Earth Hour, oder: Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

Na, habt ihr auch ab 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht abgedreht oder zumindest heruntergedimmt? Ist ja immerhin Earth Hour und da soll der engagierte Umweltaktivist sein Licht herunterdrehen und ein Zeichen setzen. Beziehungsweise kein Zeichen, wenn das Licht nicht brennt. Die Umwelt zu schützen und mit den Ressourcen umzugehen, fängt ja bei den kleinen Dingen an und das fühlt sich durchaus gut an.

Was passt da im nun abgedunkelten Haus besser dazu, als eine schöne Tasse Tee. Beispielsweise eine Kanne Jasmintee, immerhin 1,2 Liter Wasser. Das aufzukochen, benötigt mit einem gängigen Wasserkocher übrigens 0,125 Kilowattstunden. Das Äquivalent von 21 Stunden Betrieb einer 6-Watt-Energiesparlampe.

Und vielleicht schauen wir nebenbei das Länderspiel an. Zwei Stunden Fernseher lassen rund 250 Watt durchrauschen. Nochmal so viel braucht ein gängiger Satellitenreceiver. Zwei Mal 500 Watt. Damit brennt unsere einsame Energiesparlampe nicht weniger 166 83 Stunden.

Aber zumindest fühlen wir uns mit dem Absolvieren der Earth Hour gut. Und dieses tolle Gefühl gibt es immerhin kostenlos. In sechs Minuten dürft ihr das Licht wieder einschalten.

4 Gedanken zu „Earth Hour, oder: Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

  1. Das Beispiel mit dem Wasserkocher kann ich nachvollziehen.

    Das Beispiel mit TV und Sat-Receiver nicht so ganz. 250W kann ich mir für einen modernen Flachbildschirm noch vorstellen.

    Wozu sollte ein Sat-Receiver 250W Leistungsaufnahme haben? Entsprechend viel Abwärme müßte das Teil abgeben bzw. kochend heiß werden.

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