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WordPress 2.9.2.

16. Februar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Wieder ein kleines WordPress-Reparaturupdate, das jedoch ein eher minimales Problem behebt, nämlich einen eventuell möglichen Zugriff auf Inhalte des WordPress-Papierkorbes durch andere Benutzer als die jeweiligen Autoren. Das Problem ist also logischerweise nur in den WordPress-Umgebungen interessant, in denen mehrere Personen zusammenarbeiten und die Gefahr besteht, dass es zu atmosphärischen Störungen gibt, wenn die Inhalte des Papierkorbes anderen Benutzer ge- oder missfallen könnten.

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Ich, der Olympia-Fanboy.

16. Februar 2010 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in MedienWelt

Das letzte Mal, dass ich länger die Berichterstattung von Olympischen Spielen verfolgt habe, war 1994 bei den Winterspielen in Lillehammer. Zugegeben, da war ich auch noch Schüler und hatte die Zeit dafür, nachmittags während dem Nichtmachens der Hausaufgaben anderen Leuten dabei zuzuschauen, wie sie sich die Lungen aus dem Leibe pusten. Als Arbeitnehmer hat man nur abends Zeit, aber da spielt wiederum die Zeitverschiebung mit, so dass man abends gleich mittendrin im Vormittag von Vancouver ist.

Das Wochenende war ich dann also wieder mittendrin im Olympiafieber. Winterspiele sind einfach die schöneren Olympischen Spiele, auch wenn natürlich die Kommerzmaschine inzwischen überhaupt keine Unterschiede mehr zwischen Winter- und Sommerspiele macht. Dennoch finde ich Winterspiele “familiärer” und vor allem erheblich spannender. Dass das nun alles bei ARD und ZDF in HD daherkommt, macht das alles erheblich sehenswerter. Das merkt man vor allem dann, wenn man einfach mal kurz bei Eurosport schaut, wie ätzend die Normalauflösung dann aussieht.

Richtig genial: Die Snowboarder und hier das so genannte Boardercross, bei dem mehrere Snowboarder gleichzeitig auf der Piste stehen. So viel Action ist man von Winterspielen gar nicht gewohnt und unterstrichen wird das von wirklich außergewöhnlichen Kameraeinstellungen, beispielsweise die Helmkamera oder einer Kamera, die auf einer Seilbahn talwärts fährt, während die Snowboarder den Berg nehmen. Starke Bilder!

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Providerwechsel.

14. Februar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Dass die Ära der Zusammenarbeit des netplanet-Imperiums mit 1&1 enden würde, hat der geneigte Blog-Leser schon die letzten Wochen erahnen können. An der Geschichte mit den Logfiles-Manipulationen hat sich leider nachträglich nichts mehr geändert und richtig interessiert hat das bei 1&1 auch keinen. Selbst nicht den Menschen, der meine Kündigung an der Hotline bearbeitete, dem war die Feststellung, dass mein Vertrag zwei Tage vor dem Start der Fußball-WM endet, viel wichtiger. Nun denn.

Nun läuft die Kiste bei Greatnet.de als Webhosting-Paket und das ist bis jetzt nicht schlecht. Der Umzug der Domains ging verhältnismäßig flott und das Einrichten des Web-Paketes nicht sonderlich kompliziert. Sehr angetan war ich von WordPress, denn außer dem Bearbeiten der wp-config.php musste ich gar nichts machen. Die Datenbank bei 1&1 exportiert und bei Greatnet.de wieder importiert und sofort lief das ganze Ding wieder.

Aktuell sind schon alle Domains bis auf netplanet.org umgezogen. Die Domain ist deshalb die allerletzte, weil hier immerhin eben das Blog läuft und ich erst einmal alle unkritischeren Domains umgezogen und konfiguriert habe. Die nächsten Tage wird also auch netplanet.org umziehen. Wenn es kurzfristig Probleme mit dem Abruf dieses Blogs geben sollte, ist das also kein Zeichen für das Ende des Blogs, sondern lediglich eine kurze Störung.

An allen Adressen wird sich nichts ändern, es bleibt alles so, wie es bisher ist.

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Neues aus Klein-Pforzheim.

12. Februar 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in BilderWelt

Freitagnachmittag, im Büro ist es ruhig, Chef ist schon ins Wochenende, Kollege Alexej lässt chillige Musik laufen, wir experimentieren so herum. Die helle Außenwelt und der graue Wolkenhimmel gaben ein gutes Experimentierfeld für die iPhone-App TiltShiftGen von Takayuki Fukatsu und Takuma Mori ab. Die ersten zwei Versuche sehen gar nicht so dumm aus:

Hohenzollernstraße

Obiges Bild ist der Ausblick aus unserem Bürofenster auf die Kreuzung Christophallee/Hohenzollernstraße/Brettener Straße. Unteres Bild ist eine Impression vom Parkplatz:

REWE-LKW

TiltShiftGen ist dabei wirklich idiotensicher: App starten, Bild auslösen, den Tilt-Shift-Effekt drüberlaufen lassen und abspeichern. Und bei der Gelegenheit habe ich mal meinen flickr-Account professionalisiert.

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Was ist eigentlich … Google Buzz?

11. Februar 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in WebZweiNullWelt

Meine erste Reaktion auf die Ankündigung von Google Buzz war: “Das hat jetzt kommen müssen.” Gut, die meisten Leser meines Blogs sind es gewohnt, dass ich eher launisch auf Hypes reagiere, aber Google Buzz ist so eine typische Sache, wie sie immer Microsoft macht – einem Hype hoffnungslos hinterherlaufen und dann ein Wettbewerbsprodukt auflegen, das von Anfang an nichts ganzes und nichts halbes ist. Was aber ist Google Buzz? Am ehesten vergleichbar ist das Ding, das gestern mit eher mäßigem Tamtam vorgestellt wurde, mit FriendFeed.

FriendFeed ist einer der älteren Web-2.0-Dienste und hat es nie so richtig aus dem Windschatten von Twitter und Facebook geschafft, obwohl es eigentlich gar nicht dumm ist. Ursprünglich war FriendFeed dazu gedacht, seinen Freundeskreis über die eigenen Aktivitäten in der Web-2.0-Sphäre auf Empfang zu halten. Dazu kann man in FriendFeed zu vielen Diensten Verbindungen einrichten und sich so bequem die Aktivitäten bei den verbundenen Diensten zum FriendFeed-Account pushen lassen. Und selbst wenn ein Dienst keine Schnittstelle zu FriendFeed bietet, gibt es immer noch die hübsche Möglichkeit, einfach den RSS-Feed (falls wenigstens das vorhanden ist) einzubinden. Facebook ist ideell gesehen eine Fortführung der FriendFeed-Idee, wenn auch erheblich unübersichtlicher und vor allem alberner. (Ja, ich komme über den App-Wahnsinn von Facebook einfach nicht hinweg.)

Doch zurück zu Google Buzz. Vom Prinzip her ist Google Buzz ein leicht aufgebohrtes Twitter. “Aufgebohrt” deshalb, weil es von Anfang an eine Unterstützung für die Geo-Position des Autors mitbringt, Kommentierungen von Nachrichten unterstützt, multimediale Inhalte in Nachrichten integrieren lässt, sich mit einigen anderen Diensten verbinden kann und vor allem in Google Mail integriert ist. Also im Prinzip ist Google Buzz von Anfang an das, was Twitter erst nach Jahren (und mit Zuhilfenahme anderer Dienste) war und Facebook weitgehend schon heute ist, exklusive dem App-Wahn von letzterem. Ach ja, und Google Buzz lässt sich schön über mobile Webbrowser auf Smartphones bedienen.

Das war’s dann eigentlich auch schon. Google Buzz ist tatsächlich nicht viel mehr als Twitter und eine spaßfreie Industrie-Ausgabe von Facebook, eingebettet in Google Mail und auch eher verankert im Paradigma eines E-Mail-Clients. Das kann man nützlich finden, wohl kaum schön, auch nicht wirklich innovativ, aber es ist eben Google. Und wenn Google das macht, dann skaliert es, hat von Anfang an wenigstens nachvollziehbare Datenschutzregeln, eine eigene Smartphone-Plattform, eine bereits etablierte User-Basis. Und: Google ist schon hochprofitabel.

Google Buzz ist nicht schön, könnte aber funktionieren und das vor allem deshalb, weil Twitter und Facebook es bis heute nicht wirklich geschafft haben, ihre Marktführerschaft sinnvoll zu monetarisieren und ihren Usern teilweise mit erstaunlicher Hartnäckigkeit und Chuzpe auf den Senkel gehen. Schön ist allerdings was anderes und Google hat sich mit dem spartanischen Aussehen von Google Buzz sicherlich keinen Gefallen getan. Social Networking muss anders daherkommen, als eine Suchmaschine. Und beim Namen hätte man auch etwas kreativer sein können.

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Zensursula scheint tot zu sein, aber …

9. Februar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in PolitikWelt

Ich glaube in der Politik nicht an Zufälle oder an Happy-Ends. Dass die Bundesregierung gestern mit einem Brief an den Bundespräsidenten das Ungetüm des “Zugangserschwerungsgesetzes” in wesentlichen Teilen zurücknehmen will und sich vor allem von staatlichem Gefiltere verabschieden will, hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, dass die Bundesregierung nun Vernunft angenommen oder sich die FDP als ach so standhafte Partei für die Bürgerrechte durchgesetzt hätte – das wäre alles bei dem Stand der Online-Kompetenz der Bundesregierung Zufall und an den glaube ich ja eben nicht.

Und für den Realitycheck hilft auch, wenn man sich den Wortlaut des Schreibens näher anschaut. Wenn man tatsächlich als Ersatz “Gesetzesinitiativen zur Löschung von kinderpornografischen Inhalten” starten will, frage ich mich, welche zusätzlichen Gesetzesinitiativen das sein sollen, die bereits geltendes Recht ersetzen sollen, denn der Besitz und die Weitergabe von kinderpornografischen Inhalten ist verboten. Es gibt also schon jetzt und es gab damit auch schon vor der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen eine sehr eindeutige Grundlage.

Nun kann man das auf zweierlei Weise deuten: Entweder will man das Gesicht der Protagonisten der Zensursula-Aktivitäten weitgehend wahren und schwabuliert da vor sich hin oder man hat schon die nächste Ferkelei in der Hinterhand, um möglichst lange das Paradigma des “rechtlosen Internets” weiter nutzen zu können. Wenn ich mir das völlig sinnfreie Gefasel der Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner zu Google StreetView anschaue, ahnt man dunkles.

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Blogs aus der Region (24).

8. Februar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Mit diesem Update gibt es fünf weitere, private Weblogs für die Liste der Blogs aus Pforzheim & Enzkreis:

  • Das Weblog von Biggi Arndt ist ein Teil ihrer recht sehenswerten Homepage. Laut ihrer Beschreibung studiert sie an der Hochschule Pforzheim, ist aber derzeit auf Auslandssemester in Vancouver. Egal, hat im näheren Sinne etwas mit Pforzheim zu tun und ist damit akkreditiert. :-)
  • Das nächste Weblog nennt sich “Pforzemer Seckl” und wird von Florian Freiberger beschickt.
  • Die restlichen drei Weblogs werden im Paket vorgestellt, weil sie sich alle drei mit dem Thema BMX-Rädern beschäftigen. Da seien zum einen “Alex” und “Viktor”, die gemeinsam das Weblog “Twenty4Inch-Pforzheim” beschicken und “Kroni-D” und “Marius”, die ihrerseits das Weblog “Pforzheim BMX” befüllen. “Marius” pflegt seinerseits nochmal ein eigenes Blog mit dem kurzen und knappen Namen “unsinn!

Wir sind jetzt bei 99 Weblogs. Man verzeihe, ich habe echt versucht, die 100 zu reißen, aber das muss wohl bis zum nächsten Update warten. Sachdienliche Hinweise werden selbstverständlich jederzeit entgegengenommen.

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So beschriften die Profis.

6. Februar 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in SupportWelt

Wenn man gar nichts anderes mehr zu beschriften hat, geht zur Not auch zwei Zentimeter breites Beschriftungsband. Das Ergebnis ist auch gleich viel übersichtlicher. Vor allem, wenn man aus dem Typografieangebot dann wirklich aus dem Vollen schöpfen kann:

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re:publica 2010.

4. Februar 2010 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in Interna

Den durchgeknallten 374 Typen, die meinem Twitter-Stream followen, wird schon vor einigen Tagen aufgefallen sein, dass mein Profilbild nun auch die vier lustig-bunten “Böppel” hat, die schon seit einigen vorherigen Tagen bei anderen Twitterern erschienen sind. Die Auflösung dazu findet sich rechts, die Böppel gehören zur re:publica, einer Social-Media-Konferenz, die im April nun zum vierten Mal in Berlin stattfindet und die Böppel macht sich der darauf, der mit seiner Teilnahme besonders herumprollen will.

Bisher habe ich mich erfolgreich um jedes Barcamp herumdrücken können, was beweist, dass man mehr als zehn Twitter-Follower, zehn Facebook-Kontakte oder zehn Blog-Leser haben kann, ohne auf solche Veranstaltungen herumzutanzen. Damit will ich keinesfalls Barcamps diskreditieren, irgendwie fehlte mir dazu Zeit und Muße.

Nun, also, re:publica 2010 als Premiere. 70 Euro für das Blogger-Ticket sind für eine dreitägige Konferenz günstig angelegtes Geld und meine edlen Freunde in Berlin rücken zusammen, um meiner armseligen Existenz und einigen meiner Habseligkeiten ein vorübergehendes Dach über dem Kopf.

Und weil Premieren unvergesslich sein sollen, habe ich auch gleich mal ein eigenes Thema vorgeschlagen, das sich mit Politik 2.0 beschäftigt. Vielleicht wird es ja etwas und es kommt mit aufs Programm. Wobei ich zugeben muss, dass ich erst nach der Einreichung gelesen habe, dass letztes Jahr 1.800 Leute dabei waren und die re:publica also eine richtig große Konferenz ist. Könnte noch heiter werden, aber wenn man sich keine nicht nur kinderleicht erreichbaren Ziele setzt, macht es nur halb so Spaß. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Bis dato: Anmelden! Blogger-Tickets gibt es nicht mehr so viele und Blogger sind immer noch die Königsklasse des Web 2.0. Sorry, ihr 374 Durchgeknallten, ich liebe euch trotzdem. :-)

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Von schwankenden Netzwerken.

4. Februar 2010 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in SupportWelt

Eine E-Mail eines Kunden verbreitete kürzlich ungeahnte Heiterkeit im Büro. Da fragte der Kunde, der ein umfangreiches Unternehmensnetzwerk mit vielen Filialen betreibt und am Hauptstandort eine Außenanbindung mit mehreren unabhängigen Upstream-Anbindungen zu verschiedenen Providern pflegt, was eine bestimmte BGP4-Konfiguration auf seinem zentralen Router bedeutet. Nämlich “neighbor x.x.x.x weight 100”.

Bei sowas schrillt der Alarm, denn am externen Routing herumzubasteln, gerade wenn man BGP4 zwecks mehreren Provider-Anbindungen einsetzt, ist das unqualifizierte Schrauben an solchen Einstellungen äquivalent zu Analogien, bei denen man während einem Flug von Frankfurt nach New York einfach mal die Cockpit-Steueranzeigen umkonfigurieren möchte.

Offensichtlich, so die Mail, passierte ähnliches. Der mutige Mitarbeiter entfernte einfach mal die betreffende Zeile in der Konfiguration einer Provider-Anbindung, was dazu führte, dass der nach außen gerichtete Datenverkehr plötzlich “flappte”, mal ging es zum einen Provider hinaus, mal zum anderen. Das Internet geriet (sinnbildlich) in Schieflage, Anbindungen zu anderen Unternehmen und Außenstellen brachen ab und das endete alles erst, als man die Zeile wieder hinzufügte. Ja, sowas hebt die Spannung in einer EDV-Abteilung ungemein. Ein Angriff der Klingonen, die mit romulanischen Tarnvorrichtungen bis direkt vor die Enterprise geflogen sind, ist vermutlich nichts dagegen.

”neighbor xxx weight 100” ist, um es jetzt mal sehr vereinfacht zu erklären, ein IOS-Befehl, der zur Gewichtung benutzt wird, welchen Upstream man eher benutzen möchte, als einen anderen. Das dient hauptsächlich dazu, um bei mehreren vorhandenen Anbindungen eine so weit für bestimmte Zieladressen (oder auch für alle) zu bevorzugen, bis diese eine Schwelle der Funktionalität unterschreitet, bevor der Router dann eine andere Anbindung nimmt.

Das besondere an diesem Befehl ist aber, dass die Gewichtung nur auf dem Router selbst passiert und nicht an andere Teilnehmer im Routing weitergegeben wird. Hat also ein Router mit der Gewichtung ein Problem, so nutzt das Netzwerk eben diesen Router nicht. Diese Gewichtung granuliert man sich deshalb äußerst fein auf die vorhandenen Anbindungen und bewertet das dann auch regelmäßig, um gegebenenfalls Gewichtungen anzupassen, denn im Normalfall muss das alles im laufenden Betrieb passieren.

Wenn plötzlich mehrere Anbindungen gleich für die gleichen Zieladressen bevorzugt werden sollen, so mag das vielleicht basisdemokratisch aussehen, führt aber zu katastrophalen Ergebnissen. Das hat unser Kunde jetzt verstanden. Ich gebe zu, ich habe das einst auch so gelernt. ;-)

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