Der Opel Adam als Modellauto – im Maßstab 1:1.

Seit einiger Zeit mache ich ja die Werbung für das Autohaus Gerstel in Pforzheim. Sozusagen mein Opel-Autohaus, von dem ich nach und nach vom Kunden zum Dienstleister wurde, zunächst mit dem Gerstelblog, dem Weblog des Autohauses (und das erste echte Autohaus-Weblog in Deutschland überhaupt) und nun seit letztem Jahr eben auch mit der Werbung und der Kommunikation.

Nun könnte man meinen: „Uh, Opel.“ Kann man meinen. Und das kann man auch in die Kommunikation einbinden. Während andere Automarken tunlichst peinlich darauf achten müssen, möglichst schadlos durch die Kommunikationswelt zu kommen, darf man sich mit Opel einiges erlauben. Da ist sicherlich auch etwas Sarkasmus im Spiel (womit ich ja so ziemlich der beste Ansprechpartner weit und breit sein dürfte…), aber grundsätzlich kann man mit dem Opel-Brand vortrefflich wortspielen – das macht Opel ja meiner Meinung nach grandios vor. Und Opel baut übrigens auch wieder tolle Autos.

Der Opel Adam ist so ein tolles Auto, eingebettet im Kleinwagensegment der Lifestyle-Cars und damit in direkter Konkurrenz zum Fiat 500, dem Mini One und dem Volkswagen Up (der allerdings eher eine Blechbüchse als ein Lifestyle-Auto ist). Und gerade in diesem Segment darf man sich ebenfalls Dinge erlauben, die in anderen Fahrzeugklassen nicht gehen. Niemand will freiwillig ein schrill gefärbtes Auto in der Oberklasse haben – im Lifestyle-Segment ist das gewünscht und ein zentrales Merkmal. Ein gelber Adam ist ein gelber Adam, aber man kann ihn auch einen „gelben Kanarienvogel“ nennen, liegt damit zumindest farblich nicht sehr weit vom Kanarienvogel entfernt und bekommt dieses Auto auch ziemlich schnell verkauft – mit dem Kaufwunsch der Kundin, dass sie gern „den gelben Kanarienvogel aus dem Gerstelblog“ kaufen möchte. Emotionalisierung auf den Punkt gebracht.

Mission statement.

Für den Pforzheimer Automarkt, einer hiesigen Automesse, die jedes Frühjahr stattfindet, haben wir schon vor einigen Monaten im Dezember überlegt, was wir dort in Sachen Präsentation machen wollen. Nun kann man einfach seine Autos hinstellen, Preisschilder hineinhängen und warten, bis die Besucher kommen oder gehen oder man kann sich mit seinen Produkten näher beschäftigen und darstellen. Und wenn man ein Lifestyle-Auto hat, eine so vielfältige Marke wie Opel und ein Autohaus, das 102 Jahre alt ist, dann darf man sich auch mal etwas Schrilles erlauben. Das „Projekt AITB“ war geboren, wurde geplant, getestet und gebaut und ist das hier geworden:

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Ein legendäres „Matchbox-Auto“ im Maßstab 1:1, mit einer deutlich größeren Zielgruppe, nämlich allen zwischen 17 und 99 Jahren. Und im Gegensatz zu jedem Matchbox-Auto ist dieses hier echt und kann fahren, wenn man es auspackt.

Mission accomplished!

„Adam in the box“ steht auf dem Automarkt, ist eine echte Publikumsattraktion und emotionalisiert Jung und Alt. Die Jungen wissen sofort, um was es geht, während die Alten offenkundig einen Moment länger brauchen, um sich an das Vorbild der kleinen Nachbildungen zu erinnern und dann Eins und Eins miteinander zu verbinden. Dann aber sind wir genau da, wo der Opel Adam eigentlich ist: Ein lustiges, vielseitiges, flottes Auto. Und wir hatten alle unseren Spaß. 🙂

Voraussichtlich wird es noch ein paar Gelegenheiten während dem Sommer geben, sich „Adam in the box“ nochmal in Natura anzuschauen. Wir suchen derzeit noch nach passenden Veranstaltungen und werden dann auch noch rechtzeitig im Gerstelblog darüber berichten und ankündigen.

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