Helle Nippel und Anal-Bleaching.

Normalerweise bin ich hier in den Pforzheimer Online-Kreisen der Chef für die unappetitlicheren Dinge und das wirklich schon seit einigen Jahren. Und würde man jemanden hier fragen, wer denn am ehesten über „helle Nippel und Anal-Bleaching“ im Web schreibt, dann würde es nicht lange dauern, bis mein Name fällt. Meinen Status als Herr der Pforzheimer Online-Kanalisation habe ich mir hart und ausdauernd erarbeitet und eigentlich will ich mir diesen Titel nicht einfach so wieder wegnehmen lassen. Ein dahingehender Kampf wäre unerbittlich, ich kann in der Anwendung von Sarkasmus wirklich ganz schlimm werden.

Ich muss aber leider mitteilen: Die obige Überschrift stammt nicht von mir. Ich habe mit helle Nippel und Anal-Bleaching nichts zu tun. Und ich habe sogar keine Ahnung, was mit hellen Nippeln und Anal-Bleaching gemeint ist. Aber dafür habe ich nun harte Konkurrenz hier in Pforzheim bekommen. Und dann auch gleich noch das Undankbarste, was mir passieren konnte: Die Pforzheimer Zeitung. Glaubstdunicht? Muhahaha … die untenstehende Überschrift ist anklickbar:

Es ist aus. Ich kann nur noch hart lachen. Ich gebe mich geschlagen und gebe die Pforzheimer Online-Kanalisation völlig entwaffnet frei. Miriam, du bist meine Heldin, du darfst mein Kanalisationschef-Perlendiadem kampflos haben. Gegen helle Nippel und Anal-Bleaching komme ich nicht an, ich kann so einen Artikel nicht mehr mit einem sarkastischen Kommentar unterlegen. Ich habe fertig, ich huldige dir.

Wir brauchen vielleicht doch das Leistungsschutzrecht, damit so Suchmaschinen wie Google zukünftig Lizenzgebühren zahlen müssen, um solche publizistischen Schätze aufführen zu dürfen. Was täten wir ohne sie?

2 Gedanken zu „Helle Nippel und Anal-Bleaching.

  1. Das ist eben „Qualitätsjournalismus“ der sein Geld wert ist und geschützt werden muss.
    Mal ernsthaft, die PZ ist schon seit langem dabei sich ein großes, quadratisches rotes Logo mit weißer schrift zu erarbeiten. Zumindest unterbietet sie niveautechnisch sogar die Bildzeitung. und das nicht erst mit diesem Artikel. (hatte ich ja so ähnlich vorhin schon auf FB kommentiert)
    Dass Google das aus dem Index streicht wär ein guter Anfang. Oder jeder tut was er kann und teilt die Artikel nichtmehr, verlinkt nichtmehr drauf, usw. dank deines links werden die klickzahlen bei dem Artikel aussergewöhnlich hoch sein (das ist das einzige was die Redakteure sehen) und es werden mehr von der Art folgen weil „die leser das ja wollen“.
    Also ist das einzige was hilft ein Boykott!

    Ausserdem müsste der Artikel fast als Werbung gekennzeichnet werden, Aber Schleichwerbung passt besser zu Niveau und Image.

    1. Nee, Streichungen helfen da nicht wirklich, in Wirklichkeit ist man in der Redaktion sicher noch stolz auf den coolen Coup. Was eher helfen könnte, wäre, wenn ein Anzeigenkunde den Verleger der PZ mal auf einer Veranstaltung fragt, was dieser wohl von Anal-Bleaching hält …

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