarette so zusammengeschaltet, dass sie per Funk zentral von einem Muezzin angesteuert werden. Hacker haben sich dem angenommen und kurzerhand die Lautsprecheranlagen der Minarette dazu genutzt, um etwas Musik zu machen, bis hinein in die landeinwärts liegenden Täler.
Und ja, die Verantwortlichen sind auch in der Türkei ebenso pikiert darüber, wie man vermutlich auch hier wäre, wenn sich jemand in die Glockenanlage eines Kirchturmes hacken würde:
Für Mufti Ilyas Serenli seien es allerdings “unschöne Klänge” gewesen. “Es riecht nach Sabotage”, zitiert der TV-Sender Serenli. “Wir werden unsere Maßnahmen ergreifen.”
Dennoch… astreine Aktion, hätte von mir sein können. Aus gut unterrichteter Quelle habe ich die Information, dass sich halb Rize in den Armen vor Lachen liegt.
[via CNN Türk, ZDF heute.de und eigenen Quellen]
Ich gebe unumwunden zu, dass ich gerade tatsächlich aufgestanden und zum Fernseher gelaufen bin, als ich im Internet gesehen habe, was gerade ab 17:05 Uhr im N24-Programm läuft:

N24 ist leider noch nicht soweit gewesen, es ging zwar auch um ein Schiff, aber nur um den Flugzeugträger, der infamerweise genauso heißt. Es wird Zeit, dass ich langsam die Deep-Space-Nine-DVDs durchschaue. Es fängt schon langsam an mit der Verschiebung der Realität.
Immer wieder schön, wenn man anstatt der nackten Nachrichten auch mal etwas darüber erfährt, wie diese Nachrichten entstehen:
Es scheint, dass die Arbeitsatmosphäre in der Verkehrsredaktion des Südwestrundfunks aufgelockert, freundlich und innovativ ist. Und das meine ich ernsthaft so.
Einem Moderator können selten so schlimme Dinge passieren, wie Lachanfälle:
Was bei dem Moderator im folgenden Moment passiert, ist auch rätselhaft, vermutlich eine Art Reflex:
Man höre beim folgenden Schnipsel mal darauf, warum der Kollege des CBS-Moderators nicht mitmoderieren kann:
Der vermutlich einfach unbezwingbare Evergreen an Moderator, den die folgenden drei Minuten übrigens die Karriere gekostet haben, gibt es ebenfalls in YouTube. Bei dieser niederländischen Talkshow kommt es gar nicht auf die Inhalte an (noch nicht mal, wenn man die Sprache versteht), sondern darauf, wie der Moderator reagiert:
Es geht wohl hier um Behandlungsfehler und der Gesprächspartner mit der hohen Stimme hat bei einer Operation Verletzungen an den Stimmbändern erlitten. Und dann redet er auch noch über sein verpfuschtes Liebesleben…
Wenn man professionell dopt, braucht man ein gutes Spritzmanagement und vor allem ein Tattoo, mit dem man elegant die kleinen, aber verräterischen Injektionswunden verstecken kann. Warum also das Nützliche nicht mit dem Notwendigen verbinden und ein Funktions-Tattoo nutzen, mit dem auch bei einer mehrmonatigen Behandlung dank eines Matrix-Systems bequem die Übersicht behalten werden kann?

Here we go, bitte vollständig herunterladen (absolut lizenzfrei) und tätowieren: Doping Injection Pattern Tattoo (PDF)