Port mortem: rottenneighbor.com.

Nur für den Abschlussbericht: rottenneighbor.com, die Denunziantenplattform, bei der wir ahnungslose Menschen in der Blogosphäre noch darüber amüsiert lächelten, dass deren Netzwerkstörungen vielleicht ja Zensurmaßnahmen sein könnten (da gab es Zensursula ja noch nicht), ist nun wohl endgültig hinüber. Seit einigen Tagen prangt beim Ansurfen der Website folgender Hinweis, Rechtschreibfehler inklusive: “We’re sorry, we are currently down for maintanence.”

Schade drum. rottenneighbor.com hätte sicherlich mit nur wenig Phantasie auch dieses Jahr als Sommerloch-Retter für gelangweilte Journalisten dienen können, wenn gar nichts mehr geht.

Wo wir beim Thema sind: Henryk M. Broder hat mal wieder ein publizistisches Highlight ins Internet gerotzt, diesmal endlich auch auf dem Niveau, wie man es eigentlich zu erwarten hat. Auch hier bin ich mir gar nicht so sicher, ob er die Passagen, die er möglicherweise ironisch meint, auch wirklich ironisch meint. Immerhin scheint er gesund zu sein. Gut, dass wir das jetzt wissen.

Ein Gedanke zu „Port mortem: rottenneighbor.com.

  1. Nachdem ich diesen Post zum Thema Rottenneighbor gelesen habe, hatte ich tatsächlich schon die ernste Hoffnung, dass das Thema damit ein für alle Male gegessen wäre. Nachdem ich aber auf rottenneighbor.com dann die üblichen Inhalte fand, muss ich wohl davon ausgehen, dass Rottenneighbor wirklich nur „down or maintenence;-)“ war. Schade, schade, aber so kann Rottenneughbor dann wohl doch dazu dienen, das Sommerloch aufzufüllen – gerade die Sonntagabendjournalisten von Planetopia, Spiegel TV, Focus TV etc. dürfen nun dafür dankbar sein…

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