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Der Haken am Vista Anytime Upgrade.

23. Januar 2008 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Eigentlich kein wirklich großer, allerdings dumm für meine Ungeduld - es muss nämlich das zu aktualisierende Betriebssystem installiert sein, in meinem Fall also Vista Home Premium. Da ich in nun unweiser Voraussicht Ultimate vorinstalliert hatte, ist das für die Katz’ gewesen, denn der im Anytime-Upgrade mitgelieferte Lizenzschlüssel verweigert die Anerkennung. Immerhin muss man danach nicht zwingend upgraden, sondern kann nach der Prüfung frisch installieren, was ich dann auch machen werde.

Gut, dass ich noch die Recovery-DVD vom Notebook habe, so dass das Zurückspielen von Home Premium relativ schnell über die Bühne geht. Tja, nicht immer nur der Letzte wird von den Hunden gebissen, manchmal ist es auch umgekehrt.

Sometimes Anytime …

22. Januar 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Schade, das mit dem Anytime-Upgrade hätte vermutlich wirklich geklappt, wenn das dumme Netzwerkproblem sich hätte beheben lassen. Da das unmittelbar nach dem Upgrade funktionierte, nehme ich an, dass das irgendwas mit den Update-Installationen und/oder der Avira-Neuinstallation danach zu tun hat. Anyway, hat sich erledigt, ich habe dann doch Vista neu installiert. Ich setze bei so Arbeiten das Verhältnis zwischen Zeit und Aufwand als Grundlage und wenn das Frickeln so lange dauert, wie das Neuinstallieren, ist letzteres die erste Wahl. Da ich dank meiner Paranoia auf Notebooks nur Programminstallationen habe und keine persönlichen Daten, ist das alles halb so schlimm, weil praktisch nichts vor der Neuinstallation evakuiert werden muss.

Der Ultimate-Lizenzschlüssel soll morgen kommen, ich habe die Kiste aber schon mal installiert. Heute Abend werde ich mal das Türkisch-MUI, das Multi-Language User Interface in türkischer Sprache, nachinstallieren und mal ausprobieren, ob meine Eltern mit sowas theoretisch klarkommen und sich von einem türkischsprachigen Rechenknecht das Grundhandwerk des Computerns erklären lassen. :-)

Bring’ Time fürs Anytime-Upgrade mit…

21. Januar 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Und zwar mindestens so viel, wie für eine herkömmliche Vista-Installation. Knapp zwei Stunden hat mein Notebook herumgegurkt, um das installierte Vista Home Premium auf Ultimate hochzustufen. Ich habe zwar den Lizenzschlüssel für Ultimate noch nicht, aber es gibt da die eingebaute 30-Tage-Testphase, die einfach ohne die Eingabe eines Lizenzschlüssels beginnt (und damit endet, dass nach 30 Tagen ein Ultimate-Lizenzschlüssel nachgetragen wird oder das Windows nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann.

Nach dem Upgrade zeigte sich aber auch sehr schnell, dass das Upgrade nur die halbe Miete ist und nicht sofort alles an installierter Software automatisch laufen mag. Das fing schon bei der Windows-Anmeldung an, die auf meinem Notebook mit einem Fingerabdrucksensor vorgenommen werden kann. Das funktionierte schon mal nicht. Also habe ich das alternative Windows-Passwort eingegeben. Große Überraschung: Auch das funktionierte nicht, weil die Passwortprüfung über die Software geschieht, die auch den Fingerabdruck überprüft. Ergo: Das Tor ist zu. Der Versuch, die betreffende Fingerabdrucksoftware im Abgesicherten Modus zu deinstallieren, schlug dort fehl, weil dazu der Windows Installer benötigt wird und der Dienst im Abgesicherten Modus nicht gestartet werden darf. Also musste ich da mit dem Holzhammer ran und kurzerhand das Programmverzeichnis der Software umbenennen, so dass der Dienstemanager schlicht den zu startenden Dienst nicht findet. Ähnliches Maleur gab es mit AntiVir, dass auch neu installiert werden musste. Gut zu wissen: Sicherheitssoftware vor einem Anytime-Upgrade besser deinstallieren und danach neu aufspielen.

Ansonsten ist aber tatsächlich alles an bereits installierter Software weiterhin da und an der richtigen Stelle: Treiber funktionieren alle, Firefox und Mozilla haben weiterhin ihre Profile, meine Office-Einstellungen sind alle da, wo ich sie gelassen hatte und selbst der Inhalt des Papierkorbes ist unversehrt. Was fällig war, war ein Windows Update, das erst einmal 47 Updates nachinstallieren wollte. Hier gibt es übrigens ganz zu beginn des Anytime-Upgrades die Möglichkeit, alle erforderlichen Updates schon mal vorher herunterzuladen und unmittelbar im Setup des Anytime-Upgrades einzuspielen. Macht Sinn, bitte tun!

Ich kämpfe allerdings noch auf einem Nebenkriegsschauplatz, dass der Internet-Zugriff nur noch teilweise funktioniert. Ping nach außen funktioniert, allerdings kein Web-Zugriff mehr. Interessanterweise funktionierte das aber unmittelbar nach dem Upgrade noch. *grübel*

Windows Vista Anytime Upgrades.

20. Januar 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Dass es von Windows XP offizielle Upgrade-Pfade zu Windows Vista gibt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Dass es aber von einzelnen Vista-Editionen ebenfalls Upgrade-Pfade zu den höheren Vista-Versionen gibt, ist erstaunlicherweise den wenigsten geläufig. Und das, obwohl es da wirkliche Schnäppchen gibt.

Beispiel: Mein Notebook ist mit einem Vista Home Premium ausgeliefert. Relativ schick, weil es im Gegensatz zu Vista Home Basic die grafischen Aero-Erweiterungen mitbringt. Auf meinem Heimatrechner zu Hause habe ich Vista Ultimate am Start, das unterm Strich alles kann, also auch die Business-Erweiterungen mitbringt, beispielsweise die Anmeldefähigkeiten an der Domäne und aber auch die Media-Fähigkeiten der Home-Editionen.

Wer einfachere Versionen als Vista Ultimate hat, sieht in den “Basisinformationen über den Computer” (”Start” –> Rechte Maustaste auf “Computer” und dort auf “Eigenschaften”) die installierte Vista-Edition und einen Link, der zum Anytime Upgrade-Center von Microsoft. Hier kann man ein Anytime-Upgrade bestellen. Für Home Premium auf Ultimate kostet der Spaß mal schlappe 170 bis 200 Euro online. Das wäre happig und vor allem kein wirklicher Grund, ein Anytime-Upgrade zu kaufen, wenn es die Vollversion im Discounter um die Ecke für fast 20 % weniger gibt.

Also habe ich bei Amazon.de recherchiert und siehe da: Anytime-Upgrades sind gerade im Angebot und so kostet das Upgrade von Home Premium auf Ultimate 78 Euro inkl. MwSt. Netto sind das 66 Euro und ein paar Zerlegte und das ist absolut im grünen Bereich.

Die Installation von Anytime-Upgrades läuft übrigens nahtlos ab. Ein Vista-Datenträger, der alle Editionen enthält, installiert entsprechend nach der Benutzerauswahl die Inhalte der höheren Edition nach und fordert danach die Eingabe des entsprechenden Lizenzschlüssels - Fertig.

Linux ist …

16. Januar 2008 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Blog- und ehemaliger Berufskollege Mathias von Kylaloo, der inzwischen offenbar nur noch in Halbjahresschritten bloggt (*mitdemzeigefingerwedel*), hat im Oktober ja einen gewaltigen Satz geschrieben:

Linux ist das Betriebssystem für diejenigen unter uns, die bereits als Kinder von ihren Eltern Schnitzel an die Ohren gebunden bekamen, damit wenigstens die Hunde mit ihnen spielen.

Heieiei, da kenne ich aber durchaus Newsgruppen, aus denen man mit so einem Satz nur noch geteert und gefedert herauskriecht. ;-)

Persönliches Wörterbuch von Firefox editieren.

12. Januar 2008 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in ComputerWelt

Falls jemand das deutsche Wörterbuch in seiner Firefox-Installation installiert hat, wird er früher oder später Wörter haben, die im Wörterbuch selbst nicht vorkommen. Da macht es Sinn, diese Wörter mit der Funktion “Zum Benutzerwörterbuch hinzufügen” in dasselbige aufzunehmen. Was aber tun, wenn man versehentlich ein falsch geschriebenes Wort in das Benutzerwörterbuch aufgenommen hat? Ganz einfach: Löschen. Und zwar nicht das gesamte Wörterbuch, sondern rein das fehlerhafte Wort aus dem Benutzerwörterbuch.

Diese selbst hinzugefügten Worte befinden sich praktischerweise nicht im Wörterbuch selbst, sondern in einer Textdatei namens “persdict.dat”, die sich im Firefox-Profilverzeichnis des Benutzers findet. Diese Datei in einem x-beliebigen Texteditor öffnen und schon sieht man alle Wörter, die im Laufe der Firefox-Nutzung in das eigene Benutzerwörterbuch hinzugefügt hat. Das betreffende falsche Wort aus dieser Liste löschen, Datei abspeichern und Firefox neu starten.

PC-Upgrade.

23. Dezember 2007 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Okay, Folks, so hat mal ein vernünftiger Windows-Leistungsindex auszuschauen. Dann klappt es auch mit Frau Nachbarin:

Endlich mal wieder ein PC, bei dem nur die CPU das (sehr hoch gesetzte) Nadelöhr ist. Die Grafikkarte (NVIDIA 8600GTS-Chipsatz) ist sowas von Klingeling, mir flattern die Augen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist enorm. Allerdings hat mein Etat mit 150 Euro zur Zeit auch nicht mehr hergegeben, außerdem ist es so ziemlich die einzige Grafikkarte, die mit einem Slot PCIExpress x16 klarkommt.

Einfluss der Playstation 3 in Sachen Distributed Computing.

19. Dezember 2007 | 7 Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Interessant, was die Playstation 3 so zum Distributed-Computing-Projekt Folding@home beiträgt. Wenn wir uns die aktuellen Rechenleistungen vom 19. Dezember 2007, 0 Uhr, anschauen, sieht das folgendermaßen aus:

OS Aktuelle TFLOPS Aktive CPUs
Windows 173 181948
Mac OS X/PowerPC 7 9170
Mac OS X/Intel 17 5588
Linux 44 26023
GPU 39 657
PLAYSTATION®3 1096 44208
Total 1376 267594

Auf Deutsch: Fast 80 % der gesamten Rechenleistung, die dem Folding@home-Projekt beigetragen wird, stammt von 44.208 PS3-Kisten, die 16,5 % aller aktiven Rechner darstellen.

Beeindruckend ist auch, wenn man sich mal die Durchschnittswerte an Rechenleistung anschaut, die rechnerisch pro aktiver CPU anfallen (GFLOPS(!) pro CPU):

OS GFLOPS/CPU
Windows 0,95
Mac OS X/PowerPC 0,76
Max OS X/Intel 3,04
Linux 1,69
GPU 59,36
PLAYSTATION­®3 24,79

Es fällt auf, dass die PS3 ziemlich gewaltig skaliert. Vor allem, wenn man sich vor Augen hält, dass beispielsweise ein gängiger AMD Athlon 64 X2 Dualcore 4200+ (hat zwei Prozessorkerne) mit 2,2 Gigahertz Prozessortakt etwa 4,5 GigaFLOPS Rechenleistung an den Tag legt - die PS3 kommt also mit seinem Prozessorkern und seinen sieben aktiven Coprozessoren mal eben auf eine mehr als fünffache Rechenleistung, als ein einfacher PC mit vernünftigem Dualcore-Prozessor.

“Einfacher” PC meine ich deshalb, weil in der obigen Liste ein Punkt etwas querschlägt, nämlich “GPU”. Das sind nämlich genau genommen keine Betriebssysteme oder eigenständige Rechner, sondern Grafikchips leistungsfähiger Grafikkarten, für die es ebenfalls einen Folding@home-Client gibt.

Zuguter letzt wollen wir uns auch mal anschauen, wie die PS3-Phalanx, die in Folding@home mitrechnet, in der Liga der Supercomputer rechnerisch mitspielt. Der derzeit schnellste Großrechner ist der BlueGene/L am Lawrence Livermore National Laboratory in den USA, der mit 130.000 PowerPC-Prozessoren 280,6 TFLOPS Rechenleistung bereitstellt. Demnach weniger als ein Drittel, als die 44.200 PS3, die aktuell bei Folding@home mitrechnen.

Und wenn man sich jetzt mal überlegt, in welchen Stückzahlen die PS3 verkauft wird, kann man sich zumindest sehr schemenhaft mal vorstellen, was da an potentieller Rechenleistung in unseren Haushalten vor sich hinschlummert.

Word-Formatvorlagengekrätz.

17. Oktober 2007 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Wenn es wirklich etwas sehr undankbares am modernen Computerarbeitsplatz gibt, dann ist es das Erstellen einer Word-Vorlage und das Definieren der Formatvorlagen, also beispielsweise die Definition, in welcher Schrift und in welcher Größe “Überschrift 1″ anzuzeigen ist, wie groß der Zeilenabstand sein soll oder die Farbe der Punkte in einer Aufzählung.

Für die Vorlage einer Pressemeldung habe ich 90 Minuten vergeudet, bis das mal passte. Und dann kam noch der vergnügliche Moment, dass ich eine Pressemeldung zwar abspeichern konnte, der Ausdruck über FreePDF als PDF-Datei jedoch fehlschlug und immer das Logo fehlte. Das war eigentlich als korrekte EPS-Datei in der Formatvorlage integriert. Dieses Problem ließ sich nur lösen, in dem ich das Logo nochmal im Adobe Illustrator als EPS abspeicherte, das nochmal in Word importierte und nun funktioniert der PDF-Ausdruck. Ich denke, ich will es absolut nicht wissen, woran das nun wieder hakte.

Klar…

18. September 2007 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Ich denke, da hat sich ein Wettercomputer mal ganz gehörig im Wetter geirrt: Das Wetter-Widget in der Windows Sidebar zeigt als aktuelles Wetter dichten Schneeschauer an - bei 14 Grad Celsius und Sonnenschein, wenn ich aus dem Fenster schaue.