Monat: Dezember 2010
-
Unbekümmertheit.
Was auch immer da im Kopf des Kleinen vorgegangen sein mag – er hatte seinen Spaß: Vielleicht sollte man sich einfach öfter mal über so profane Dinge wie frisch fallenden Schnee freuen. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch. 😉
-
WordPress 3.0.4.
Da viele WordPress-Nutzer vermutlich auf die kommende Version 3.1 warten (die es schon als Vorabversion in Form des Release Candidate 1 gibt), fällt möglicherweise ein Update für die 3.0-Version gar nicht so sehr auf, das gestern Abend als Version 3.0.4 veröffentlicht wurde. Und dieses Update hat es in sich, denn es behebt ein „Critical“-BUG in…
-
Warum am Flughafen eben nicht selektiert werden darf.
Im „Thilo-Sarrazin-Jahr“ vergeht ja inzwischen kaum noch ein Tag, an dem ich schon morgens bei der Nachrichtenerstlektüre auf dem iPhone eine ziemlich miese Laune bekomme, die dafür sorgt, dass der erste Morgenkaffee eher zum Blutdrucksenken beiträgt als umgekehrt. Mir geht dieses ewige „Darüber-müssen-wir-mal-reden-dürfen“ des Prekariates (und der Meinungsführer der intellektuelleren Bevölkerungsschichten, die die Debatten des…
-
Weihnachten und mit Baum?
Inzwischen nicht mehr ganz so häufig wird die Frage gestellt, ob wir eigentlich Weihnachten in der Familie feiern. Als Kind hatte ich die Frage gegenüber Spielkameraden (und vor allem ihren Eltern) häufiger zu beantworten, aber schon damals war die Antwort dieselbe: Im Prinzip nicht, aber wir tun’s doch. Tatsächlich nehmen wir (fast) jedes Jahr zu…
-
C&A-Werbung und -Musik der Neunziger.
C&A ist in Sachen Bekleidung nicht wirklich der Hort des Hippens – ist nicht, war noch nie und wird es vermutlich auch in Zukunft nicht. Mit dieser Feststellung kann die niederländische Familie Brenninkmeyer vermutlich dennoch bestens leben, da sie dank ihres Imperiums zu den reichsten niederländischen Familien gehören. Dementsprechend dröge war C&A-Werbung auch – bis…
-
Lieber Kurt Beck,
in meiner Brust schlägt ein Herz, ein rotes. Das ist nicht nur biologisch gemeint, sondern auch aus politischer Sicht, denn ich bin durch und durch ein Sozialdemokrat. Vor allem deshalb, weil ich mich immer schon mit den ur-sozialdemokratischen Themen identifizieren konnte und auch deshalb, weil früher einmal die SPD in Sachen Netzpolitik Vorreiter war. Und…
-
Für Behinderte gibt es Kaffee nur unter Aufsicht.
Ich bin mir nicht sicher, was sich DeLonghi, der italienische Hersteller meines ansonsten hervorragenden Espressoautomaten „Perfecta ESAM5400“ bei folgendem Satz in der zudem entsetzlich strukturierten und auch noch übel übersetzten Bedienungsanleitung gedacht hat: Achtung! Das Gerät darf nicht von Personen (einschließlich Kindern) mit körperlichen, geistigen oder sensorischen Behinderungen oder von Personen, die nicht mit dem…
-
Völkerverständigung auf australisch-türkische Art.
Durch Zufall bin ich auf ein zeitgeschichtliches Stück Völkerverständigung gestoßen, das mich zu Tränen gerührt hat. Wenn man nach Jahren oder Jahrzehnten einen Blick in die Vergangenheit wagt und sich dem nicht verschließt, geht Versöhnung fast von allein. Aber von vorn: Im Jahre 1915, in den Anfängen des Ersten Weltkrieges, begann die Entente, das Militärbündnis…
-
Das kommende Ende des Internets, wie wir es heute kennen.
Kurzum: Das Internet wird so, wie wir es heute kennen, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in mittelferner Zukunft nicht mehr so sein, wie wir es kennen. In Sachen Pessimismus bei Netzpolitik hat sich meine Stimmungslage in den letzten Monaten ja schon sichtlich ins Dunkle gewandelt, die letzten Wochen und Monate in Sachen Neufassung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags haben meine…
