Archiv der Kategorie ‘ComputerWelt‘

Logitech QuickCam Pro 9000.

Sonntag, den 27. April 2008

Nach sechs Jahren habe ich meine alte QuickCam Web aufs hochverdiente Altenteil geschickt und mir eine aktuelle Webcam gekauft. Die Logitech QuickCam Pro 9000 ist zwar nicht billig, wenn sie allerdings mindestens genauso lange hält, wie die alte, ist sie eine gute Geldanlage.

Hauptsächliches Kaufargument dieses Formates ist, dass ich keine Lust mehr auf die logitech-typische Augapfelform mehr hatte, die so gar nicht sinnvoll an Flachbildschirme zu heften ist. Ich habe mir dann irgendwann damit beholfen, dass ich ein kleines Tischstativ gekauft und die Webcam auf das Stativ montiert habe. Allerdings war das auch nicht wirklich sinnvoll, denn das Stativ habe ich dauernd umgeworfen und bin mit dem Stativ im Handgepäck grundsätzlich niemals ohne nähere Untersuchung durch die Flughafenkontrolle gekommen. Weiß der Geier, wie das Ding im Röntgenbild ausgehen hat. Die Konstruktion der QuickCam Pro 9000 sieht zwar nicht sehr stabil aus und ist es wahrscheinlich auf Dauer auch nicht, allerdings lässt sich die Kamera schön an den Bildschirm hängen und damit ist Ruhe.

In Sachen Bildqualität hat sich in den letzten Jahren gewaltiges getan. Der CCD-Chip liefert 2 Megapixel (von den dahergeredeten 8 Megapixel ist nur nach Interpolation etwas sehr Schwammiges zu sehen) und damit sind wir bei einer Bildauflösung von 1600 mal 1200 Pixel. Das ist für Bewegtbild absolut in Ordnung, denn die meisten Anwendungen werden so eine Auflösung als Bewegtbild kaum verarbeitet bekommen. Für Skype in “HD”, also dem doppelten Bildformat von 640 mal 480, ist die Kamera mehr als ausreichend.

Eigentlich sogar richtig gut, denn der Lichtverstärker namens “RightLight” ist bemerkenswert gut und erzeugt selbst bei dunklerem Raumlicht ein gutes Bild, was darauf schließen lässt, dass beim Bau der Kamera eben genau die Reserven berücksichtigt wurden, die bei billigen Kameras genau dann fehlen. Die wenigsten werden zu Hause ein mit mindestens drei Lampen ausgeleuchtetes Korrespondentenstudio haben, sondern mit Umgebungslicht der Schreibtischlampe und dem abgestrahlten Licht des Monitors beleuchten.

Was wie üblich mehr oder weniger für die Katz’ ist, ist die beigelegte Software, wobei Logitech inzwischen gelernt hat und die Option bietet, entweder nur die Treiber oder die Treiber und zusätzliche Software zu installieren. Letzteres ist wirklich müdes Spielzeug, außer man kann sich damit ergötzen, sich elektronisch einen Bart ins Bild wachsen zu lassen oder mit seinem Gesicht mehr oder weniger synchron ein Krokodilskopf zu steuern.

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USB-Kommunikationsprobleme.

Freitag, den 11. April 2008

Meinen heiligen USB-Stick schließe ich zu Hause sinnvollerweise an meinem Computer an. Bisher jedoch nicht direkt, sondern über meinen Monitor, der praktischerweise als USB-Hub arbeiten kann, wenn dieser selbst per USB am PC angeschlossen ist. So weit, so gut, das funktioniert. Meistens.

Gestern hat es irgendwann mal nicht mehr funktioniert. Plötzlich meldete mein Instant Messenger, dass seine Datenbank kaputt sei und er nun beenden muss. Ich habe daraufhin das Datenbankreparierwerkzeug gestartet, das konnte jedoch nichts finden, also startete ich ihn wieder und alles lief.

Anscheinend gab es aber doch größere USB-Probleme, denn eine Reihe von anderen Programmen, die ebenfalls geöffnet waren, sind defekt bzw. die jeweiligen Konfigurationen sind flöten gegangen. Nun schreiben gottlob genau diese Programme Konfigurationsänderungen nicht einfach über die bestehende Konfiguration, sondern kopieren die alte zunächst in eine Backup-Datei, so dass man diese wiederherstellen kann. Allerdings ist das doch alles nicht sehr schön.

Aus diesem Grund werde ich als Sofortmaßnahme das USB-Hubbing wieder einmotten, mir ein USB-Verlängerungskabel kaufen und den USB-Stick zukünftig wieder direkt an den PC stecken. Für Experimente sind mir meine Daten dann doch etwas zu wertvoll.

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Word-Vorlagengekrätz.

Sonntag, den 6. April 2008

Mann, mann, mann! Ich will eigentlich nur einen Satz Word-Vorlagen machen und stelle mich irgendwie an, wie ein Novize vorm Schaltkasten. Ich schnalle auch nach mehreren Anläufen nicht wirklich, wie man in Word 2007 eine Grafik so importiert, dass sie, ähnlich wie in einer Textbox, frei positionierbar ist. Das ist sie nämlich nach dem Import mal und mal auch wieder nicht. Ob das an der fortgeschrittenen Uhrzeit liegt? Möglich. Allerdings machen mich solche Unzulänglichkeiten in der Softwarebedienung wirklich wahnsinnig. Und ich habe zu allem Unglück auch noch kein Bier im Haus. :-(

Erwähnt sei aber zur meiner Verteidigung, dass Word und das Vektorgrafikformat EPS keine wirklich dicken Freunde sind. Und ich muss in meiner kleinen, schmutzigen Backup-Lösung unbedingt auch die Einstellungsparameter von Adobe Illustrator regelmäßig wegsichern, denn es ist wirklich ein Kreuz, sich den Illustrator nach einer Neuinstallation wieder so zu konfigurieren, dass man damit persönlich arbeiten kann.

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Apple Safari über die Hintertüre.

Samstag, den 22. März 2008

Frechheit. Apple Safari ist ein völlig unprickelnder Webbrowser, unter Windows so nützlich wie ein abgebrochener Fußnagel, seine Reichweite auch dementsprechend. Dass Apple bei einer QuickTime-Installation bisher nie vergessen hat, bei einem Update auch ständig zu versuchen iTunes unterzujubeln, reicht offenkundig noch nicht, denn jetzt findet sich da auch noch Apple Safari. Und wer fahrlässigerweise auch noch die Update-Einstellungen so gelassen hat, wie sie sich Apple am meisten wünscht, lädt den Krampf erst automatisch herunter und kann ihn erst vor der Installation abbrechen.

Convenience? Muahaha… sind doch letztendlich auch dort nur die gleichen Wölfe im Schafspelz unterwegs, wie sonstwo auch.

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Aufräumen.

Freitag, den 21. März 2008

Ich weiß gar nicht, wie lange ich das jetzt vor mich her geschoben habe, aber das Wetter war genau richtig dafür, endlich einmal meine mobile Festplatte aufzuräumen. Elektronische Unordnung auf einem Laufwerk ist mir ein Greuel und eine Backup-Festplatte hat irgendwie einen Hang dazu, dass es dort nach und nach aussieht, wie in der Rumpelkammer.

Bei der Gelegenheit habe ich auch mal die Langzeitarchive, in denen ich beispielsweise meine ganzen E-Mails von praktisch Anfang an archiviere, von ZIP auf 7-ZIP umgestellt, was effektiv einen Drittel weniger Platz beansprucht. Nicht, dass ich die 120 Gigabyte Festplattenplatz auf dem mobilen Laufwerk ausgereizt hätte, aber neben der elektronischen Unordnung ist auch die Verschwendung von Speicherplatz einfach bäh.

Und schließlich ist auch das fällig, wozu ich die Backup-Festplatte ursprünglich mal gekauft hatte: Ein Backup. Und wenn das am PC durch ist, ist als nächstes ein Backup der PS3-Festplatte dran. Ich würde mich schon ein Kleinwenig ärgern, wenn ich da diverse Spielstände im Katastrophenfall nochmal neu erspielen müsste. :-)

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Tastaturschätzchen.

Samstag, den 15. März 2008

Ich habe wirklich eine ganze Weile nach einer schönen, alten IBM-Tastatur gesucht - diese ganz alten Dinger aus den 80er Jahren mit noch richtigen Mikroschaltern, die das typische Klackern dieser Tastatur lieferten. In meiner Berufsschulzeit war es ein Vergnügen, auf einer solchen IBM-Tastatur arbeiten zu können. Den Tastendruck habe ich vor allem beim Maschineschreiben sehr geschätzt, außerdem hört sich das flotte Schreiben darauf so richtig wichtig an.

Vor einigen Jahren habe ich so eine IBM-Tastatur mal bei eBay ersteigert, das war jedoch eher ein Reinfall, weil das gute Stück einen Eindruck machte, als wäre sie aus einem Verdauungskanal gefallen. Was sich manche Leute trauen und für Müll in eBay verkaufen, passt auf keine Kuhhaut mehr. So habe ich bei dieser Tastatur wenigstens die Tasten abgenommen und aufgehoben, man weiß ja nie.

Letzten Sonntag habe ich auf dem hiesigen Automarkt, als ich meinen verlorengegangenen Vater suchte, Sascha mit seiner Tochter getroffen, die - so gaben sie zumindest vor - nach einem Auto für Oma Ausschau hielten (sich aber dennoch verdächtig liebevoll um einen Volvo kümmerten). Beim Zurücklaufen gingen wir noch im Büro des hiesigen Sportkreises vor, damit Sascha dort den Briefkasten leeren und nach dem rechten schauen konnte und ich stieß währenddessen auf einen ausgemusterten Server, auf dem - eine IBM-Tastatur lag. Lediglich leicht verstaubt, aber eben eine Tastatur, die jahrelang an einem Server hing und deshalb dementsprechend wenig in Gebrauch war. Dieses Geschenk ließ ich mir dann bedenkenlos eine 5-Euro-Spende kosten.

ibmtastatur.jpg

Heute habe ich das gute Stück mal tiefengereinigt und nun strahlt das Teil und schmückt meinen Schreibtisch. Ich muss bei Gelegenheit noch etwas den Hub der Backspace-Taste gleitfähiger machen, aber: I love it!

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Zu guter Energiesparmodus.

Dienstag, den 4. März 2008

Es ist potentiell schlecht, wenn der Energiesparmodus des heimischen PC so eingestellt ist, dass er nach einer Stunde Nichttätigkeit schlicht und einfach in den Standby-Modus verfällt. Vor allem aus der Warte betrachtet, dass ich von der Ferne aus auf eben diesen Rechner zugreifen wollte, das nun aber vorübergehend nicht kann, weil der Kollege schläft und ich den Wecker in der Form von Wake-On-LAN nicht konfiguriert habe. Hoffentlich fängt er jetzt nicht auch noch mit dem Schnarchen an…

Ich vermute, das hängt mit dem installierten Service Pack zusammen, dass die Energiesparmodus-Einstellungen wieder auf Standard zurück sind. Denn eigentlich hat das gestern noch funktioniert.

Es gäbe natürlich auch noch ein klitzekleines Risiko, dass die Kiste unerwarteter Weise nicht in den Standby-Mode gegangen ist, sondern schlicht ausgefallen… nein, ich hoffe immer das Beste!

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Unbrennbare DVD-Rohlinge.

Montag, den 3. März 2008

Meinen Chef mal kapitulierend vor Computer und EDV zu sehen, ist selten. Deshalb erstaunte es mich umso mehr, als er vor einiger Zeit mit einem Paket DVD-Rohlinge von Sony daherkam, das geöffnete Paket auf den Tisch legt und uns bat, uns doch mal an den Dingern zu probieren. Er schaffe es partout nicht, eine DVD daraus zu brennen.

Ich habe das soeben auch getestet, mit zwei DVD-Laufwerken, mit denen ich problemlos andere DVD-Rohlinge gebrannt bekomme: Nichts. Sony DVD-R 120 min./4,7 GB sind nicht brennbar. Auf dem Innenring steht noch aufgedruckt “DVD-R Ver. 2.1/1x-16x”, was mir aber auch nicht sonderlich viel sagen will. Es tut einfach nicht.

Will ich etwas darauf brennen, beginnt das Brennprogramm, lässt kurz das Laufwerk blinken, danach ist Feierabend. Den Rohling bekomme ich nur nach einem Windows-Neustart wieder heraus und ist danach unlesbar.

Sehr merkwürdige Geschichte.

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Mysterium des Vista SP1 per Windows Update.

Samstag, den 23. Februar 2008

Nach etwas Recherchieren, weshalb einige Windows Vista-Installationen per Windows Update bereits jetzt das Service Pack 1 angeboten bekommen, scheint sich das soweit einzugrenzen, dass das wohl mit Vista-Installationen passiert, die mit einem Lizenzschlüssel aus einem MSDN-Paket versorgt sind. Das gilt für meinen Bürorechner und meinen Rechner hier zu Hause, der zu unserem Büro-Rechnerpool gehört. Mein Notebook, auf dem ebenfalls ein Vista Ultimate x64 läuft, hat einen normalen OEM-Lizenzschlüssel und da gibt es im Windows Update das Service Pack 1 noch nicht.

Dass das Service Pack 1 im MSDN bereits heruntergeladen werden kann, ist mir bekannt, aber dass die Jungs das offenkundig auch per Windows Update an MSDN-Kunden senden, das ist neu. Und dass die Folks bei Heise, die ja sonst das Gras wachsen hören, das noch nicht mitbekommen haben, wundert mich noch mehr.

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Microsoft verteilt Service Pack 1 für Windows Vista per Windows Update.

Donnerstag, den 21. Februar 2008

Ich wunderte mich gerade, warum das Windows-Update-Symbol wieder auftaucht. Eine Übeprüfung ergab folgendes:

vista_sp1.jpg

Die Jungs fangen tatsächlich schon an, das Service Pack 1 öffentlich zu verteilen. Ich bin mal gespannt, was das für Diskussionen gibt.

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