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Erde an Siena! Erde an Siena!

25. August 2010 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in GamingWelt

Es soll malerische Städte auf dieser Welt geben, die von Tourismus leben. Viele dieser Städte befinden sich in der Mittelmeerregion und einer dieser Städte ist die Stadt Siena in der Toskana. Halten wir so fest. Siena hat zumindest einen atemberaubenden Platz namens Piazza del Campo. Halten wir mal so fest.

Dass dieser Platz nett ist, haben wohl auch die Macher von Gran Turismo entdeckt, das Unternehmen Polyphony aus Japan. Deren Chef namens Kazunori Yamuchi, in der Szene der Rennsimulationen schlicht und einfach ein Gott, ist bekannt dafür, dass er es hundertprozentig genau nimmt und eine Aufnahme einer Rennstrecke einer Adelung gleichkommt. Der erfahrene Gran-Turismo-Fahrer denkt in diesem Zusammenhang an so legendäre Rennstrecken wie den Nürburgring, der in Gran Turismo 4 derartig realitätsnah nachgebildet wurde, dass aufgemalte Graffiti-Malereien der Strecke auch in der Simulation an der richtigen Stelle zu finden sind. Und wenn man von malerischen Strecken spricht, findet man so Beispiele wie Laguna Seca, Le Mans, Strecken in Paris oder das bezaubernde Citta di Aria. Strecken, die den Originalen in ungeheurer Detailgenauigkeit nachgeahmt wurden.

Die Piazza del Campo in Siena ist nun eine Strecke, die in der Neuauflage des Rennklassikers namens Gran Turismo 5 ab November auf der PS3 an den Start geht. Beziehungsweise an den Start gehen will. Denn glaubt man einschlägigen Informationsquellen, dann haben die Stadtväter damit doch tatsächlich ein Problem und pochen beispielsweise darauf, dass in der Simulation bestimmte Wappen abgebildet sein könnten, auf die es Urheberrechte gäbe.

Gut, keine Ahnung, wie das in Italien ist. Eventuell möge doch aber bitte jemand den Stadtvätern sagen, dass Spiele aus der Gran-Turismo-Reihe in der Regel Spiele sind, die sich schon kurz nach Erscheinen millionenfach auf dem gesamten Globus verkaufen. Allein von Gran Turismo 4, der letzten Version für die PS2, wurden, Stand Juni 2010, insgesamt über 11 Millionen Exemplare verkauft. Zählt man alle GT-Versionen zusammen, wurden, ebenfalls Stand Juni 2010, insgesamt über 56 Millionen Exemplare von Gran Turismo für die PlayStation 1, der PS2, der PS3 und der PSP verkauft. Zahlen, die in der Branche der Rennsimulationen beispiellos sind, wenn man berücksichtigt, dass es die Gran-Turismo-Serie nur auf PlayStation-Konsolen gibt.

Längst gehört es für die meisten Autohersteller und Werbetreibende zum guten Ton, sich darum zu reißen, mit eigenen Fahrzeugen oder Marken in Gran Turismo präsent zu sein. Nicht ohne Grund gibt es daher in Gran Turismo einige hundert Fahrzeuge zur Auswahl, die in noch mehr Strecken gefahren werden müssen, um Gran Turismo durchzuspielen. Man sitzt nicht Stunden dran, nicht Tage, auch nicht Wochen, sondern in der Regel mehrere Monate, um nennenswerte Fortschritte einzufahren.

Man kann also guten Gewissens behaupten, dass es kaum eine bessere und nachhaltige Werbewirksamkeit gibt, in Gran Turismo zu werben und das insbesondere dann, wenn das absolut kostenlos geschieht wie eben bei der Einbindung einer Simulation von einer real existierenden Rennstrecke. Denke ich mir mal so, denn ich maintaine seit einigen Jahren eine Google-Earth-Datei, die alle real existierenden Strecken markiert und allein diese Datei wird monatlich mehrere tausend Mal aus ausnahmslos allen Winkeln dieser Erde von meinem Webserver aus abgerufen.

Man müsste ein vollkommen ignoranter Idiot sein, es nicht zu wollen, in Gran Turismo in irgendeiner Form aufzutauchen. Mal sehen, wie das die Stadtväter von Siena sehen werden. Zumal denen ihr Platz in Google Earth schon längst kartografiert ist.

[via Golem.de]

http://www.golem.de/1008/77479.html
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Microsoft Flight.

17. August 2010 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in GamingWelt

Dass Microsoft nach dem Rausschmiss der Entwickler des bisherigen Flight Simulators vor eineinhalb Jahren die Ära der Flugsimulatoren aufgeben würde, war eher nicht denkbar. Der Flight Simulator ist längst eine Legende in der Computerspieleindustrie geworden und es stellt sich seit dem Rauswurf des Entwicklerstudios eher die Frage, wie Microsoft die Legende weiterführt und damit umgeht. Da wird noch viel zerstörtes Porzellan in den einschlägigen Flight-Simulator-Communities, die allesamt sehr mißtrauisch sind, zusammenzukehren sein.

Zumindest nun hat Microsoft den Schleier ein kleinwenig gelüftet und auf der Gamescom in Köln verkündet, dass der Microsoft Flight Simulator aber der nächsten Version nur noch Microsoft Flight heißen wird. Punkt. Mehr gibt es nicht. Ah, doch. Eine flash-lastige Microsite mit einem Trailer. Weitere Einblicke, Features, Veröffentlichungstermine – alles noch unbekannt, was bedeuten dürfte, dass es noch ein gutes Stück dauern wird, bis etwas sichtbares passiert.

Von der ehemaligen Flight-Simulator-Truppe, die seit April in einem Unternehmen namens Cascade Game Foundry in Seattle schraubt, gibt es ebenfalls nicht sehr viel. Die Website (auf Basis von WordPress :-) ) gibt außer einer sehr knappen Unternehmensvorstellung nicht viel mehr her und auf der Facebook-Seite von Cascade Game Foundry wird davon gesprochen, dass man aktuelle Entwicklungen auf Spielemessen einem Fachpublikum gezeigt habe. Nun gut. Spannend wird es auf beiden Ebenen: Wird Microsoft mit Microsoft Flight an alte Erfolge anknüpfen und wird Cascade Game Foundry als die “echten” Flight-Simulator-Macher ebenfalls die Legende beerben?

Eines scheint aber, wenn man sich die Bedecktheit beider Parteien anschaut, sicher: Dieses Jahr kommt sicherlich nichts. Es gibt also keinen Grund zur Hektik.

[via Golem.de]

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PS3-Update 3.41.

27. Juli 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Der Vollständigkeit halber: Die Firmware 3.41 für die PS3-Konsole liegt bereit und darf/muss installiert werden. “Muss” deshalb, weil ohne die Installation des Updates kein weiterer Zugriff mehr ins PlayStation Network möglich ist. Das ist leider eine Unart geworden, auch bei kleineren Updates diesen Riegel vorzulegen, denn nicht jeder hat einen breiten Internet-Anschluss zu Hause und das kann einem die erhoffte Entspannung schon ordentlich vergällen, wenn vor einem gemütlichen Netzwerkspiel erst einmal die Konsole aktualisiert werden muss.

Das Update wiederum ist bescheidener Natur, im PlayStation Store werden nun Kaufempfehlungen auf Basis des Spieleprofils angezeigt. In etwa so nützlich wie ein Kopf, der Informationswert des Stores war und ist bescheiden.

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PS3-Update 3.40.

30. Juni 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Seit gestern verteilt Sony ein Firmware-Update für die PS3 und hebt damit den Versionsstand auf 3.40. Einige Neuerungen sind dazu gekommen:

  • Die eingebaute Anwendung Photo Gallery ist nun netzwerkfähig und bietet die Möglichkeit, Bilder auf Picasa Web Alben oder auf nicht zu vermeidende Facebook-Bilderalben hochzuladen.
  • Eine neue Anwendung ist der Video Editor und Uploader in der XMB, mit dem das Bearbeiten von auf der PS3 liegenden Videos möglich ist und das Hochladen zu YouTube und zum hier ebenfalls nicht vermeidbaren Facebook.
  • Die Stromsparfunktion wurde angepasst und die Standardeinstellung besagt nun, dass die PS3 nach zwei Stunden heruntergefahren bzw. in den Stand-By-Modus versetzt wird.
  • Im PlayStation Store können Nutzer nun die dortigen Inhalte mit einem Rating-System benoten, in dem sie Sterne vergeben.
  • Als neue Anwendung ist nun das bereits angekündigte Abo-Modell namens “PlayStation Plus” integriert, über das “zahlreiche Premium- und Exklusiv-Features wie Spiele und Inhalte im Gesamtwert von mindestens 200 Euro pro Jahr” für Abonennten angeboten werden sollen.

PlayStation Plus ist in meinen Augen ein höchst seltsames Anebot. Man möchte mit dem kostenpflichtigen Angebot offensichtlich zahlungskräftige Benutzer ansprechen und mit einem Mehrwert ködern, der jedoch ausgesprochen dürftig ausfällt. Dass man bei Sony das alles als Testballon ansieht, zeigt in meinen Augen vor allem der Umstand, dass man sich selbst bei der Einführung bemüht, darauf hinzuweisen, dass das PlayStation Network weiterhin kostenlos bleiben wird.

Und das ist eigentlich die wirklich enttäuschende Komponente, denn jeder, der in den letzten Monaten ein Spiel über das PlayStation Network gekauft hat, wird über die katastrophal schlechte Performance des Netzwerkes gestaunt haben. Selbst mit flotten Anbindungen dauert das Herunterladen von gigabyteschweren Spielen und auch Demos einige Stunden und erinnert bisweilen an gute, alte ISDN-Zeiten. Da die meisten PS3-Nutzer ihre Konsole nicht einfach laufen lassen, schiebt sich das Herunterladen auf mehrere Tage und das ist richtiggehend ärgerlich, denn da kauft man am Veröffentlichungstermin ein neues Spiel und kann es effektiv erst einige Stunden oder Tage später installieren und spielen. Und leider bewegt sich in Sachen Performance rein gar nichts.

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SimCity 4 unter neueren Windows-Versionen und anderen Bildschirmformaten.

14. Juni 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

SimCity 4 ist inzwischen sieben Jahre alt und immer noch eine Legende in Sachen Städtesimulation am PC. Überhaupt reizen mich Computerspiele am PC kaum, eben mit der Ausnahme SimCity und dem Microsoft Flight Simulator. Sieben Jahre alte Software kann man dennoch getrost als “reife” Software bezeichnen, die ursprünglich einmal unter Windows XP laufen sollte.

Entwarnung: SimCity 4 läuft auch prima unter Windows Vista und Windows 7. Die Installation von CD/DVD funktioniert problemlos. Womit ich Probleme hatte, sei hier geschildert:

  1. SimCity 4 will bei jedem Start die CD/DVD im Laufwerk sehen. Bei mir ist das CD/DVD-Laufwerk auf dem Laufwerksbuchstaben “B:”, was beim Start von SimCity 4 jedoch Probleme macht. Da jedoch nur die wenigsten PC-Benutzer jemals den Laufwerksbuchstaben ihres CD/DVD-Laufwerks ändern und noch viel weniger Leute auf die Idee kommen, ausgerechnet den Laufwerksbuchstaben “B:” auszuwählen, ist das Problem wohl nur marginal …
  2. Grafiktreiber: Sind, wie üblich, auf dem aktuellsten Stand zu halten. Zu beachten ist, dass SimCity 4 schon damals mit weitgehend absurden Grafikanforderungen daherkam, so dass auch heute noch für die wirklich vollständige Ansicht eine verhältnismäßig gute Grafikkarte erforderlich ist. Mit einfachen Onboard-Chipsätzen ist jedenfalls auch bei neueren PC nicht viel zu holen.
  3. SimCity kennt in den Einstellungen nur einige wenige Bildschirmauflösungen und kann mit wirklich großen und mit exotischen Bildschirmformaten wie beispielsweise Full-HD (1920 mal 1080 Pixel) von Hause aus mit den angebotenen Auflösungen nur insofern etwas anfangen, dass die Ansicht teilweise erheblich verzerrt erscheint. Muss man aber nicht hinnehmen, denn es gibt zwei Programmstartparameter, mit denen man SimCity 4 mit einer Custom-Auflösung starten kann. Dazu einfach in die Eigenschaften des Programmsymbols gehen und unter “Ziel” den vorhandenen Programmeintrag rechts um folgendes erweitern, hier für die Auflösung 1920 mal 1080 Pixel: -CustomResolution:enabled -r1920x1080
  4. Das letzte Update ziehen und installieren, das bekommt man im Update-Bereich von SimCity bei Electronic Arts. Das Update ist zwar ebenfalls aus dem Jahre 2003, behebt aber eine ganze Latte von Fehlern. Bei der Auswahl des Updates unbedingt auf die Region achten, aus der die SimCity-4-Version kommt. Europäische und deutsche Versionen sind in der SimCity-4-Sprech “SKU2″.

Ansonsten läuft alles so, wie man es früher gewohnt war. Wer mit bescheidener Hardware Wunder erwartet, wird enttäuscht sein, allerdings muss es auch nicht mehr unbedingt die allerletzte und neueste Hardware sein. Und die normalerweise erforderlichen 512 MB RAM hat man heutzutage auch problemlos frei. Wer weiter basteln und spielen möchte, dem sei die deutschsprachige Website SimCityPlaza empfohlen, auf der es sehr viel interessante Add-Ons zum Herunterladen gibt. Unter anderem so phantastische Dinge wie “Europa”-Pakete, mit denen sich europäische Straßenmarkierungen, Gebäude und Fahrzeuge hinzufügen lassen. Sicherlich alles Details, aber wer SimCity spielt, der ist genau für das empfänglich. Und es ist teilweise wirklich unglaublich, was die eingefleischte SimCity-4-Community an Dingen produziert, vieles davon selbst noch in jüngster Vergangenheit.

Zu beachten ist: Es gibt “SimCity 4″ und ein offizielles Add-On namens “SimCity 4 Rush-Hour”. Letzteres ist automatisch dabei, wenn man im Besitz der Version “SimCity 4 Deluxe Edition” ist, ansonsten braucht man dieses Add-On für die meisten Zusatzpakete von SimCityPlaza, beispielsweise für das “Network Addon Mod”, mit dem man dann Mods in Sachen Straßenverkehr und anderen Verkehrsmitteln importieren kann.

Wer das Add-On nicht hat, kann bei eBay oder im Amazon.de-Marketplace danach suchen oder lieber gleich die “SimCity 4 Deluxe Edition”, wo dann beides dabei ist. Angenehmerweise bewegt sich der Preis dafür teilweise im einstelligen Euro-Bereich, manchmal findet man das Paket auch in der Grabbelkiste beim Elektrofachmarkt, teilweise ist es aber noch ganz normal im Spieleregal zu finden, weil Electronic Arts diesen Evergreen immer wieder einmal neu auflegt. Wenn es mehr als 20 Euro kostet, kann man aber durchaus mal mit dem Verkaufspersonal reden.

Mein kleines Problem ist ganz anderer Natur: Es will nicht mehr das “SimCity-Feeling” aufkommen, das ich früher hatte, wenn ich ohne weiteres stundenlang Wohnungen, Industrien, Geschäfte und Parks für “meine” Sims baute. Ich bedaure das sehr. An viele der gebauten Städte, teilweise in SimCity 4, aber auch in den Vorgängern SimCity 2000 und SimCity Classic, kann ich mich selbst nach Jahren noch gut erinnern. Schade drum, dass ich vieles aus dieser Zeit nicht in die Gegenwart gerettet habe. Eine gewisse Portion Sentimentalität kann ich da wirklich nicht verbergen.

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PS3-Update 3.30.

22. April 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Sony Computer Entertainment verteilt seit heute die Version 3.30 der PS3-Firmware, die nach Aussagen von SCE “mandatory” ist. Das lässt auch die Major-Versionsnummer herausklingen. Zwei Dinge gibt es als Änderungen:

  • Die Möglichkeit, Trophäen vernünftig zu sortieren. Die kann man sich jetzt in der Trophäenübersicht und beim Trophäenvergleich mit anderen Spielern auch nach dem Datum des Erhaltes sortiert anzeigen lassen, aber auch nach dem Namen der Trophäe selbst.
  • Die PS3-Update erhält ferner eine “Vorbereitung” auf 3D-Fähigkeiten, die mit zukünftig angebotenene Sony-Bravia-Fernsehern funktionieren soll. Nähere Informationen hierzu verkneift sich SCE noch.

Beim Testen verlangte meine PS3 nicht sofort nach einem Update, kann man also offensichtlich ruhig noch verschieben.

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Ende von Linux auf der PS3.

29. März 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Die eher kleine Ankündigung des PS3-Updates 3.21 im US-Playstation-Blog hat es in sich: Denn darin wird angekündigt, dass dieses Update die Firmware-Funktion des Starten eines fremden Betriebssystems nicht mehr innehaben wird. Und das bedeutet, dass damit die Möglichkeit der frühen PS3-Geräte, Linux auf der PS3 zu installieren, endgültig ad acta gelegt wird.

Das Update ist zwar angekündigt für den 1. April, aber ich habe kaum Motivationen, daran zu glauben, dass das ein Aprilscherz wird. Die Installationsmöglichkeit eines Linux war als Verkaufsargument der PS3 eher schwach und diente weitgehend nur dazu, den anfänglich sehr hohen Einstiegspreis einigermaßen sinnvoll zu kaschieren. Die Implementierung der Möglichkeit war auch dementsprechend einfach, läuft doch ein fremdes Betriebssystem nur als virtuelle Maschine, die auf viele Features der PS3 keinen Zugriff ermöglicht – wohl aber potentiell eine Angriffsfläche bietet.

Offiziell sind es auch “Sicherheitsbedenken”, weshalb die Linux-Unterstützung fällt und das ist vermutlich noch nicht einmal gelogen. Die Sandbox auf ewig pflegen zu müssen und es mit durchaus professionell arbeitenden Hackern anzunehmen, das ist am Ende letztendlich eine Kostenfrage. Diesen Kampf zu verlieren, kann sich selbst Sony Computer Entertainment nicht leisten, denn wenn die Konsolenplattform per se unsicher wird und möglicherweise Kopierschutzsysteme ausgehebelt werden könnten, setzt man sich die Akzeptanz von Spieleherstellern und Medienanbietern aufs Spiel.

Andererseits war Linux auf der PS3 schon von Anfang an eine reine Showveranstaltung. Zwar läuft das Linux problemlos, aber allein schon der Energieverbrauch der alten PS3-Konsolen mit 150 bis 180 Watt liegt gut und gerne mindestens über dem Doppelten, was PC-Systeme an Strom fressen.

Wer das Update vorläufig nicht einspielt, erkauft sich das übrigens damit, dass er nicht mehr auf das PlayStation Network zugreifen kann und zukünftig möglicherweise diverse neuere Spiele nicht mehr spielen kann, so lange er nicht das Update einspielt und seine Konsole auf einen aktuellen Versionsstand bringt.

http://feedproxy.google.com/~r/PSBlog/~3/zdWVOmMxLVw/
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GTA-4-Erweiterungen bald auch für PS3.

29. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Na also, geht doch: Rockstar Games hat angekündigt, dass die beiden Erweiterungen “Lost and Damned” und “Gay Tony”, die schon vor einer ganzen Weile für die GTA-IV-Version auf der Xbox 360 veröffentlicht wurden, nun am 30. März 2010 als “Episodes from Liberty City” auch für die Versionen der PS3 und für PC erscheinen sollen, und zwar auf Disc und als (selbstverständlich nicht kostenloser) Download.

Niko Bellic und sein restlicher Fanclub sind in beiden Episoden leider nicht dabei, allerdings ist für zynischen Unterhaltungsfaktor mehr als genügend gesorgt. Und allein schon die Aussicht, endlich wieder Liberty City einen Besuch abzustatten… *schwärm*

[via Golem.de]

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Der Platin-Pokal.

24. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Das Besondere an dem Rallye-Spiel Colin McRae DiRT 2 ist, dass in den Konsolenversionen die Trophäen relativ einfach zu erhalten sind. Auf der PS3 in einem Spiel alle Trophäen einzusacken und dabei möglicherweise auch bei einem Spiel, das einem eine der wenigen Platin-Trophäen beschert, ist für Normalsterbliche, die nicht mal eben tage- oder wochenlang an einem Spiel kauen können, quasi unmöglich. In DiRT 2 reicht eine gewisse Hartnäckigkeit von 20 bis 30 Stunden Fahren (zuzüglich ca. 10 Stunden, die man noch für das Drumherum hinzurechnen muss) und eine Portion Glück.

Der Karrieremodus ist eine reine Fleißveranstaltung, die tatsächlich im letzten Drittel schwer auf die Nerven gehen kann. Nicht weil es schwer wäre, sondern weil es müssig wird, immer die gleichen Strecken zu fahren und die Fahrintelligenz der KI-Fahrer bescheiden ist. Dennoch, wer den Platin-Pokal haben will, muss alle anderen Trophäen einsacken.

Am Ende die schwersten zu ergatternden Trophäen sind die, die mit dem Online-Modus zu tun haben. Zuvorderst kommt hier die Trophäe, die es beim Erreichen des Online-Levels 30 gibt. Fährt man in der oberen Mittelklasse, werden das gut und gerne 50 bis 80 Online-Rennen, je nach Talent. Am schnellsten kommt man übrigens an Online-Punkte, wenn man in der Pro-Tour solo in der Rubrik “Universal” fährt, also alles fahren möchte. Spezialisiert man sich oder fährt im Team, dann gibt es für Siege effektiv weniger Punkte und im Teammodus ist man grundsätzlich ja sowieso immer im falschen Team…

Eine weitere Trophäe ist die, die man bekommt, wenn man im Online-Modus alle Rennarten gefahren ist. Fatalerweise ist nämlich eine Renndisziplin dabei, die man nur dann bekommen kann, wenn man ein benutzerdefiniertes Spiel mit genau dieser Disziplin einrichtet, nämlich dem “Gate Crasher”, also dem Torjäger-Modus. Und womit man sich dann eventuell vier Wochen lang beschäftigen darf, ist die Trophäe, die man bekommt, wenn man an vier Missionen teilgenommen hat, denn so eine Mission läuft eine ganze Woche lang und die Missionsaufgabe bekommt man dann, wenn man im Außengelände die “Nachrichten” ansteuert.

Ansonsten… fahren, fahren, fahren. Am besten erst einmal die grundsätzliche Missionsaufgaben erledigen und dann nach und nach die einzelnen Trophäenziele absolvieren. Und vielleicht gibt es dann irgendwann mal das hier:

Zugegeben, von diesem virtuellen Pokal kann man sich nun wirklich gar nichts kaufen und es gibt auch keine gesonderte Gratulationen oder gar Ehrbezeugungen, aber es ist einfach cool. Das verstehen vermutlich nur Besitzer von Spielekonsolen. ;-)

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Auf der PS3: Colin McRae Rally DiRT 2.

15. Januar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Irgendwie habe ich, obwohl ich schon seit fast drei Monaten an Colin McRae DiRT 2 herumspiele, vergessen, einen Testbericht darüber zu schreiben, was ich hiermit nachhole. Ist vielleicht auch nicht ganz so schlecht für die Gelegenheitsspieler, denn inzwischen dürfte sich der Verkaufspreis im Gegensatz zu den “Early-Adopter-Preisen” deutlich nach unten bewegt haben.

Colin McRae Rally DiRT 2 oder einfach nur “DiRT 2” ist nun die siebte Auflage des Rallyespieles und setzt auch in dieser siebten Version wieder Höhepunkte. Waren und sind andere Rallyespiele meist eher reine Unterhaltungsveranstaltungen, die mit einer vernünftigen oder zumindest einigermaßen vernünftig ausschauenden Fahrphysik eher wenig zu tun haben, so war bei der Colin-McRae-Rally-Serie immer der Anspruch im Raum, dass der Name des legendären Rallyefahrers Colin McRae für ein Rallyespiel stehen soll, dass eher als Simulation durchgeht. Und so waren diese Spiele immer etwas “schmutziger”, die Fahrzeuge detaillierter und härter zu fahren und es gab Missionen zu fahren – immer wenn Missionen in ein Spiel kommen, hat sich an dieser Stelle jemand verewigt, der einem etwas beibringen möchte.

Und so steht man auch bei DiRT 2 als Spieler vor einem riesigen Berg von Autos, Strecken, Rennarten und Rennen, die zu fahren sind. Allein mit dem Karrieremodus ist man gut und gern 15 bis 20 Stunden und mehr beschäftigt. Neun Länder mit unterschiedlichen Umgebungen und Strecken stehen bereit, dazu eine Reihe von zusätzlichen Veranstaltungen und Einzelwettbewerben mit konkurrierenden Fahrern. Im Fuhrpark, den man sich natürlich schön zu verdienen hat, stehen 35 Karossen mit teilweise höchst unterschiedlichen Fahreigenschaften.

DiRT 2 im Karrieremodus zu spielen, hat durchaus seine “Würze”. Für meinen Geschmack ist der Karrieremodus zu lang geraten und leidet darunter, dass es verhältnismäßig wenig Strecken gibt. Die Standorte “UK” und “Japan” bestehen beispielsweise jeweils gerade mal aus einer Strecke mit leichten Variationen, so dass hier schnell eine gewisse Langeweile aufkommt. Man kann natürlich alle einzelnen Rennen in höheren Schwierigkeitsmodi spielen, aber auch hier zeigt sich relativ bald, dass die KI-Fahrer doch recht vorausschauend fahren.

Andererseits, und das ist in DiRT 2 gegenüber dem Vorgänger DiRT auch neu, werden nun die Trophäenfunktionen der PS3 und der Xbox 360 unterstützt, die man natürlich gern haben will. Auf der PS3 warten insgesamt 46 Trophäen und wer die alle hat, darf sich eine der seltenen Platintrophäen in den virtuellen Schrank stellen. Der Clou dabei ist: Der Gewinn aller Trophäen ist erreichbar – nicht nur für die Spieler, die Tag und Nacht an ihrer Ideallinie arbeiten, sondern auch für die, die sich nur 20 bis 30 Stunden gesamte Spielzeit geben und eher zur Fraktion der Gelegenheitsfahrer gehören.

Schön ist bei DiRT 2 nun der Online-Modus, der im Gegensatz zum Vorgänger sehr viel hinzugewonnen hat. War bei DiRT der Online-Modus eher eine peinliche Verlegenheitsnummer, der keinerlei Spielspaß und Motivation aufkommen lies, so hat sich dies bei DiRT 2 sehr gewandelt. Etwa ein Drittel der Trophäen müssen im Online-Modus verdient werden und allein die Trophäe, die es im Online-Level 30 gibt, bedeutet, dass man sich mindestens zehn Stunden mit Online-Fahrern beschäftigen darf. Hört sich einfach an, ist es aber nicht, denn bei Online-Rennen spielt man in der Regel immer in der höchsten Schwierigkeitsklasse, denn Online-Spieler sind eben Menschen, keine Computer. Und das kostet gerade bei den Rennmodi, in denen alle gemeinsam eine Strecke befahren, oftmals richtig virtuelles Blech. Immerhin hat man aber auch dafür gesorgt, dass umsichtige Fahrweise angezeigt wird und besonders auffällige Knallköpfe automatisch zeitweise für bestimmte Strecken gesperrt werden. Und tatsächlich läuft es eher zivilisiert ab, vermutlich auch weil eben jeder an seinen Trophäen arbeitet.

DiRT 2 ist, um es zusammenzufassen, eine sehr gelungene Rallyesimulation und mit der zweiten DiRT-Auflage nun endlich auch eine würdige Referenz in der Rennspielserie. Es gibt für den ambitionierten Fahrer genug zu “beißen”, die Grafik bewegt sich bei Fahrzeugen und Umgebung auf dem feinsten Niveau (wenn man mal etwas von den eher staksigen und grobtexturierten Menschenfiguren absieht), eine richtig gut gewordene Spielumgebung und mit erstaunlich vielen Songs ein richtig guter Soundtrack, der im Beiheft auch zum Einkaufen dokumentiert ist. Macht Spaß!

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