Finanzkrise? Wo?

So ein nicht bundesweiter Feiertag ist sehr nett, um mal die Finanzwelt etwas näher zu beobachten. Ich habe deshalb meine alten Metal-Scheiben in den CD-Player geworfen und mich mal etwas dichter im Wertpapierbereich meiner Hausbank umgeschaut und mit etwas durch den Nachrichtenbereich gequält.

Fakt ist wohl: Alle reden von der Krise, viele sind eigentlich in gar keiner, beschließen aber, den Gürtel enger zu schnallen und lösen die Krise eigentlich dadurch erst aus. Sozusagen das Spielen einer Katze mit ihrem eigenen Schwanz, was sie möglicherweise tatsächlich für eine Weile unterhalten kann.

Was die Börsen nämlich derzeit machen, ist folgendes:

  • Überaus viele Papiere sind derzeit mit einem Signal für einen bevorstehenden Kursanstieg („U1“) markiert und vor allem machen gerade aggressive Fonds mit Hebelwirkungen deutliche Anstiege.
  • Die Nachrichtenlage ist eher mau.
  • Die Handelsvolumina an den Börsen ist eher durchschnittlich, wenn nicht gar unterdurchschnittlich.

Sprich: Es ist offensichtlich Kapital da und dafür werden – sicherlich auch wegen des stark gesunkenen Zinsniveaus – Anlagen gesucht.

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