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Politik 2.0 2009, dritter Teil.

31. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Nach Kommunal- und Oberbürgermeisterwahlkampf kommen wir nun zum dritten Teil des engbepackten Wahlkampfjahres und das ist mit dem Bundestagswahlkampf zweifellos die Königsklasse – auch vor allem deshalb, weil hier der Wahlkampf aus zwei Teilen besteht: Lokal geprägter Wahlkampf im Wahlkreis durch den Abgeordneten und eine bundesweite Kampagne durch die Parteizentrale.

Hier für eine Online-Kampagne die richtige Linie zu finden, unterscheidet sich stark von anderen Wahlformen, weil die Aufgabe für die lokale Kampagne die ist, einerseits die zentrale Kampagne einzusetzen, dennoch lokale Akzente zu fahren. Wie packt man das an?

Am besten nach dem Motto: “Die Profis wissen, wie der Mantel aussehen soll, das Futter näht man selbst.” Sprich: Man sollte sich auch für Mittel der lokalen Kampagne ruhig an die Gestaltungsvorlagen halten, die die Werbestrategen in der Parteizentrale erdacht haben. Denn auch wenn man vielleicht die Kampagne persönlich für nicht gelungen halten sollte, darf man den Aspekt nicht vergessen, dass die Kampagne nun mal gefahren wird.

Also, war für uns, Oliver Sigrist und ich, die Aufgabe recht klar definiert: Politik 2.0 auf Basis eines Weblogs und das sollte sich an die Gestaltungsrichtlinien der Bundes-SPD halten. Here we go: Wahl09 – Katja Mast

Das wirklich spannende an der jetzigen Wahlkampfgeschichte wird jetzt das Zusammenspiel von einigen Autoren mehr, von denen die meisten zwar jahrelange Wahlkampferfahrung mitbringen, aber noch nie gebloggt haben. An der Motivation fehl es zumindest nicht und der Rest wird jetzt eine hochspannende Angelegenheit für die nächsten Wochen.

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Wollen Sie wirklich einen Domain-Namen löschen? Also so wirklich?

27. Juli 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in DNS

Das Registrieren von Domain-Namen ist eine Kunst für sich. Während man es bei den so genannten CNOBI-Domains, also Domain-Namen mit der Endung “.com”, “.net”, “.org”, “.biz” und “.info” gewohnt ist, dass man dort praktisch wirklich jeden Mist als Kontakt oder Nameserver eintragen kann, wird es bei anderen Domain-Endungen durchaus genauer genommen.

Beispielsweise lässt sich eine “.de”-Domain nur dann registrieren, wenn auf den angegebenen Nameservern auch tatsächlich eine korrespondierende DNS-Zonendatei existiert. Gibt es die zum Zeitpunkt der Registrierung nicht oder sind die Zonendatei fehlerhaft, wird der Domain-Name vom DENIC zwar registriert, aber noch nicht konnektiert – man hat also zuerst seine Hausaufgaben zu machen, bevor man mit dem Domain-Namen auch etwas anfangen kann.

Die Niederländer treiben es mit ihrer “.nl”-Domain da noch etwas bunter, denn da muss man vor der Registrierung eines Domain-Namens nicht nur die korrespondierenden DNS-Zonendateien auf den Nameservern parat haben, sondern es gibt auch was auf die Finger, wenn man einen Domain-Namen nicht mehr haben möchte und löschen will. Denn ein “.nl”-Domain-Name lässt sich nur dann bei SIDN, der niederländischen “.nl”-Domain-Registrierungsstelle, löschen, wenn vorher die angegebenen DNS-Zonendateien auf dem eigenen Nameserver gelöscht werden.

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Abends, auf dem Balkon.

27. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in SonstigeWelt

Es hat schon etwas sehr spannendes, bei Ostwind auf unserem Westbalkon zu sitzen, das am besten nach Sonnenuntergang. Denn dann ist die beste Zeit, denn noch vor 23 Uhr eintrudelnden Flugzeugen, die noch ungefähr acht bis zehn Flugminuten bis zum Stuttgarter Flughafen haben.

Die Anflugroute über Pforzheim wird vor allem von Flugzeugen genommen, die aus Frankreich oder Benelux kommen. Die kommen dann schön aus Westen oder Nordwesten, machen über Pforzheim einen eleganten Schlenker nach Südost, schalten meist hier schon die Landescheinwerfer an und fliegen an unserem Balkon vorbei – mit einem Fernglas kann man dann ohne Probleme an der Heckflosse den Namen der Fluggesellschaft ablesen, eben dann gern eine Maschine der Air France mit einem Spätflug aus Paris. Nachdem sie dann ein paar Kilometer nach Südost fliegen, schwenken sie in Höhe von Böblingen nach Ost, direkt auf Kurs der Landebahn.

Ich will mal versuchen, das noch im Laufe des Sommers irgendwie foto- oder videografisch festzuhalten. Einfach eine spannende Sache, auch für Leute, die nicht unbedingt Flugfanatiker sind. :-)

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Auf der PS3: WipeOut HD Fury.

26. Juli 2009 | 2 Kommentare | Veröffentlicht in GamingWelt

Lang wurde es erwartet und nun ging es doch einen Tick schneller, als erwartet mit dem Erweiterungspaket für das spacige Rennspiel WipeOut HD auf der PlayStation 3. Seit Donnerstag ist nun das über 700 Megabyte große Erweiterungspaket für 9,99 Euro im PlayStation Store erhältlich. Damit man es überhaupt spielen kann, wird selbstverständlich ein bereits installiertes WipeOut HD vorausgesetzt.

Nach dem Download und der Installation präsentiert sich WipeOut HD Fury – “schmutziger”. Der bisherige weiße Hintergrund in der Benutzerführung und die fast schon klinische Rennstreckensimulation weicht einem schwarzen Hintergrund, auf dem in grellen Farben Schiffsstudien gezeigt werden. Die Steuerung der Benutzeroberfläche ist weitgehend gleich geblieben.

Neu hinzugekommen sind vier neue Strecken (die alle auch rückwärts befahren und deshalb von den Machern wieder doppelt gezählt werden), 16 neue Schiffe (je zwei neue Schiffe für jede der bisherigen Teams), vier neue Soundtracks und – das Beste zuletzt – drei neue Spielmodi.

Die neuen Spielmodi dürften das spannenste sein, deshalb sei hier begonnen. Diese nennen sich Detonator (Zonenrennen, in denen explosive Hindernisse umfahren oder abgeschossen werden müssen), Eliminator (Kampfrennen, in dem Punkte durch Abschuss der Gegnerschaft gesammelt werden müssen) und Zonenkampfrennen (genau das: Zonenrennen mit anderen Schiffen). Die neuen Spielmodi machen WipeOut deutlich spannender, man hat hier offensichtlich auf die Spieler gehört, die sich das schon lange gewünscht haben.

In Sachen Schiffe hat man eine pragmatische Lösung gewählt und allen Teams einfach je zwei neue Schiffe spendiert. Die sehen durchaus anders als die “Originale” aus und haben verbesserte Eigenschaften, die alle diese neuen Schiffe einander annähern.

Die neuen Strecken gehören allesamt zur eher herausfordernden Kategorie, in die man sich durchaus etwas einfahren muss. Alle diese Streckrn lassen sich selbstverständlich auch für Online-Rennen einsetzen.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings, dass WipeOut HD Fury nun nicht mehr einfach nur aggressiver aussieht, sondern auch deutlich höhere Hürden auflegt. Die Kampagnenmodi sind von Anfang an nicht mehr ganz so einfach im Halbschlaf zu absolvieren, selbst im leichten Modus nicht mehr. Dazu kommen die neuen Spielmodi, die gerade im Online-Spiel teilweise ganz andere Strategien erfordern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass WipeOut HD Fury ein würdiges Upgrade und mit rund 10 Euro keinen Cent zu teuer ist. Die Integration ist gelungen und das Entwicklerteam macht weiterhin eindrucksvoll vor, wie man auf modernste Weise ein Videospiel online verkauft, spielt und weiterentwickelt.

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In die Zukunft mit Hürden.

24. Juli 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MobileWelt

Kollege Jochen kam vor einigen Monaten auf mich zu und klagte mir sein Handy-Leid. Telefonieren ginge zwar, E-Mail theoretisch auch, allerdings war alles so schrecklich langsam, obwohl er eigentlich ein UMTS-fähiges Telefon besitzt. Das konnte ich dann im Livetest auch so bestätigen, es ging schlicht nichts. Der Zugriff auf seinen eigenen Mailserver war über Mobilfunk praktisch unbrauchbar. Was mich etwas wunderte, denn eigentlich sollte das Internet über O2 zumindest funktionieren. Also gingen wir detektivisch diesem Problem mal an die Wurzel.

Bist du überhaupt UMTS?

Das war schon die zweite Frage, die zu beantworten war. Das Nokia-Handy zeigte nämlich zwar O2 an, allerdings keine Netzinformation, was mich zumindest mal wunderte. Moderne UMTS-Gerätschaften protzen nämlich in der Regel deutlich heraus, wenn sie auch in einem UMTS-Netz hängen. Verdacht war also, dass das Mobiltelefon nicht in einem UMTS-Netz hängte.

Das bestätigte sich auch, als ich spaßeshalber meine UMTS-fähige SIM-Karte einlegte, denn prompt wurde neben der O2-Kennung noch das Kürzel “3G” angezeigt. Beim testweisen Einbau meiner SIM-Karte offenbarte sich auch das Grundübel – es kam nämlich noch eine SIM-Karte von VIAG Interkom heraus. Und man muss wissen, dass alte GSM-SIM-Karten nicht automatisch auch UMTS-fähig sind, das sind sie nämlich nicht.

Also: Kartentausch im O2-Shop. Nachdem ich dann Jochen unter Androhung kriegerischer Handlungen zu einem O2-Shop geschleift bekommen habe und wir dann dort für alle seine 537 Mobiltelefonverträge aus seinem Hause die Karten haben auswechseln lassen, war zumindest dieses grundlegende Problem beiseite.

Darfst du überhaupt UMTS?

Was allerdings niemand sagt und auch die Hotline nicht so recht weiß (gut, wer kommt schon noch mit einer VIAG-Interkom-SIM daher…), ist der Umstand, dass man, wenn man eine reine GSM-Karte gegen eine GSM/UMTS-Karte austauscht, noch lange nicht sofort auch in ein UMTS-Netz einbuchen darf. Denn dazu muss man O2 nochmal gesondert bitten, was zumindest nichts extra kostet.

Dazu gibt es im Online-Bereich von O2, in dem man sich natürlich vorher registriert, um da überhaupt hineinzukommen, eine zusätzliche “UMTS-Option”. Die ist bei allen neuen O2-Verträgen automatisch aktiviert und ausgegraut, so dass ich die bei meinem Vertrag auch lange Zeit nicht beachtet habe. In Jochens Vertrag war aber genau diese Option nicht ausgegraut und auch nicht behakt. Aha!

Also Haken rein, bestätigt, die obligatorischen 24 Stunden bei O2 gewartet und ein Tag später erschien dann tatsächlich nach dem neuerlichen Einbuchen das “3G” hinter der O2-Kennung.

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