DVB-T versus DVB-S und DVB-C.

Bei Timo in Berlin habe ich die Gelegenheit, mir DVB-T, also digitales Fernsehen per Hausantenne, live anzuschauen, da er mit seinem Fernseher eben via DVB-T Fernsehen empfängt. Um es mal in wenigen Sätzen einzuleiten: Zuerst dachte ich, dass sein angeschlossener Mac Probleme macht. Bis Timo einem erstaunten Besim erklärte, dass der Fernseher direkt DVB-T über den eingebauten Tuner empfängt. Und das hat mich dann doch etwas erschreckt, denn DVB-T ist grottenschlecht. Das Bild hat gerade bei bewegten Szenen deutliche Artefakte und bei besonders vielen Details ist die Klötzchenbildung so deutlich, dass es wirklich ein unästhetisches Erlebnis ist, fernzusehen.

Natürlich muss man bei DVB-T in Kauf nehmen, dass die genutzten Frequenzbereiche relativ niedrig sind und der Datenstrom entsprechend eingedampft werden muss, um sinnvoll und platzsparend übertragen werden zu können. Das geht nur mit einer fast schon gräßlich hohen MPEG-Komprimierung, die den DVB-Varianten DVB-S (Satellit) und DVB-C (Kabel) deutlich nachsteht.

Sprich: Inakzeptabel. Ich bin froh, dass ich zu Hause Astra anzapfe. Ich muss Timo dringend davon überzeugen, dass er sich einen Kabelanschluss zulegt.

2 Gedanken zu „DVB-T versus DVB-S und DVB-C.

  1. Dazu muss ich sagen, dass ich in den 4 Tagen Deines Besuchs so viel Fernsehen geschaut habe wie die ganzen letzten Monate nicht 😉

    Ich schaffe es auch mal 2 Monate vergehen zu lassen ohne jemals auf die TV-Taste zu drücken. Ich schaue praktisch ausschließlich DVD und Serien vom iTunes-Store. Ich werde also ganz bestimmt kein Geld dafür ausgeben, in besserer Qualität diesen Müll, der sich deutsches Fernsehen nennt, zu empfangen 🙂

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