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Staatsfolklore.

9. März 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Das Verhältnis zwischen Indien und Pakistan ist, sagen wir es mal aus der Sicht eines Optimisten, ausbaufähig. Das könnte daran liegen, dass beide Staaten gewaltige gesellschaftliche Potentiale haben, beide Staaten Atommächte sind – oder beide Staaten auch miteinander im Bereich der Staatsfolklore konkurrieren.

Sehr schön sieht man das am Grenzübergang zwischen dem pakistanischen Wahga und dem indischen Atari an der allabendlichen Zeremonie der Grenzschließung. Ein süddeutsches Kammertheater ist nichts dagegen:

Ich weiß jetzt ehrlich nicht, über was ich am lautesten lachen muss: Über die Bärte? Den Stechschritt der Grenzbeamten? Die ganze Show an sich? Oder bei dem Gedanken, wie das wohl alles aussehen würde, wenn deutsche und österreichische Grenzbeamte am gemeinsamen Grenzübergang in, sagen wir, Kiefersfelden, so eine Show tagtäglich morgens und abends veranstalten.

Immerhin: Der pakistanische und der indische Oberschnösel schütteln sich die Hand, bevor sie die Schotten dicht machen. Diese Symbolik lässt hoffen.

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Helpdesk im Mittelalter.

19. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Sicherlich uralt, aber ich erkenne meine tägliche Arbeit sofort wieder. Und nein, ich arbeite nicht im Buch-Support. ;-)

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[Exclusive] Picture of the iSlate Mounting Kit.

12. Januar 2010 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Some news from the iSlate hardware saga … That’s it! Live, uncensored and exklusive – the iSlate Mounting Kit for fixing the iSlate onto tables, racks, walls et cetera. The picture was provided by some of my secret friends working at Thingamajig Heavy Industries near – CENSORED – in the solitude of the Great Zone. Isn’t it cool? I want to have this IMMEDIATELY!

(click for a bigger view)

The parts will be made of pure steel with some flavours of titanium forged by the hands of young virgins.

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Hack’ den Turm.

12. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Es muss ein Bild beziehungsweise ein Klang für die Götter gewesen sein, der da am Wochenende abends in Rize an der türkischen Schwarzmeerküste ertönte. Gegen 20.30 Uhr raschelte es wohl laut in den rund 170 Minaretten der Moscheen in und um Rize herum und plötzlich erschallte anstatt dem Ruf des Muezzins – Volksmusik. Und dann auch nicht irgendeine Volksmusik, sondern ausgerechnet fünf Minuten lang Musik des legendären türkischen Musikers Zeki Müren, der zu Lebzeiten aufgrund seines “extravaganten” Auftretens in schriller und oft weiblich angehauchter Kleidung gerade bei Konservativen und Religionsanhängern nicht unbedingt viele Anhänger hatte.

Was war geschehen? Die Zeit, in der der Muezzin tatsächlich das Minarett hinaufstieg, um seine Schäfchen zum Gebet zu rufen, sind in Ballungsräumen schon länger vorbei und moderne Technik hält Einzug. In Rize sind die meisten Lautsprecheranlagen der Minarette so zusammengeschaltet, dass sie per Funk zentral von einem Muezzin angesteuert werden. Hacker haben sich dem angenommen und kurzerhand die Lautsprecheranlagen der Minarette dazu genutzt, um etwas Musik zu machen, bis hinein in die landeinwärts liegenden Täler.

Und ja, die Verantwortlichen sind auch in der Türkei ebenso pikiert darüber, wie man vermutlich auch hier wäre, wenn sich jemand in die Glockenanlage eines Kirchturmes hacken würde:

Für Mufti Ilyas Serenli seien es allerdings “unschöne Klänge” gewesen. “Es riecht nach Sabotage”, zitiert der TV-Sender Serenli. “Wir werden unsere Maßnahmen ergreifen.”

Dennoch… astreine Aktion, hätte von mir sein können. Aus gut unterrichteter Quelle habe ich die Information, dass sich halb Rize in den Armen vor Lachen liegt. ;-)

[via CNN Türk, ZDF heute.de und eigenen Quellen]

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Schiffe…

3. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Ich gebe unumwunden zu, dass ich gerade tatsächlich aufgestanden und zum Fernseher gelaufen bin, als ich im Internet gesehen habe, was gerade ab 17:05 Uhr im N24-Programm läuft:

N24 ist leider noch nicht soweit gewesen, es ging zwar auch um ein Schiff, aber nur um den Flugzeugträger, der infamerweise genauso heißt. Es wird Zeit, dass ich langsam die Deep-Space-Nine-DVDs durchschaue. Es fängt schon langsam an mit der Verschiebung der Realität.

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Wenn Verkehrsmelder chatten.

11. November 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Immer wieder schön, wenn man anstatt der nackten Nachrichten auch mal etwas darüber erfährt, wie diese Nachrichten entstehen:

Chat in den Verkehrsmeldungen von SWR3.de

Es scheint, dass die Arbeitsatmosphäre in der Verkehrsredaktion des Südwestrundfunks aufgelockert, freundlich und innovativ ist. Und das meine ich ernsthaft so. ;-)

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“Gag Alert.”

11. August 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Einem Moderator können selten so schlimme Dinge passieren, wie Lachanfälle:

Was bei dem Moderator im folgenden Moment passiert, ist auch rätselhaft, vermutlich eine Art Reflex:

Man höre beim folgenden Schnipsel mal darauf, warum der Kollege des CBS-Moderators nicht mitmoderieren kann:

Der vermutlich einfach unbezwingbare Evergreen an Moderator, den die folgenden drei Minuten übrigens die Karriere gekostet haben, gibt es ebenfalls in YouTube. Bei dieser niederländischen Talkshow kommt es gar nicht auf die Inhalte an (noch nicht mal, wenn man die Sprache versteht), sondern darauf, wie der Moderator reagiert:

Es geht wohl hier um Behandlungsfehler und der Gesprächspartner mit der hohen Stimme hat bei einer Operation Verletzungen an den Stimmbändern erlitten. Und dann redet er auch noch über sein verpfuschtes Liebesleben…

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Ganz aktuell: Die Doping-Hilfe.

5. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Wenn man professionell dopt, braucht man ein gutes Spritzmanagement und vor allem ein Tattoo, mit dem man elegant die kleinen, aber verräterischen Injektionswunden verstecken kann. Warum also das Nützliche nicht mit dem Notwendigen verbinden und ein Funktions-Tattoo nutzen, mit dem auch bei einer mehrmonatigen Behandlung dank eines Matrix-Systems bequem die Übersicht behalten werden kann?

Vorschau zum Doping Injection Pattern Tattoo

Here we go, bitte vollständig herunterladen (absolut lizenzfrei) und tätowieren: Doping Injection Pattern Tattoo (PDF)

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Was ist Polka?

14. Mai 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in HumorWelt

Das hier. Ihr dreht am besten mal eure Lautsprecher ordentlich auf, denn dieses Video der Gruppe Los Colorados aus der Ukraine ist fast besser, aber auf jeden Fall unterhaltsamer, als das Original. Ich habe Tränen gelacht:

(Ja, ich habe das mal vor Monaten getwittert, finde es aber nicht mehr. Deshalb wird es hiermit verbloggt.)

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Probleme, die ich gern hätte.

29. April 2009 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Wenn es mal pressiert und ich nicht die Zeit für ein ausführlicheres Mittagessen habe (ja, gesundheitlich nicht gut, ich weiß), gehe ich gern mal zum Chinesen gegenüber. Der “Panda-Imbiss” in der Nordstadt macht schnelles, glutamatüberflutetes und demnach nahrhaftes Essen, das mit der korrespondierenden Soße noch nicht mal zu wirklich schlimmem Sodbrennen führt.

Der Besitzer, den ich kenne, klagt mir heute zwischen Tür und Angel sein Leid. Nämlich genau über Tür und Angel. Er habe nun Anfang der Woche extra einen Handwerker kommen lassen, der sich die fast schon traditionell schwer bewegliche Tür einmal anschauen sollte. Diese Tür war schon zu Zeiten, als sich in den Räumen der einzige Wienerwald Pforzheims langsam in den Sonnenuntergang briet, eine Legende in Sachen Kundenverwirrung, den sie öffnete sich nach außen auf den Gehweg – was eigentlich nicht erlaubt ist – und war schon immer schwergängig.

Nun also ist sie leichtgängig. Sie fliegt quasi auf, denn jeder Besucher, der an die harten Zeiten gewohnt und auf einen unmittelbaren, massiven Krafteinsatz geeicht ist, gibt genau für die alten Verhältnisse dosiertes Schmackes in die Tür und schleudert sie auf. Zum Beispiel so stark, dass die Tür jetzt offenbar regelmäßiger nicht einfach nur öffnet, sondern die Tür passgenau in Gesichtern von just zu diesem Zeitpunkt vorbeilaufenden Passanten landet. Gestern hat eine Passantin bei einem terroristischen Türangriff spontan ihre Einkäufe auf den Gehweg verteilt und vorhin, als ich gerade im Imbiss war, traf es einen schick gekleideten Herrn mitten ins Gesicht, dem auch sogleich ein spektakuläres, blaues Hörnchen auf der Stirn wuchs.

Nun also muss der Handwerker heute kurzfristig wieder vorbeischauen und die Tür mit einer Türbremse wieder zähmen. 300 Euro soll ihn der Spaß nun kosten. Hätte er doch mal die Tür nicht reparieren lassen.

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