WordPress-Plug-In: Pixelstats.

Timo Fuchs, die alte CMS-Schlampe, ist endlich aus seiner Blog-Agonie erwacht, wenn auch etwas auf die unübliche Tour. Er hat nämlich nicht einfach nach 15 Monaten Blog-Pause einen neuen Blog-Artikel geschrieben, sondern einfach mal eben ein WordPress-Plug-In namens Pixelstats. So gehts natürlich auch.

In Sachen Inhalt kann in nicht viel sagen, da ich es noch nicht probiert habe. Timo kennzeichnet sein Werk noch ausdrücklich als Alpha-Version. Davor sollte man Respekt haben, auch wenn ich aus historischen Gründen von Timos Programmierqualitäten überzeugt bin – er ist Vater des legendären netplanet-Gästebuches, das es zwar so nicht mehr online gibt, allerdings schon deutlich vor der Jahrtausendwende eine kleine, beständige Webcommunity hatte. Irgendwo tief in den Räumen des Luftschutzbunkers, der meine kompletten Mailarchive beherbergt, gibt es sogar noch den originalen Quellcode dazu. 🙂

Zurück zu Pixelstats: Man darf gespannt abwarten, ob sich da eine kleine und hoffentlich detailiertere Alternative zu WordPress Stats herausentwickelt. Ich bin gerade bei Web-Statistiken nämlich kein großer Fan von externen Diensten, wenn genau die gleiche Arbeit nämlich auch lokal verrichtet werden kann und man dazu nicht jeden Aufruf einem externen Diensteanbieter zur Erst-/Zweit-/Drittverwertung überreichen muss.

3 Gedanken zu „WordPress-Plug-In: Pixelstats.

  1. Danke für die Werbung. Es gibt natürlich bereits hunderte Statistiktools, alle mehr oder weniger eierlegende Wollmilchsäue, wo man sich sehr kompliziert die Informationen zusammensuchen muss, die man möchte.

    Bei pixelstats geht es nur um eines, nämlich: Wie oft wurde welcher konkrete Artikel gelesen?

    Mehr soll es nicht können, das aber gut und korrekt, denn alle anderen Statistiktools messen zwar die Hits auf einen Artikel, wenn er per Permalink aufgerufen wurde, aber nicht wenn er über die Blog Homepage gelesen wird (so werden eigentlich die meisten Blogartikel gelesen) oder über RSS-Feeds.

    Woran ich im Moment noch arbeite ist, die Auswertung hübsch und komfortabel zu machen und ein bisschen bessere Recherchemöglichkeiten zu bieten.

    1. Wichtig wäre vor allem noch ein Hinweis darauf, inwiefern datenbankintensiv das Plug-In ist, da so manch ISP datenbankintensive Anwendungen nicht wünscht. Das schließt nämlich eine Reihe von Statistikanwendunge von vorneherein aus.

  2. Ja, das mit der Datenbank ist ein wichtiger Punkt, das ist durchaus bedacht. Es wird eine regelmäßige Datenaggregation geben, damit die Trackingtabelle schön schlank bleibt. Dazu werde ich natürlich auch noch was schreiben.

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