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Mein Android-Homescreen: “The Matrix has me!”

14. August 2011 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Machen wir mal eine kleine Blogosphären-Sommeraktion, damit auch die Selten-Blogger mal ein Thema bekommen und bevor die Blogosphäre aufgrund Linkmangels gänzlich eingeht. Dafür ist die Sommeraktion auch heiter-einfach und es kann sich ausnahmslos jeder daran beteiligen, ob Blogger oder nicht – vorausgesetzt du hast ein Android-Phone und nutzt einen individuellen Homescreen.

Das Motto: Mache ein Bild deines Android-Homescreens, setze ihn online und setze einen Trackback oder normalen Link auf diesen Artikel hier. Jeder, der das tut, bekommt nicht nur einen Pingpack, sondern ich nehme ihn auch mit Link in diesen Artikel auf. Um die Sache etwas zu individualisieren, bitte den Titel des Artikels mit dem “Motto” deines Homescreens betiteln. Spam-Blogs bleiben außen vor, die “Link-Juice” wird nicht einfach so verschenkt…

Ich mache mal den Anfang mit meinem Homescreen auf meinem Samsung Galaxy S2 (mit Android 2.3.4). Den Hintergrund darf man sich animiert vorstellen, ist ein animierter Hintergrund im Matrix-Style. Ich bin halt ein kleines Spielkind in so Sachen…

Kurze Erläuterungen zum Homescreen: Ich brauche es übersichtlich und ich brauche vor allem die Uhr auf Seite 1, weil ich ein notorischer Nichtträger von Armbanduhren bin. Den Matrix-Buchstabensalat deshalb, weil das Paradigma hübsch passt… wer weiß schon, was “hinter” meinem Smartphone so passiert. ;-)

So, bitteschön, ihr seid gefragt!

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Ein verhängnisvolles RAM-Update.

11. August 2011 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Mitte Juli habe ich meinem PC ein größeres Arbeitsspeicher-Upgrade gegönnt. Die bis dato installierten 2 Gigabyte haben sich immer häufiger als Engstelle in der Arbeit erwiesen. Ich bin nun mal jemand, der punktuell sehr heftig arbeitet und wer schon mal Photoshop, Illustrator, Sony Vegas (Videoschnitt), nebenbei dann auch Firefox, Thunderbird und Tweetdeck geöffnet hält, merkt sehr schnell, dass 2 Gigabyte Arbeitsspeicher nicht mehr viel sind. Zuletzt machte dann auch der Nvidia-Grafiktreiber immer häufiger die Grätsche wegen Speichermangels.

Bei den aktuellen Speicherpreisen habe ich dann kurzfristig beschlossen, gleich den ganz großen Hammer zu holen und den Rechner auf volle 8 Gigabyte Arbeitsspeicher aufzurüsten. Vier mal 2 Gigabyte-Riegel und das dann mit einem netten Preis meines Haus-und-Hof-Hardwarelieferanten und gut. Da ich meinen Dualcore-Rechner schon von Anfang an mit einem 64-Bit-Windows betreibe, ist der Speicher soweit auch nutzbar. Und ich merke dieses Upgrade sehr deutlich, denn der PC ist zwar nicht schneller in seiner Verarbeitung (Dualcore 2,1 GHz reichen mir allerdings noch), allerdings läuft einfach mehr gleichzeitig.

Was ich allerdings nicht bedacht habe, ist der Umstand, dass RAM-Riegel defekt sein können. Und das war dann auch einer der vier Riegel. Gemerkt habe ich das gar nicht mal so direkt, sondern eher an subtilen Symptomen – unvermittelte Programm- und Diensteabstürze, merkwürdige Verarbeitungsfehler und heute Mittag dann mal ein inzwischen extrem selten gewordener Besucher – ein Bluescreen. Immerhin gingen keine Daten verloren.

Der lotste mich dann immerhin auch in die richtige Richtung. Die Meldung “PFN_LIST_CORRUPT” ist ein sehr deutlicher Hinweis darauf, dass der Arbeitsspeicher an einer Stelle fehlerhaft arbeitet. Also, Speicherriegel nacheinander und einzeln mit dem Memorytest im BIOS überprüft und tatsächlich einen Riegel gefunden, der Speicherfehler hat.

Immerhin war der Umtausch des Riegels bei der Firma Arlt mehr als unkompliziert. Ein kurzer Anruf, kurz vorbeigeschaut, freundlich bedient, eine Garantierechnung unterschrieben und schon gab es einen neuen Riegel. Der nun auch funktioniert. Warten wir es mal ab.

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Gebrumme.

10. August 2011 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in MüllWelt

Ein Bekannter meines Vaters zog vor einigen Wochen um. Das ist erst einmal keine wirklich interessante Nachricht. Der Hauptgrund seines Umzuges war jedoch eine denkwürdige Geschichte, sozusagen ein Generationenkampf.

Der Bekannte gehört eigentlich zu dem Typ Mensch, der sich durch nur sehr wenig Dinge aus der Ruhe bringen lässt. Ein Nachbar wie aus dem Bilderbuch, der nie meckert, alleinstehend und ruhig ist. Für ihn änderte sich das jedoch, als die Wohnung über ihm von einem jungen Pärchen bezogen wurde und es zu Ruhestörungen kam.

Nein, nicht jetzt die Art Ruhestörung, die man von einem jungen Pärchen erwarten könnte, sondern Brummen. Mal höher, nach tiefer, tagsüber und nachts, durchgehend die Woche über. Zuerst suchte der Bekannte lauschend das Haus ab – hätte ja auch irgendein Gerät im Haus sein können – bis er die neu bezogene Wohnung über ihm als eindeutige Quelle eingrenzen konnte.

Ein freundliches Nachfragen bei den Neueingezogenen half nicht, die Nachbarn erwiesen sich als wenig kooperativ und konnten/wollten die Frage, ob sie denn irgendwie eine Maschine oder ähnliches betreiben würden, nicht beantworten. Selbst eine Intervention beim Vermieter und sogar ein Polizeieinsatz halfen nicht weiter. In der Zwischenzeit hatte auch ein weiterer Nachbar die gleichen Geräusche bei sich am Start. Letztendlich kündigte der Bekannte meines Vaters die Wohnung und suchte sich eine neue, die nun nebenbei auch noch größer ist, heller, schöner, ruhiger und auch noch billiger.

Was dann das Gebrumme war, bekamen wir ein paar Wochen später heraus. Nämlich dann, als er einmal nachmittags zu Besuch bei uns war und ich gerade zu diesem Zeitpunkt Gran Turismo 5 am Start hatte …

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Der Humanfaktor für Google.

8. August 2011 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in NetworkingWelt

Vor inzwischen fast drei Jahren habe ich mal an dieser Stelle darüber gebloggt, wie Google seine Nutzer bei der Nutzung der Suchmaschine dabei beobachtet. Vor drei Jahren waren wir da noch inmitten der “SEO-1.0″-Philosophien, die weitgehend besagten, dass sehr, sehr, sehr stark vor allem darauf achten solle, dass die Website für eine Suchmaschine gut lesbar sein soll, der Rest würde sich dann ergeben.

Heute, drei Jahre später, ist davon immer weniger die Rede. Facebook hat es mit seinem ausgegliederten Like-Button, den jeder Website-Betreiber verhältnismäßig einfach in seine Website einbauen kann, vorgemacht. Und natürlich ist Facebook damit zwar ein öffentlichkeitswirksamer Coup gelungen, der jedoch Facebook nicht wirklich weiterbringt, denn Facebook ist keine Suchmaschine und Facebook ist eine geschlossene Gesellschaft und legt sogar großen Wert darauf. Facebook ist nicht an Suchen und Finden interessiert, sondern Facebook will seine Nutzer nicht verlieren, weil das Geschäftsmodell mit Werbung nur direkt auf der Facebook-Website funktioniert.

Bei Google ist es genau andersherum und es zeigt sich bei Google nun sehr schön, wie die Reihenfolge bei den Google-Leuten funktioniert. Zuerst die Suchmaschine und alles andere drumherum. Da passt dann plötzlich auch der “Google+1″-Button perfekt in die Strategie und auch das Google-Social-Network “Google+”. Unterhaltung und Diskussion auf hohem Niveau, um auf diese Weise die Surfstrategien, Vorlieben und Ariadnefäden der Nutzer nachzuvollziehen.

Dass die so gesammelten Inhalte, der “Humanfaktor” in Sachen Suchmaschinenindex, sich am Ende auch tatsächlich in Suchergebnissen niederschlägt und diese benutzerspezifisch beeinflussen, hat Martin Mißfeldt in einem schön recherchierten Blog-Artikel recherchiert, dem kaum noch etwas hinzuzufügen ist: “Ich als Rankingfaktor

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Die wahre Misere von Märklin und der Modellbahnwelt.

6. August 2011 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Vor einigen Tagen lief im ernstzunehmenden öffentlich-rechtlichen SWR Fernsehen ein Beitrag über den Modellbahnhersteller Märklin und seinen turbulenten Zeiten der vergangenen Jahre. Wir rekapitulieren kurz: Das traditionsreiche Unternehmen aus Göppingen schlitterte vor einigen Jahren aus mehreren Gründen in die Insolvenz, vornehmlich aus zwei Gründen: Das Unternehmen wurde von einer so genannte “Heuschrecke”, einem Finanzinvestor, aufgrund einer schlechten Produktausrichtung und fehlender Managementqualitäten ins Abseits moderiert, dazu kamen dann die schon immer deutlich höheren Preise für Märklin-Produkte und eine abspringende Kundschaft.

Ein immer sehr beliebtes Argument, warum Modelleisenbahnen immer weniger Anhänger haben, gibt es auch, nicht nur von Märklin, sondern von der ganzen Branche: Vor allem die älteren Semester sind von Modelleisenbahnen zu begeistern, die Jugend hängt lieber an der Playstation oder im Internet herum. Grundsätzlich gar nicht so falsch, aber ist das auch die richtige Antwort? Bedingt. Ein Beispiel aus meiner Jugend:

Als kleiner Junge hat mich mein Onkel mit dem Modellbahnvirus infiziert. Das brach dann so richtig aus, als meine inzwischen leider verstorbene Tante mir eine Lokomotive, einen Wagen und einen Transformator für die Märklin-Modellbahnspur Z schenkte. Eine Lokomotive, Bestellnummer 8800 und wie sich alsbald herausstellte, durchaus wertvoll. Denn diese Lokomotive stammt aus einer Zugpackung, die einst die Bausparkasse LBS in den siebziger Jahren an gute Kunden verschenkte und diese Lokomotive stammte aus den frühen Jahren der Spur Z, die 1972 eingeführt wurde.

Diese Lokomotive funktionierte alsbald nicht mehr so richtig gut, so dass ich mit meinem Onkel zusammen überlegte, sie aufarbeiten zu lassen. In dem Modellbahngeschäft meiner damaligen Wahl, ich kann mich da sehr gut daran erinnern, nahm mich der damalige Besitzer nicht wirklich ernst, außer wenn ich Bares auf den Tisch legte und etwas kaufte. Bei der Lokomotive, die ich ihm da auf die Gleise stellte, funkelten kurz seine Augen auf, dann meinte er gespielt lässig, dass sich das keinesfalls lohnen würde. Aber er sei ja so ein guter Mensch und würde mir 10 Deutsche Mark geben. Mein Bauch sagte, nein, du kannst mich mal, Familienerbstücke verschenkt man nicht einfach mal eben so.

Eine ähnliche Situation eine Weile später in einem anderen Modellbahngeschäft: Zu der Zeit gab es eine limitierte Ausgabe eines Waggons, das mit dem Logo unserer Heimatstadt bedruckt war. Hätte ich gern gehabt, kostete 49 Mark. Die hatte ich. Das Modellbahngeschäft hatte den Waggon auch in der Auslage stehen, mit Preisschild. Auf meinen Kaufwunsch sagte der Verkäufer, dass es den Waggon nicht mehr gebe. Aber da im Schaufenster, da wären doch noch einer. Nein, sagte er dann deutlich lauter und mit einem Blick auf die restliche Kundschaft hinter mir, da sei keiner.

Nun fehlte mir damals als Kind noch die Chuzpe, so einen alten, glatzköpfigen, dicken, verschwitzten, eigenbrödlerischen Fettsack vor versammelter Kundschaft zur Laus zu machen und mit eingehakten Fingern in seinen Nasenlöchern zum Schaufenster zu schleifen. Aber die Message war klar: Bübchen, dein Geld für die Standardware ist immer gern gesehen und über den Tisch ziehen wir so kleine Hosenscheißer auch ganz gern mal, aber echte Kunden… nee, das sind dann die älteren Kaliber. Der Spaß an der Modelleisenbahn ist mir, auch wegen der fehlenden Akzeptanz dafür, dass ich eine Menge Geld in so Modellbahngeschäfte getragen habe und da mitunter sehr seltsame Gestalten arbeiten, irgendwann gehörig vergangen.

Und genau da ist das Problem: Modellbau kann ein sehr interessantes Hobby sein und wäre vielleicht auch für Kinder sogar interessant. Ein richtig gutes Marketing für junge Menschen könnte sogar ganz gut ankommen. Die Geschäfte und Leute aber, die vor Ort diese Marken vertreten, die machen es kaputt.

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