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WordPress 2.8.1.

9. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Einigermaßen überraschend kommt die Meldung gerade eben, dass WordPress 2.8.1 veröffentlicht wurde. Offenbar hat man auf das heute bekannt gewordene Sicherheitsproblem, mit dem weniger privilegierte Benutzer unter Umständen Zugriff auf Plugin-Einstellungen bekommen könnten, reagiert. Witzigerweise scheinen selbst die Jungs bei WordPress selbst noch ziemlich am Werk zu sein, denn während WordPress-Installationen bereits ein Update anbieten und auf dem WordPress-Server schon die 2.8.1 Final steht, steht rechts unten noch ein Artikel zum Release Candidate 1 der Version 2.8.1. Bei den Kollegen von WordPress Deutschland ist bis zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nichts von 2.8.1 zu sehen (wohl wurde aber schon angekündigt, dass in den nächsten Tagen etwas kommt.

Generell: Update empfiehlt sich dringend.

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Vodafone, kauft euch erst mal einen Duden!

9. Juli 2009 | 3 Kommentare | Veröffentlicht in GeschäftsWelt

Dass sich Vodafone früher oder später auch mal an die “Generation Internet” wendet und es mit User-Generated-Content Werbung versucht, war absehbar. Dass sie das machen und zum Start der Kampagne weder interessante Geräte, noch interessante Tarife propagieren, mag amüsieren. Weniger amüsant und schon eher tragisch ist, dass die üblichen Verdächtigen wie Sascha Lobo, Robert Basic und weitere Blogger wieder an die Front rangelassen werden, die offenbar inzwischen für jede Peinlichkeit zu haben sind.

Juckt mich allerdings auch keinen Meter. Was mich dann eher entsetzt, ist eine grauenhafte Rechtschreibung in den Claims. Bestes Beispiel:

“Befrei Deine Ideen.”

Das muss man dann auch erst einmal schaffen: Zwei Fehler in einem Satz mit drei Wörtern. Für so eine Häufung von Fehlern auf kleinstem Raum gab es von meiner Deutschlehrerin in meiner Grundschulzeit immer noch einen Extra-Anschiss.

Bei “Befrei” fehlt entweder der abschließende Buchstabe “e” oder ein Apostroph, der ein umgangssprachliches Weglassen eines Vokals markieren würde. Und das Wort “deine” großzuschreiben, ist zugegebenermaßen ein “weicher” (und leider dennoch schmerzhafter und sehr häufig begangener) Fehler, denn vertrauliche (!) Anredepronomen und deren Pluralformen sollte man (muss man aber auch dort nicht) nur in Briefen großschreiben.

“Gehüpft wie gesprungen” sollte man da wohl eher sagen. Dennoch stört mich das. User-Generated-Content hat nur in den seltensten Fällen etwas mit übereifernden Emotionen, omnipräsenten Self-Made-Protagonisten und schrecklicher Rechtschreibung, die wohl irgendwie “nerdig” aussehen soll, zu tun. User-generated-Content ist einfach da und könnte noch viel besser da sein, wenn solche Unternehmen wie Vodafone beim Ausnehmen der “Generation Internet” nicht ganz so schamlos daherkommen würden. Für die Anschaffung eines Firmen-Dudens sollte es immer noch allemal reichen.

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Bloggertreffen Vaihingen/Enz.

9. Juli 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in BlogWelt

Ende Juli plant Oliver Gassner wieder ein berühmt-berüchtiges bekanntes Bloggertreffen, inzwischen eine etablierte und weitgehend unkomplizierte Veranstaltung zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Mit dem Bloggertreffen versuchen wir schon seit mehreren Jahren, Blogger aus der Region miteinander zu vernetzen, was uns an sich auch immer ganz gut gelungen ist.

Hier hin gehen und für den Termin abstimmen, auch aus dem Grund, weil ich Doodle gerade mit diversen Werkzeugen teste. Die Präferenz für das Bloggertreffen liegt auf Samstag:

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Arm-Surfen im Ausland.

7. Juli 2009 | 8 Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Schrieb ich doch vor einigen Tagen über das Zuvorkommen von O2, mit dem Internet-Pack-M nun quasi eine mobile Deutschland-Flat anzubieten, so schreibe ich heute, wie schnell sich das ändern kann, wenn man mal eben außerhalb von Deutschland mit O2 bzw. deren Roaming-Partnern surfen will. Denn während die Telefon- und SMS-Kosten inzwischen europaweit gedeckelt sind, gilt diese Regulierung (noch) nicht für Datennutzung. Und das wird schamlos ausgenutzt.

Für 10 Kilobyte (wir reden tatsächlich von etwas mehr als 10.000 Bytes) Datennutzung im Ausland innerhalb Europas verlangt O2 schlappe 7 Cent. Das macht bei einem Megabyte also mal eben 7 Euro. Sieben Euro. Weil man offensichtlich weiß, dass das ziemlich frech ist, hat man mit einer Fußnote noch schnell hinzugefügt, dass es dankenswerterweise eine Deckelung auf 15 Euro pro Tag gibt. Die ersten 2 Megabyte sind also unglaublich teuer, bis man 15 Euro erreicht hat.

Wer nun glaubt, das sei es gewesen: Die Fußnote selbst hat noch eine Fußnote und die beinhaltet den Passus, dass die Deckelung dann schon wieder keine Deckelung mehr ist, wenn pro Tag und Land mehr als 50 Megabyte Datenverkehr anfällt. Hat man die 50 Megabyte durch, fallen für jede weitere 10 Kilobyte dann zusätzlich wieder 2 Cent – also pro Megabyte 2 Euro – an und der Gebührenticker läuft wieder munter weiter.

Was, so teuer ist O2? Die anderen sind besser? Von wegen! Nehmen wir als anderes Beispiel T-Mobile, immerhin der Hausprovider der meisten iPhone-Besitzer Deutschlands:

T-Mobile kommt im europäischen Ausland bei 100 Kilobyte zwar mit fast schon günstigen 19 Cent daher, dafür gibt es jedoch ohne zusätzlich gebuchte Option keine Deckelung. Und um die letzten Bytes wird man auch betrogen, denn das Kilobyte berechnet T-Mobile mit den echten 1.024 Bytes, rundet aber auf 1.100 Bytes auf, so dass das Megabyte 2,09 Euro kostet. Bei 50 Megabyte Traffic wandern also fast 100 Euro aus der Geldbörse. Bremsen kann man das, wenn man die Option “web’n’walk Roaming DayPass” hinzubucht, dann wird pro Tag ab der ersten Nutzung ein Pauschalpreis von 14,95 Euro fällig. Allerdings auch wieder nur inklusive 50 Megabyte Traffic pro Tag. Überschreitet man das, kostet jedes weitere Megabyte wieder zusätzliche 2,09 Euro.

Wohlgemerkt: Das kommt alles zu den normalen Grundgebühren, die man für seinen Vertrag eh schon abdrückt, dazu. Ergo: Man sollte im Ausland höllisch darauf aufpassen, wo man wie ins Internet gehen möchte und ggf. standardmäßig den Datenversand von Mobiltelefonen vorübergehend deaktivieren und das nur fallweise aktivieren.

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Port mortem: rottenneighbor.com.

6. Juli 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in MüllWelt

Nur für den Abschlussbericht: rottenneighbor.com, die Denunziantenplattform, bei der wir ahnungslose Menschen in der Blogosphäre noch darüber amüsiert lächelten, dass deren Netzwerkstörungen vielleicht ja Zensurmaßnahmen sein könnten (da gab es Zensursula ja noch nicht), ist nun wohl endgültig hinüber. Seit einigen Tagen prangt beim Ansurfen der Website folgender Hinweis, Rechtschreibfehler inklusive: “We’re sorry, we are currently down for maintanence.”

Schade drum. rottenneighbor.com hätte sicherlich mit nur wenig Phantasie auch dieses Jahr als Sommerloch-Retter für gelangweilte Journalisten dienen können, wenn gar nichts mehr geht.

Wo wir beim Thema sind: Henryk M. Broder hat mal wieder ein publizistisches Highlight ins Internet gerotzt, diesmal endlich auch auf dem Niveau, wie man es eigentlich zu erwarten hat. Auch hier bin ich mir gar nicht so sicher, ob er die Passagen, die er möglicherweise ironisch meint, auch wirklich ironisch meint. Immerhin scheint er gesund zu sein. Gut, dass wir das jetzt wissen.

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