2015.

2015 zu resümieren, fällt gar nicht so schwer.

Geschäftliches 2015.

Aus geschäftlicher Sicht ist 2015 ein erfolgreiches Jahr gewesen. Ich habe meine Umsatzziele um 20 % übertroffen und dank geringerer Kosten am Ende einen Gewinnsprung von knapp 22 % hinterlassen. Damit bin ich nach fünf Jahren Selbstständigkeit jetzt am Niveau des Gehaltes meiner letzten Anstellungsgehaltes. 😉

In den geschäftlichen Kosten sind jedoch zwei Entscheidungen, die notwendig und gut waren. Zum einen habe ich mir einen Dienstwagen gegönnt und mit einem geleasten Opel ADAM S ein auf den ersten Blick irritierend unstandesgemäßes Auto. Die darin verpackten 150 PS, die immer wieder kaufbaren Sportsitze und vor allem der granatenniedrige Verbrauch und die sehr angenehmen Unterhaltkosten waren gute Entscheidungskriterien. Immerhin habe ich für den Opel ADAM nun so viel Werbung getrieben, da war es dann einfach nötig, auch mal ein solches Auto zu fahren.

Zweite, große Entscheidung war eine Bürogemeinschaft zu bilden mit einigen weiteren Nerds, allen voran mit Robert Davcik. Eigentlich war es ein gemeinsames Web-Projekt, was uns dazu brachte, dass ich einige Wochen in seinem Großraumbüro hauste, aber recht schnell kamen wir zum Ergebnis, dass es einfach nur sinnvoll ist. Wir Computer- und Internetleute sind halt auch Menschen, die Geselligkeit brauchen – alleine arbeitet es sich ausgesprochen unkreativ und unwitzig.

Privates 2015.

Nothing. Weiterhin solo und eigentlich auch gar nicht so unglücklich darüber gewesen, denn es hat einiges an Zeit für Gedanken und Ideen freigegeben, die ich 2016 umsetzen möchte. Siehe weiter unten.

Immerhin gab es 2015 auch keine Ausfälle im Freundeskreis zu beklagen. Also endlich wieder ein Jahr ohne primäre Friedhofsbesuche.

Gesundheitlich 2015.

Da gibt es auch nichts zu maulen. Der Zellhaufen funktioniert altersgemäß, das gilt auch für mein ICD-gesichertes Herz. Am Ende des Jahres hatte ich dann nochmal kurzfristigen „Spaß“ mit einer wieder aufgeflammten Lyme-Borreliose, die jedoch mit einer größeren Ladung Antiobiotika schnell bekämpft wurde. Ob das nun ein dauerhafter Frieden ist, bleibt abzuwarten, aber es gibt wirklich schlimmeres.

Durchschnittlicher Stress-Level 2015: 15 %. Auf mehr habe ich grundsätzlich keinen Bock mehr und es kommt bei höheren Stress-Level auch einfach nichts mehr gutes am Ende heraus.

Anschaffungen 2015.

Das Auto, das mir aber gar nicht so richtig gehört, da Leasing. Ein Smartphone in Form eines Google Nexus 6. Klobig, nicht sonderlich hübsch, aber eine echte Powermaschine. Und ein Sony Xperia Z2-Tablet. Beides zu Sparpreisen dank Modellauslauf. Man rennt irgendwann auch nicht mehr jedem Trend hinterher. Ansonsten läuft alles erstaunlich zuverlässig. Und eine PS4 habe ich mir immer noch nicht gekauft, aber das wird 2016 unvermeidlich.

2016?

Ganz klar: Geschäftlich muss es noch weiter hinaufgehen, ich lege mir nochmal ein 20 %iges Gewinnplus auf. Das scheint mir schon deshalb realistisch, weil ich für 2016 zwei eigene Projekte plane, an denen ich gedanklich schon seit einigen Jahren herumdoktere und seit November nun verschärft bastle. Unvermeidliches. Was irgendwann von mir kommen musste. Worauf ich mein halbes Geschäfts- und Arbeitsleben vermutlich hingearbeitet habe, ohne es zu wissen. Reicht das für den Cliffhanger? 😉

Die ersten Ergebnisse dürften im 1. Quartal 2016 das Licht der Welt erblicken, das Testbaby läuft schon recht geschmeidig auf meinem internen und höchst geheimen Testserver.

Der „große Rest“ für 2016 ergibt sich üblicherweise von allein. Vorsätze gibt es wie immer keine, denn wer Vorsätze macht, muss am Ende nachsitzen (oder so). Auch beim ewigen Wunsch, endlich mehr und regelmäßiger zu bloggen, bleibe ich vorsichtig. Die lauteste Zeit in der Blogosphäre habe ich wohl hinter mir. Dafür werde ich meinen mitunter auch recht bissigen Humor auf Twitter & Facebook so schnell nicht verlernen.

Ansonsten bleibt wie immer zu sagen: Herzlichen Dank für die leserische und oft auch schreiberische Begleitung auch in diesem Jahr, in diesem Blog und auf allen wichtigen Kommunikationskanälen. Ich habe euch alle lieb!

Ein Gedanke zu „2015.

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