Aus dem Maschinenraum der Enterprise.

Ein Traum wird wahr. Ich habe mir bei Zutritten zu Rechenzentren immer gewünscht, dass es da nicht einfach nur brüllend laut ist (ein echtes Problem übrigens), sondern die Geräuschkulisse wenigstens stilvoll ist. Sounddesign für Rechenzentren ist zwar noch ein bescheidenes Business, aber so viel braucht es dazu auch gar nicht. Es reicht schon, wenn man einfach den Ambience-Sound des Engineering Room der USS Voyager aus Star Trek in den Hintergrund einspielt:

Ambience-Mixes sind für das ungeübte Ohr vermutlich so spannend wie ein laues Lüftchen, aber das, was man da hört, ist eben echtes Hintergrundgeräusch von der Voyager … also halt das, was wir als Voyager bezeichnen, denn natürlich ist beim Filmen der Serie in den Kulissen auch kein Maschinengeräusch zu hören, denn auch da wird das erst in die fertige Tonmischung eingespielt.

Maschinenraum ist zu laut? Es geht dann, beispielsweise für das Großraumbüro, auch spannender, nämlich mit Ambience-Sound der Brücken – von allen Star-Trek-Serien:

TOS („The Original Series“):

TNG („The Next Generation“):

DS9 („Deep Space Nine“):

VOY („Star Trek Voyager“):

„Star Trek“, sagt sich vielleicht der ein oder andere Science-Fiction-Kenner, „ist doch alles bunter Fernsehmüll!“ Wenn es um das Raumschiff geht – also um das Raumschiff – dann führt kein Weg an der Discovery aus dem Kubrickschen Superschinken „2001 – Odyssee im Weltraum“ vorbei. Eine Stunde Ambience-Sound gibt es auch von dort:

Zumindest letzteres hört sich dann schon am ehesten nach ISS an, auch wenn hier die Raumfülle wie bei den jüngeren Star-Trek-Filmen fehlt. Aber wer jetzt Büro oder Rechenzentrum vernünftig beschallen möchte … bitteschön!

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