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SIMAP-User des Tages.

5. September 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in ComputerWelt

Tatsächlich bin ich noch für wenige Augenblicke der SIMAP-Benutzer des Tages. Davon kann ich mir leider nichts kaufen und außer drei Besuchern auf dem Blog hat mir das nichts weiter gebracht, dennoch ist man als Mitrechner einfach mal stolz, dass nun ich an der Reihe war. :-)

Hier der Fotobeweis (ein Klick macht es groß):

Besim ist der SIMAP-User des Tages am 5. September 2009

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Rasender Herbst auf der PS3.

4. September 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Na endlich bewegt sich wieder etwas in Sachen Rennspiele auf der PS3, zumindest wenn man sich wieder an die etablierten Titel hält. ColinMcRae Dirt 2 steht in den Startlöchern und wird offiziell am 11. September erscheinen, und Need for Speed Shift findet am 17. September die Regale. Leider alle wieder in der Höchstpreis-Liga um die 70 Euro. ColinMcRae Dirt 2 kann zumindest auch schon mal angespielt werden, im PlayStation Store findet sich eine leider mal schlappe 910 Megabyte große Demo mit zwei Strecken. Auf den ersten Blick ist das Drumherum deutlich anspruchsvoller und hübscher, bei den Rennsituationen sind die Fahrzeuge deutlich schwieriger zu steuern, als beim Vorgänger. Aber Rallyes sind ja auch keine Kaffeefahrten! Es gibt also wieder genügend staubige Strecken mit genügend kräftigen Boliden abzufahren, allerdings finde ich auch diesmal wieder keine Strecken in kälteren Gefilden. Schade.

Was am Rande noch spannend ist: Die neue flache PS3 Slim ist ja nun herausgekommen. So wie bei Sony Computer Entertainment üblich, gibt es dann auch wieder neue Spiele-Bundles und für Anfang Dezember ist ein Bundle mit Gran Turismo 5 angekündigt. Genau, “Gran Turismo 5″ und nicht “Gran Turismo 5 Prologue”. Bei Amazon.de gibt es Gran Turismo 5 auch schon, wobei hier allerdings außer einem Cover-Bild (das nicht das Original-Cover darstellen soll) und dem Titel noch nichts zu finden ist. Aber immerhin, wir können wohl schon Monate zählen und nicht mehr Jahre. Und pardon… die PS3 ist erst dann eine echte Playstation, wenn es da auch eine Vollversion von Gran Turismo gibt. Alles andere ist Spielzeug.

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Den Bayern die eigene Top-Level-Domain.

3. September 2009 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in DNS

Ganz nach dem Vorbild der bis jetzt mäßig erfolgreichen dotberlin-Truppe, die sich seit Jahren darum bemüht, die Top-Level-Domain “.berlin” eingeführt zu bekommen, hat sich nun eine Gruppe aufgemacht, die die “.bayern” vorangebracht sehen möchte und eine ICANN-Bewerbung für die Top-Level-Domain vorbereitet. Da vom Prinzip her jeder die Beantragung einer neuen Top-Level-Domain bei der ICANN einreichen kann und ICANN zur Prüfung dieser Applications ein umfangreiches Regelwerk hat, schmerzt das alles auch kaum. Auch schmerzt kaum der Umstand, dass die “dotBayern e.V.” als offizielle Homepage ein bei wordpress.com gehostetes Weblog führt und – so offenbart das Datum der älteren Beiträge – am Thema von “.bayern” schon seit einer ganzen Weile herummacht, nämlich seit mindestens einem Jahr, wenn am 12. August 2008 die dotBayern e.V. gegründet wurde.

Man muss solche Bewerbungen auch zu einem Großteil humoristisch sehen, vielleicht so, wie David Goldstein im Domainnews-Blog:

“According to many Bavarians they are Bavarian first, German second. According to many Germans, Bavaria is almost another country. So it is likely with this pride in Bavaria a gTLD for the region will gain significant support.”
DomainNews.com

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Aber warum ausgerechnet “.bayern”? Wäre “.bavaria” oder “.bav” aus internationaler Sicht nicht besser? Lasst das mal am Ende nicht genau aus diesem Grund scheitern.

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Der Dukatenesel namens “iPhone-Benutzer bei T-Mobile”.

1. September 2009 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Eine andere Umschreibung als “Dukatenesel” fällt mir einfach nicht ein, wenn ich mir das anschaue, was T-Mobile da an Preisen für Zusatzdienste für iPhone-Nutzer aufstellt. Nachrechnen? Gern.

Das Tethering ist das Schlüsselwort. Tethering bedeutet, dass das iPhone quasi als Funkmodem für ein angeschlossenes Notebook fungiert. Das iPhone wird per Bluetooth oder USB an das Notebook angeschlossen, auf dem iPhone das Tethering aktiviert und dann kann das Notebook über das iPhone ganz normal ins Internet.

Diese vermeintliche Weltrevolution ist – uralt. Mit jedem gängigen Windows-Mobile-Smartphone ist diese Geschichte nach entsprechender Konfiguration ebenso möglich und zwar ohne zusätzlichen Kostenaufwand für den Mobilfunkvertrag. Das vor allem deswegen, weil der Mobilfunkprovider gar nicht sehen und messen kann, ob der Datenverkehr nun vom Smartphone selbst oder einem dahinter angeschlossenen Notebook stammt.

Das gilt prinzipiell auch für das iPhone. Und weil das so ist und man so ja irgendwie kein zusätzliches Geld verdienen kann, hat Apple für seine Mobilfunkprovider einen optionalen Tethering-Schalter eingerichtet, den die Mobilfunkprovider für die von ihnen vertriebenen Geräte ein- und ausschalten kann. Ausgeschaltet ist dann einfach immer und erst wenn der Kunde für das Tethering löhnt, wird das Pferdegeschirr abgemacht.

Und diese Freischaltung erkauft sich der Benutzer abartig teuer: Ganze 20 Euro zusätzlich möchte T-Mobile dafür sehen, dass sie ihre iPhones für das Tethering aktivieren. Und das kommt dann hübsch auf den bestehenden Monatspreis hinzu. Dafür gibt es zwar 3 Gigabyte Datenverkehr noch zusätzlich dazu, allerdings ist damit das Tethering als Notlösung dafür, dass man mit dem iPhone gelegentlich auch das Notebook ins Internet hievt, quasi tot.

Es geht aber auch noch eine Schippe heftiger, denn auch die Telefonie über das Internet, das so genannte Voice over IP, was ja jahrelang nicht gehen durfte, weil T-Mobile ach so große Angst hatte, dass dann deren Mobilfunknetz zusammenbricht und sich möglicherweise dann Erdspalten bilden, geht nun dann doch – wenn man zukünftig auch hier zusätzlich hinblättert, nämlich nochmal 15 Euro im Monat (außer bei den teuersten Tarifen Complete L und Complete 1200, da kostet es “nur” 10 Euro im Monat).

Also rechnen wir doch mal nach und schnüren ein kleines iPhone-T-Mobile-Paket im kleinsten T-Mobile-Tarif Complete XS:

iPhone 3G S (16 GB, subventioniert): 249,95 Euro
Bereitstellung: 24,95 Euro
Grundpreis: 24,95 Euro/Monat
Tethering-Option: 20 Euro/Monat
VoiP-Option: 15 Euro/Monat

Macht alles zusammen auf 24 Monate: 1.713,70 Euro. Und da ist noch keine Minute telefoniert und noch keine SMS verschickt.

Machen wir die Gegenbüchse auf mit einer Urlaubsfahrt nach Italien und einem Kauf eines “freien” iPhones mit standardmäßig aktiviertem Tethering, das dann mit einem O2-Vertrag mit zusätzlicher Internet-Option (O2 gestattet ausdrücklich Voice over IP.) betrieben wird:

iPhone 3G S (16 GB, unsubventioniert): 599 Euro
Bereitstellung O2 Inklusivpaket 100: 25 Euro
Grundpreis: 10 Euro/Monat (100 Minuten Fest- und Mobilfunknetz Deutschland inbegriffen)
Internet-Pack-M (Internet-Flatrate): 10 Euro/Monat

Das macht unter dem Balken auf 24 Monate hinaus: 1.104 Euro. Und da sind insgesamt 2.400 Minuten Telefonieren ins deutsche Telefonnetz auch noch dabei.

Muss ich mich noch wundern: Nein. Das hat alles schon lange nichts mehr mit Realität zu tun.

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