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GTA-4-Erweiterungen bald auch für PS3.

29. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Na also, geht doch: Rockstar Games hat angekündigt, dass die beiden Erweiterungen “Lost and Damned” und “Gay Tony”, die schon vor einer ganzen Weile für die GTA-IV-Version auf der Xbox 360 veröffentlicht wurden, nun am 30. März 2010 als “Episodes from Liberty City” auch für die Versionen der PS3 und für PC erscheinen sollen, und zwar auf Disc und als (selbstverständlich nicht kostenloser) Download.

Niko Bellic und sein restlicher Fanclub sind in beiden Episoden leider nicht dabei, allerdings ist für zynischen Unterhaltungsfaktor mehr als genügend gesorgt. Und allein schon die Aussicht, endlich wieder Liberty City einen Besuch abzustatten… *schwärm*

[via Golem.de]

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Der Platin-Pokal.

24. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Das Besondere an dem Rallye-Spiel Colin McRae DiRT 2 ist, dass in den Konsolenversionen die Trophäen relativ einfach zu erhalten sind. Auf der PS3 in einem Spiel alle Trophäen einzusacken und dabei möglicherweise auch bei einem Spiel, das einem eine der wenigen Platin-Trophäen beschert, ist für Normalsterbliche, die nicht mal eben tage- oder wochenlang an einem Spiel kauen können, quasi unmöglich. In DiRT 2 reicht eine gewisse Hartnäckigkeit von 20 bis 30 Stunden Fahren (zuzüglich ca. 10 Stunden, die man noch für das Drumherum hinzurechnen muss) und eine Portion Glück.

Der Karrieremodus ist eine reine Fleißveranstaltung, die tatsächlich im letzten Drittel schwer auf die Nerven gehen kann. Nicht weil es schwer wäre, sondern weil es müssig wird, immer die gleichen Strecken zu fahren und die Fahrintelligenz der KI-Fahrer bescheiden ist. Dennoch, wer den Platin-Pokal haben will, muss alle anderen Trophäen einsacken.

Am Ende die schwersten zu ergatternden Trophäen sind die, die mit dem Online-Modus zu tun haben. Zuvorderst kommt hier die Trophäe, die es beim Erreichen des Online-Levels 30 gibt. Fährt man in der oberen Mittelklasse, werden das gut und gerne 50 bis 80 Online-Rennen, je nach Talent. Am schnellsten kommt man übrigens an Online-Punkte, wenn man in der Pro-Tour solo in der Rubrik “Universal” fährt, also alles fahren möchte. Spezialisiert man sich oder fährt im Team, dann gibt es für Siege effektiv weniger Punkte und im Teammodus ist man grundsätzlich ja sowieso immer im falschen Team…

Eine weitere Trophäe ist die, die man bekommt, wenn man im Online-Modus alle Rennarten gefahren ist. Fatalerweise ist nämlich eine Renndisziplin dabei, die man nur dann bekommen kann, wenn man ein benutzerdefiniertes Spiel mit genau dieser Disziplin einrichtet, nämlich dem “Gate Crasher”, also dem Torjäger-Modus. Und womit man sich dann eventuell vier Wochen lang beschäftigen darf, ist die Trophäe, die man bekommt, wenn man an vier Missionen teilgenommen hat, denn so eine Mission läuft eine ganze Woche lang und die Missionsaufgabe bekommt man dann, wenn man im Außengelände die “Nachrichten” ansteuert.

Ansonsten… fahren, fahren, fahren. Am besten erst einmal die grundsätzliche Missionsaufgaben erledigen und dann nach und nach die einzelnen Trophäenziele absolvieren. Und vielleicht gibt es dann irgendwann mal das hier:

Zugegeben, von diesem virtuellen Pokal kann man sich nun wirklich gar nichts kaufen und es gibt auch keine gesonderte Gratulationen oder gar Ehrbezeugungen, aber es ist einfach cool. Das verstehen vermutlich nur Besitzer von Spielekonsolen. ;-)

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Auf der PS3: Colin McRae Rally DiRT 2.

15. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Irgendwie habe ich, obwohl ich schon seit fast drei Monaten an Colin McRae DiRT 2 herumspiele, vergessen, einen Testbericht darüber zu schreiben, was ich hiermit nachhole. Ist vielleicht auch nicht ganz so schlecht für die Gelegenheitsspieler, denn inzwischen dürfte sich der Verkaufspreis im Gegensatz zu den “Early-Adopter-Preisen” deutlich nach unten bewegt haben.

Colin McRae Rally DiRT 2 oder einfach nur “DiRT 2” ist nun die siebte Auflage des Rallyespieles und setzt auch in dieser siebten Version wieder Höhepunkte. Waren und sind andere Rallyespiele meist eher reine Unterhaltungsveranstaltungen, die mit einer vernünftigen oder zumindest einigermaßen vernünftig ausschauenden Fahrphysik eher wenig zu tun haben, so war bei der Colin-McRae-Rally-Serie immer der Anspruch im Raum, dass der Name des legendären Rallyefahrers Colin McRae für ein Rallyespiel stehen soll, dass eher als Simulation durchgeht. Und so waren diese Spiele immer etwas “schmutziger”, die Fahrzeuge detaillierter und härter zu fahren und es gab Missionen zu fahren – immer wenn Missionen in ein Spiel kommen, hat sich an dieser Stelle jemand verewigt, der einem etwas beibringen möchte.

Und so steht man auch bei DiRT 2 als Spieler vor einem riesigen Berg von Autos, Strecken, Rennarten und Rennen, die zu fahren sind. Allein mit dem Karrieremodus ist man gut und gern 15 bis 20 Stunden und mehr beschäftigt. Neun Länder mit unterschiedlichen Umgebungen und Strecken stehen bereit, dazu eine Reihe von zusätzlichen Veranstaltungen und Einzelwettbewerben mit konkurrierenden Fahrern. Im Fuhrpark, den man sich natürlich schön zu verdienen hat, stehen 35 Karossen mit teilweise höchst unterschiedlichen Fahreigenschaften.

DiRT 2 im Karrieremodus zu spielen, hat durchaus seine “Würze”. Für meinen Geschmack ist der Karrieremodus zu lang geraten und leidet darunter, dass es verhältnismäßig wenig Strecken gibt. Die Standorte “UK” und “Japan” bestehen beispielsweise jeweils gerade mal aus einer Strecke mit leichten Variationen, so dass hier schnell eine gewisse Langeweile aufkommt. Man kann natürlich alle einzelnen Rennen in höheren Schwierigkeitsmodi spielen, aber auch hier zeigt sich relativ bald, dass die KI-Fahrer doch recht vorausschauend fahren.

Andererseits, und das ist in DiRT 2 gegenüber dem Vorgänger DiRT auch neu, werden nun die Trophäenfunktionen der PS3 und der Xbox 360 unterstützt, die man natürlich gern haben will. Auf der PS3 warten insgesamt 46 Trophäen und wer die alle hat, darf sich eine der seltenen Platintrophäen in den virtuellen Schrank stellen. Der Clou dabei ist: Der Gewinn aller Trophäen ist erreichbar – nicht nur für die Spieler, die Tag und Nacht an ihrer Ideallinie arbeiten, sondern auch für die, die sich nur 20 bis 30 Stunden gesamte Spielzeit geben und eher zur Fraktion der Gelegenheitsfahrer gehören.

Schön ist bei DiRT 2 nun der Online-Modus, der im Gegensatz zum Vorgänger sehr viel hinzugewonnen hat. War bei DiRT der Online-Modus eher eine peinliche Verlegenheitsnummer, der keinerlei Spielspaß und Motivation aufkommen lies, so hat sich dies bei DiRT 2 sehr gewandelt. Etwa ein Drittel der Trophäen müssen im Online-Modus verdient werden und allein die Trophäe, die es im Online-Level 30 gibt, bedeutet, dass man sich mindestens zehn Stunden mit Online-Fahrern beschäftigen darf. Hört sich einfach an, ist es aber nicht, denn bei Online-Rennen spielt man in der Regel immer in der höchsten Schwierigkeitsklasse, denn Online-Spieler sind eben Menschen, keine Computer. Und das kostet gerade bei den Rennmodi, in denen alle gemeinsam eine Strecke befahren, oftmals richtig virtuelles Blech. Immerhin hat man aber auch dafür gesorgt, dass umsichtige Fahrweise angezeigt wird und besonders auffällige Knallköpfe automatisch zeitweise für bestimmte Strecken gesperrt werden. Und tatsächlich läuft es eher zivilisiert ab, vermutlich auch weil eben jeder an seinen Trophäen arbeitet.

DiRT 2 ist, um es zusammenzufassen, eine sehr gelungene Rallyesimulation und mit der zweiten DiRT-Auflage nun endlich auch eine würdige Referenz in der Rennspielserie. Es gibt für den ambitionierten Fahrer genug zu “beißen”, die Grafik bewegt sich bei Fahrzeugen und Umgebung auf dem feinsten Niveau (wenn man mal etwas von den eher staksigen und grobtexturierten Menschenfiguren absieht), eine richtig gut gewordene Spielumgebung und mit erstaunlich vielen Songs ein richtig guter Soundtrack, der im Beiheft auch zum Einkaufen dokumentiert ist. Macht Spaß!

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PS3-Update 3.15.

11. Dezember 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in GamingWelt

Seit heute wird ein Minor-Update der PS3-Firmware verteilt, die ironischerweise auch etwas mit “Minis” zu tun hat:

  • “Minis” deshalb, weil mit diesem Update nun PSP-“Minis” direkt auf der PS3 gespielt werden können. “Minis” sind Minispiele, die es im PlayStation Network für wenig Geld gibt. Ich nenne sowas “Wartezimmerspiele”.. billig, keine Mission dahinter, belanglos. Auf der PSP mag das noch gehen, auf der PS3 ist sowas ein obszöner Stromverbrauch.
  • Mit einem Netzwerkkabel können nun zwei PS3 (auf denen beide mindestens die Firmware 3.15 installiert sein muss) direkt angeschlossen werden, um Spielstände und heruntergeladene Videos zu verschieben, Betonung dabei deutlich auf “verschieben”, denn kopieren ist nicht möglich. Bislang brauchte man für das Verschieben von Inhalten von einer PS3 zur anderen ein mobiles Laufwerk, das per USB angeschlossen als Datenfähre verwendet wird, entweder durch manuelles Kopieren der zu übertragenden Dateien oder durch ein vollständiges Backup.
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PS3-Update 3.1.

19. November 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in GamingWelt

Bei Sony Computer Entertainment hatte man wieder zu viel Zeit und hat ein paar mehr oder weniger unnütze Features in eine neue Version der PS3-Firmware eingebaut, die da wären:

  • Eine mal wieder neue Ansicht für Fotos, diesmal nun in Gitterform, so bald der Benutzer auf einen Ordner mit Fotos zugreift.
  • Eine Facebook-Anbindung, um seine Friends in Facebook mit neu gewonnenen Trophäen und gekauften Spielen zu nerven.
  • Einbindung von Internet-TV. Wobei, halt, gar nicht wahr, sondern nur eine Einbindung von Mediatheken von TV-Sendern, in denen Material schon für Besucher zur Verfügung steht, die dort mit einem normalen Webbrowser herumschleichen. Und das alles auch nicht mit deutschen Anbietern, wo kämen wir denn da hin.
  • Und der absolute Bringer und Ober-Burner: Der Benutzer darf nun die Farbe der Box seines PSN-Profiles auswählen. Natürlich nicht frei, sondern aus einer Palette von zwanzig Farben. Ich habe schon nachgeschaut, die Farbe Ankaragrau gibt es nicht.

Die Notwendigkeit, dieses Update zu installieren: Nahe Null.

Was nach diesem Update weiterhin existiert: Eine grauenhafte Performance des Playstation Networks, gerade abends und an Wochenenden, die mitunter so derb ist, dass man Downloads auch bequem per ISDN-Telefon machen könnte und selbst für das Anzeigen des eigenen PSN-Profiles (egal in welcher Farbe) drei oder noch mehr Anläufe notwendig sind. Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass das bei den Verantwortlichen noch irgendjemanden wirklich interessiert.

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Rasender Herbst auf der PS3.

4. September 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Na endlich bewegt sich wieder etwas in Sachen Rennspiele auf der PS3, zumindest wenn man sich wieder an die etablierten Titel hält. ColinMcRae Dirt 2 steht in den Startlöchern und wird offiziell am 11. September erscheinen, und Need for Speed Shift findet am 17. September die Regale. Leider alle wieder in der Höchstpreis-Liga um die 70 Euro. ColinMcRae Dirt 2 kann zumindest auch schon mal angespielt werden, im PlayStation Store findet sich eine leider mal schlappe 910 Megabyte große Demo mit zwei Strecken. Auf den ersten Blick ist das Drumherum deutlich anspruchsvoller und hübscher, bei den Rennsituationen sind die Fahrzeuge deutlich schwieriger zu steuern, als beim Vorgänger. Aber Rallyes sind ja auch keine Kaffeefahrten! Es gibt also wieder genügend staubige Strecken mit genügend kräftigen Boliden abzufahren, allerdings finde ich auch diesmal wieder keine Strecken in kälteren Gefilden. Schade.

Was am Rande noch spannend ist: Die neue flache PS3 Slim ist ja nun herausgekommen. So wie bei Sony Computer Entertainment üblich, gibt es dann auch wieder neue Spiele-Bundles und für Anfang Dezember ist ein Bundle mit Gran Turismo 5 angekündigt. Genau, “Gran Turismo 5″ und nicht “Gran Turismo 5 Prologue”. Bei Amazon.de gibt es Gran Turismo 5 auch schon, wobei hier allerdings außer einem Cover-Bild (das nicht das Original-Cover darstellen soll) und dem Titel noch nichts zu finden ist. Aber immerhin, wir können wohl schon Monate zählen und nicht mehr Jahre. Und pardon… die PS3 ist erst dann eine echte Playstation, wenn es da auch eine Vollversion von Gran Turismo gibt. Alles andere ist Spielzeug.

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Nostalgiealarm: International Karate Plus (Plus).

24. August 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Sportspiele haben mich ehrlich gesagt noch nie so richtig begeistert. Während sich mein gesamter Freundeskreis in meiner Amiga-Ära (1989 bis 1993) begeistert mit Sportspielen wie beispielsweise dem damals überlegenen Fußballspiel “Kickoff” nächtelang beschäftigen konnte, hatte ich es eher mit Strategiespielen und da vor allem mit dem Knacken von eigentlich eher nicht geplanten Strategien. Wer bei “Vermeer” beispielsweise tatsächlich Kaffee- und Teeplantagen in Afrika anlegte, um mit dem so sauer verdienten Geld dann die Gemälde zu kaufen, hatte nicht begriffen, dass man viel schneller zum Ziel kam, wenn man von Anfang an das Saatgut kauft und nicht sät, sondern direkt handelt. So schnell und offensichtlich von den Programmierern ungeplant, dass man schon gegen Hälfte des Spielverlaufes mehr Geld besaß, als in die 32-Bit-Integer-Variable hineinpasste.

Einer der wenigen Sportspiele, das wirklich rockte und wegen dem doch sehr geringen Sporthintergrund und dem viel mehr ausgeprägten Trash-Effekt auch mich überzeugte, war "International Karate Plus". Für damalige Verhältnisse hübsch gemacht, sorgte es dafür, dass mein bester Nachbars- und Schulfreund Erkan problemlos stundenlang meinen Computer besetzen konnte und wir gemeinsam im Zweispielermodus gleich reihenweise die Joysticks über den Jourdan brachten.

Heute braucht man weder Joystick, noch Amiga, um International Karate Plus zu spielen, denn heutzutage läuft International Karate Plus im Browserfenster im flash-basierten Amiga-Emulator. Da tränt einem dann doch beim ersten Mal das Auge, vor allem wenn man dabei bedenkt, dass meine 512-Kilobyte-Speichererweiterung damals schlappe 79 Deutsche Mark gekostet hat. Beim zweiten Blick schaltet man gedanklich jedoch sofort in den Amiga-Modus zurück und erstaunlicherweise kennt man sogar noch die ganzen Kniffe.

Hinweis: Die Musik und die Soundeffekte sind das wichtigste. ;-)

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PS3-Update 3.00.

19. August 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Laut dem US-PlayStation-Blog steht das nächste PS3-Update vor der Türe und diesmal geht es der Versionsnummer nach wieder auf ein Major Release zu. Im Anbetracht dessen, dass sich in Sachen PS3 derzeit einiges bewegt, vielleicht ein nicht ganz dummer Schachzug.

Die Neuerungen bewegen sich vor allem um die Benutzerführung und um den PlayStation Store:

  • Am auffälligsten wird mit Sicherheit die Personalisierung der Oberfläche mit dynamischen Themes sein. Theme-Hintergründe können nun animiert sein, was zumindest recht nett aussieht, der laufende Little-Big-Planet-Bursche sieht niedlich aus. Etwas gespannt darf man auf die Definition von “Free”- und “Premium”-Themes sein, da wird wohl die nächste Sparbüchse geöffnet.
  • In der Benutzeroberfläche wird der Nachrichtenticker rechts oben gegen einen Statusindikator ausgetauscht, der nun neben der Uhrzeit auch das User-Icon, die Zahl der Freunde, die derzeit online sind und ein Bereich zur Anzeige von neuen Nachrichten visualisiert.
  • Das Information Board, das sich in der Rubrik “PlayStation Network” verbirgt, wird durch einen Bereich namens “What’s new” ersetzt, der nun icon-basiert neue Nachrichten rund um die PS3 und deren Inhalte präsentiert. Sieht zumindest hübsch aus.
  • Die Freundesliste wird leicht umgebaut und zeigt auf den ersten Blick die Zahl der erhaltenen Nachrichten.
  • Die Trophäenanzeige wird ebenfalls umgebaut und bietet nun – wenn die Spieleentwickler das berücksichtigen – die Anzeige von Trophäen nach programmierbaren Kategorien an, beispielsweise auch nach den Basistrophäen und Trophäen, die durch ein Spiele-Add-On zur Verfügung stehen.
  • Für den PlayStation Store gibt es nun Shortcuts. Das habe ich nicht so recht verstanden, muss man sich vermutlich mal genauer anschauen.

Hört sich gut an, die Arbeiten an der Benutzeroberfläche sind der richtige Schritt. Da gibt es aber gerade bei den Einstellungen meiner Meinung nach noch viel Verbesserungspotential, das ist alles leider sehr unübersichtlich gewachsen.

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Viel neues um die PS3.

19. August 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Sony Computer Entertainment hat sich offenbar endlich mal breitschlagen lassen und beginnt offensichtlich zu verstehen, dass die PS3 zwar derzeit die technisch beste Spielekonsole ist, aber eben auch die teuerste.

Das Wichtigste: Der Preis.

Beim Preis bringt Sony Computer Entertainment die PS3 endlich wieder an die anderen Konsolen ran. Während die Xbox 360 derzeit bei 240 Euro liegt und die Nintendo Wii bei 220 Euro, lag die PS3 bei abgeschlagenen 400 Euro. Nun geht der PS3-Preis auf 300 Euro, was immerhin ein deutliches Zeichen ist.

Und dieses Zeichen ist auch dringend notwendig gewesen, denn der Überlegensheitfaktor der PS3 ist ein scharf begrenztes Kriterium. Nintendo und Microsoft waren mit ihrer jetzigen Konsolengeneration früher auf dem Markt, haben dadurch und eben auch durch den immer günstiger zur PS3 stehenden Verkaufspreisen stärker in den Verkaufszahlen, sowohl bei der Hardware, als auch bei der Software. Und da ist ein Schweinezyklus am Laufen, denn bei einer Generation einer Spielekonsole ist der erste, der die Generation einleitet, logischerweise auch derjenige, der die nächste Generation vorbereitet und einleitet und die dürfte 2011 anstehen. Die PS3 war die letzte Konsole der jetzigen Generation, da hilft das Argument, dass die PS3 nun mal die beste Konsole sei, immer nur temporär.

Ob der nun gesenkte Preis den Rückstand noch aufholt, ist zweifelhaft, immerhin hat man aber bei Sony Computer Entertainment erkannt, dass die Spielehersteller nicht mehr lange mitmachen, wenn sich der Preis nicht ändert. Meine Vermutung ist jedoch die, dass es vor dem Weihnachtsgeschäft nochmal zu Preissenkungen kommen könnte, denn nun sind die anderen Konsolenhersteller an der Reihe.

Das Überraschendste: Die PS3 Slim.

Vor ein paar Tagen lief es noch als Gerücht, nun ist es bestätigt: Die PS3 wird in einem neuen Gehäusedesign kommen und als Slim-Variante landen. Das war abzusehen, denn Spielekonsolen erfahren im Laufe ihres Lebens mehrere Überarbeitungen, die vor allem was mit der Notwendigkeit von Kosteneinsparungen und Optimierungen zu tun haben.

Die PS3 Slim sieht in etwa aus wie eine längst halbierte herkömmliche PS3, allerdings mit einem billigeren Kunststoff und ohne Pseudo-Chromteile. Gut, kann man auch wirklich darauf verzichten, wenn die PS3 nicht gerade in der Vitrine stehen soll. Die Slim-Variante hat auch überarbeitete, innere Werte, allen voran ein um ein Drittel geringeren Stromverbrauch. Das ist allerdings auch dringend nötig.

Von was man sich verabschiedet, ist die Möglichkeit, die PS3 als Linux-Kiste zweitzuverwerten; die Option zum Starten eines “Other OS” wird es nicht mehr geben. Damit ist das Linux-Experiment wohl beerdigt. Zugegebenermaßen, bei dem Stromverbrauch und bei der Implementierung der Other-OS-Funktion als ziemlich beschränkte, virtuelle Maschine ist das kein herber Verlust, zumal es einen recht großen PS3-Altgerätemarkt gibt.

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Auf der PS3: WipeOut HD Fury.

26. Juli 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Lang wurde es erwartet und nun ging es doch einen Tick schneller, als erwartet mit dem Erweiterungspaket für das spacige Rennspiel WipeOut HD auf der PlayStation 3. Seit Donnerstag ist nun das über 700 Megabyte große Erweiterungspaket für 9,99 Euro im PlayStation Store erhältlich. Damit man es überhaupt spielen kann, wird selbstverständlich ein bereits installiertes WipeOut HD vorausgesetzt.

Nach dem Download und der Installation präsentiert sich WipeOut HD Fury – “schmutziger”. Der bisherige weiße Hintergrund in der Benutzerführung und die fast schon klinische Rennstreckensimulation weicht einem schwarzen Hintergrund, auf dem in grellen Farben Schiffsstudien gezeigt werden. Die Steuerung der Benutzeroberfläche ist weitgehend gleich geblieben.

Neu hinzugekommen sind vier neue Strecken (die alle auch rückwärts befahren und deshalb von den Machern wieder doppelt gezählt werden), 16 neue Schiffe (je zwei neue Schiffe für jede der bisherigen Teams), vier neue Soundtracks und – das Beste zuletzt – drei neue Spielmodi.

Die neuen Spielmodi dürften das spannenste sein, deshalb sei hier begonnen. Diese nennen sich Detonator (Zonenrennen, in denen explosive Hindernisse umfahren oder abgeschossen werden müssen), Eliminator (Kampfrennen, in dem Punkte durch Abschuss der Gegnerschaft gesammelt werden müssen) und Zonenkampfrennen (genau das: Zonenrennen mit anderen Schiffen). Die neuen Spielmodi machen WipeOut deutlich spannender, man hat hier offensichtlich auf die Spieler gehört, die sich das schon lange gewünscht haben.

In Sachen Schiffe hat man eine pragmatische Lösung gewählt und allen Teams einfach je zwei neue Schiffe spendiert. Die sehen durchaus anders als die “Originale” aus und haben verbesserte Eigenschaften, die alle diese neuen Schiffe einander annähern.

Die neuen Strecken gehören allesamt zur eher herausfordernden Kategorie, in die man sich durchaus etwas einfahren muss. Alle diese Streckrn lassen sich selbstverständlich auch für Online-Rennen einsetzen.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings, dass WipeOut HD Fury nun nicht mehr einfach nur aggressiver aussieht, sondern auch deutlich höhere Hürden auflegt. Die Kampagnenmodi sind von Anfang an nicht mehr ganz so einfach im Halbschlaf zu absolvieren, selbst im leichten Modus nicht mehr. Dazu kommen die neuen Spielmodi, die gerade im Online-Spiel teilweise ganz andere Strategien erfordern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass WipeOut HD Fury ein würdiges Upgrade und mit rund 10 Euro keinen Cent zu teuer ist. Die Integration ist gelungen und das Entwicklerteam macht weiterhin eindrucksvoll vor, wie man auf modernste Weise ein Videospiel online verkauft, spielt und weiterentwickelt.

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