WordPress 2.7 im Einsatz.

Mit dem heutigen Testartikel hat der geneigte Leser ja schon mitbekommen können, dass ich mit meinem Blog nun zu WordPress 2.7 gewechselt bin, nun erst einmal auf den Release Candidate 1. Die Betas sind mir weitgehend zu heiß (selbst mir) und da ich eh der schnelle Finger beim Updaten bin, ist eine RC-Version zum Experimentieren schon in Ordnung.

Um es gleich vorauszuschicken: Die neuen Kommentarfunktionen habe ich in meinem Theme noch nicht aktiviert, dazu ist durchaus einiges an Hintergrundarbeit notwendig. Wer das „famose“ Kubrick benutzt, ist übrigens auf der sicheren Seite, weil im WP-Paket die mitgelieferte Kubrick-Version schon vorbereitet ist – dieses Theme ist übrigens auch eine gute Basis, um ein vorhandenes Theme umzubauen.

Zweite, wichtige Meldung: Ein altes Theme funktioniert unter WordPress 2.7 erst einmal normal weiter, wenn es auch schon unter 2.6 lief. Auch die Kommentarfunktion bleibt funktionsfähig, lediglich das Threading, also die Möglichkeit zum Verschachteln von Kommentaren, funktioniert nicht. Wer das aber nicht haben will, braucht sich auch erst einmal nicht weiter darum kümmern.

Dritte Meldung zur Sprachdatei: Eine halbwegs aktuelle Sprachdatei funktioniert auch unter WordPress 2.7, allerdings sind einige Bereiche noch in Englisch. Die Folks von WordPress-Deutschland werden aber mit Sicherheit sehr zeitnah zum offiziellen Launch von WordPress 2.7 mit einer weitgehend vollständigen Sprachdatei zur Stelle sei. Bis dahin werden aber auch Englisch-Unkundige weitgehend klarkommen können.

Was sofort nach dem übrigens absolut problemlosen Upgrade auffällt, ist das neue Dashboard und das ist schlicht und einfach grandios gut. Hübsch aufgeräumt, verschiedene, verschiebbare Themenkästen und verschiebbare Themenleisten gibt es nun endlich auch wieder in der Editorseite – braucht man die Trackback-Leiste ganz oben, setzt man sie sich eben einfach dorthin. Es ist alles deutlich dynamischer geworden und es macht wieder richtig Spaß, mit WordPress zu arbeiten.

Hübsch sind die kleinen Arbeiten: Auf dem Dashboard kann jetzt durch ein Formular namens „QuickPress“ sofort losgebloggt werden. In der Artikelverwaltung lassen sich Überarbeitungen auf die Parameter eines Artikel beschränken (beispielsweise URL-Änderungen, Kategorien, Tags etc.) oder auch komplette Artikelüberarbeitungen. Kommentare lassen sich erheblich schneller redigieren und freigeben und endlich, endlich, endlich kann man auch aus der Kommentarverwaltung heraus kommentieren. Das sind alles viele kleine Schalterchen und Hebelchen, die das auf den ersten Blick unübersichtlich machen, aber tatsächlich sind die Funktionen, die ich auf diese Weise bisher gefunden habe, goldrichtig. Sie haben zugehört.

Mit meinen installierten Plugins gab es übrigens ebenfalls überhaupt keine Probleme, die laufen alle unter WordPress 2.7 ohne jegliche Änderung weiter. Gut, zugegeben, ich bin bei der Auswahl der Plugins inzwischen mehr als übervorsichtig, aber Null Probleme beim WordPress-Upgrade, das ist schon eine neue Klasse, die sich die WordPress-Jungs ruhig erhalten dürfen.

Mensch, da habe ich doch tatsächlich das erste Mal ein vollständiges Backup vor dem Upgrade gemacht und dann sieht es dann doch ganz danach aus, dass ich es nicht brauche. Aber dennoch: Release Candidate ist Release Candidate. Es gibt immer noch diverse Bugs und Probleme, die bis zur finalen Version gefixt werden müssen, weshalb der RC1 nichts, aber auch wirklich gar nichts für Produktivumgebungen ist. Ich habe wirklich gewarnt!

2 Gedanken zu „WordPress 2.7 im Einsatz.

  1. Ich warte noch die 2 Tage ab und installiere dann die Final. Aber schön zu lesen, dass das Upgrade sp Problemlos verlief.
    Welche Version hattest Du zuvor, 2.5 oder 2.6?

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