„It’s complicated“ 2.0.

Ein Lehrstück darüber, wie aktive Sportler, die inmitten ihrer Sportlerkarriere stehen, sich unmittelbar auf Olympische Spiele vorbereiten und logischerweise kaum Ressourcen und Nerven dafür verschwenden wollen, ihr Privatleben in der Öffentlichkeit auszubreiten, zeigen gerade die US-Skiläuferin Julia Mancuso und der norwegische Skiläufer Aksel Lund Svindal, mit dem sie bis vor 16 Stunden noch offiziell liiert war. Denn das ist offensichtlich vorbei. Und es täte mich auch nicht wirklich interessieren, wenn diese Trennung nicht nahezu perfekt in Facebook inszeniert würde, hier auf der Facebook-Seite von Julia Mancusco gegenüber aktuell 174.000 Fans:

Und weil eine Partnerschaft aus zwei Personen besteht, gibt es auch ein Statement von der anderen Seite, das mindestens genauso professionell und freundlich daherkommt und zufälligerweise auch fast zur gleichen Zeit auf der Facebook-Seite von Aksel Lund Svindal, der immerhin 105.000 Fans hat, veröffentlicht wurde:

Aktive Sportler leben in einer sehr speziellen Welt. Um erfolgreich zu sein, müssen sie gute sportliche Leistungen bringen. Mit guten sportlichen Leistungen und einer genau bemessenen Portion an Nachrichten aus dem privaten Leben begeistert man Fans und Sponsoren und im Idealfall lassen sich durch eine gute Stimmung und durch gute Ergebnisse die Fans dazu bringen, sich für die Produkte und Dienstleistungen der Sponsoren zu interessieren. Diesen Reaktor zum Laufen zu bekommen, dann auch in Betrieb zu halten und vor allem niemals richtig kritisch werden zu lassen, beschäftigt global eine ganze Horde von gut verdienenden PR-Agenturen, die beratend dafür sorgen, dass das richtige Gewicht zwischen Sport, Business und Privatleben seine Wirkung zeigt.

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