Rückblick auf das Jahr 2018.

Alles in allem war es ein ganz ordentliches Jahr. Geschäftlich gibt es nichts zu klagen, ich konnte das Vorjahresergebnis fast wieder erreichen und das Geschäftsjahr 2017 war wirklich enorm gut. Ein paar interessante Projekte gingen auch 2018 an den Start und an unserem kleinen Nachrichtenprojekt PF-BITS haben wir weiter ordentlich gebastelt und Content erzeugt. Immerhin gab und gibt es die ersten ernsthaften Wirkungen in Sachen Relevanz, aber dazu schreibe ich ein anderes Mal ausführlich.

Geschäftlich auch hochinteressant war die eher spontane Anschaffung eines 3D-Druckers für ein Kundenprojekt, für das ich dieses Jahr ziemlich genau einen Kilometer Filament verarbeitet habe. Das gehört ganz zweifellos zu den Projekten, die als völlig bescheuerte Besim-Idee anfangen, dann aber doch ihre Wirkung zeigen und die Kundschaft zu echten Höchstleistungen motiviert. Auch darüber müsste ich einmal ausführlicher schreiben.

Was mich dieses Jahr im November betroffen gemacht hat, war der plötzliche Tod von Robert Basic. Wir hatten zwar außer regelmäßigen Diskussionen auf Facebook gar nicht sonderlich viel zu tun, aber es ist dann doch sehr bestürzend, wenn praktisch gleichaltrige Menschen an Folgen eines Herzinfarktes sterben müssen. Da Robert in seiner unnachahmlichen Art auch seinen Krankenhausaufenthalt in Facebook dokumentierte, war der plötzliche Tod umso dramatischer. Man hört bei solchen Sachen dann doch genauer hin auf das Herz, da habe ich ja eine besondere Verbindung hin.

In Sachen Gesundheit kann ich mich selbst nicht beklagen, auch wenn das Jahr zunächst etwas unangenehm begann und ich in den ersten Tagen das zweifelhafte Vergnügen hatte, dass mein ICD einmal tätig werden musste. Das blieb jedoch glücklicherweise eine Ausnahme und war ein Ansporn, meine Medikation genau im Auge zu behalten und anzupassen. Es macht Sinn, nicht einfach nur auf den Doc zu hören, sondern in Absprache mit ihm genau auf Symptome zu achten und die Medizin anzupassen. Seitdem ist mein Herzrhythmus aber sehr erfreulich regelmäßig und das obwohl ich immer noch verhältnismäßig wenig dosieren muss.

Planmäßig ist 2019 dann der erste Tausch des Defis angesagt, da die prognostizierte Batterielaufzeit von sieben Jahren erreicht ist. Immerhin: Die potentiellen Nachfolgegeräte (wir sind da schlappe sieben Generationen weiter) haben eine Batterielaufzeit von dann elf Jahren. In der Schrittmacherbranche läuft’s. 🙂

In Sachen Technikgadgets war dieses Jahr eigentlich eher ruhig. Kein neues Smartphone, mein Google Pixel 2 XL erfüllt seinen Zweck völlig anstandslos und macht mir tatsächlich jeden Tag Freude. Mit einem Lenovo Tab 4 kam ein neues Tablet an den Start. Sicherlich kein Highend-Gerät, aber doch sehr solide. Ach, und mit „Red Dead Redemption II“ habe ich endlich wieder ein superlanges Videospiel auf der PS4, das dem Ruhm der GTA-Reihe in nichts nachsteht. Nach zwei Monaten habe ich gerade einmal die Hälfte der Haupthandlung gespielt und es ist immer noch aufregend wie am ersten Tag.

Gelesen habe ich dieses Jahr wieder eine ganze Latte von Büchern, nämlich schlappe 37 Stück. Und inzwischen alle elektronisch auf dem Kindle. Besonders beeindruckt haben mich die Bücher „Homo Deus“, „Die Physik der Zukunft: Unser Leben in 100 Jahren“, „Gun Love“ und „Nationales Sicherheitsamt“. In Sachen Science-Fiction bin ich dieses Jahr einmal etwas ruhiger gefahren und habe mir nur wenig Indie-Bücher gekauft, aber ich muss mich ja nicht jedes Jahr ärgern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.