Mea culpa, Microsoft.

Tut mir leid, Microsoft, ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich habe dich heute grundlos beschuldigt. Ich habe nämlich auf meinem Windows-Rechner ein komplettes Systemabbild als Backup erstellt und auf mein Netzlaufwerk gespeichert und mich eine Weile schwer darüber geärgert, wie ultralangsam das Windows-eigene Backup arbeitet und ich gut 3 Stunden darauf warten musste. Ihr seid aber gar nicht schuld gewesen, sondern mein Switch, an dem PC und NAS angeschlossen sind.

Denn der ist nur ein 100-Mbit/s-Ethernet-Switch. Das ist zwar im T-DSL-Zeitalter immer noch ganz flottig, aber wenn man mit Operationen zu tun hat, die man auf anderen Geräten gern auch mal mit USB macht, dann sind 100 Megabit pro Sekunde ziemlich wenig. Die rein rechnerischen 3 Stunden passten dann auch ganz gut ins Schema der 120 Gigabyte, die das Backup auf die NAS geschaufelt hat.

Morgen ist also ein Gigabit-Switch fällig, zumal alle Netzwerkanschlüsse im Homeoffice schon seit Jahren gigabit-fähig sind. Warum sich das noch nicht bis zu mir in Sachen Switch gesprochen hat, kann ich so gar nicht beantworten, ich bin selbst erstaunt darüber.

2 Gedanken zu „Mea culpa, Microsoft.

  1. Solche „Altlasten“ in Netzen zu finden ist ja auch schwierig. Wer geht schon (regelmäßig) alle seine Komponenten durch und prüft, ob sie noch mit der restlichen Infrastruktur zusammenpassen?

    1. Naja, ich habe es schon gewusst, aber nicht bedacht, dass das das zentrale Problem ist. Erst als ich dann im Kopf grob überschlug, merkte ich, dass es wohl schneller geht, wenn ich jetzt gleich einen Switch kaufen gehe, zurückkommen, anschließe und sofort neu mit dem Backup starte. 🙂

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