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Blogs aus der Region (14).

30. April 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in BlogWelt

Geschlagene zehn (nach dem dritten heutigen Update) weitere Blogs finden Zugang auf meine nicht mehr ganz so kleine Liste der Blogs aus der Region Pforzheim & Enzkreis, die nun 63 Einträge hat. Das sind die Neuankömmlinge:

Kleiner Hinweis in Sachen Wahlkampf und Parteienzugehörigkeit: Selbstverständlich ist meine Liste an dieser Stelle unparteiisch angelegt und ich suche tatsächlich bei allen Parteien in Pforzheim nach verwertbaren Blogs. Wer sachdienliche Hinweise hat, bitte ich um eine Meldung, die Liste wird dann umgehend ergänzt.

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Probleme, die ich gern hätte.

29. April 2009 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in HumorWelt

Wenn es mal pressiert und ich nicht die Zeit für ein ausführlicheres Mittagessen habe (ja, gesundheitlich nicht gut, ich weiß), gehe ich gern mal zum Chinesen gegenüber. Der “Panda-Imbiss” in der Nordstadt macht schnelles, glutamatüberflutetes und demnach nahrhaftes Essen, das mit der korrespondierenden Soße noch nicht mal zu wirklich schlimmem Sodbrennen führt.

Der Besitzer, den ich kenne, klagt mir heute zwischen Tür und Angel sein Leid. Nämlich genau über Tür und Angel. Er habe nun Anfang der Woche extra einen Handwerker kommen lassen, der sich die fast schon traditionell schwer bewegliche Tür einmal anschauen sollte. Diese Tür war schon zu Zeiten, als sich in den Räumen der einzige Wienerwald Pforzheims langsam in den Sonnenuntergang briet, eine Legende in Sachen Kundenverwirrung, den sie öffnete sich nach außen auf den Gehweg – was eigentlich nicht erlaubt ist – und war schon immer schwergängig.

Nun also ist sie leichtgängig. Sie fliegt quasi auf, denn jeder Besucher, der an die harten Zeiten gewohnt und auf einen unmittelbaren, massiven Krafteinsatz geeicht ist, gibt genau für die alten Verhältnisse dosiertes Schmackes in die Tür und schleudert sie auf. Zum Beispiel so stark, dass die Tür jetzt offenbar regelmäßiger nicht einfach nur öffnet, sondern die Tür passgenau in Gesichtern von just zu diesem Zeitpunkt vorbeilaufenden Passanten landet. Gestern hat eine Passantin bei einem terroristischen Türangriff spontan ihre Einkäufe auf den Gehweg verteilt und vorhin, als ich gerade im Imbiss war, traf es einen schick gekleideten Herrn mitten ins Gesicht, dem auch sogleich ein spektakuläres, blaues Hörnchen auf der Stirn wuchs.

Nun also muss der Handwerker heute kurzfristig wieder vorbeischauen und die Tür mit einer Türbremse wieder zähmen. 300 Euro soll ihn der Spaß nun kosten. Hätte er doch mal die Tür nicht reparieren lassen.

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Das Handy ist wieder da.

28. April 2009 | 1 Kommentar | Veröffentlicht in MobileWelt

Völlig überraschend ist heute mein HTC Touch Pro wieder aus der Werkstatttournee zurückgekommen. Wir erinnern uns: Am 13. März habe ich es zur Garantiereparatur eingesendet und nun, nach rund sechs Wochen, ist das Ding wieder da. Sogar repariert.

Ja, der Galgenhumor sei an dieser Stelle erlaubt, denn zufrieden bin ich mit der Geschichte nun wirklich nicht. So nette und innovative Gerätschaften HTC auch baut – ohne vernünftige Service-Hotline (die zwar unter einer Frankfurter Nummer residiert, offenbar aber von einem Callcenter dort und teilweise auch aus England aus bedient wird), ohne eigene Werkstatt (HTC lässt bei Reparaturdienstleistern reparieren) und mit massiven Mängeln in der Ersatzteilbeschaffung wird eine Etablierung nicht funktionieren.

Denn offenbar war letzteres auch der Grund für die elendige Dauer, denn nach Aussage der Reparaturwerkstatt wartete man wochenlang auf ein Ersatzteil. Ich musste letzte Woche erst einmal recht heftig Dampf in die HTC-Hotline und per Supportmail einlassen, bevor man dann am Freitag antwortete, dass das Ersatzteil nun bei der Werkstatt sei.

Dass sich jemand für die Verzögerung entschuldigt hätte? Muahaha. Vermutlich muss man einfach froh sein, dass man überhaupt ein repariertes Telefon zurückbekommen hat.

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Die Air Force macht Witze und keiner lacht.

27. April 2009 | Keine Kommentare | Veröffentlicht in MüllWelt

Wenn da mal am Ende keine Köpfe rollen: Die US Air Force hat es doch tatsächlich fertiggebracht, in New York eine skurrile Szenerie in den Himmel zu gravieren, in der die US-Präsidentenmaschine (immerhin ein Reserveflugzeug zu der Air Force One, die der US-Präsident derzeit am Start hat) waghalsige Flugmanöver über die Stadt zog und von einem Kampfflugzeug verfolgt wurde. Das hat logischerweise dazu geführt, dass genügend Menschen in Panik aus den Gebäuden flohen, sich an 9/11 erinnert fühlten und sich gar die New Yorker Aktienmärkte kurzfristig sturzflugartig nach unten bewegten.

Und die Auflösung? War nur Spaß! Eine “Luftfotomission für das Weiße Haus”. Und das beste an dieser Posse ist, dass die New Yorker Polizei offenbar sogar vorher darüber informiert war, aber nichts sagen und auch nicht vorher auf das Manöver hinweisen durfte.

Ob sie bescheuert sind, die Amerikaner? Absolut.

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Ursula dreht nun komplett durch.

26. April 2009 | 4 Kommentare | Veröffentlicht in PolitikWelt

Zitat von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in einem Radiointerview mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg:

“Wir wissen, dass bei den vielen Kunden, die es gibt, rund 80 Prozent die ganz normalen User des Internets sind. Und jeder, der jetzt zuhört, kann eigentlich sich selber fragen, wen kenne ich, der Sperren im Internet aktiv umgehen kann. Die müssen schon deutlich versierter sein. Das sind die 20 Prozent. Die sind zum Teil schwer Pädokriminelle. Die bewegen sich in ganz anderen Foren. Die sind versierte Internetnutzer, natürlich auch geschult im Laufe der Jahre in diesem widerwärtigen Geschäft.”

Ich habe nun seit fast elf Jahren einer der damals ersten deutschsprachigen Erläuterungen zum Domain Name System im Web online und gehöre problemlos zu den 20 %, die “deutlich versierter” sind und, pardon für die mangelnde Bescheidenheit, vermutlich auch in diesen 20 % zu dem Prozentsatz, die wirklich die Materie Internet verstehen, im Gegensatz zu Ursula von der Leyen. Fachleute dann einfach mal so eben per Nebensatz in eine Suppe mit Schwerstkriminellen zu werfen, weil das Internet ja doch letztendlich einfach nur voll mit Porno, Nazi, Drogen, Mord und Totschlag ist, das ist dann naheliegend, wenn man etwas abkanzeln will und sei es in einem krampfhaften und inzwischen durchschaubaren Wahn. Nur bekommen tut das einem in einer modernen Welt nicht wirklich auf Dauer.

Das Internet, liebe Frau von der Leyen, wird es auch dann noch geben, wenn du schon längst nicht mehr Bundesfamilienministerin bist. Und auch du wirst nur eine der vielen, kleinen, wohlfrisierten Hündchen sein, die kläglich versuchen, den dicken Stamm namens Internet mit ein paar Tröpfchen Pipi zu fällen. Und wenn du so weitermachst, wird der Plan deiner Chefin im Bundeskanzleramt, mit dem Thema Online-Sperren die deutsche Bloggerwelt so effizient zu beschäftigen, damit niemand über die Inhaltsleere der Chefin schreibt, irgendwann zu einem dicken Rohrkrepierer werden.

Mache weiter so, Frau von der Leyen. Der Weg ist vorgezeichnet, man muss ihn einfach nur gehen.

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