Perfider Kommentar-Spam.

So richtig will mir nach wie vor nicht in den Kopf, warum dieses bescheidene Blog so beliebt ist bei Typen, deren Kunden so bescheuert sind, sie zu engagieren und damit zu beauftragen, die Kunden-Webadresse möglichst breit und unkoordiniert ins Web zu blasen. Denn wenn diese Typen das Kleingedruckte hier lesen würde, würden sie zwei Dinge verstehen:

  • Alle Links, die in Kommentaren und auch in der Web-Adresszeile angegeben werden, werden als No-Follow-Links verlinkt, sind also für jegliches Ranking bei den gängigen Suchmaschinen völlig wertlos.
  • Außerdem habe ich eine Zero-Spam-Tolerance-Policy (hört sich gut an, nicht?) gegenüber Spam und alles, was halbwegs wie Spam aussieht, geht direkt in die Akismet-Tonne, zur Not auch manuell. Ohne Ausnahme, ohne Mitleid, sondern mit diebischem Vergnügen.

Sprich: In Kommentaren einen Link zu integrieren, damit ich möglicherweise so doof bin und ihn freischalte, ist nahezu hoffnungslos. Ich habe für Kommentar-Spam und Typen, die sowas unterbringen wollen, inzwischen einen ganz guten Riecher.

Den braucht man auch, denn das Unterbringen von Kommentar-Spam ist inzwischen ein richtiger Schlampenjob (oder Schlamperjob, je nach Auffassung) geworden. Der Schreiber, der vermutlich den ganzen Tag nichts anderes macht, hängt sich halbwegs in den Opfertext, versucht irgendwie einen Kontext zu verstehen und schreibt dann einen Kommentar, der irgendwie so scheinheilig sein muss, damit er unter die Spam-Hürde rutscht.

Das war heute zum Beispiel ein Artikel zu einem Fritzbox-Artikel, in dem der Spammer behauptete, eine bestimmte Funktion, die ich beschrieben hätte, sei für ihn nicht auffindbar. Ich, von Hause aus liebenswürdig und hilfsbereit, wollte gerade ansetzen, mir das Thema wirklich auf meiner Fritzbox anzuschauen, bis ich einen Blick auf die Angabe der Web-Adresse riskierte und sich dahinter eine Website versteckte, die Silikonarmbänder fabriziert und verkauft. Ein Spam-Kommentar. Tonne. Akismet. Viel Spaß, da wieder herauszukommen, Dude. Und mögen dir die Finger dabei abfallen.

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