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Patchworking-Schablonieren.

6. Juni 2010 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

So lange ich zurückdenken kann, war meine Mutter immer mit Handarbeiten beschäftigt. Ob Sticken, stricken, häkeln, nähen, basteln und was weiß ich… meine Mutter ist immer dabei. Ein größeres Steckenpferd ist da seit einigen Jahren das Patchworking bzw. das Quilten. Vereinfacht gesagt werden hierbei große Motive aus verschiedenen Stoffteilen zusammengenäht und ergeben ein größeres Machwerk. Hierbei gibt es zwei große Tendenzen, nämlich die Quilter, die ganze Motive aus Patchworks zusammenbauen und die, die vor allem geometrische Einzelteile farblich zusammenbauen.

Meine Mutter gehört zur letzteren Truppe und hier gehört sie zu den Leuten, die vor allem mit Hexagonen arbeiten, also mit Secksecken. Dazu wird ein Karton in der passenden Größe ausgeschnitten, mit Stoff umgeschlagen und die Kanten auf der Rückseite vernäht. Aus diesen Einzelteilen werden dann eigene Motive zusammengestellt, die Hexagone miteinander vernäht und am Ende werden dann die Kartons alle wieder herausgefummelt. Die einzelnen Hexagone und zusammengenähte Fragmente sehen so aus. Das Pfennigstück gibt mal einen Hinweis darauf, in welchen Dimensionen da operiert wird:

Von diesen einzelnen Hexagonen hat meine Mutter inzwischen, in verschiedenen Größen gemacht: 6.000 Stück. Darunter relativ große mit einer Kantenlänge von einem Zentimeter, aber auch welche mit einer Kantenlänge von 0,25 Inch (6 mm). Und das ist dann ein richtiges Fummelgeschäft. Zum Herantasten an die Dimensionen: Ich habe im Adobe Illustrator eine A4-Vorlage mit Hexagonen erstellt, von denen dann am Ende auf die Schablone bequem 300 Stück passen, die man dann ausschneiden und verarbeiten kann. Einer der wenigen Mutter-Sohn-Schnittstellen, bei denen auf beiden Seiten der Enthusiasmus und das unbedingte Muss zur Präzision gefragt ist. :-)

Aussehen tut diese Schablone, die man dann als Adobe-Illustrator-Datei bequem im Adobe Reader anzeigen und ausdrucken kann, folgendermaßen:

Hier ist dann wichtig, dass zum einen Dimensionen der einzelnen Hexagone stimmt und die dann so angeordnet sind, dass man möglichst wenig Schnittaufwand hat. Sinnvoll ist das Schneiden in senkrechte Streifen und dann das Abschneiden von einzelnen Rohlingen, denen dann die letzten Ecken abgeschnitten werden – ein Job, den meine Mutter übrigens selbst macht und niemanden die Schere dazu in die Hand geben mag.

Hexagone sind da natürlich mit deutlich mehr Aufwand verbunden, als beispielsweise Dreiecke oder Quader, allerdings sind Dreiecke höchst fummelig und im Verbund nicht schön anzusehen und Quader beim Patchworken nicht sehr flexibel. Anderes geht dann auch schon nicht mehr, wenn man ohne andere Objekte quilten will, es würde beim puzzeln immer Raum übrigbleiben, den man mit anderen Objekten stopfen müsste, was logistisch und optisch unmöglich wäre.

Wer die Vorlage als Adobe-Illustrator-Datei kostenlos haben möchte (kann man eben in jedem Adobe Reader öffnen und ausdrucken), nehme einfach über das Kontaktformular Kontakt mit mir auf.

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Schlechte Kundenkommunikation.

6. Juni 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in GeschäftsWelt

Ein Kunde von mir, der eine monatliche Rechnung über einen eher lächerlichen Betrag bekommt, ist ein Unternehmen. Da dieser Kunde eine elektronisch signierte Rechnung erhält, sende ich diese Rechnung seit Jahr und Tag an die Mailadresse meines Ansprechpartners. Dass ich von diesem Ansprechpartner seit dem Erstkontakt vor gut zwei Jahren keine Rückmeldung erhalten habe, ist soweit nichts weltbewegendes, immerhin wird ja die Rechnung bezahlt. Und hier und da bekomme ich von seinen Kollegen E-Mails, wenn es darum geht, dass irgendetwas geändert werden muss.

Wenn ich aber dann über die Hintertüre erfahre, dass mein eigentlicher Ansprechpartner, an den ich seit eben über zwei Jahren meine Rechnungen schicke, schon seit ungefähr eben auch zwei Jahren dort nicht mehr beschäftigt ist, dann finde ich das ein ziemlich unschickliches Verhalten, bei dem sich nicht nur seine Kollegen ziemlich blöd fühlen dürften, sondern ich mich auch, denn jedes Mal schreibe ich mit freundlichen Grüßen, wünsche schöne Urlaubszeit, frohe Weihnachten und ein schönes Osterfest und genau der Mensch, dem ich das wünsche, ist schon lange nicht mehr da.

Wenn man als Unternehmen schon Keyaccounting pflegt und in der Kunden- und Lieferantenarbeit mit festen Ansprechpartnern arbeitet, dann ist es sicherlich nicht zu viel verlangt, wenn man eben alle kurz informiert. Das macht einfach einen guten Eindruck und gibt nicht den Außenstehenden das Gefühl, als hätte man sich niemals um seine Kundenkartei gekümmert.

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O2-MultiSIM als Turbo-Sparbüchse.

3. Juni 2010 | 11 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Durch Zufall bin ich dahintergekommen, dass O2 eben seinen unschlagbar günstigen Preisen in Sachen mobiles Internet noch eine weitere Sparbüchse im Angebot hat und die nennt sich “O2-MultiSIM”. Denn die hat es in sich und das ist vor allem für all die Leute interessant, die neben einem Smartphone noch weitere Geräte per GSM bzw. 3G ins Netz bringen wollen/müssen. Geht bloß keine weiteren SIM-Karten kaufen, wenn ihr einen O2-Vertrag habt!

MultiSIM heißt, dass ein Vertrag nicht auf eine SIM-Karte beschränkt ist, sondern mehrere gleichzeitig eingesetzt werden können. Bei O2-Privatkundenverträgen sind das maximal 3 SIM-Karten pro Vertrag, die selektiv bei Bedarf hinzubestellt werden können. Allerdings ist es einmalig erforderlich, die bestehende SIM-Karte gegen einen Satz MultiSIM-Karten auszutauschen, wenn die ursprüngliche SIM-Karte eine Einzelkarte ist. Das kostet einmalig 25 Euro inkl. Mehrwertsteuer.

So, der Spaß beginnt im Detail, denn alle MultiSIM-Karten teilen sich zusammen die Vertragsbestandteile. Hat man also in seinem O2-Vertrag also als Zusatzpaket zum Telefonbasispaket noch ein Internet-Pack hinzugebucht, dann gilt dieses Pack für alle MultiSIM-Karten gemeinsam. In meinem Fall habe ich also ein Telefonbasispaket mit 60 Inklusivminuten (gibt es so glaube ich auch schon gar nicht mehr), das mich 5 Euro monatlich kostet. Dazu habe ich einen Internet-Pack-M hinzugebucht für 10 Euro zusätzlich, der mir eine Internet-Flat bietet, die bis 200 MB Datentransfer pro Monat UMTS-Geschwindigkeiten liefert und dann immer noch GPRS-Tempo liefert. Reicht für meine Zwecke vollkommen.

Mit meiner zweiten MultiSIM-Karte, die ich nun zur Verfügung habe, binde ich ein weiteres Smartphone, dass ich nicht zum Telefonieren brauche, nun einfach ebenfalls an und beide MultiSIM-Karten teilen sich den einen Internet-Pack. Und beide SIM-Karten können problemlos gleichzeitig eingebucht sein!

Die weit verbreitete Denke, dass bei mehreren MultiSIM-Karten nicht klar ist, welches eingebuchte Gerät dann klingelt, ist übrigens zumindest bei O2 kein Thema, da im Kundenbereich für jede Karte eingestellt werden kann, wo Telefongespräche hingehen. Dort lässt sich also problemlos einstellen, dass Telefongespräche immer nur auf die Erstkarte gehen und niemals auf die Zweitkarte, auch dann nicht, wenn die Erstkarte nicht eingebucht ist.

Sprich: Ich zahle nach wie vor jeden Monat 15 Euro, die 60 Anrufminuten reichen mir und die Internet-Flat nutze ich völlig legal mit mehreren Smartphones – oder mit einem Netbook – oder mit einem iPad – oder oder.

Einziger, kleiner Haken bei der Bestellung der MultiSIM: Wenn ihr ein iPad oder ein zukünftiges iPhone 4G (oder wie immer das auch heißen mag) mit einer SIM-Karte versorgen wollt, dann bestellt die O2-MultiSIM unbedingt an der Hotline oder in einem O2-Shop. Online lässt sich nämlich derzeit bei O2 die “Micro SIM” noch nicht bestellen, die Apple für seine neuen Gerätschaften braucht.

Das heißt im Klartext für alle die, die gerade ein iPad bestellen und O2-Vertragskunde sind: Spart euch die 2 Cent für die O2-SIM-Karte, die braucht ihr nicht. Bestellt bei O2 auf der Hotline eine MultiSIM für euren Vertrag und da gleich zwei SIM-Karten, wobei ihr ausdrücklich dazu sagt, dass die zweite Karte eine “Micro SIM” sein soll und für ein iPad/iPhone 4G gedacht ist. Der Spaß kostet euch dann also einmalig 25 Euro und euer Zweitgerät geht faktisch kostenlos ins Netz.

O2 can do. In der Tat!

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flattr-Testing.

3. Juni 2010 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Probieren geht über mit Studieren. Aus diesem Grund habe ich in mein Weblog hier flattr eingebaut. Das ist insofern relativ unproblematisch, weil es für WordPress ein Plug-In namens “flattr” gibt, mit dem der flattr-Button sehr einfach unter jeden Artikel eingehängt werden kann. Ein weiteres Plug-In namens “flattRSS” bindet den flattr-Button zusätzlich auch in den RSS-Feed ein.

Wie funktioniert flattr?

Warum ich nach 12 Jahren Webpublishing ausgerechnet jetzt teste, liegt an der Einfachheit von flattr. Ein flattr-Nutzer lädt auf sein flattr-Konto einen Betrag per PayPal. Im nächsten Schritt definiert er, wie viel Geld er monatlich per flattr verteilen möchte, beispielsweise fünf Euro. Klickt er nun auf Websites, Blogs etc. auf flattr-Buttons, dann werden all diese Klicks als Divisor für den monatlichen Betrag gezählt. Hat also der Nutzer zehn Websites ausgewählt, werden die fünf Euro durch zehn geteilt und jeder erhält demnach 50 Cent.

Warum tue ich das?

Hauptsächlich, um zu testen. Weniger, ob das technisch funktioniert (das scheint ja zu funktionieren), sondern um zu testen, ob es überhaupt ansatzweise möglich ist, auf diese Weise Menschen dazu zu bewegen, auf einen Button zu drücken und Geld für das Lesen von Artikeln zu bezahlen. Ich bin da üblicherweise skeptisch, allerdings muss man es sinnvollerweise testen.

Dass der flattr-Button auch im RSS-Feed steckt, wird sicherlich den ein oder anderen nerven. Allerdings: Der RSS-Feed meines Weblogs war immer und bleibt zukünftig auch werbefrei und mein RSS-Feed hat alle Artikel immer vollständig enthalten, was auch weiterhin so bleiben wird. Das ist der Deal.

Was machen wir mit dem Geld?

Eine fette Party. Die wollte ich schon immer mal machen und dazu einfach mal das Internet einladen und abwarten, wer alles kommt. Die Idee ist übrigens ernsthaft, daran habe ich mit einigen Freunden schon mal geistig daran gearbeitet und keiner fand die Idee so bescheuert, dass man sie sofort vergessen sollte. Dass allein flattr zur Finanzierung reicht, sei dahingestellt, die Hoffnung stirbt immer zuletzt und Partyhosts sind immer die Deppen der Nation, sie zahlen so oder so drauf.

flattr ist ja invite-only!

Stimmt. Ich hätte drei Einladungscodes hier. Die ersten Kommentatoren bekommen jeweils, wenn sie einen wollen. First come, first serve. Wer zu spät kommt – auch nicht schlimm. Auf der flattr-Website registrieren und ein paar Tage warten.

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Wo fängt Netzneutralität an und wo hört sie auf?

2. Juni 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Netzpolitik

In den Blogs netzwertig.com (“Verletzt Skype die Netzneutralität?”) und neunetz.com (“Verletzt Skype die Netzneutralität? Nein.”) ist mein Artikel mit meiner gestellten Frage, ob Skype auf dem iPhone die Netzneutralität verletzt, mit eigenen Fragestellungen aufgeschlagen, die ich hochinteressant finde. Im Artikel auf netzwertig.com hat sich dazu ein größerer Kommentarbaum entwickelt, bei dem dann irgendwann dem Artikelautor Martin Weigert die Hutschnur platzte (was ich nachvollziehen kann). Ich hole deshalb nochmal an dieser Stelle aus und erläutere, was mich an der Netzneutralitätsdebatte, wie sie im Mainstream geführt wird, ernsthaft quält.

Ich muss zugeben, dass mich von Anfang an, als der Begriff “Netzneutralität” den Boden der großflächigeren Diskussion erreicht hat, die Nutzung des Begriffes irritiert hat. Wirklich bewusst geworden ist mir das dann dieses Jahr auf der re:publica 2010, auf der es einen ganzen Thementag dazu gab und an dem mir dann klar wurde, dass es bei der Begriffsdefinition offensichtlich Unterschiede zwischen Netztechnikern – zu denen ich mich nach wie vor zähle – und dem Rest der Online-Welt gibt. Wir reden auf sehr hoher und sehr komplex-abstrakter Ebene teilweise wirklich aneinander vorbei, was Gegner der Netzneutralität treffend verstanden haben.

Netzneutralität aus Sicht des “normalen” Onliners

Die Netzneutralität aus Sicht des “normalen” Onliners ist meiner Meinung nach beschränkt auf einen Aspekt einer übergeordneten Entität, die Netzneutralität darstellt. Für den normalen Onliner besteht Netzneutralität darin, dass der Zugang zum Internet frei von jeglichen Reglementierungen des Internet-Providers sein muss, die nur dazu dienen, bestimmte, nicht technisch bedingte Servicelevels zu etablieren. Also eine Art “AOL-isierung” des Internets – die Websites einiger Websites von zahlenden Inhaltsanbietern sind kostenlos, für den Zugriff anderer Websites, von denen der Internet-Provider vorgibt, dass deren Datenaufkommen sie zu viel kostet, muss dann entweder eine Art “Maut” bezahlt werden, ansonsten gibt es diese Inhalte entweder gar nicht oder äußerst langsam.

In meinen und in vielen anderen Augen ist das ein Versuch der Provider-Branche, Geld mit verlockenden Angeboten zu generieren, die sie gar nicht erzeugen und für deren Qualität sie auch gar nichts beitragen. Die immer wieder gern genommene Mär, dass Provider Netze ohne Aufhebung der Netzneutralität irgendwann nicht mehr bezahlen könnten, ist ein hausgemachtes Thema, denn irgendwo kommt ja der Traffic, der zum Konsumenten geliefert wird, ja herein. Wer dort rabattiert und wer auch beim Konsumenten rabattiert, weil er an beiden Enden zweifellos im harten Wettbewerb steht, muss halt zuschauen, wie er das regelt oder eben auch nicht. Dann aber bitte gänzlich und nicht auf die Art und Weise, besonders interessante Angebote künstlich abzubremsen und ein Kassenhäuschen aufzustellen.

Netzneutralität aus Sicht der Netztechnik

Aus Sicht eines Netztechnikers sehe ich das Thema Internet von Hause aus nüchterner und unbunter – das Maß der Dinge ist das Schichtenmodell. Und das Schichtenmodell besagt, dass nur die unterste Ebene wirklich die physikalische Unterscheidung darstellt, wie die darin eingekapselte Nutzlast übertragen wird. Das eigentliche IP bzw. das darin eingekapselte TCP bzw. die darin eingekapselte Nutzlast in Form von darauf basierenden Protokollnutzlasten, das ist davon unabhängig, ob es in Ethernet, PPP over Ethernet, per WLAN, per 3G, per GSM oder per Brieftaube übertragen wird.

Per Brieftaube ist es sicherlich teurer (und langsamer) als per 3G und das wiederum teurer als per WLAN, aber das bezahle ich als Konsument ja schon durch die Gelder, die ich an den jeweiligen Provider bezahle.

Wenn jetzt aber jemand daherkommt wie eben beispielsweise der VoIP-Anbieter Skype, der zukünftig möglicherweise von iPhone-Nutzern Geld verlangen möchte, wenn sie an sich kostenlose skype-interne Gespräche über 3G führen möchten, dann verzerrt eben Skype an dieser Stelle diese gebotene Netz-Neutralität und suggeriert, dass der Skype-Datenverkehr über 3G in irgendeiner Form teurer sein soll, als per WLAN, was aus Sicht von Skype als Inhaltslieferant, der in der Regel mit keinem Netz wirklich direkt zu tun hat, das den Internet-Zugriff zu seinen Endkunden realisiert, Nonsens ist.

Für mich als Netztechniker ist hier demnach ebenfalls eine Netzneutralität verletzt. Hier eben nicht von einem Internet Provider, sondern von einem Inhaltsanbieter, der hierzu seinen Client auf bestimmten Endgeräten modifiziert und einen diesbezüglichen Schalter einbaut – der im übrigen dadurch umgangen werden kann, wenn das Endgerät dem Client vorgaukelt, nicht per 3G verbunden zu sein, sondern per WLAN. Solche Software lässt Apple selbstverständlich nicht als offizielle Anwendung zu, mit bestimmter Software aus dem Jailbreak-Depository Cydia ist das aber schon seit längerem möglich und das war bisher auch die einzig funktionierende Möglichkeit, mit dem Skype-Client per 3G überhaupt zu telefonieren.

Und nun, Netzneutralität, was machen wir mit dir?

Wir müssen sie weiter thematisieren, keine Frage. Und zwar müssen wir tatsächlich jeden darauf hinweisen, sich an die normalen und bisherigen Spielregeln der Netzneutralität zu halten, der auf irgendeine Weise versucht, bestimmte Übertragungswege im Internet zu drosseln oder davor Kassenhäuschen zu setzen, der im Grunde genommen mit diesem Übertragungsweg überhaupt nichts zu tun hat, also ihn entweder nicht bezahlen muss (wie eben Inhaltsanbieter) oder ihn nicht mehr bezahlen kann, weil er vorne beim Inhaltslieferanten oder hinten beim Endkunden zu wenig Geld verlangt, um das Backbone zu finanzieren.

So einfach und doch so schwierig. Doch wenn hier die Dämme reißen und wir die Netzneutralitätsthematik nicht so umfassend anpacken, wie es geboten wäre, dann wird das Internet zukünftig nicht mehr das, was es heute darstellt. Genügend bedenkliche und negative Entwicklungen gibt es dazu zuhauf.

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