Wie man sich Besucher auch wegdesignen kann.

Nicht unbedingt alles ist Käse, was sich die Macher des Empfehlungsnetzwerkes QYPE beim Redesign eigentlich da gedacht haben. Aber genügend: Das Logo macht jetzt einen handgefertigten, verspielten Eindruck, die Schrift ist nun durchgehend zwei Punkte kleiner und die nun nicht mehr wirklich dezente Farbgestaltung erinnert berührend an den Kinderzoo namens StudiVZ.

Und auch die Usability kommt nun endlich richtig zu kurz, denn man hat auch gleich die wichtigsten Links und Bedienelemente an gänzlich andere Stellen der Seite verschoben. Dazu kommt, dass man dank der durchgehend kleinen Schrift (sinnvollerweise in den Stylesheets auch noch mit Tahoma definiert, die besonders in kleinem Satz richtig schlecht lesbar ist) bei mehreren Links nebeneinander diese kaum noch als einzelne Links unterscheiden kann.

Das ist an sich wirklich schade, denn das Verfassen von neuen Artikeln hat gerade wegen der vorherigen Bedienführung richtig Spaß gemacht. Der bleibt jetzt weitgehend fort. Und damit vermutlich auch eine Reihe von Empfehlungen. Aber wie praktisch, dass Websites mit vornehmlich User-generiertem Content ja mit möglichst guter Bedienführung nichts zu tun haben müssen.

[via deutsche startups]

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