Archiv der Kategorie ‘ElektronikWelt‘

Aufzeichnungen mit dem Homecast HS5101 CIUSB.

Montag, den 5. Mai 2008

Nun habe ich endlich mit meinem Satellitenreiceiver das Aufzeichnen probiert. Der Homecast HS5101 CIUSB besitzt nämlich zwar keine eingebaute Festplatte, dafür jedoch zwei USB-Anschlüsse, an die USB-Sticks oder externe Festplatten angeschlossen werden können. Und das ist eine ziemlich feine Sache, denn so kann ich einen Film gleich auf das richtige Medium aufzeichnen, dann später auf den PC kopieren und dort beispielsweise auf DVD brennen. Und da der Receiver ja ein digitales Signal empfängt und das logischerweise dann auch auf den Datenträger schreibt, gibt es null Qualitätsverlust.

Kleines Manko ist, dass der Receiver nicht direkt MPEG schreibt, sondern den gesamten Programmstream in einen eigenen Datencontainer verfrachtet. Dieser Container mit der Endung “.tpx” (wobei das “x” für eine Ziffer steht, mit 0 beginnt und eventuell mehrere Teile einer Aufzeichnung durchnummeriert) enthält neben dem reinen MPEG-Videostream auch die Audiostreams, den Videotext, eventuelle Untertitel und andere Metainformationen. Logischerweise wird davon jedoch, wenn man eben nur eine Aufzeichnung machen möchte, nur Video und Audio benötigt.

Um die aus dem Container zu extrahieren, gibt es eine ganze Batterie von Software, die teilweise richtig happig Geld kostet. Sehr einfach geht das jedoch mit einem sehr simplen, sehr kleinen und sehr kostenlosen Programm namens MPEG Streamclip. Das benötigt lediglich ein installiertes Quicktime Pro oder die berühmte Quicktime Alternative (hier aber bitte unbedingt die ältere Version 1.81 nehmen). Und dann einfach MPEG Streamclip starten, die betreffende TPx-Datei öffnen, im Menü “File” die gewünschte Konvertierung auswählen, rattern lassen und fertig: Das Ergebnis lässt sich problemlos (beispielsweise wenn als MPEG ausgegeben) im Media Player öffnen und das in fulminanter Broadcast-Qualität. Da dies auch mit HD-Programmen so funktioniert, habe ich mal eine Viertelstunde aus dem Astra-HD-Demokanal aufgezeichnet und staune geplättet am PC ob der gewaltigen Bildqualität.

Bookmarken:

Free-TV auf Astra.

Mittwoch, den 2. April 2008

Es kann ja richtig kuschelig auf Astra sein. Wenn man die Programmliste einmal steif nach Pay-TV abfiltert und den restlichen Sendermüll dann manuell nach und nach löscht, bleiben keine 200 Programme übrig, die man noch einigermaßen halbwegs überschauen kann.

Bookmarken:

Der neue Receiver schwächelt …

Samstag, den 29. März 2008

… nur an einer Stelle, da allerdings unangenehm, nämlich beim Stromverbrauch. Während der Receiver im Betrieb 20 Watt verbraucht (bei einem HD-Sender genau 1 Watt mehr) und da für die Leistung eigentlich kein Grund für Beanstandungen liefert, lutscht der Homecast HS5101 CIUSB im Standby-Betrieb schlappe 12 Watt aus der Leitung. Das sind 105 Kilowattstunden im Jahr unnütz verbraten, ein Gegenwert von aktuell 21 Euro. Gut, dafür zeigt das Display (wer es braucht) die aktuelle Uhrzeit, aber definitiv ist das für Standby zu viel.

Bookmarken:

Sat-Receiver Homecast HS5101 CIUSB.

Freitag, den 28. März 2008

So, der neue Sat-Receiver ist nun auch da, der nun den letzten Meter Übertragung vom Receiver zum Fernseher digital geht. Es ist nicht einzusehen, wieso das Fernsehbild mehrere zehntausend Kilometer digital wandert und dann den letzten Meter analog per Scart gehen soll und genau da die meiste Information in der Kette verliert.

Beim Receiver habe ich experimentiert und einen DVB-S2-Receiver von einer koreanischen Firma namens Homecast gekauft, genau den Homecast HS5101 CIUSB. Diese Kiste deshalb, weil sie unter den DVB-S2-kompatiblen Receivern mit rund 230 Euro zu den günstigeren HD-Kisten auf dem Markt gehört und keine Premiere-Zertifizierung mitbringt. Diese angebliche Manko ist ein handfestes Kaufargument, denn Premiere-zertifizierte Gerätschaften bringen nichts anderes mit, außer dass die Programmplätze 100 bis 199 fest für Premiere-Programme konfiguriert sind. “Fest” heißt übrigens “fest”, wer kein Premiere-Abo mit so einem Premiere-zertifizierten Receiver hat, hat auf den Plätzen 100 bis 199 eben nur schwarzes Bild und ich finde die Zwangsvorbelegung deshalb eine Frechheit.

Zurück zum Homecast: Neben dem obligatorischem Scart hat die Kiste eben auch einen HDMI-Ausgang, um daran eine hochwertige Glotze anzuschließen. Und das allein ist es schon wert, denn die Ausbeute an Brillanz ist sichtbar, selbst bei Nicht-HD-Programmen. Das ARD-Boquet via Astra, eh schon geplagt durch malade Datenraten, ist sichtbar besser anzuschauen. Ein HDMI-Kabel liegt übrigens bei, sowas muss man heutzutage schon explizit erwähnen.

Die Installation ist schmerzlos. Astra ist voreingestellt, allerdings macht es grundsätzlich Sinn, die Programmlisten gleich nach der Installation zu aktualisieren, was auch relativ flott vonstatten geht. Was wirklich überrascht, ist das Tempo des Programmeumschaltens. Das Betriebssystem des Sat-Receivers ist derartig flott, das kennt man eigentlich eher von hochpreisigen Gerätschaften.

Seine Stärke spielt der Receiver natürlich bei HD-Programmen aus. Davon gibt es leider derzeit nur zwei regelmäßig sendende, nämlich ein Programm namens Anixe und den Astra-HD-Testkanal. Und hier ist dann wirklich die Zukunft anzuschauen, wenn auch bei eher belanglosen Programminhalten. Phantastisch, muss man einfach gesehen haben. Hat man einmal Full-HD in Aktion gesehen, will man nie wieder etwas anderes.

Der HS5101 CIUSB kann jedoch noch mehr. Das “USB” in der Modellbezeichnung lässt erkennen, dass die Kiste einen USB-Anschluss mitbringt. Daran kann man einen USB-Stick oder ein USB-Laufwerk anschließen und beispielsweise Programmlisten hin- und herschieben. Und das ist nicht ohne, denn wer jemals versucht hat, auf einem Sat-Receiver die Programmliste zu sortieren, weiß, dass das schnell eine wochenendfüllende Aktion wird.

Der USB-Anschluss ist aber für noch etwas gut, denn auf angeschlossene Datenspeicher kann gestreamt werden. Sprich: Der Sat-Receiver ist dann auch gleichzeitig ein Videorecorder, was sehr clever ist. Gespeichert wird der Stream dann in einem eigenen Format, der dann auch wieder mit dem Sat-Receiver ausgespielt werden kann. Die aufgezeichneten Dateien lassen sich jedoch auch auf einen PC kopieren und dort mit diverser Drittsoftware so aufbereiten, dass davon mit herzlich wenig Verlust DVD erzeugt werden können.

Auch wenn der HS5101 CIUSB nicht Premiere-zertifiziert ist - entschlüsseln kann er schon. Das “CI” in der Modellbezeichnung gibt nämlich an, dass der Receiver Common-Interface-Einschübe hat und davon gleich zwei. Entschlüsselungsmodule sind also einsetzbar.

Bookmarken:

Analog-TV on Digital-TV.

Dienstag, den 25. März 2008

Dass analoges Bild in PAL-Auflösung auf einem größeren Full-HD-Bildschirm nicht sonderlich toll aussieht, hatten wir ja schon mal. Dass es richtiggehend vergällend schlecht ist, habe ich dann gestern bzw. heute morgen in Aktion erlebt, als ich Der Pferdeflüsterer (grandioser Film mit großartigen Bildern) in der ZDF-Wiederholung um kurz nach Mitternacht anschaute. By the way: Warum das ZDF es fertigbringt, so einen Film nachmittags zu senden und dann erst wieder in der mitternächtlichen Wiederholung und anstelle eines solchen Filmjuwels zur Primetime lieber zwei granatenschlechte Erol-Sander-Schnulzen im Doppelpack abspult, bleibt ein Rätsel.

Jedenfalls, das Bild war schlecht. Neben der PAL-Auflösung, die sich nun mal derzeit nicht ändern lässt, kamen die Interferenzen der analogen Bildübertragung von Receiver zum Bildschirm zum Tragen. Moiré-Effekte zum Abwinken und MPEG-Artefakte, letztere immerhin größtenteils einkassiert mit dem MPEG-Artefaktefilter des Fernsehers.

Ich muss das Projekt Digitalreceiver-mit-HDMI-Ausgang außerplanmäßig vorziehen, das hat so wirklich keinen Sinn. Ich beleidige so nur den Fernseher. Ein Kandidat ist bereits augekundschaftet, ist ein Außenseitergerät, das aber recht vielversprechend klingt. Warten wir es einmal ab.

Bookmarken:

Audioausgänge schwergemacht.

Mittwoch, den 12. März 2008

Moderne Fernseher sind nicht für Schwerhörige gemacht. Oder es muss überraschend für die meisten Fernsehhersteller sein, dass in Haushalten, in denen Schwerhörige wohnen, noch Normalhörige wohnen könnten.

Anders kann ich es mir nicht erklären, wieso der Monolith zwar einen Kopfhörerausgang mit kleiner Klinke hat, ein eingesteckter Kopfhörer aber sofort die Lautsprecher des Fernsehers deaktiviert. Das ist vielleicht gut gemeint, leider aber dumm, wenn über diesen Kopfhörerausgang ein Funkkopfhörer für einen Schwerhörigen versorgt werden soll und der Rest des Haushaltes dann nicht um den Schwerhörigen stehen möchte, um noch etwas vom Programm zu hören. Unsere alte Röhre von ITT-Nokia (als die Nokia-Deutschlandzentrale tatsächlich noch in Pforzheim war) konnte das überraschenderweise von Hause aus.

Um das Malheur nun gerichtet zu bekommen, bedarf es diverser Kunstgriffe. Das Audiosignal muss ich nun über den zentrale Audioausgang per Cinch abholen, mit dem Nachteil, dass dieser Ausgang nicht regelbar ist. Glücklicherweise hat aber der Funkkopfhörer eine Lautstärkeregelung, dafür kostet aber eben dieser Cinch-Kleine-Klinke-Adapter schlappe 9 Euro.

Bookmarken:

42 Zoll Fernsehen.

Donnerstag, den 6. März 2008

So, der Toshiba 42 X3030D ist geliefert, angeschlossen und thront nun da, wo bisher der alte Nokia Röhrenfernseher - immerhin doch auch schon 71 Zentimeter Bildschirmdiagonale - stand.

Der Formfaktor von 42 Zoll (107 Zentimeter) Bildschirmdiagonale ist schon ein Ding. Der Apparat ist kaum mehr ein Fernseher, sondern konkurriert eigentlich eher mit einem Fenster. Und die schiere Größe tut ein ihriges: 35 Kilogramm ist das Ding schwer, der Fuß ist mit einem Stahlkern versehen, die Schrauben zum Montieren des Bildschirmes kann man nach Ausmustern des Fernsehers vermutlich auch noch dazu nutzen, um Flugzeugtriebwerke an Flügel zu schrauben. Damit ist aber auch eines klar: Nur mit zwei Leuten ist so ein Ding ausgepackt und aufgebaut und das ist im Zweifelsfall, wenn man sich das aufbauen lässt, ein zu beachtender Kostenfaktor.

Da die Kiste Full HD kann, also mit 1080 Bildzeilen daherkommt, fächere ich mal die Bildeindrücke etwas auf:

  • DVB-S: Also wenn ich mir mal überlege, wie genial DVB-S auf einem analogen Fernseher im Gegensatz zu analogem Satellitenfernsehen ist, so muss ich erstaunt feststellen, wie katastrophal selbst das teilweise doch recht saubere MPEG vieler Fernsehsender aussieht, die über DVB-S ausstrahlen. Man sieht schon sehr deutlich, dass MPEG vor allem den Umstand ausnutzt, das normale Röhrenfernseher die üblichen MPEG-Artefakte schlicht überstrahlt und nicht anzeigt; auf einem LCD ist solcher Müll sofort zu sehen. Dazu kommt, dass der DVB-S-Receiver über Scart am LCD-Schirm hängt und das sein übriges dazu beiträgt. Der Normalbürger, der sich an Fischen im Bild nicht sonderlich stört, mag damit klarkommen, ich finde das ätzend und muss mir mal in Ruhe anschauen, wie per HDMI angeschlossene Receiver an vergleichbaren LCD-Schirmen aussehen.
  • DVB-T: Habe ich nicht getestet, da nichts zu empfangen in unserer Region, allerdings ist da nichts gutes zu erwarten, da DVB-T noch geringere Datenraten hat, als DVB-S. Mit DVB-C (also Digital-TV via Kabel) dürfte vermutlich ein Zwischending zwischen DVB-S und DVB-T herauskommen, aber da viele Kabelkopfstationen ihr einzuspeisendes Material ebenfalls via DVB-S aus dem All angeln, ist da nichts weltbewegend frischeres zu erwarten. Ausnahmen sind auch hier sicherlich Fernsehsender, die in HD oder gar Full HD senden.
  • VHS-Video: Nur ein Satz: Don’t do it. Wenn man sich schon den Geist in Form eines solchen Fernsehers ins Hause holt, ist spätestens nach dem Kauf angesagt, die alten VHS-Schätzchen auf DVD zu übertragen. Viele Programme zum Konvertieren pfuschen noch ein paar Bildverbesserungen hinein, was bei der miesen Qualität von VHS nun wirklich nicht schwer ist.
  • DVD: Geht so. Allerdings wirklich gerade so. Die Bildschärfe leidet natürlich gewaltig darunter, dass der Player (in meinem Fall die PS3) gewaltig das Bild heraufrechnet. Wo keine Daten sind, kann halt kein Player und auch kein Fernseher etwas hinzaubern und das merkt man bei einer DVD eben wirklich, vor allem, wenn die MPEG-Datenströme nicht in Premium-Qualität daherkommen, sondern aus Platzgründen in schlechteren Datenraten. Das rächt sich sofort.
  • PS3: Da wirds dann schon spannender, wobei es erst mal sehr langweilig anfängt: War die PS3 vorher per Scart an einem analogen Fernseher angeschlossen, so ist als letzte Amtshandlung dort notwendig, in den AV-Einstellungen die PS3 auf HDMI-Anschluss umzuschalten. Ansonsten darf man schön den alten Fernseher wieder heraufholen und die PS3 nochmal anschließen. *hüstel* Danach geht allerdings sofort die Post ab, denn per HDMI wird die Bildschirmauflösung erkannt und danach findet sich der PS3-Bildschirm mit 1920 x 1080 Pixel wieder. Und das hat es wirklich in sich, denn erst hier ist die Konsole wirklich zu Hause. Das Menü der Bedienoberfläche erscheint nun fein gezeichnet, die Icons der Spiele und Videos kommen detailiert daher und die ganzen Trailer, die als HD heruntergeladen werden können, sind eine Augenweide. Eine Augenweide sind auch Spiele in HD, dazu aber mal später mehr.
  • Bluray: Ließ sich nicht vermeiden, ich brauchte zumindest mal eine Bluray-Disc, um mitzureden. Da die Auswahl im Kaufhof nicht gerade berauschend war, blieb ich mit “2001″ bei Bewährtem, zumal ich den auch noch auf DVD zum Vergleichen habe. Die Bluray-Version schlägt sich aber superior, denn gerade so Filme wie von Stanley Kubrick, die vor allem von Details leben, die man im Pantoffelkino schwer oder gar nicht sieht, sind diese in der Mega-Auflösung erkennbar. Plötzlich kann man die Schriftzüge auf Knöpfen erkennen oder den Umstand, dass praktisch auf jedem wichtigen und visionären Gerät “IBM” als Logo steht. Ich kann mich aber noch sehr deutlich an das erste Mal erinnern, als ich “2001″ im Kino gesehen habe, das kommt mit der Glotze schon sehr, sehr nahe.
  • HDV: Mit meinem HDR-HC7E-Camcorder, der in HDV aufzeichnen kann, also Full HD mit 1080i, sieht das Bild auch schon ganz ordentlich aus - im Gegensatz zu früheren Videokameras wirklich Welten, allerdings bin ich doch nicht so ganz zufrieden über die Auflösung des Camcorders. Sah das auf einem normalen Fernseher noch klasse aus, so ist das nun bei voller Auflösungsanzeige etwas mau. Aber okay, ich will jetzt mal nicht völlig übertreiben. ;-)

Generell ist der Apparat nach dem erstmaligen Einschalten ziemlich grell eingestellt. Die Farben leuchten nicht nur, sie spritzen förmlich aus dem Bildschirm, weshalb man gut daran tut, diverse Spielereien erst einmal abzuschalten. Als erstes bitte die Automatik, bei dunklen Bildern nachzuleuchten. Das sorgt nämlich nur dafür, dass eine Szene mit vielen Helligkeitskontrasten ständig “pumpt”. Danach den Schwarzwert herunterdrehen und danach den Farbkontrast. Allein schon mit diesen paar Einstellungen ist das Bild deutlich “realer”.

Der Klang des LCD-Fernsehers ist übrigens okay. Kein Ersatz für eine Heimkinoanlage, allerdings gibt es technische Spielereien, dem Sound noch zusätzliche Räumlichkeit einzupusten. Man wirbt zwar damit, dass Onkyo-Lautsprecher verbaut wurden, aber sagen wir mal so: Bestimmt sind das nicht die Gerätschaften, die Onkyo in die eigene Spitzenklasse verbaut.

Bookmarken:

Kleiner Tip zum Konsum.

Samstag, den 1. März 2008

Wer mit dem Gedanken spielt, sich so langsam einen vernünftigen Fernseher zu kaufen: Nun scheint die ideale Zeit gekommen. Es ist deutlich nach Weihnachten, die Konsumbereitschaft in Deutschland stagniert, obwohl es wirtschaftlich nicht wirklich schlecht läuft, viele Hersteller von Fernsehern bereiten Modellwechsel vor und die größeren Geräte gehen generell schlechter, als die kleineren - in vielen Haushalten ist halt oftmals die Wohnzimmerschrankgarnitur das begrenzende Maß.

Das Ergebnis ist unter anderem dann, dass es bei Amazon.de einen 42-Zoll-LCD-Fernseher von Toshiba in Full HD (!) mit DVB-T-Tuner (Toshiba 42 X 3030) für rund 1.040 Euro inklusive Versand per Spedition gibt. Reiner Zufall, dass ich darauf gestoßen bin, bei Otto kostet die Kiste noch mehr als 1.200 Euro und das ist schon recht annehmbar.

Da ist gerade ein richtiger Drive drin. Also überlegen, ob der Aktienfond dank stagnierender Börse vielleicht angeknackt werden sollte oder nicht. ;-)

Bookmarken:

Filme "drehen".

Dienstag, den 26. Februar 2008

Ich finde es amüsant, wie die Phrase “Filme drehen” selbst in der modernen Welt noch gilt. Wie dreht man Filme auf Handys? Mit oder gegen den Uhrzeigersinn?

“Gedreht” werden Filme da, wo sich auch wirklich etwas dreht, beispielsweise eine Filmrolle oder ein Cassettenband. Das ist bei klassischen Filmkameras so, bei Bandkameras, aber auch bei Kameras, in denen sich neumodisch eine Mini-DVD dreht. Mit Kameras, die auf Speicherchips oder eingebautem Speicher speichern, kann man nicht mehr wirklich etwas “drehen”.

Vielleicht eher etwas “schreiben”. Aber einen Film zu “schreiben”, hört sich längst nicht so cool an. ;-)

Bookmarken:

Der letzte macht den Laser aus.

Dienstag, den 19. Februar 2008

Also, Feierabend, HD-DVD ist tot. Wer es noch nicht glaubte, dem machte Toshiba, der Erfinder der HD-DVD heute morgen den Rolladen zu, denn sie verkündeten in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz, dass das HD-DVD-Experiment gescheitert ist und die Produktion entsprechender Hardware sukzessive zurückgefahren wird.

Damit ist der Formatekrieg beendet. Ich hätte ja noch darauf gewettet, dass beide Formate verlieren und man sich am Ende auf ein neues Format einigt, aber Verdrängungswettbewerb scheint ja nach wie vor zu funktionieren. Die Bluray-Folks haben ihr Produkt einfach sexier verkauft.

Bookmarken: